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Twitter-User entsetzt über BILD-Beitrag zur Krebserkrankung von Assads Ehefrau

Ob man sich darüber freuen dürfe, dass die Ehefrau von Syriens Präsidenten Baschar al-Assad an Brustkrebs erkrankt ist, fragt ein BILD-Redakteur. Auf Twitter schlägt der BILD nun eine Welle der Entrüstung entgegen.

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<p>Syriens Präsident Baschar al-Assad mit seiner Frau Asma: By Ricardo Stuckert/ABr (Agência Brasil [1]) [<a href="https://creativecommons.org/licenses/by/3.0/br/deed.en">CC BY 3.0 br</a>], <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Bashar_and_Asma_al-Assad.jpg">via Wikimedia Commons</a> [Bild zugeschnitten]</p>

Syriens Präsident Baschar al-Assad mit seiner Frau Asma: By Ricardo Stuckert/ABr (Agência Brasil [1]) [CC BY 3.0 br], via Wikimedia Commons [Bild zugeschnitten]

Übereinstimmenden Medienberichten zufolge ist Asma al-Assad, die Ehefrau des syrischen Präsidenten, an Brustkrebs erkrankt. Eine solche Krankheit wünscht man eigentlich niemandem. BILD-Redakteur Daniel Böcking ist sich da aber offenbar nicht ganz sicher. In der Überschrift zu seinem Artikel fragt er nämlich: „Darf man sich freuen, dass Syriens mörderische Mutter Krebs hat?

„Das trifft die Richtige“

„In aller Ehrlichkeit“, bekennt Böcking, liege ein Gedanke nicht fern, „so schäbig“ er auch sei: „Das trifft die Richtige!“

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Asma al-Assad ist nach Ansicht des BILD-Redakteurs „das schöne, moderne und doch so heuchlerische Propaganda-Gesicht der Assads“. Während ihr Mann, Baschar al-Assad, „Kinder mit Chemiewaffen“ vergase, zeige sie sich mit lachenden Kindern auf Instagram und „verteidige seinen mörderischen Krieg gegen das eigene Volk“, behauptet Böcking.

„Aber christlich ist das nicht“

Er verweist dann auf Kommentare von Twitter-Usern, die Frau Assad nicht nur Genesung, sondern teilweise auch den Tod wünschen. „Das mag menschlich sein. Aber christlich ist das nicht“, gibt Böcking dann doch zu bedenken. „Vielleicht fällt es bei all der Abscheu gegenüber dem Ehepaar Assad schwer: Doch Christen sind aufgerufen zu beten. Auch für ihre Feinde, auch für die Bösen.“ Es werde für Asma al-Assad „ein gerechtes Gottes-Urteil“ geben, schließt der Autor. Doch „nicht hier durch den Brustkrebs“, sondern, „wenn sie einmal vor Gott treten muss“.

Entrüstung auf Twitter

Böckings Artikel sorgte am Donnerstag schließlich für einige Aufregung auf Twitter. Mehrere User ließen unter dem Artikel ihrem Ärger freien Lauf:


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