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Gesellschaft

Wien: Prediger ruft in Moschee zur Gründung eines islamischen Staats auf

Redaktion

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In Wien gibt es neben einer offiziellen Moschee zahlreiche von der IGGÖ anerkannte Gebetsräume - darunter auch die Attaysir-Moschee in Favoriten. Symbolbild (Innenraum Islamisches Zentrum Wien): Zairon via Wikimedia Commons [CC BY-SA 3.0] (Bild zugeschnitten)

In Wien steht eine Moschee der IGGÖ unter Radikalismus-Verdacht. FPÖ hat Anzeige wegen Verherrlichung terroristischer Straftaten und Hochverrats erstattet. Das berichtet die Krone.

Der Krone wurde ein Handyvideo einer Imam-Rede in einer Wiener Moschee zugespielt. Darin zusehen ist ein Prediger, der in seiner Rede die Jugend zur Gründung eines islamischen Staats aufruft („Die Jugend spielt die wichtigste Rolle im Dschihad und bei der Missionierung”). Ein weiterer Imam weist die Moschee-Besucher an, wie man sich gegenüber sogenannten „Ungläubigen” zu verhalten habe: Zu kirchlichen Anlässen zu gratulieren, sei „haram” (verboten). „Es ist genauso wie die Niederwerfung vor dem Kreuz. Für Allah viel schlimmer als Alkohol trinken oder töten!”

Ähnliche Vorgänge bereits im Vorjahr

Dem Bericht zufolge übte der Islam-Experte Amer Albayati umgehend heftige Kritik. „Der politische Islam ist eine Gefahr für den sozialen Frieden und unsere Sicherheit, muss sofort gestoppt werden“, zitiert die Krone Albayati. Es ist nicht der erste Vorfall in der Moschee in Wien-Favoriten. Erst im vergangenen Jahr forderte ein Imam in derselben Einrichtung außerdem die Vollverschleierung von Frauen.

Bereits damals gab es auch Hinweise auf die Verwendung eines ähnlichen Wortlauts im Bezug auf den Umgang mit ‚Ungläubigen’. Unklar ist dabei, in welchem Zusammenhang die Vorfälle stehen. Es ist also sowohl möglich, dass es sich beim aufgetauchten Video um Bildmaterial desselben Vorfalls handelt – oder dass derartige Predigten in der Attaysir-Moschee zum Programm gehören.

FPÖ-Klubchef: „Hinterhältige Islamisierung Wiens”

FPÖ-Klubchef Johann Gudenus meldete sich via Presseaussendung zu Wort. „Das jetzt aufgetauchte Video einer Hasspredigt in der Attaysir-Moschee in der Pernerstorfergasse 22 im zehnten Bezirk zeigt ein weiteres Mal die hinterhältige Islamisierung Wiens auf”, kommentierte Gudenus. „Entweder die IGGÖ schaut hier wohlwollend weg oder sie hat ihre Moscheen nicht im Griff – beides ist nicht tolerierbar.“

Gudenus fordert IGGÖ-Stellungnahme

Laut Kultusamt handle es sich bei Attaysir-Moschee um eine eigenständige Moscheengemeinde. „Und: Sie ist Teil des österreichischen Muslimen-Dachverbandes (IGGÖ)”, fügte der FPÖ-Klubobmann hinzu. Die IGGÖ trage damit Verantwortung dafür, was dort passiere und wer dort auftrete. „Ich erwarte eine umgehende Stellungnahme der IGGÖ zu dem jüngsten Vorfall“, so Gudenus.

Laut Krone-Bericht sieht sich die FPÖ dadurch in ihrer Kritik am politischen Islam und der Muslimbrüder bestätigt. Die „Hassprediger” würden die jahrelange, zeit- und kostenintensive Integrationsarbeit „in kürzester Zeit […] ruinieren”. Man wolle nun „rasch ein Gesetz verabschieden”, so der FPÖ-Politiker.

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2 Kommentare

2 Comments

  1. Avatar

    Rainer 2

    10. August 2018 at 17:10

    Die schleichende Vergiftung bahnt sich weiter ihren Weg. Langsam aber stetig, demnächst nicht mehr aufhaltbar, wenn nicht umgehend gegengesteuert wird.

  2. Avatar

    Detlev Bartel

    12. August 2018 at 12:16

    Daraufhin sollte es doch nur eine Antwort geben sofortige Schließung der Moschee und Ausweisung der Imame , denn mit diesem Dachverband zu reden wird kaum Ergebnisse bringen, sie werden alles zusagen um weiter bestehen zu können aber nichts davon halten.

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Gesellschaft

Erster Fall bestätigt: Coronavirus erreicht Wien

Stefan Juritz

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Ein älterer Mann wurde positiv auf das Virus getestet und befindet sich nun auf der Isolierstation der Rudolfstiftung.

Wien. – In der österreichischen Bundeshauptstadt gibt es den ersten bestätigten Coronavirus-Fall. Das gab laut übereinstimmenden Medienberichten das Büro von Gesundheitsstadtrat Peter Hacker (SPÖ) am Donnerstagvormittag bekannt.

Neue Details zu Mittag

Laut ersten Angaben sei ein 72-jähriger Mann positiv auf die Infektion mit dem neuartigen Coronavirus getestet worden. Demnach soll sich der Mann aktuell auf der Isolierstation der Rudolfstiftung in Wien-Landstraße befinden. Es werde daran gearbeitet, ihn ins Kaiser-Franz-Josef-Spital zu verlegen, berichtete der ORF.

Weitere Informationen sollen zu Mittag in einem Pressegespräch im Wiener Rathaus bekanntgegeben werden.

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Gesellschaft

Coronavirus: Heereskommandant befiehlt Urlaub in der Heimat

Julian Schernthaner

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Mit einem Befehl sorgt derzeit der Generalleutnant Franz Reißner für Aufsehen: Heimische Soldaten im Auslandseinsatz müssen wegen des Coronavirus ihren Sonderurlaub in Österreich verbringen. 

Wien. – Wie Vorarlberg Online unter Berufung auf ein der APA vorliegendes Papier berichtet, ist die Anordnung eine „präventive Maßnahme zum Schutz der österreichischen Soldaten”. Das Ansteckungsrisiko solle so jedenfalls auf einem „möglichst niedrigen Niveau” gehalten werden.

Direktflüge und Urlaub nur in Österreich

Dem Befehl zufolge ist „die Konsumation des Sonderurlaubes während des Auslandseinsatzes […] bis auf weiteres auf das österreichische Staatsgebiet beschränkt”. Außerdem sollen Soldaten, wenn sie nach Hause reisen „nach Möglichkeit nur Direktflüge” nützen.

Die Anordnung ist wohl auch eine Reaktion auf die Ausbreitung des Coronavirus auf immer mehr Länder. Denn Italien als beliebtes Reiseland der Österreicher ist nämlich sogar jenes Land in Europa mit den meisten Infizierten (über 400) und Toten (elf).

Knapp 800 Soldaten im Auslandseinsatz

Insgesamt betrifft die Anordnung keinen besonders großen Personenkreis. Nach Informationen auf der Homepage des Bundesheeres befanden sich im Jänner 774 Soldaten im Auslandseinsatz in 13 verschiedenen Missionen. Die weitaus größten Kontingente befinden sich demnach im Kosovo (342), in Bosnien-Herzegowina (193) und im Libanon (184). Ihre Zuständigkeit ist in der Regel die Sicherung des Friedens in der jeweiligen Region, die Beteiligung an offensiven Einsätzen stünde im Widerspruch zur Neutralität.

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Deutschland: Menschen gegenüber Medien immer misstrauischer

Julian Schernthaner

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Eine Langzeitstudie der Johannes-Guttenberg-Universität in Mainz fand heraus, dass die Deutschen immer unzufriedener mit der Berichterstattung etablierter Medien sind.

Mainz. – Wie die Junge Freiheit berichtet, gaben 28 Prozent der Befragten an, den Medien zu misstrauen. Das ist ein weiterer Anstieg gegenüber der letzten Jahre, 2016 und 2018 waren es noch 22 Prozent, dazwischen 2017 immerhin auch 17 Prozent. Die Tendenz ist auch über einen längeren Zeitraum ansteigend: Noch vor zwölf Jahren waren nur neun Prozent dieser Ansicht.

Polarisierung bei Vertrauen in Medien

Gleichzeitig fanden die Forscher heraus, dass beim Vertrauen in die Medien eine Zuspitzung in beide Richtungen stattfindet. Denn die Gruppe derjenigen, welche eine Zwischenposition einnehmen, schrumpfte gegenüber allen sechs früheren Umfragen. Die Studienautoren schließen, dass sich „immer Menschen angesichts einer sich immer weiter polarisierenden Debattenkultur” veranlasst sähen, eigene Positionen zu beziehen.

Wirklich gebrochen ist die Deutungsmacht vieler Mainstream-Medien dennoch nicht. Denn mehr als zwei Drittel gaben an, den Informationen aus dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk zu vertrauen. Weitaus weniger Menschen glauben demgegenüber, was sie in Boulevardzeitungen lesen. Immerhin fast jeder fünfte Bürger (18 Prozent)  wirft den etablierten Medien vor, die Bevölkerung „systematisch zu belügen. 58 Prozent weisen diesen Vorwurf aber zurück.

Zweifel an Berichterstattung über AfD und Islam

Interessant sind hier aber vor allem die Detailergebnisse – und zwar darüber, welche Art von Berichterstattung in Zweifel steht. Denn etwa ein Drittel der Menschen vertraut der Berichterstattung über die AfD nicht. In ähnlicher Höhe (30 Prozent) glauben die Menschen, dass die Leitmedien zum Thema Islam nicht ganz die Wahrheit sagen.

Die Studienautoren sprechen davon, dass es einen durchaus relevanten Kern an Kritikern gebe, der „etabliert Medien pauschal verurteilt”, dieser wachse weiter an. Der Großteil der mit dem medialen Status quo unzufriedenen personen sehe sich politisch vor allem im patriotischen Spektrum.

Es sind diese Feststellungen, welche die wichtige Rolle unabhängiger, kritischer, patriotischer Medien belegen. Es ist unser Anspruch, jene Lücken zu schließen, welche die herkömmliche Berichterstattung offen lässt. Nur wenn mündige Bürger alle Informationen und Standpunkte einholen können, ist eine Zukunft möglich, in der Patrioten wieder mediales Vertrauen schöpfen können. Wer uns bei dieser wichtigen Arbeit unter die Arme greifen will, kann »hier Unterstützer werden«

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