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Terrorverdacht in London: Mann fährt in Absperrungen vor Parlament

Redaktion

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am

Symbolbild (Polizeiautos auf der Westminster Bridge): David Holt via Flickr [CC BY-SA 2.0]

In London fuhr ein Mann am Dienstagmorgen mit seinem Fahrzeug in die Absperrungen vor dem Parlament in London. Die Behörden schließen einen gezielten Anschlag nicht aus. 

Um kurz nach halb acht Uhr Ortszeit raste ein silbernes Fahrzeug in die Absperrungen vor dem Westminster Palace. Augenzeugen zufolge war der Auto dabei etwa 80 km/h schnell, außerdem machte es einem Zeugen zufolge den Anschein, es handle sich um eine absichtliche Attacke.

Terroranschlag nicht ausgeschlossen

Die Behörden ließen den gesamten Westminster Square in der Folge abriegeln und untersuchen ein terroristisches Motiv. Medienberichten zufolge kam es auch zu Verletzten, die Polizei ermittelt in alle Richtungen. Auch ein Anschlag wird nicht ausgeschlossen, Anti‐Terror‐Einheiten beleuchten einen möglichen terroristischen Hintergrund.

Einzelne Bilder, wie jenes im Artikel der Heute zeigen Polizisten bei der Festnahme eines dunkelhäutigen Mannes. Ob es sich dabei tatsächlich um den mutmaßlichen Amokfahrer handelt, ist bislang ebenso unbestätigt wie dessen Identität.

Wachsendes Terrorproblem in GB

Großbritannien kämpft in jüngerer Vergangenheit mit einem zunehmenden Terrorproblem, im vergangenen Jahr kamen 36 Menschen bei Anschlägen ums Leben. Vier der fünf Vorfälle mit wahrscheinlichem terroristischem Hintergrund wurden dabei in der Hauptstadt London verübt.

Vermeintliche Aussagen des Londoner Bürgermeisters Sadiq Khan, wonach die Bereitschaft, auf Terroranschläge zu reagieren, fester Bestandteil des Lebens in einer Großstadt seien, sorgten vor zwei Jahren für Aufsehen und Entrüstung.

Erinnerung an Anschlag im Vorjahr

Die Absperrungen vor dem Parlament wurden erst nach einem Anschlag im Vorjahr errichtet. Damals überfuhr ein mutmaßlicher Islamist auf der Westminister‐Brücke mehrere Menschen und erstach schließlich vor dem Parlamentsgebäude einen Polizisten. Die Einrichtung ist am heutigen Dienstag kaum frequentiert, das Unterhaus befindet sich in der Sommerpause.

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2 Kommentare

2 Comments

  1. Avatar

    Rainer Seifert

    14. August 2018 at 16:35

    Terroranschlag nicht ausgeschlossen? Nach dem Gesetz der Wahrscheinlichkeit müsste es heißen: Terroranschlag wahrscheinlich.

  2. Avatar

    DieParty

    15. August 2018 at 12:23

    Der Täter stammt aus einem islamischen Land. Das ist jetzt wirklich eine faustdicke Überraschung.
    Wir wagen die Prognose, daß er „psychisch krank” ist.

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Welt

Identität und Demokratie”: Neue patriotische Allianz im EU‐Parlament gegründet

Stefan Juritz

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am

ASDF Mitglieder der neuen patriotischen ID-Fraktion. Foto: Facebook-Seite Harald Vilimsky

Mit 73 Abgeordneten stellt die neue ID‐Fraktion die größte patriotische Gruppe im EU‐Parlament. Mit dabei sind auch AfD und FPÖ.

Wien/Brüssel. – Am Mittwoch gründete sich in Brüssel die neue patriotische EU‐Fraktion „Identität und Demokratie – ID”, der auch die österreichische FPÖ angehört. Das gab FPÖ‐Delegationsleiter Harald Vilimsky am Donnerstag in einer Presseaussendung bekannt.

Größte patriotische EU‐Fraktion”

Es ist uns gelungen, einen ersten Schritt hin zu einer Vereinigung des freiheitlich‐konservativ‐patriotischen Lagers im EU‐Parlament zu setzen. Die neue ID‐Fraktion vereinigt nämlich sowohl Delegationen aus der ECR, der EFDD, als auch aus der alten ENF‐Fraktion. Und mit nunmehr 73 Abgeordneten stellen wir die größte patriotische Fraktion im EU‐Parlament“, zeigt sich Vilimsky erfreut.

Ziel der neuen Fraktion sei weder „eine Zerschlagung” noch ein Austritt aus der EU, sondern „die Erzeugung eines notwendigen Reformdrucks auf das europäische Einigungswerk”, wie Vilimsky betont. Als weitere Ziele werden genannt: „echte Subsidiarität”, „Kampf der illegalen Migration”, „mehr direkte Demokratie” sowie der „Erhalt der Vielfalt in Europa auf allen Ebenen”.

Salvini, Le Pen & Co

Der neuen ID‐Fraktion gehören 73 Abgeordnete aus neun Ländern an. Stärkste Kraft ist die italienische Lega von Innenminister Matteo Salvini mit 28 Abgeordneten, gefolgt von Marine Le Pens Rassemblement National aus Frankreich mit 22 Mandataren. Weiters vertreten sind die deutsche AfD (11), die österreichische FPÖ (3), der flämische Vlaams Belang (3) aus Belgien, die Finnen‐Partei (2), die tschechische SPD (2) sowie die Dänische Volkspartei (1) und der estnische EKRE (1).

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Welt

Macron wünscht sich Merkel als EU‐Chefin

Stefan Juritz

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ASDF ActuaLitté [CC BY-SA 2.0], via Wikimedia Commons [Bild zugeschnitten]

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron würde die deutsche Bundeskanzlerin unterstützen, sollte sie EU‐Kommissionspräsidentin werden wollen.

Bisher ist die Nachfolge von EU‐Kommissionspräsident Jean‐Claude Juncker noch nicht geklärt. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron bringt nun wieder die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel ins Spiel.

Europa braucht Gesichter”

Gegenüber dem Schweizer Sender RTS erklärte Macron, er würde Merkel als neue EU‐Kommissionspräsidentin unterstützen, „wenn sie es machen wollte”.

Europa braucht Gesichter, starke Persönlichkeiten, es braucht Leute, die eine persönliche Glaubwürdigkeit haben und die Kompetenzen, um die Posten auszufüllen”, zitiert die dpa den französischen Präsidenten

Merkel selbst hat einen Wechsel nach Brüssel bereits zuvor ausgeschlossen. Laut eigenen Angaben will sich die Kanzlerin nach ihrer Amtszeit als Bundeskanzlerin aus der Politik zurückziehen.

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Gesellschaft

Vatikan spricht sich gegen „Gendertheorie“ aus

Joshua Hahn

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am

ASDF Symbolbild: Pixabay [CC0]

In einem offiziellen Dokument warnt der Vatikan vor der „Auslöschung” der Geschlechter.

Rom. – Das Dokument trägt den Titel „Als Mann und Frau schuf er sie“ und wurde am vergangenen Montag vorgestellt. Wie das „Domradio“ berichtet, wird darin scharfe Kritik an der „Gendertheorie“ geübt. Diese sei ein „konfuses Konzept der Freiheit“ und beziehe sich primär auf „momentane Sehnsüchte“ der Betroffenen. Allgemein entspränge der Trend zu den fließenden Übergängen zwischen den Geschlechtern der Postmoderne.

Wie die „Tagesschau“ berichtet, wird die „Gendertheorie“ konkret als Ideologie bezeichnet, welche die „Natur eines Mannes und einer Frau leugnet und eine Gesellschaft ohne geschlechtliche Unterschiede vorsieht“. Dies stehe der „anthropologischen Grundlage“ der Familie klar entgegen, so der Vatikan.

In dem Text ist weiter zu lesen, dass man mit dem Dokument zum Dialog anregen wolle. Und der Vatikan betont auch: Es sei es stets Respekt gegenüber allen Menschen zu lehren und niemand dürfe wegen seins Glaubens oder seiner sexuellen Neigungen verfolgt oder diskriminiert werden.

Kritik von Schwulen und Lesben

Kritik am Dokument folgte rasch. So kritisierte die US‐Organisation „New Ways Ministry“, dass durch das Schreiben lediglich Vorurteile geschürt würden. Auch die Gefahr von „Gewalt gegen Minderheiten“ würde durch solche Aussagen gesteigert werden.

New Ways Ministry” hat ihren Hauptsitz in Maryland und setzt sich für die Rechte von Homo‐, Bisexuellen und Transgender (LGBT) in der katholischen Kirche ein.

Der Vorsitzende der Organisation, Francis DeBernardo, erklärte, es gäbe „Faktoren, die über die Genitalien eines Menschen hinausgingen“. Er plädierte deshalb dafür, dass Menschen vielmehr ihr Geschlecht „entdecken“ sollten, um so die Person zu erkennen, als die sie geschaffen wurden. Der Vatikan fördere durch die Veröffentlichung des Dokuments aktiv „die falsche Lehre“. Er stütze sich auf „Mythen, Gerüchte und Unwahrheiten“.

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