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Nach Terrorverdacht: Bürgermeister fordert autofreie Zonen vor Parlament

Hintergrund: Symbolbild (Polizeiautos auf der Westminster Bridge) - David Holt via Flickr [CC BY-SA 2.0] / Biild Sadiq Khan: By US Embassy London [Public domain], via Wikimedia Commons / Collage: Die Tagesstimme

Nach dem mutmaßlichen Terroranschlag am vergangenen Dienstag in London will Bürgermeisters Sadiq Khan Autos in bestimmten Bereichen rund um den Parliament Square verbieten. Damit soll der Platz künftig sicherer werden.

In einem Gespräch mit der Radiostation des BBC sprach sich der Bürgermeister der britischen Hauptstadt, Sadiq Khan, für autofreie Zonen rund um das Parlamentsgebäude aus. Diese würden nicht nur eine erhöhte Sicherheit für Fußgänger, sondern auch für umliegende Gebäude bedeuten, versichert der Bürgermeister. Dennoch solle gewährleistet werden, dass die Menschen weiterhin „Zugang zu Abgeordneten haben, Lobbyarbeit für das Parlament leisten und das Gebäude selbst besichtigen können.“

Totales Verbot schwer umsetzbar

Ein totales Auto‐Verbot wäre nach Angaben Khans deshalb schwer umsetzbar, weil die Straßen rund um das Gebäude als Durchfahrtsstraßen genutzt werden. Es brauche daher eine andere Lösung, um die Menschen und die umliegenden Gebäude schützen zu können.
In den letzten Monaten verstärkte die Regierung die Präsenz von bewaffneten Sicherheitskräften sowie Polizeibeamten und errichtete Barrieren rund um das Parlamentsgebäude. Nach Angaben der Leiterin der Polizeibehörde in London, Cressida Dick, sollen weitere Sicherheitsvorkehrungen folgen.

Mutmaßlicher Anschlag am Dienstag

Hintergrund der Diskussion ist ein mutmaßliche Terroranschlag von Dienstagmorgen. Der aus Sudan stammende Salih K. soll absichtlich in eine Absperrung vor dem britischen Parlament gerast sein. Dabei wurden mehrere Menschen verletzt (Die Tagesstimme berichtete).


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2 Kommentare

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  • Immer das Gleiche.
    Erst wenn es den Politikern ans eigene Fell geht, dann werden Demokratten aktiv.
    Eigentlich ganz einfach, die Wahl der Bearbeitungswerkzeuge zu versehen, worauf sie ansprechbar werden.
    Groß in der Rhetorik, S förmig das Rückgrat zeigt eine Mehrheit unzweifelhat auf, womit man bei ihr auf Gehör stoßt und Wirkung erzielt.

    Alles andere bleibt Zeitverschwendung.
    Knallharte Aussichten.

  • Wie in Wien unter BK Kern. Zuerst alle ins Land lassen, dann eine Betonmauer um die Hofburg bauen lassen. Aber ehrlich, wann hatte es in jüngster Zeit schon einen Anschlag (oder Versuch) auf – einen – Politiker gegeben?

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