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Sechs Monate – Erfolgreicher Start für „Die Tagesstimme”

Redaktion

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Symbolbild Arbeitssachen: Pixnio [CC0] / Banner 'Die Tagesstimme' & Komposition: Die Tagesstimme.

Das Nachrichtenportal Die Tagesstimme startete am 12. Februar 2018 unter dem Motto „Patriotisch – Kritisch – Unabhängig”. Initiiert vom Arbeitskreis Nautilussind nun sechs Monate vergangen – Zeit, erste Zahlen zu Veröffentlichen und ein erstes Fazit zu ziehen.

In den sechs Monaten von Februar bis Juli informierte Die Tagesstimme deutschsprachige Leser mit Nachrichten aus Politik, Gesellschaft und Kultur im nüchternen, aber umso verbindlicherem Stil. Stets aus – für uns selbstverständlicher – patriotischer Sicht entstanden auf diese Weise über 800 Artikel durch ein kleines, aber handverlesenes Autorenteam.

Die harten Zahlen

Innerhalb von sechs Monaten erreichte Die Tagesstimme über 130.000 Leser aus Österreich und Deutschland und erreichte mit Juli 2018 täglich zwischen 5.000 bis 10.000 Seitenaufrufe. Die Stammleserschaft beträgt etwa 7.500 Personen. Der in diesem Zeitraum meistgelesene Artikel auf unserem Portal erreichte über 95.000 Aufrufe. Ein erfolgreicher Start für das junge Medienprojekt – vor allem wenn man bedenkt, dass wir keine groß angelegten Werbekampagnen führten, sondern alleine aufgrund unserer Berichterstattung an Reichweite gewinnen.

Spannende Interviews

Ausgezeichnet hat sich Die Tagesstimme dabei nicht nur durch die tagesaktuelle Berichterstattung, sondern auch durch exklusive Interviews und Berichte. Zu Wort kamen dabei etwa der Publizist und Politikwissenschaftler Benedikt Kaiser, der bekannte Brigadier a.D. Josef Paul Puntigam, der Vlaams‐Belang‐Chef Tom Van Grieken, der österreichische Ärztekammerpräsident Thomas Szekeres, der ehem. Grüne Landesrat Rolf Holub und viele mehr.

Exklusive Berichterstattung

Insbesondere zum wichtigen Identitären‐Prozess in Graz berichtete Die Tagesstimme sehr ausführlich und oftmals exklusiv. Das war notwendig, weil Medien die Aufgabe haben, dem Rechtsstaat auf die Finger zu schauen. Aber wir waren auch exklusiv bei vielen traditionellen Veranstaltungen wie dem traditionellen Sommerabschied der Leobener Studenten und stellten generell viele heimische Bräuche ins Scheinwerferlicht.

Nächste Stufe für Die Tagesstimme

Nachdem in den ersten sechs Monaten eine Regelmäßigkeit und Kontinuität geschaffen wurde und sich die Autoren aufeinander abstimmen konnten, steigen wir mit August 2018 auf die nächste Stufe. Zwei neue Redakteure bereichern unser Team, um noch mehr exklusive Berichterstattung zu ermöglichen. Schwerpunktmäßig wollen wir künftig insbesondere über das Leben im patriotischen Milieu berichten – über Korporationen, Traditionsverbände, Aktivistengruppen und vieles mehr.

AK Nautilus

Neben der Arbeit am sehr grundsätzlichen Kulturmagazin Anbruch erschien beim Arbeitskreis Nautilus auch eine erste großangelegte Studie. An drei weiteren wird gegenwärtig intensiv gearbeitet, wovon zwei in den nächsten Wochen veröffentlicht werden. Auch die „Bibliothek der Ideen” und der Schulungsbetrieb in Graz werden bald den Betrieb aufnehmen.

Finanzierung

In diesen sechs Monaten intensiver Arbeit konnten wir über 60 Unterstützer von unserer Arbeit überzeugen. Dass der AK Nautilus keine Eintagsfliege ist, haben wir bewiesen. Und auch, dass wir den Willen haben, etwas Großes zu verwirklichen. Doch dabei sind wir auf jeden Euro angewiesen, um die Arbeit erhalten und ausbauen zu können. Mit den vorhandenen Unterstützern können wir bereits 15 Prozent unserer laufenden Kosten abdecken. Wir sagen DANKE!

Deshalb bitten wir auch Sie: Unterstützen Sie uns mit einer kleinen monatlichen Spende ab fünf Euro, damit wir die Medien‐ und Informationsarbeit leisten können, die Sie sich für unser Land wünschen. Hier geht’s zum Formular: https://www.tagesstimme.com/unterstuetzen/

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1 Kommentar

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  1. Avatar

    DAVID K ELKINS

    21. August 2018 at 17:10

    There does not seem to be a way for an American like myself to contribute using the link provided. I very much appreciate your publication. I found your coverage of the Martin Sellner/Identitarian Movement trial in Graz particularly essential, as well as numerous other articles informing me of developments in Europe.I would gladly make a five euros monthly payment, if I could.

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Tagesstimme: Nachrichten via „Telegram”

Monika Šimić

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ASDF Bild Stift/Block: Pixnio [CC0] / Header "Die Tagesstimme & Komposition: Die Tagesstimme.

Die Tagesstimme hat einen neuen Kanal und schickt Nachrichten via Telegram‐Messenger nun direkt an Ihr Smartphone.

Graz. Viele Projekte und einzelne Akteure aus dem patriotischen Milieu nutzen neben Plattformen wie YouTube, Instagram und Facebook den Telegram-Messenger, um mit Interessenten in Kontakt zu bleiben und Informationen zu verbreiten. Nach der Löschwelle, die vor allem Konten vieler patriotischer Aktivisten oder Bewegungen traf, etablierte sich der Messenger Telegram als alternativer Informationskanal im patriotischen Milieu.

Tagesstimme nun auf Telegram

Damit aktuelle Nachrichten, interessante Interviews und Meldungen für ihre Leser in Zukunft noch schneller abgerufen werden können, hat die Tagesstimme nun ebenfalls einen Telegram‐Kanal erstellt. Diesem kann man, sofern der Messenger am Smartphone bereits installiert ist, über folgenden Link beitreten. Natürlich bleibt die Tagesstimme auf Facebook, VKontakte und Twitter auch weiterhin präsent.

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Dossier zu ‚Causa Identitäre’: Medien arbeiteten mit über 60 Unwahrheiten

Julian Schernthaner

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ASDF Symbolbild: Die Tagesstimme / AK Nautilus.

Am Montag präsentierte der Arbeitskreis Nautilus ein brisantes Dossier zur Berichterstattung über die Identitäre Bewegung (IBÖ) in den vergangenen Wochen.

Graz. – Seit einer Hausdurchsuchung bei Martin Sellner, dem Leiter der österreichischen Identitären, wegen einer Spende des späteren Christchurch‐Attentäters, blieb kein Stein auf dem anderen. Diverse Medien überschlugen sich mit ständig neuen Skandalen und Skandälchen. Das nun vorliegende Dossier enthüllt nun erstmals, dass dabei auch auf mindestens 65 unterschiedliche Unwahrheiten zurückgegriffen wurde.

Breites Spektrum an Unwahrheiten

Auf über 40 Seiten und gestützt auf über 160 Belege stellt das Recherche‐Kollektiv des AK Nautilus, dem auch die Tagesstimme angehört, dabei heraus, dass eine große Zahl der Anschuldigungen gegenüber der patriotischen Protestgruppe aus der Luft gegriffen war. Dabei konnten sie eine Vielzahl von Fehlinformationen unterschiedlicher Schweregrade identifizieren – und entgegnen sämtliche 65 Behauptungen durch ausführliche Kontrastierung mit dem verfügbaren Quellenmaterial.

Das Spektrum reicht nach Feststellung des Rechercheteams dabei von der Wiederholung bereits ausgeräumter Vorwürfe über Weglassungen von Stellungnahmen bis hin zu Behauptungen welche „in klarem Widerspruch zu frei verfügbaren identitären Inhalten” stehen. Dabei hätten sogar „Akteure in klarer Gegnerschaft” zur Gruppe eigene Theorien und inhaltliche Erfindungen teils unkommentiert präsentieren können.

Gravierende Verstöße gegen journalistische Ethik”

Dabei sei die prinzipielle inhaltliche Ausrichtung eines Mediums unerheblich gewesen, außerdem beteiligten sich demnach sogar Chefredakteure an der Verbreitung der Unwahrheiten. In einigen Fällen hätten diese dem Vorstellungstext des Dossiers zufolge als faktenwidrig sogar „klar erkennbar” sein müssen.

Das Nautilus-Rechercheteam kommt zu einer schwerwiegenden Erkenntnis: „Angesichts der schwerwiegenden Unwahrheiten und angesichts der gravierenden Verstöße gegen die journalistische Ethik muss die Berichterstattung über die Identitäre Bewegung als Kampagne, fußend auf Unwahrheiten, bezeichnet werden.”

Lenart: „Patriotische Medienarbeit immer wichtiger”

Gerade vor diesem Hintergrund zeigte sich Patrick Lenart, Leiter des AK Nautilus, mit dem Ausmaß der vorliegenden Handreichung höchst zufrieden: „Das Dossier zeigt, dass patriotische Medienarbeit immer wichtiger wird“.

Er verwies dabei auch explizit auf die in der Causa ausgewogenere Berichterstattung unabhängiger, patriotischer Medien. Auch die Tagesstimme berichtete ausführlich und tagesaktuell vom Ablauf der medialen Affäre.


Die vollständige Studie kann auf der Homepage des AK Nautilus kostenlos gelesen und »>heruntergeladen (PDF)«< werden. »>Zur Studie (HTML)«<

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Studie zu Liederbuch‐Affäre: Vorwürfe waren falsch

Julian Schernthaner

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ASDF Symbolbild Liederbücher: privat / Die Tagesstimme.

Am Freitag präsentierte der Arbeitskreis Nautilus eine erste kritische Aufarbeitung der sogenannten „Liederbuch‐Affäre” rund um FPÖ‐Politiker Udo Landbauer und die pennale Burschenschaft Germania zu Wiener Neustadt.

Graz. – Seit elf Monaten ist die niederösterreichische Landesregierung im Amt – der ehemalige FPÖ‐Spitzenkandidat Udo Landbauer gehört nicht dazu. Dieser stolperte in den Tagen rund um die Landtagswahl über die Skandalisierung eines Liederbuches bei seiner Mittelschulverbindung. Nun wirft eine Studie des Arbeitskreis Nautilus, dem auch Die Tagesstimme angehört, im Auftrag der steirischen Burschenschaften ein neues Licht auf die damaligen Geschehnisse.

Erste umfangreiche kritische Würdigung

Auf 80 Seiten und mit über 400 Belegen zeichnet das heimische Recherche‐Kollektiv den Ablauf und Inhalt der sogenannten „Liederbuch‐Affäre” kritisch nach. Hierfür durchforstete man reichhaltiges Quellenmaterial und sprach erstmals auch mit einem Ersteller des Liederbuches.

Die vorher nicht vollständig geklärte Sachlage nennt der AK Nautilus dabei als Motivation für seine Arbeit. Er stellt fest: „Obwohl anzunehmen ist, dass die Affäre das Image von Burschenschaften nachhaltig beeinflusst hat, fand bis heute keine Aufarbeitung und kritische Würdigung der medial erhobenen Vorwürfe statt.”

Detaillierte Prüfung von Akteuren und Vorwürfen

Dieses Versäumnis wollte man nun nachholen und bespricht Hintergründe, Abfolge und Folgen der Anschuldigungen gegen Landbauer und die pennale Burschenschaft Germania zu Wiener Neustadt. Die am 23. Januar 2018 mit einem Vorabbericht der Wiener Stadtzeitung Falter beginnende Affäre hatte für die Betroffenen gravierende Folgen und beeinflusste die öffentliche Meinung über Monate.

Das Nautilus-Kollektiv erforscht in seinem Werk insbesondere die Rolle der Medien, erörtert die Herkunft der inkriminierten Lieder und prüft die erhobenen Vorwürfe gegen die Mittelschulverbindung und ihr Liederbuch auf Herz und Nieren. Zuletzt beleuchten sie die politischen und akademischen Hintergründe der befragten Experten.

Unsaubere Definitionen, politische Gegner als Experten

Sie kommen zum Schluss, dass es sich mangels sauberer Definitionen – aber auch aufgrund fehlender inhaltlicher Anhaltspunkte – bei der Behauptung, das inkriminierte Werk sei ein „Nazi‐Liederbuch” um eine „grob willkürliche” Einstufung handle. Auch der Rassismusvorwurf sei in Anbetracht des Entstehungszeitraums eine „unzulässige Wertung”. Nicht zuletzt entkräftet die Studie sogar den bemühten Antisemitismusvorwurf.

Als problematisch wertet der AK Nautilus, dass die Skandalisierung des Liederbuches kurz vor der Landtagswahl den Fokus „von langfristigen Sachfragen auf den medialen Verdacht gegenüber Landbauer” verschob. Fragwürdig sei hier auch, dass Akteure eine Rolle spielten, die „trotz ihrer eindeutigen politischen Gegnerschaft zu Burschenschaften und FPÖ als objektive Experten ausgegeben wurden”.

Politische Kampagne?

Die abschließende Feststellung der Studie lässt aufhorchen: „Unklare oder fehlende Definitionen, Vorverurteilungen und willkürliche Einordnungen durch politische Gegner, teilweise unter dem Deckmantel einer Expertenmeinung, waren dazu geeignet, die öffentliche Meinungsbildung über die FPÖ, über Udo Landbauer sowie über das burschenschaftliche Milieu in seiner Gesamtheit nachhaltig negativ zu beeinflussen.”

Die umfangreiche Arbeit erhebt weiters den Vorwurf, dass Ablauf und Inhalt der Affäre den Schluss nahelegen würden, „dass maßgebliche Akteure weniger vom Willen zur Aufarbeitung oder journalistischen Berichterstattung, denn zu einer Kampagne gegen die FPÖ am Vorabend der niederösterreichischen Wahl getrieben waren.”


Die vollständige Studie kann auf der Homepage des AK Nautilus heruntergeladen werden: Zur Studie

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