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Gesellschaft

Dresden: Hunderte Besucher beim identitären „Europa Nostra”-Festival

Stefan Juritz

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am

Beim „Europa Nostra”-Festival konnten die Besucher zahlreiche Projekte, Vorträge und Beiträge zur patriotischen Gegenkultur bestaunen.

Dresden. Am vergangenen Samstag veranstaltete die Identitäre Bewegung Deutschland (IBD) unter dem Motto „Europa Nostra – Identität und Heimat bewahren“ ein Festival der Gegenkultur. Laut Veranstalter kamen über 650 Menschen zum Festival auf der Dresdener Cockerwiese. Unter ihnen waren viele Jugendliche, aber auch Ältere und Familien, die für eine bunt gemischte Veranstaltung sorgten.

Zahlreiche Aussteller auf der Cockerwiese

Ab 12 Uhr konnten die Besucher sich über zahlreiche Projekte und Initiativen informieren sowie mit den Ausstellern ins Gespräch kommen. Neben der Identitären Bewegung Deutschland, Defend Europe, der Biermarke Pils identitär und anderen präsentierten auch mehrere Projekte aus dem patriotischen Milieu ihre Arbeit: darunter beispielsweise der Verlag Antaios, dessen Bücher sich großer Beliebtheit erfreuten, das österreichische Magazin Info-DIREKT und der Arbeitskreis Nautilus, dessen noch recht junge Arbeit ebenfalls auf reges Interesse und Neugier stieß.

Auch Tagestimme-Chefredakteur Stefan Juritz war vor Ort.

Weiters wurde den Besuchern ein dichtes Vortragsprogamm über den gesamten Tag geboten: IBD-Leiter Daniel Fiß sprach über die „Aussichten des Widerstands und identitäre Gegenkultur”. IBÖ-Co-Leiter Patrick Lenart wiederum berichtete den deutschen Zuhörern über den IB-Prozess in Österreich. Philipp Thaler präsentierte das Hausprojekt Flamberg aus Halle.

Das große Vortragszelt. (Bild: Identitäre Bewegung Deutschland)

Weitere Redner waren unter anderem IBÖ-Co-Leiter Martin Sellner, Verleger Götz Kubitschek, die junge 120-Dezibel-Aktivistin Freya und Ein-Prozent-Leiter Philipp Stein. Er sprach in seiner Rede über den „Begriff der ‚Mosaik-Rechten’ und die Rolle der Identitären Bewegung”.

Wegen des großen Andrangs passten nicht alle Besucher ins Vortragszelt.

Konzerte am Abend

Für die musikalische Umrahmung der Veranstaltung sorgte untertags die Dresdner Liedertafel mit ihren Volksliedern. Als weiteres kulturelles Rahmenprogramm veranstalteten die Identitären auch einen Volkstanz. Den Abschluss des Festivaltages bildeten schließlich zwei gänzlich unterschiedliche Musikeinlagen. Zuerst kam Melanie Schmitz vom Varieté Identitaire auf die Bühne und spielte ihr Solo-Programm an der Gitarre. Danach folgten die beiden patriotischen Rapper Chris Ares und Komplott, die mit ihrem Auftritt die Stimmung bei den jugendlichen Besuchern noch einmal anheizen konnten.

Am Abend gab es noch Musikeinlagen. (Bild: Die Tagesstimme)

Linke Gegenproteste

Gegen das Festival gab es auch linke Gegenproteste. So hatten Grünen-Politiker Jürgen Kasek, Grüne Jugend und Linksjugend unter dem Motto „Kein Platz für Nazi-Hipster” zur Gegendemo vor der Cockerwiese aufgerufen. Mit Musik und Parolen versuchten sie, das Festival lautstark zu stören. Gegen 17 Uhr zog die Gegendemonstration schließlich weiter zum Theaterplatz.

Die Polizei schützte das „Europa Nostra”-Festival mit Reiterstaffel. (Bild: Die Tagesstimme)

Mehrere Ermittlungsverfahren

Laut Angaben der Polizei waren 500 Beamte im Einsatz. Der Tag sei grundsätzlich friedlich verlaufen, betonte Polizei-Sprecher Thomas Geithner in einer Pressemitteilung. Die Einsatzkräfte erhoben allerdings ein Ermittlungsverfahren gegen einen Teilnehmer des Festivals, weil dieser „ein sichtbares Runentattoo auf dem Arm trug”. Weiters sollen der Polizei zufolge mehrere Teilnehmer versucht haben, Journalisten an Fotoaufnahmen zu hindern. Gegen fünf Männer und eine Frau sei deshalb ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Nötigung eingeleitet worden. Weiters ermittelt die Polizei wegen Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz gegen einen Ordner, bei dem unter anderem Tierabwehrspray gefunden worden war. Weil er erst 16 Jahre alt war, wurde ihm daraufhin die Tätigkeit als Ordner verweigert.

1 Kommentar

1 Kommentar

  1. Avatar

    DAVID K ELKINS

    27. August 2018 at 19:30

    Great gathering! Wish I could have been there.

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Gesellschaft

Urteil gegen „Liebig34”: Linksradikale müssen besetztes Haus räumen

Joshua Hahn

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am

Der Rechtsstreit dauert bereits seit dem Vorjahr an und wurde von Ausschreitungen der Antifa überschattet.

Berlin. – Die anliegende Rigaer Straße ist bekannt für  die von Linksradikalen und Linksextremisten besetzten Häuser. Zum erweiterten Umfeld dieser Häuser zählt auch das „Projekt Liebig 34“, welches sich mit Adresse in der Liebigstraße in einem Eckhaus zur berüchtigten „Rigaer” befindet. Dieses muss nun geräumt werden.

Mietvertrag lief aus – Besetzer blieben einfach

Ursprünglich hatten die Initiatoren der „anarcha-queer-feministischen“ Wohngemeinschaft einen Mietvertrag mit dem Eigentümer des Hauses. Dieser lief im Jahr 2018 aus. Da sich jedoch sämtliche Bewohner weigerten, auszuziehen, zog der Vermieter vor Gericht – mit Erfolg. Wie unter anderem die Welt berichtet, gab das Landesgericht jetzt der Räumungsklage statt.

Zudem müssen die rund 20.000 Euro Mietschulden abbezahlt werden. Wie bereits beim Prozessauftakt gab es auch im Vorfeld der Verhandlung Übergriffe aus dem gewaltbereiten Antifa-Milieu.

Auto von Anwalt mit Säure übergossen

Mutmaßliche Linksextremisten verübten unlängst einen Anschlag auf das Auto des Anwalts vom Kläger, indem sie dieses mit Buttersäure übergossen. In einem mutmaßlichen Bekennerschreiben auf einer einschlägigen linksextremen Plattform wurde vom Anwalt als dem Vertreter „eines der größten Immoarschlöcher der Stadt“ gesprochen.

Bereits beim Prozessauftakt kam es zu Ausschreitungen im Landgericht. Die Verhandlung wurde anschließend ins Kriminalgericht verlegt, um Sicherheit gewährleisten zu können.

Das Viertel um die Rigaer Straße ist bekannt für linksautonome Umtriebe. In der jüngeren Vergangenheit wurden dort mehrfach Polizisten attackiert und teils gezielt verletzt. – Die Tagesstimme berichtete regelmäßig über diese Übergriffe.

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Gesellschaft

Prozess gegen afghanischen Messerstecher von Wullowitz beginnt in Linz

Julian Schernthaner

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Am heutigen Mittwoch beginnt am Landesgericht Linz der mit Spannung erwartete Prozess gegen jenen Afghanen, der vergangenen Herbst im nördlichen Mühlviertel zuerst seinen Asylbetreuer und dann einen Landwirt erstochen haben soll. 

Linz. – Es war ein Fall, der ganz Österreich fassungslos hinterließ. Nach einem Streit wohl über Dienstzeiten bei der gemeinnützigen Tätigkeit, die ihm der Rotkreuz-Mitarbeiter vermittelt hatte, stach der Afghane zu. Anschließlich flüchtete er und attackierte den Bauern Franz G., um dessen Auto als Fluchtfahrzeug zu missbrauchen. Die filmreife Flucht endete schließlich in Linz, nun wird ihm ein Doppelmord vorgeworfen.

Tatverdächtiger gab kürzlich Opfern die Schuld

Erst nach einigen Tagen war Gewissheit: Auch das zweite Opfer überlebte die Horror-Tat nicht. Erst vor zwei Wochen stellte sich dann heraus: Der mutmaßliche Täter Jamal A. (33) zeigt keinerlei Reue. Wie die Heute kürzlich berichtete, finde er es zwar nicht gut, dass zwei Menschen durch ihn sterben mussten.

Gleichzeitig, so seine Ansicht, trügen beide Opfer „selbst Schuld an ihrem Tod”. Weiters, so die Ansicht des strenggläubigen Muslims: „Nur Allah kann über mich richten”. Der Tatverdächtige kam im Jahr 2015 offenbar mit Unterstützung von Schleppern nach Österreich.

Laut Gutachten war Afghane zurechnungsfähig

Der ORF wiederum zitiert den geständigen Mann am heutigen Mittwoch mit der Darstellung, dass Jamal A. die beiden Opfer gar nicht töten, sondern nur erschrecken hätte wollen. So oder so: Obwohl der Mann eine Wahnerkrankung besitzt, stuft ihn ein Gutachten als zum Tatzeitpunkt zurechnungsfähig ein. Egal, ob das Urteil letztendlich auf zweifachen Mord oder auf ein anderes Tötungsdelikt lautet, steht dem Afghanen demnach wohl eine lange Freiheitsstrafe ins Haus.

Für den Mann gilt selbstverständlich bis zu einem rechtskräftigen Urteil die Unschuldsvermutung. Für Stirnrunzeln sorgte in diesem Zusammenhang die Ankündigung der einschlägig bekannten Anwältin Astrid W., Identitären-Leiter Martin Sellner verklagen zu wollen. Dieser hatte wenige Tage nach der bestialischen Tat den mutmaßlichen Täter in einer Gedenkrede als „Mörder” bezeichnet – Die Tagesstimme berichtete.


Weiterlesen:

Wegen Gedenkrede: Anwältin verklagt Identitären-Leiter Sellner (21.10.2019)

Messerattacken in Wullowitz: Nun auch zweites Opfer verstorben (18.10.2019)

Messerattacke in Asylunterkunft: Streit wegen Arbeit als Auslöser (16.10.2019)


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Gesellschaft

Erfurt: Mutmaßlich linksextremer Farbanschlag auf AfD-Wahlkreisbüro

Julian Schernthaner

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Am Wochenende machten sich mutmaßliche Linksextremisten an einem AfD-Büro in der thüringischen Landeshauptstadt Erfurt zu schaffen. 

Erfurt. – Am Sonntag schmierten unbekannte Täter einschlägige Symbole und politische Parolen auf die Hausfassade und Fensterscheiben. Obwohl es sich dabei um das Wahlkreisbüro des Bundestagsabgeordneten Stephan Brandner handelt, dürften die Schmierfinken zumindest mit einem Teil der Aufschriften auf AfD-Thüringen-Chef Björn Höcke abzielen.

Nicht einziger Angriff auf AfD-Büro am Wochenende

In roter Sprühfarbe stehen die Parolen „FCK NZS”, „Fickt AfD”, „Volksverdummung Olé” und „Deshalb AfD, Björn, wir haben dir ein Denkmal gebaut”. Damit nehmen die unbekannten Täter wohl auch Bezug auf die Aktion des linksradikalen Zentrum für politische Schönheit, das einst das Berliner Holocaust-Mahnmal in Höckes Nachbargarten nachbauten und dafür auch strafrechtliche Ermittlungen gegen sich hervorrief.

Der Sachschaden wird laut Nordbayerischem Kurier auf etwa 3.000 Euro geschätzt. Im rot-rot-grün regierten Thüringen sind diverse gewaltbereite, linksextreme Gruppen aktiv, immer wieder kommt es zu Angriffen auf Parteibüros der AfD. Deren Einrichtungen sind bundesweit häufig Ziel politischer Gewalt, erst einen Tag zuvor beschmierten mutmaßliche Linksextremisten in Stralsund die Front eines AfD-Büros mit dem Zahlencode 161 („Anti-Faschistische Aktion”).

AfD-Brandner: „Wir weichen nicht!”

Brandner, dessen Wahlkreisbüro wiederholt zum Ziel solcher Attacken wird, gab sich in sozialen Medien trotz des ungustiösen Angriffs kämpferisch. Er macht dabei auch das Vorfeld des politischen Mitbewerbers verantwortlich. Allerdings hätte derartige Anschläge keinerlei Wirkung. Denn: „Das macht mich und uns von der AfD nur noch stärker! Wir weichen nicht und arbeiten weiter für ein besseres Deutschland,” so der Bundestagsmandatar auf Twitter.


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