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Gesellschaft

#Chemnitz: Patrioten gegen Medien und Extremisten!

Patrick Lenart

Veröffentlicht

am

Pro-Chemnitz-Kundgebung am Montag, den 27. August 2018 / Bild: privat

Nach einem brutalen Mord in Chemnitz protestierten gestern tausende Patrioten friedlich gegen die blutigen Folgen von Merkels Willkommenspolitik und stehen nun mit dem Rücken zur Wand. Grund dafür sind nicht nur die beispiellose Medienhetze und Linksextreme auf der anderen Absperrungsseite, sondern auch ihre willfährigen Spielgefährten im eigenen Rücken.

Kommentar von Patrick Lenart

In der Nacht von Samstag auf Sonntag wurden in Chemnitz drei Deutsche schwer verletzt. Einer der Männer wurde mit dutzenden Messerstichen regelrecht „abgeschlachtet“ und erlag noch in der Nacht seinen Verletzungen. Er starb mit nur 35 Jahren. Die Täter sollen ein Syrer und ein Iraker gewesen sein, die sich inzwischen in Untersuchungshaft befinden. Einer davon ist bereits vorbestraft und wurde dennoch nicht abgeschoben.

Protest gegen Willkommenspolitik

Eine Spontandemonstration besorgter Bürger war die Folge, um ein notwendiges Zeichen gegen Merkels Politik und ihre blutigen Folgen zu setzen. Denn #Chemnitz ist kein Einzelfall: In ganz Deutschland stiegen Angriffe mit Messern seit 2015 dramatisch an. Die Demonstranten wollen die vergewaltigten, ermordeten und geschundenen Opfer am Altar von Multikulti und Zuwanderung nicht länger hinnehmen. Ganz anders als die etablierten Politiker und Journalisten, die den brutalen Mord zunächst in Schweigen hüllten.

Doch das Schweigen fand ein jähes Ende, als die patriotische Spontandemonstration weite Kreise zog. Etwa die sozialdemokratische Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig zeigte sich plötzlich „entsetzt” – doch genauso absurd wie voraussehbar nur über den patriotischen Protest, während sie kein Wort über den brutalen Mord am jungen Deutschen verlor. Am Montag organisierte dann die Bürgerbewegung Pro Chemnitz eine Trauerkundgebung, an der der circa 6000 Menschen teilnahmen.

Beispiellose Medienhetze

Während der eiskalte Messermord durch Merkels Gäste kaum erwähnt wird, inszenieren Medien und Politik seitdem eine Welle der Empörung, um den Protest in den Schmutz zu ziehen. In Chemnitz hätte am Sonntag eine „Migrantenjagd des rechten Mobs“ stattgefunden – angeblich alles auf Video. Folgt man den Gerüchten, die von allen großen Medien übernommen wurden, stößt man auf linksextreme Antifa‐Seiten. Ein Video zeigt dort eine harmlose Auseinandersetzung – doch Jagdszenen und Pogromstimmung finden sich genauso wenig wie Vorgeschichte und Kontext. Möglicherweise verwechselten die Medien hier etwas: Denn tatsächlich gab es eine echte Menschenjagd von 20 Antifas auf vier Demonstrationsteilnehmer, die daraufhin ins Krankenhaus gebracht werden mussten.

Für die Medien mit ihren nicht mehr vorhandenen Qualitätsstandards reicht die offensichtlich unwahre Behauptung von der Migrantenjagd dennoch, um mächtig Stimmung zu machen. Alle schreiben davon, doch keiner kann eine Quelle nennen. Auch der Polizeibericht von der Demonstration am Montag klingt nüchterner als die Medienberichte davon. Dass es Zusammenstöße zwischen Demonstranten und Gegendemonstranten, die von der Partei „Die Linke” mobilisiert wurden, gab, steht außer Zweifel. Den größten Zwischenfall gab es, als Personen aus beiden Blöcken Flaschen, Dosen und andere Gegenstände aufeinander warfen. Während sich der Großteil der Demonstrierenden trotz der aufgeheizten Stimmung friedlich verhielt, kam es in der Folge zu Ausschreitungen und achtzehn Verletzten, die seitdem den Protest überschatten.

Medienheuchler

Dass es die Gegendemonstranten explizit auf Gewalt anlegten, daran lässt der Polizeibericht keinen Zweifel. Es heißt darin: „Ebenso begannen sich ca. 200 Teilnehmer der Versammlung ‚Die Linke’ im Stadthallenpark zu vermummen.“ 200 linksextreme Vermummte gegen eine angemeldete Versammlung? Medienempörung Fehlanzeige. Das Wort Linksextremismus konnte ich nirgends lesen. Auch, dass Böller und Glasflaschen von Dächern auf die Patrioten geschmissen wurden, scheint die Medien nicht weiter zu interessieren, wenngleich sie auf diese Weise in Wien fast einen Mord verübten.

Die Medien beten stattdessen das Märchen vom „braunen Sachsen“ rauf und runter und verunglimpfen alle Patrioten als „Nazis“ und „Rechtsextreme“. Dass ein paar Spinner Hitlergrüße zeigten empört sie mehr, als der brutale Mord an einem Deutschen. Auf diese Spinner hatten die Journalisten doch gewartet und es war vorauszusehen, dass diese heute die Titelbilder zieren. Doch es muss deutlich gesagt werden: Patrioten sind sich bewusst, dass sie von ihren Gegnern in den Redaktionsstuben verleumdet werden. Sie sind sich bewusst, dass ihre Gegner auf der anderen Straßenseite jederzeit durchbrechen könnten und sie ihr Leben riskieren. Doch eines scheint noch nicht angekommen zu sein.

Gegner im Rücken

Viel schlimmer als der Gegner vor uns ist der Gegner im eigenen Rücken. Diejenigen, die geduldet werden, obwohl sie wegen Gewalt kommen, hetzen oder NS‐Parolen schreien. Die geduldet werden, obwohl sie willfährige Spielgefährten unserer Gegner in den Redaktionsstuben und unserer Gegner auf der anderen Absperrungsseite sind. Für sie ist es ein Spiel oder fürs Ego, für uns aber ist es alles andere als ein Spiel. Wir wissen, dass es bei unserem Protest nicht um Boxen und Spaß geht – es geht um die Zukunft unserer Heimat, unseres Volkes, unserer Kinder. Wer den notwendigen Protest in den Schmutz zieht, vergreift sich an genau dieser Zukunft.

Der Rapper Komplott fasste seine Eindrücke so zusammen: „Leider musste ich aber auch erleben, wie viele unglaublich asoziale Menschen mit mir auf der Straße standen. Wie Menschen die Gewalt suchten nur um der Gewalt willen. Wie es manche wieder nicht hinbekommen haben, ihre verdammten Organisations‐Embleme einfach mal nicht rumzuzeigen. Wie in den Redebeiträgen auf stumpfeste Art und Weise Apologetik für Lynchjustiz betrieben wurde. Das alles war beschämend und peinlich. Bei aller Romantik über den gerechten Volkszorn, der sich nun Bahn bricht und auch soll sind wir doch ein zweitausendjähriges Kulturvolk mit Ehre und Anstand. So ein Auftreten ist absolut unwürdig.“

Klare Kante zeigen

Und er setzt fort: „Das ist die logische Folge davon, wenn man jahrelang friedlichen Protest kriminalisiert und unterdrückt. […] Ob daraus aber eine wirkliche Wende erwachsen kann? Eher nicht.“ Das ist der Punkt. Dieser Sumpf an Schreckgespenstern gehört zum Spiel der Etablierten und wird von ihnen bewusst am Leben erhalten, um mit dem Feindbild des „Ewigen Deutschen” vom eigenen Versagen abzulenken. Genau deshalb muss Schluss sein mit der falsch verstandenen Toleranz gegenüber diesem Sumpf und klar Kante gezeigt werden. Wir haben einen riesigen Gegner vor uns, wir können uns keine im eigenen Rücken leisten.


Patrick Lenart ist politischer Aktivist und Blogger. Auf seiner Website www.patrick-lenart.eu berichtet er über Politik, Kultur und Aktivismus.

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3 Kommentare

3 Comments

  1. Avatar

    Rainer Seifert

    28. August 2018 at 23:55

    Vorsicht vor Unterwanderung durch U‐Boote.

    Der frühere Enthüllungsjsjournalist Günter Wallraff hat in einer talk show der ARD angekündigt, er hätte seine Leute schon platziert.

  2. Avatar

    Starhemberg

    29. August 2018 at 17:56

    Die Deutschen und Österreicher lassen sich nach wie vor fastAlles gefallen…lleider!

  3. Avatar

    Thomas S.

    30. August 2018 at 10:06

    Wie wohltuend normal. Es ist unglaublich, wie man solche schweren Vorwürfe erheben kann, wenn es letztlich ein einziges Video gibt, das bestenfalls ansatzweise eine Jagd zeigt. In der heutige Zeit ist es undenkbar, dass Übergriffe und Verfolgungsjagden nicht dokumentiert werden würden. Auch die nicht vorhandenen verletzten Zuwanderer und Anzeigen mit Bezug auf Gewalt gegen Zuwanderer sollten eigentlich jedem vernünftigen Menschen zu Denken geben.

    Man muss den Chefredakteur der „Freien Presse”, Torsten Kleditzsch, hervorheben, der dem Narrativ des Hetzjagden in einem Interview mit dem Deutschland Radio Kultur entgegengetreten ist. Es ist bezeichnend, dass diese extrem wichtige Aussage von Kleditzsch nicht in der schriftlichen Beschreibung/Teaser zum Interview erwähnt ist. Die Aussage ist zum Ende der Audio‐Fassung des Intreviews zu hören.

    Unfassbar auch, wie sich die „Zeit” und unter Bezugnahme auf selbige auch der „Spiegel” sich in der Erstberichterstattung auf einen freien Journalisten stützen, der sich als Experte für „Neo‐Nacism” bezeichnet und auf seinem Twitter‐Account „Asyl ist ein Menschenrecht” als Banner stehen hat. Also eher ein Aktivist als Journalist ist. Das hier keine objektive Aufzeichnung der Ereignisse erfolgt, liegt auf der Hand. Offenbar hat nicht nur die Polizei die Wucht der Proteste unterschätzt, sondern auch die Medien, die eher spät mit wenigen Journalisten vor Ort waren.

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Gesellschaft

Deutscher Bischof verurteilt „Kriminalisierung” von Mittelmeer‐NGOs

Monika Šimić

Veröffentlicht

am

ASDF Bild: In Hannover befindet sich der Sitz der Evangelischen Kirche in Deutschland / Kl Aas [CC BY 3.0], via Wikimedia Commons (Bild zugeschnitten)

Dass „Menschen, die Ertrinkende aus dem Mittelmeer retten, dafür auch noch kriminalisiert werden”, sei „eine Schande” für ganz Europa, so Bedford‐Strohm.

München. Der Münchner Bischof und Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Heinrich Bedford‐Strohm, hat die „Kriminalisierung” von privaten Mittelmeer‐NGOs verurteilt. „Menschen ertrinken zu lassen, kann keine migrationspolitische Lösung sein”, so der Bischof zur Bild-Zeitung. Es käme auch „niemand auf die Idee, einen Unfallfahrer, der unangeschnallt an einen Baum gefahren ist, zur allgemeinen Verkehrserziehung verbluten zu lassen.”

Beford‐Strohm fürchtet keinen „Sog‐Effekt”

Bedford‐Strohm bezeichnet die Tatsache, dass „Menschen, die Ertrinkende aus dem Mittelmeer retten, dafür auch noch kriminalisiert werden”, als „eine Schande” für ganz Europa. Er wies die Argumente, es könne dadurch einen „Sog‐Effekt” geben, zurück. Es gebe schon lange kaum noch Retter in den Gewässern vor Libyen und „dennoch haben fast 3.000 Menschen in den letzten 18 Monaten ihr Leben im Mittelmeer verloren”. Bedford‐Strohm lehnte auch eine Rückführung von aufgenommenen Migranten an die nordafrikanische Küste ab. Die Menschen auf den Booten kämen aus Lagern in Libyen, in denen „grausamste Zustände” herrschen. Sie seien „Zwangsprostitution, Folter und Sklavenarbeit ausgesetzt, um sich das Geld für die Überfahrt zu verdienen”, so der Bischof.

Neuer „Verteilmechanismus” notwendig

Verbrecherische Schlepperbanden” würden diese Migranten dann in Boote setzen. „Wenn man diese Menschen wieder der sogenannten libyschen Küstenwache übergibt, beginnt dieses Martyrium von neuem. Das kann keine Lösung sein”, argumentiert Bedford‐Strohm. Stattdessen fordert er eine neue Debatte über legale Flucht‐und Asylwege. „Es kann nicht sein, dass man ein Asylverfahren nur bekommt, wenn man sich zuvor auf dem Weg nach Europa in Lebensgefahr gebracht hat”, so der Bischof. Es sei ein „Verteilmechanismus, der gerettete Menschen in verschiedene Länder Europas in Sicherheit bringt”, notwendig. Er verwies auf die Bereitschaft vieler Städte, diese Migranten aufzunehmen (Die Tagesstimme berichtete).

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Gesellschaft

Neues von rechts: Sachsen, Hausdurchsuchungen und Gedenkzug 2019

Stefan Juritz

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ASDF Symbolbild Arbeitssachen: Pixnio [CC0] / Banner 'Die Tagesstimme' & Komposition: Die Tagesstimme.

Die aktuelle Ausgabe der Sezession widmet sich den widerständigen Sachsen. Bei zwei identitären Aktivisten kam es zu Hausdurchsuchungen. Michael Klonovsky sprach am Wochenende bei der Deutschen Burschenschaft über Meinungsfreiheit. Und im September wird die Plattform Gedenken 1683 wieder an die Schlacht am Kahlenberg und die Befreiung Wiens erinnern.

Nichts wurde es mit dem ersten AfD‐Oberbürgermeister in Deutschland: Im zweiten Wahldurchgang der Oberbürgermeisterwahl in Görlitz (Sachsen) musste sich der AfD‐Kandidat Sebastian Wippel dem CDU‐Kandidaten Octavian Ursu mit 44,8 zu 55,2 Prozent der Stimmen geschlagen geben. Wippel hatte den ersten Durchgang noch gewonnen. Vor der Stichwahl zogen dann jedoch Grüne und Linkspartei ihre Kandidaten zurück, um den Christdemokraten Ursu indirekt zu unterstützen und somit den ersten Oberbürgermeister aus den Reihen der AfD zu verhindern. Die Welt betitelt einen Beitrag treffend: „Leider keine rundum schöne Geschichte.”

Themenheft „Sachsen”: 90. Ausgabe der Sezession

Erst kürzlich erschien die mittlerweile 90. Ausgabe der führenden rechtsintellektuellen Zeitschrift Sezession. Das Heft widmet sich diesmal dem Thema „Sachsen”. Vertreten sind u.a.: Jörg Seidel, Maximilian Krah, Martin Lichtmesz, Uwe Tellkamp, Sebastian Hennig und Erik Lehnert. Auf dem kanal schnellroda stellen Götz Kubitschek und Benedikt Kaiser die aktuelle Ausgabe vor:

Wer schützt uns vor dem Verfassungsschutz?”

Ebenfalls auf dem kanal schnellroda findet sich seit wenigen Tagen Dr. Roland Hartwigs Vortrag „Wer schützt uns vor dem Verfassungsschutz?”, den der AfD‐Bundestagsabgeordnete am 1. Juni im Rahmen des „Staatspolitischen Kongresses” des konservativen Instituts für Staatspolitik gehalten hat. Die Textfassung des Vortrags gibt es hier.

Hausdurchsuchungen bei identitären Aktivisten

Apropos Verfassungsschutz: Am 13. Juni kam es zu Hausdurchsuchungen bei zwei Aktivisten der Identitären Bewegung Schwaben. Nach Angaben der Identitären seien Notizbücher, Computer, Festplatten und Handys beschlagnahmt worden. Hintergrund ist eine Protestaktion vor der Augsburger Außenstelle des Ankerzentrums Donauwörth im Dezember 2018. Den Identitären zufolge hatten Aktivisten damals „nach Vorfällen von Migrantenkriminalität in Augsburg” symbolisch einen Tatort markiert und Schilder mit dem Slogan „Opfer von Multikulti” aufgestellt. Die Staatsanwaltschaft Augsburg wirft den Aktivisten deshalb Volksverhetzung vor.

Österreichs Identitären‐Chef Martin Sellner sprach nach den Hausdurchsuchungen in einem Livestream auf YouTube mit einer der betroffenen Aktivisten, einer 19‐jährigen Schülerin:

Martin Lichtmesz in Graz

Am vergangenen Mittwoch hielt der Publizist und Übersetzer Martin Lichtmesz am Haus der Grazer akademischen Burschenschaft Arminia vor gut 30 Gästen einen Vortrag zum Thema „Mit Linken leben”.

In seinen Ausführungen ging Lichtmesz auf Bruchlinien und Unterschiede zwischen den sogenannten „Rechten” und „Linken” ein und zeigte Voraussetzungen und Grenzen für Diskussionen zwischen den beiden Lagern auf. Dabei betonte er jedoch, dass niemand nur „rechts” oder „links”, sondern jeder eine Art „mixed economy” sei.

Die Bruchlinien zeigen sich Lichtmesz zufolge beispielsweise zwischen „Realisten” und „Utopisten” sowie in der Haltung zu den „Mainstreammedien” – ob man ihnen blind glaubt oder ihnen misstraut. Schließlich nannte Lichtmesz auch den Bruch zwischen „Globalismus” und seinen Gegenbewegungen wie „Identitarismus”, Nationalismus, Populismus, Separatismus usw. „Rechte und „Linke” würden weiters die Wirklichkeit unterschiedlich wahrnehmen („Ich-seh-etwas-das-du-nicht-siehst”-Spiel) und auch im Bereich der Moral unterschiedliche Wertvorstellungen besitzen.

Das Buch „Mit Linken leben” kann man hier bestellen.

Martin Lichtmesz am Haus der B! Arminia. Foto: privat

DB‐Burschentag in Eisenach

Am vergangenen Wochenende fand darüber hinaus der „Burschentag” der Deutschen Burschenschaft in Eisenach statt. Neben den Sitzungen veranstalteten die Burschenschaften wie jedes Jahr auch einen Kommers. Als Festredner trat in diesem Jahr der Schriftsteller und Journalist Michael Klonovsky ans Rednerpult. Der 56‐Jährige, der auch persönlicher Referent von AfD‐Chef Alexander Gauland ist, gilt als „konservative Edelfeder” und sprach über den Zustand der Meinungsfreiheit in Deutschland. Die Rede hat Klonovsky zum Nachlesen auf seinem Blog veröffentlicht.

Gedenkzug am Kahlenberg

Auch in diesem Jahr wird die Plattform Gedenken 1683 – „ein Zusammenschluss junger patriotischer Aktivisten” – der Schlacht am Kahlenberg und der Befreiung Wiens von den Osmanen gedenken. „Trage mit uns am 7. September die Fackel der Erinnerung weiter und setze ein Zeichen für unsere Geschichte, Tradition und Identität!”, heißt es in einer ersten Ankündigung der Plattform.

Neues Weißmann‐Buch

Bereits am kommenden Freitag, den 21. Juni 2019, wird der konservative Publizist Karlheinz Weißmann sein neues Buch „1919 – Von der Revolution zum Friedensdiktat” in der Berliner Bibliothek des Konservatismus präsentieren. Die Buchvorstellung beginnt um 18 Uhr, anmelden kann man sich unter:  veranstaltungen(at)bdk-berlin.org.

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Gesellschaft

Theaterverband erfand Meuthen‐Zitat

Joshua Hahn

Veröffentlicht

am

ASDF Bild (Meuthen beim Bundesparteitag der AfD im Jahr 2017): Olaf Kosinsky [CC BY-SA 3.0 de], via Wikimedia Commons [Bild zugeschnitten]

In einem Interview mit der „dpa“ führte der Bühnenvereinspräsident ein Zitat an, welches angeblich von Jörg Meuthen (AfD) getätigt wurde. Nun stellte sich heraus, dass die Worte so nie benutzt wurden.

Berlin. – Trotz des falschen Zitats wurden die Leser zum Großteil nicht auf den Fehler hingewiesen.

Linksversiffter Kunstkadaver“

Wie die „Junge Freiheit“ berichtet, erklärte der Bühnenvereinspräsident Ulrich Khuon gegenüber der „dpa“, dass die „Neue Rechte“ lediglich ein „Gesinnungstheater“ wünsche, welches ihren Idealen entspräche. So habe Jörg Meuthen beispielsweise die Worte „linksversiffter Kunstkadaver“ benutzt. Diese Wortwahl gleiche der der Nationalsozialisten und ähnele dem Propagandabegriff der „entarteten Kunst“.

Ein Pressesprecher der Alternative für Deutschland intervenierte damals und erklärte, dass das Zitat so nie getätigt wurde. 

Der Bühnenverein sagte daraufhin aus, Khuon habe sich „geirrt“.

Keine weitreichenden Richtigstellungen

Obwohl der Bühnenverein dem AfD‐Politiker mit dem falschen Zitat und dem daraus resultierenden Vorwurf, Meuthen würde dem Nationalsozialismus nahestehen, erheblich hätte schaden können, fand keine umfassende Richtigstellung statt.

Die Nachrichtenagentur „dpa“ schickte zwar eine neue Fassung inklusive eines Korrekturhinweises an die Abonnenten und Kunden. 

Da allerdings nicht erwähnt wurde, dass ein inkorrektes Zitat gestrichen worden war, wurde zwar von den gängigen Medien die korrigierte Fassung übernommen, jedoch ohne den Hinweis, um welchen Fehler es sich handelte. 

Für den Leser war der Fehler also nicht ersichtlich. 

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