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Wiener Grüne

Vassilakou kündigt Rückzug aus Politik an

Spätestens im Juni 2019 ist Schluss für die Wiener Vizebürgermeisterin und Stadträtin. Wer die Nachfolge bei den Grünen antreten wird, ist noch unklar.

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<p>By GuentherZ [<a href="https://creativecommons.org/licenses/by/3.0">CC BY 3.0 </a>], <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:GuentherZ_2012-06-14_0079_Wien01_Schwedenplatz_Kobermaier_Vassilakou.jpg">from Wikimedia Commons</a> [Bild zugeschnitten]</p>

By GuentherZ [CC BY 3.0 ], from Wikimedia Commons [Bild zugeschnitten]

Die Wiener Vizebürgermeisterin und Grünen-Chefin Maria Vassilaku hat am Sonntag in einer persönlichen Erklärung ihren Rückzug aus der Spitzenpolitik angekündigt. „Ich kandidiere nicht mehr als Spitzenkandidatin der Wiener Grünen. Als Vizebürgermeisterin und Stadträtin stehe ich längstens bis zur Rechnungsabschlusssitzung des Wiener Gemeinderates im Juni 2019 zu Verfügung“, so Vassilakou. Bis zu ihrem endgültigen Rücktritt im kommenden Jahr wollen die Grünen die Nachfolge regeln.

Parteipolitische und persönliche Gründe

In der heutigen Pressekonferenz erklärte die Grünen-Chefin, sie habe bereits im November vergangenen Jahres klargemacht, dass sie „die Erneuerung und die Öffnung der Wiener Grünen aus tiefster Überzeugung vorantreiben möchte“. Das löse sie jetzt sein. „Und ich fange bei mir selbst an“, so Vassilakou. Es sei ihrer Ansicht nach Zeit für einen Generationenwechsel, „der keineswegs nur das Alter, sondern auch Denkweisen, Visionen, Arbeitsweisen und Strukturen betrifft“.

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Daneben führte Vassilakou auch persönliche Beweggründe für den angekündigten Rücktritt an. Nach 25 „wunderbaren, erfüllten“ Jahren in der Spitzenpolitik müsse es nun „Zeit und Raum für Erneuerung“ geben – auch für sie selbst.

Grüne zollen Respekt

Ihre Parteikollegen zollten der Wiener Vizebürgermeisterin „großen Respekt“ für ihre Entscheidung. „Maria Vassilakou hat einen großen Anteil daran, dass Wien zur lebenswertesten Stadt der Welt gewählt wurde. Ihre Projekte für eine moderne und grüne Metropole sind gut sichtbar. Ihre Entscheidung, an die nächste Führungsgeneration der Grünen zu übergeben und nicht mehr selbst zu kandidieren, ist zu respektieren“, kommentierte die stellvertretende Bundessprecherin, Regina Petrik, die heutige Ankündigung Vassilakous.

FPÖ-Gudenus: „Rot-grünes Experiment wird zu Grabe getragen“

Für ÖVP-Stadtrat Markus Wölbitsch kam der angekündigte Rücktritt laut eigenen Angaben „nicht überraschend“. Er sei zu respektieren, aber mit ihren Personaldiskussionen nähmen die Grünen die Stadt einmal mehr „in Geiselhaft“. „Stillstand und Blockade werden prolongiert“, so Wölbitsch.

Erfreut zeigte sich wiederum der geschäftsführende Obmann der FPÖ Wien, Johann Gudenus: „Der 02.09.2018 ist der Tag, an dem Häupls rot-grünes Experiment, das Wien enormen Schaden zugefügt hat, endgültig zu Grabe getragen wird. Wir fordern, diesem unwürdigen Schauspiel und Regierungschaos endgültig ein Ende zu setzen.“

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