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Gesellschaft

Deutsche Medien und Politiker nehmen Abschied vom Hausverstand

Tino Taffanek

Veröffentlicht

am

Bundeskanzlerin Angela Merkel [CC0]

Der Umgang der etablierten Medien und Politiker mit den Todesfällen in Chemnitz und Köthen legt nahe, dass ihnen der gesunde Hausverstand längst abhandengekommen ist.

Kommentar von Tino Taffanek

Was passiert zur Zeit in Deutschland? Wenn man diese Frage stellt, hat man vermutlich noch die Todesfälle von Chemnitz und von Köthen im Kopf. Beides Fälle mit Migranten als Täter. Aber die nächste Messerattacke ließ nicht lange auf sich warten. Diesen Montag wurde ein Algerier in Leipzig niedergestochen. Er liegt im Krankenhaus und ist in einem kritischen Zustand. Nach dem Täter, laut Polizei mit hoher Wahrscheinlichkeit ein Ausländer, wird gefahndet.

Mord im Umfeld arabischer Clans

Bereits diese Vorfälle lassen ein gewisses Muster erkennen. Aber es geht noch weiter mit relativ neuen Vorfällen, die mit Migrantengewalt zu tun haben. Ein „Intensivtäter“ und Mitglied eines arabischen Clans wurde Sonntag in Berlin erschossen. Die Ermittler gehen davon aus, dass die Tat mit einem Konflikt zwischen arabischen Großfamilien zu tun hat.

Staat kann Ordnung nicht gewährleisten

Doch damit nicht genug. Nach der Tat musste die Polizei das Krankenhaus, in welches das Clan‐Mitglied eingeliefert wurde vor einer aufgebrachten Menschenmenge schützen. Rund 150 Menschen belagerten das Krankenhaus und es sollen auch Scheiben am Krankenhaus eingeworfen worden sein. Infolgedessen wies die Feuerwehrleitstelle sämtliche Rettungswägen an, das betreffende Krankenhaus nicht mehr anzufahren:

Bitte nicht Anfahren, da zur Zeit dort angespannte Polizeilage; mehrere Personen (zunehmend) blockieren und behindern die Rettungsstelle und die Zufahrt zum Krankenhaus.“

In Berlin ist der Staat also nicht einmal mehr in der Lage, den normalen Betrieb eines Krankenhauses aufrecht zu erhalten, wenn von einem gewissen Milieu Proteste ausgehen. Man möchte sich nicht ausmalen, was bei einem tatsächlichen Ernstfall passieren würde.

Empörung nur über die „richtigen“ Täter

Wie reagiert nun die sogenannte Öffentlichkeit auf diese Vorfälle, die allesamt in den letzten Tagen geschehen sind? Merkel beispielsweise „zeigt sich empört über Naziparolen in Köthen“. Soweit so gut, nationalsozialistische Umtriebe sind nicht gutzuheißen und zurecht ein Grund für Empörung.

Aber auch hier war der Tod eines Deutschen mutmaßlich durch die Hand eines Migranten der Auslöser. Und dazu herrscht von Merkel Schweigen. Auch zu den anderen Vorfällen, die sich mühelos in ein bestimmtes Muster einordnen lassen gab es kaum medienwirksame Statements.

Medien: Gewalt gegen Deutsche wird relativiert

Die deutschen Wochenzeitung Die Zeit titelte, nach dem der 22‐Jährige Deutsche in Köthen von Afghanen verprügelt wurde und anschließend verstarb, „22‐Jähriger starb an Herzversagen“. Im Anreißer stand „der Tote starb nicht gewaltsam“. Inwiefern verprügelt zu werden und dann zu Tode zu kommen nicht gewaltsam ist, erschließt sich mir nicht.

Auch Die Zeit dachte wohl später, sie ist bei der Relativierung etwas über das Ziel hinausgeschossen – und änderte den Text später auf „Tod durch Herzversagen“. Ein aufmerksamer Twitter‐Nutzer hat den ursprünglichen Text jedoch festgehalten:

Angebliche Hetzjagd in Chemnitz

Das Theater um die angeblichen Hetzjagden in Chemnitz spielt in der gleichen Liga. Es existiert genau ein Video, bei dem ein Mann aus einer Gruppe von vielleicht 10 Personen zwei Migranten für etwa 10 Sekunden verfolgt. Das ist die ganze „Hetzjagd“. Und trotzdem muss sich Verfassungsschützer Maaßen erklären und sieht sich mit Rücktrittsforderungen konfrontiert, weil er sagte, es gebe „keine Belege“ für eine tatsächliche Hetzjagd.

Etablierte haben Hausverstand verloren

Anhand dieser Vorfälle kommt man zu dem Schluss, dass den hier handelnden Personen jeglicher Hausverstand abhanden gekommen sein muss. Es ist ein irrsinniges Verhalten von Politikern und Medien, das mit der Realität nicht mehr viel zu tun hat. Jeglicher „common sense“, also auch der Gemeinsinn, ist ihnen verloren gegangen. Sie haben kein Gefühl mehr dafür, was eine funktionierende Gesellschaft ausmacht.

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1 Kommentar

1 Kommentar

  1. Avatar

    Rainer Seifert

    11. September 2018 at 19:48

    Was in Deutschland passiert, ist nur noch als widerlich zu beschreiben. Es wird gegen angebliche „Rechte” gehetzt und gelogen, dass sich die Balken nicht nur biegen, sondern vermutlich bald brechen werde.

    Fake news, die angeblich ständig von Nazis und rechter Seite ins Netzt gesetzt werden erkenne ich zuhauf bei den Linken, Gutmenschen, der Lückenpresse und verlogenen Politikern.

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Gesellschaft

Halle: Mutmaßlich linksextremer Angriff auf patriotisches Hausprojekt

Julian Schernthaner

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am

ASDF Bild: Facebook-Seite "Flamberg Halle".

Bereits in der Nacht von Donnerstag auf Freitag ereignete sich der Anschlag auf das Haus in der Adam‐Kuckhoff‐Straße im Zentrum von Halle.

Halle/Saale. – Die Serie an Gewalt gegen patriotische Akteure und deren Einrichtungen in Deutschland reißt nicht ab. Diesmal war das patriotisches Hausprojekt „AK16/Flamberg” im sachsen‐anhaltischen Halle das Ziel mutmaßlich linksextremer Vandalen. Die Einrichtung wurde bereits in der Vergangenheit zur Zielscheibe einschlägiger Krawallbrüder – zahlreiche Farbspritzer auf der Fassade zeugen von der Regelmäßigkeit der Vorfälle.

Halle: Vermummte besprühen Fassade von Hausprojekt

Wie die Aktivisten am heutigen Dienstag auf ihrer Facebook‐Seite bekundeten, seien die Hausbewohner beim Angriff „durch Geschrei auf der Straße” geweckt worden. Kurz darauf hagelte es Farbgeschosse, bengalische Feuer erhellten den Straßenzug. Man hätte anhand eines „hastigen Blicks” etwa fünfzehn „schwarz vermummte Angreifer” feststellen können, welche das Haus außerdem „großflächig besprühten”.

Weil die Angreifer laut Aussage der Aktivisten auf ihre Ansprache „panisch” die Flucht ergriffen, konnte man keinen Tatverdächtigen direkt stellen. Bei der Beschau des Schadens erkannte man einen giftigen Geruch sowie einen glänzenden Schriftzug mit den Worten „No IB” – das Hausprojekt gilt als den Identitären nahestehend. Diesen haben man allerdings „rasch unkenntlich machen” können. Erkennbar sind außerdem linksextreme Gewaltaufrufe wie „Faschos angreifen”.

Gewalt gegen Patrioten eskaliert zusehends

Immer wieder kommt es in deutschen Städten zu Anschlägen auf Akteure der patriotischen Zivilgesellschaft. Alleine in diesem Monat kam es unter anderem in Jena und Passau zu tätlichen Übergriffen auf Burschenschafter. Im Vorjahr beschmierten mutmaßliche Linksextremisten die Fassade des kurz zuvor eröffneten „Infoladen Mühle” in Cottbus – Die Tagesstimme berichtete.

Aber auch vor politischen Würdenträgern machen extremistische Angriffe nicht Halt. Den vorläufigen Höhepunkt regelmäßiger Angriffe auf Mitglieder und Einrichtungen der patriotischen Alternative für Deutschland markierte der diesjährige Jahresbeginn. Damals kam es zu einem Sprengstoffanschlag auf ein AfD‐Büro im sächsischen Döbeln. Wenige Tage später schlugen Unbekannte den Bremer AfD‐Chef Frank Magnitz zusammen.

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Gesellschaft

Legalisiertes Mobbing”: Forscher fordern Völkerball‐Verbot an Schulen

Julian Schernthaner

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ASDF Bei der im englischsprachigen Raum verbreiteten Völkerball-Variante 'Dodgeball' wird mit mehreren Bällen gespielt. Symbolbild: Dodgeball Austria Wikimedia Commons [CC BY-SA 4.0] (Bild zugschnitten)

Eine Gruppe kanadischer Forscher forschte zu möglichen traumatischen Erinnerungen von Menschen an Dodgeball, eine Abart von Völkerball.

Vancouver. – Tatsächlich beschäftigten sich die Forscher mit Erhebungen zu Dodgeball, eine Völkerballvariante mit mehreren Bällen, ohne Außenfeld und mit weiteren abweichenden Regeln. Dieses im englischsprachigen Raum als Schulsport verbreitete Spiel soll nach Ansicht der Wissenschaftler „unterdrückend” und „entmenschlichend” sein. Das berichtet der Kurier am Dienstag.

Forscher: Völkerball als „legalisiertes Mobbing”

Das Forscherteam befragte Menschen zu ihren Erinnerungen an das Mannschaftsspiel. Auf der einen Seite steht die traditionelle Ansicht, dass es sich dabei um einen Sport handelt, der Kinder auf „die reale Welt” vorbereite. Dabei stellten sie traumatische Erfahrungen heraus, insbesondere von Menschen, die oft abgeschossen wurden.

So berichtete Joy Butler, eine der Autorinnen der Studie, von einer Schülerin welche sich aus Angst vor dem Ball sofort in eine Ecke des Turnsaals flüchtete – und dorthin verfolgt wurde. Für Butler ist nicht zuletzt deshalb klar: „Völkerball ist gleichzusetzen mit legalisiertem Mobbing”.

Kinder nicht beibringen, andere Menschen zu drangsalieren”

Auch auf der psychologischen Ebene ist Butler der Ansicht, dass es Menschen beibringe, vor seinen Mitschülern auszuweichen anstatt sich mit ihnen zu beschäftigen. Die Professorin für Erziehungswissenschaften an der University of British Columbia plädiert deshalb für ein vollständiges Verbot von Dodgeball an Schulen.

Sie plädiert stattdessen für Alternativen, welche „Kinder nicht beibringen, dass es in Ordnung sei, andere Menschen zu drangsalieren”. Bei Sportunterricht handle es sich um einen Ort, an dem Lehrer ihren Schülern beibringen sollen, ihre Aggressionen unter Kontrolle zu halten – anstatt ihre Wut zu entladen.

Regelwerk hebt Fairplay‐Gedanken hervor

Tatsächlich gehen die verschiedenen Völkerballvarianten ursprünglich – wie andere Sportarten auch – auf die symbolische Nachstellung von Schlachtfeldern zurück. Entsprechend finden sich solche Spiele unabhängig voneinander bei vielen Völkern. Noch „Turnvater” Friedrich Ludwig Jahn strich explizit einen „wehrertüchtigenden Charakter” des Spiels hervor.

Die amerikanische Variante Dodgeball kennt drei Bälle, seine Regeln bewegen sich in der Nähe anderer Abschießspiele wie Jägerball/Merkball und eben Völkerball. Im Gegensatz zur von den Forschern nun unterstellten Aggression des Sports hebt das offizielle Regelwerk übrigens den Fairplay‐Gedanken explizit hervor. In den vergangenen Jahren erfreut sich diese Variante auch in Europa zunehmender Beliebtheit.

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Gesellschaft

Tagebau Garzweiler: Umstrittene Besetzung polarisiert weiter

Julian Schernthaner

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ASDF Auf der Höhe von Keyenberg drangen Besetzer von "Ende Gelände" auf das Gebiet des Tagebaus Garzweiler. Bild: Hanno Böck via Wikimedia Commons [CC0]

Am Wochenende besetzten wie in vergangenen Jahren großteils linksgerichtete Akteure den Tagebau Garzweiler im rheinischen Kohlerevier.

Erkelenz. - Diesmal konzentrierten sich die Aktionen, welche nach Ansicht der Beteiligten eine Form des „zivilen Ungehorsams” darstellt, auf den Tagebau Garzweiler. Das Braunkohlerevier gehört zu den wichtigsten Abbaugebieten fossiler Brennstoffe in Deutschland . Insbesondere ein Scharmützel der Demonstranten mit der Polizei – aber auch politische Reaktionen – sorgen in sozialen Medien für Verwunderung und teils grobes Unverständnis.

Tausende besetzen Tagebau – langatmige Räumung

Bereits das fünfte Jahr in Folge organisierten sich die Proteste gegen den Braunkohleabbau im Rheinland. Im diesjährigen Aufruf greift man die Forderung auf „nicht nur den Kohleausstieg, sondern auch einen radikalen gesellschaftlichen Wandel” zu brauchen. Man müsse „den Kapitalismus mit seinem Wachstumszwang und seinen Ausbeutungsmechanismen überwinden. Bereits bei den Protesten im Jahr 2017 hatte der Verfassungsschutz linksextremistische Beeinflussung festgestellt.

Dabei gelangten am Rande einer #FridaysForFuture-Demonstration mit etwa 40.000 Teilnehmern bis zu 6.000 Menschen auf der Höhe von Keyenberg (Stadt Erkelenz) auf das Gelände. Dafür mussten die Aktivisten eine Polizeiabsperrung durchbrechen, der Jungen Freiheit zufolge wurden dabei 15 Exekutivbeamte verletzt. Die Räumung beanspruchte insgesamt 48 Stunden – und die Diskussion sowohl über die Besetzung als auch über deren Beendigung hält an.

Polizei Aachen rät Landwirten zu Anzeige

So kritisierte einerseits Innenminister Herbert Reul (CDU) die Besetzung scharf und lobte die seiner Ansicht nach besonnene Vorgehensweise der Polizei. Die Demonstranten hingegen hätten in einem Aktionskonsens „hehre Ziele” verkündet, sich anschließend aber nicht daran gehalten, dies sei „entlarvend”.

Die Polizei selbst bat auf Twitter, dass Landwirte, deren Ackergründe durch den Sturm beschädigt wurden, Anzeige erstatten mögen. Dies, so die Polizei Aachen, sei notwendig um Schadenersatzansprüche zu wahren. Zuvor hatte bereits EndeGelände eine Bereitschaft zu Entschädigungen in Aussicht gestellt.

Grüne Jugend: „Kohleausstieg bleibt Handarbeit”

Auf der anderen Seite stellten sich mehrere Politiker der Grünen hinter die Besetzer. So verteidigte die Grüne Jugend deren Vorgehen mit den Worten „Kohleausstieg bleibt Handarbeit” – eine mögliche Anspielung auf den linksextremen Slogan „Antifa bleibt Handarbeit”.

Wirbel um Verpflegungssituation

Außerdem kritisierten einige Akteure aus der Reihe der Partei, darunter der Grünen‐Abgeordnete im EU‐Parlament, Erik Marquardt, das Vorgehen der Behörden. Sein Tweet, welcher das vermeintlich mangelhafte Ausmaß der Verpflegungssituation beklagte, erntete viel Gegenwind – woraufhin er seine Wortmeldung präzisieren musste.

Deine Möhren sind nicht wichtiger als unser Klima”

Für Diskussionen sorgten außerdem zwei weitere Tweets von Grünpolitikern. Richarda Lang, Bundessprecherin der Grünen Jugend, outete sich als Antikapitalistin – und solidarisierte sich somit, ähnlich wie zuvor ihre Gesamtorganisation, mit den Besetzern:

Für Kopfschütteln sorgte außerdem eine Äußerung des Sprechers der Grünen im Berliner Abgeordnetenhaus für Klima‐ und Umweltschutz, Georg Kössler. Zuvor hatte der mecklenburgische FDP‐Kreisvorsitzende von Büschow (Gemeinde Jesendorf), Daniel Bohl, aufgrund der Zerstörung von Agrarland den Demonstraten eine Unglaubwürdigkeit unterstellt.

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