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Steiermark

Jedes zehnte Pflichtschulkind gehört dem Islam an

Mit der Veröffentlichung des Enthüllungsbuches „Kulturkampf im Klassenzimmer. Wie der Islam die Schulen verändert“ entfachte die Diskussion über die Probleme mit muslimischen Schülern erneut. Nun melden sich auch steirische Lehrer zu Wort.

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<p>Bild: Ursula Lackner / Ralf Roletschek [<a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/at/deed.en">CC BY-SA 3.0 at</a> or <a href="http://www.gnu.org/licenses/old-licenses/fdl-1.2.html">GFDL 1.2</a>], <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:16-07-05-Ursula-Lackner-RR2_9840.jpg">from Wikimedia Commons</a> (Bild zugeschnitten)</p>

Bild: Ursula Lackner / Ralf Roletschek [CC BY-SA 3.0 at or GFDL 1.2], from Wikimedia Commons (Bild zugeschnitten)

Graz. Wie die Krone aktuell berichtet, sind zehn Prozent der steirischen Pflichtschüler Muslime. In der Landeshauptstadt Graz ist der Anteil noch weitaus höher. Daraus ergeben sich offenkundige Probleme, auf die die steirische Bildungslandesrätin, Ursula Lackner (SPÖ), bereits angesprochen wurde. „Auch bei mir haben sich Lehrer gemeldet, die über Probleme bei der Integration sprechen wollen und Hilfe brauchen. Ich stehe natürlich zur Verfügung“, so Lackner. Ein Lehrer klagt besonders über das „Gefühl der Machtlosigkeit“, ein anderer ist fassungslos darüber, was er manchmal zu hören bekommt.

Zahlen und Fakten

In der Steiermark gibt es insgesamt 40.329 Volksschüler, davon sind 4122 Muslime. In den Neuen Mittelschulen sind 2437 von 25.724 Schülern Muslime. Damit gehört jedes zehnte steirische Pflichtschulkind dem Islam an (6559 von 66.053). In Graz sind die Zahlen noch deutlicher. Bei den Pflichtschülern sind 28,1 Prozent muslimischen Glaubens.

Westliche Werte vermitteln

Kurt Hohensinner ist der Grazer Bildungsstadtrat (ÖVP) und fordert nun deutliche Signale. Er spricht sich „für ein Kopftuchverbot für Schülerinnen bis 14“ aus und auch Lehrerinnen, etwa im islamischen Religionsunterricht, sollen kein Kopftuch tragen dürfen. Der VP-Bildungsstadtrat hat zudem die Kreuzpflicht in Grazer Pflichtschulen per Verordnung eingeführt. Er fordert weiters, dass die heimischen Feste an Pflichtschulen regulär gefeiert werden. Hohensinner hat kein Verständnis für fehlende Schüler im Ramadan oder muslimische Kinder, die nicht zum Turnunterricht dürfen. Aus diesem Grund setzt er zusätzlich auf den Dialog mit den Religionsgemeinschaften. Die Universität Graz bildet indes islamische Religionslehrer weiter. Auch die steirische Bildungslandesrätin, Ursula Lackner, ist der Meinung, „dass man in steirischen Schulen westliche Werte vertreten muss“.

Problematik bereits länger bekannt

Schon seit Monaten tauchen verschiedenste Berichte über den Anteil muslimischer Schüler an den steirischen Pflichtschulen und die damit einhergehenden Probleme im Lehrbetrieb auf. Erst im Mai dieses Jahres ist beispielsweise bekannt geworden, dass muslimische Eltern Druck auf die Schulleitung ausgeübt hatten. Damit wollten sie erreichen, dass im Fastenmonat auf Leistungsprüfungen oder schulische Exkursionen verzichtet wird, wie die Krone berichtete.

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