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Gesellschaft

Steiermark: Jedes zehnte Pflichtschulkind gehört dem Islam an

Monika Šimić

Veröffentlicht

am

Bild: Ursula Lackner / Ralf Roletschek [CC BY-SA 3.0 at or GFDL 1.2], from Wikimedia Commons (Bild zugeschnitten)

Mit der Veröffentlichung des Enthüllungsbuches „Kulturkampf im Klassenzimmer. Wie der Islam die Schulen verändert” entfachte die Diskussion über die Probleme mit muslimischen Schülern erneut. Nun melden sich auch steirische Lehrer zu Wort.

Graz. Wie die Krone aktuell berichtet, sind zehn Prozent der steirischen Pflichtschüler Muslime. In der Landeshauptstadt Graz ist der Anteil noch weitaus höher. Daraus ergeben sich offenkundige Probleme, auf die die steirische Bildungslandesrätin, Ursula Lackner (SPÖ), bereits angesprochen wurde. „Auch bei mir haben sich Lehrer gemeldet, die über Probleme bei der Integration sprechen wollen und Hilfe brauchen. Ich stehe natürlich zur Verfügung“, so Lackner. Ein Lehrer klagt besonders über das „Gefühl der Machtlosigkeit“, ein anderer ist fassungslos darüber, was er manchmal zu hören bekommt.

Zahlen und Fakten

In der Steiermark gibt es insgesamt 40.329 Volksschüler, davon sind 4122 Muslime. In den Neuen Mittelschulen sind 2437 von 25.724 Schülern Muslime. Damit gehört jedes zehnte steirische Pflichtschulkind dem Islam an (6559 von 66.053). In Graz sind die Zahlen noch deutlicher. Bei den Pflichtschülern sind 28,1 Prozent muslimischen Glaubens.

Westliche Werte vermitteln

Kurt Hohensinner ist der Grazer Bildungsstadtrat (ÖVP) und fordert nun deutliche Signale. Er spricht sich „für ein Kopftuchverbot für Schülerinnen bis 14“ aus und auch Lehrerinnen, etwa im islamischen Religionsunterricht, sollen kein Kopftuch tragen dürfen. Der VP-Bildungsstadtrat hat zudem die Kreuzpflicht in Grazer Pflichtschulen per Verordnung eingeführt. Er fordert weiters, dass die heimischen Feste an Pflichtschulen regulär gefeiert werden. Hohensinner hat kein Verständnis für fehlende Schüler im Ramadan oder muslimische Kinder, die nicht zum Turnunterricht dürfen. Aus diesem Grund setzt er zusätzlich auf den Dialog mit den Religionsgemeinschaften. Die Universität Graz bildet indes islamische Religionslehrer weiter. Auch die steirische Bildungslandesrätin, Ursula Lackner, ist der Meinung, „dass man in steirischen Schulen westliche Werte vertreten muss“.

Problematik bereits länger bekannt

Schon seit Monaten tauchen verschiedenste Berichte über den Anteil muslimischer Schüler an den steirischen Pflichtschulen und die damit einhergehenden Probleme im Lehrbetrieb auf. Erst im Mai dieses Jahres ist beispielsweise bekannt geworden, dass muslimische Eltern Druck auf die Schulleitung ausgeübt hatten. Damit wollten sie erreichen, dass im Fastenmonat auf Leistungsprüfungen oder schulische Exkursionen verzichtet wird, wie die Krone berichtete.

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Gesellschaft

Erster Fall bestätigt: Coronavirus erreicht Wien

Stefan Juritz

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am

Ein älterer Mann wurde positiv auf das Virus getestet und befindet sich nun auf der Isolierstation der Rudolfstiftung.

Wien. – In der österreichischen Bundeshauptstadt gibt es den ersten bestätigten Coronavirus-Fall. Das gab laut übereinstimmenden Medienberichten das Büro von Gesundheitsstadtrat Peter Hacker (SPÖ) am Donnerstagvormittag bekannt.

Neue Details zu Mittag

Laut ersten Angaben sei ein 72-jähriger Mann positiv auf die Infektion mit dem neuartigen Coronavirus getestet worden. Demnach soll sich der Mann aktuell auf der Isolierstation der Rudolfstiftung in Wien-Landstraße befinden. Es werde daran gearbeitet, ihn ins Kaiser-Franz-Josef-Spital zu verlegen, berichtete der ORF.

Weitere Informationen sollen zu Mittag in einem Pressegespräch im Wiener Rathaus bekanntgegeben werden.

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Coronavirus: Heereskommandant befiehlt Urlaub in der Heimat

Julian Schernthaner

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Mit einem Befehl sorgt derzeit der Generalleutnant Franz Reißner für Aufsehen: Heimische Soldaten im Auslandseinsatz müssen wegen des Coronavirus ihren Sonderurlaub in Österreich verbringen. 

Wien. – Wie Vorarlberg Online unter Berufung auf ein der APA vorliegendes Papier berichtet, ist die Anordnung eine „präventive Maßnahme zum Schutz der österreichischen Soldaten”. Das Ansteckungsrisiko solle so jedenfalls auf einem „möglichst niedrigen Niveau” gehalten werden.

Direktflüge und Urlaub nur in Österreich

Dem Befehl zufolge ist „die Konsumation des Sonderurlaubes während des Auslandseinsatzes […] bis auf weiteres auf das österreichische Staatsgebiet beschränkt”. Außerdem sollen Soldaten, wenn sie nach Hause reisen „nach Möglichkeit nur Direktflüge” nützen.

Die Anordnung ist wohl auch eine Reaktion auf die Ausbreitung des Coronavirus auf immer mehr Länder. Denn Italien als beliebtes Reiseland der Österreicher ist nämlich sogar jenes Land in Europa mit den meisten Infizierten (über 400) und Toten (elf).

Knapp 800 Soldaten im Auslandseinsatz

Insgesamt betrifft die Anordnung keinen besonders großen Personenkreis. Nach Informationen auf der Homepage des Bundesheeres befanden sich im Jänner 774 Soldaten im Auslandseinsatz in 13 verschiedenen Missionen. Die weitaus größten Kontingente befinden sich demnach im Kosovo (342), in Bosnien-Herzegowina (193) und im Libanon (184). Ihre Zuständigkeit ist in der Regel die Sicherung des Friedens in der jeweiligen Region, die Beteiligung an offensiven Einsätzen stünde im Widerspruch zur Neutralität.

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Deutschland: Menschen gegenüber Medien immer misstrauischer

Julian Schernthaner

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Eine Langzeitstudie der Johannes-Guttenberg-Universität in Mainz fand heraus, dass die Deutschen immer unzufriedener mit der Berichterstattung etablierter Medien sind.

Mainz. – Wie die Junge Freiheit berichtet, gaben 28 Prozent der Befragten an, den Medien zu misstrauen. Das ist ein weiterer Anstieg gegenüber der letzten Jahre, 2016 und 2018 waren es noch 22 Prozent, dazwischen 2017 immerhin auch 17 Prozent. Die Tendenz ist auch über einen längeren Zeitraum ansteigend: Noch vor zwölf Jahren waren nur neun Prozent dieser Ansicht.

Polarisierung bei Vertrauen in Medien

Gleichzeitig fanden die Forscher heraus, dass beim Vertrauen in die Medien eine Zuspitzung in beide Richtungen stattfindet. Denn die Gruppe derjenigen, welche eine Zwischenposition einnehmen, schrumpfte gegenüber allen sechs früheren Umfragen. Die Studienautoren schließen, dass sich „immer Menschen angesichts einer sich immer weiter polarisierenden Debattenkultur” veranlasst sähen, eigene Positionen zu beziehen.

Wirklich gebrochen ist die Deutungsmacht vieler Mainstream-Medien dennoch nicht. Denn mehr als zwei Drittel gaben an, den Informationen aus dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk zu vertrauen. Weitaus weniger Menschen glauben demgegenüber, was sie in Boulevardzeitungen lesen. Immerhin fast jeder fünfte Bürger (18 Prozent)  wirft den etablierten Medien vor, die Bevölkerung „systematisch zu belügen. 58 Prozent weisen diesen Vorwurf aber zurück.

Zweifel an Berichterstattung über AfD und Islam

Interessant sind hier aber vor allem die Detailergebnisse – und zwar darüber, welche Art von Berichterstattung in Zweifel steht. Denn etwa ein Drittel der Menschen vertraut der Berichterstattung über die AfD nicht. In ähnlicher Höhe (30 Prozent) glauben die Menschen, dass die Leitmedien zum Thema Islam nicht ganz die Wahrheit sagen.

Die Studienautoren sprechen davon, dass es einen durchaus relevanten Kern an Kritikern gebe, der „etabliert Medien pauschal verurteilt”, dieser wachse weiter an. Der Großteil der mit dem medialen Status quo unzufriedenen personen sehe sich politisch vor allem im patriotischen Spektrum.

Es sind diese Feststellungen, welche die wichtige Rolle unabhängiger, kritischer, patriotischer Medien belegen. Es ist unser Anspruch, jene Lücken zu schließen, welche die herkömmliche Berichterstattung offen lässt. Nur wenn mündige Bürger alle Informationen und Standpunkte einholen können, ist eine Zukunft möglich, in der Patrioten wieder mediales Vertrauen schöpfen können. Wer uns bei dieser wichtigen Arbeit unter die Arme greifen will, kann »hier Unterstützer werden«

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