Verbinde Dich mit uns

Gesellschaft

Frankreich: Kunstschule verdunkelt Gesichter von Schülern

Monika Šimić

Veröffentlicht

am

Bild: Lyon / Chris 73 / Wikimedia Commons [GFDL 1.3 oder CC BY-SA 3.0 ], vom Wikimedia Commons (Bild zugeschnitten) / Screenshot: Twitter / Collage: Die Tagesstimme

Eine Kunstschule in Frankreich veröffentlichte ein Schulfoto auf ihrer englischsprachigen Webseite, das ursprünglich weiße Schüler mit getönter Haut zeigte.

Lyon. Die Emile-Cohl-Kunstschule in Lyon ist seit einigen Tagen der Kritik einiger Twitter-User ausgesetzt. Grund dafür ist die Manipulation eines Klassenfotos, das auf der englischsprachigen Webseite der Schule veröffentlicht wurde, um einen möglicherweise neuen Schulstandort in den USA zu bewerben. Im Vorher-Nachher-Vergleich ist zu sehen, dass die Hautfarbe einiger Schüler dunkler erscheint. Der Schule wird vor allem vorgeworfen, dass sie die Klasse durch die Bildbearbeitung vielfältiger erscheinen lassen wollte, um damit beim Zielpublikum den Eindruck zu erwecken, dass die Schüler unterschiedlicher Herkunft sind. Die mittlerweile abgebrochene Kampagne war primär auf den US-Zielmarkt ausgerichtet.

Hautfarbe mehrerer Schüler getönt

Wenn man die zwei Bilder aus dem Tweet betrachtet, ähneln sie beinahe schon einem Fehlersuchbild. Das linke Bild zeigt das Original, in dem überwiegend weiße Schüler zu sehen sind. Auf der rechten Seite hingegen ist das bearbeitete Bild, das mehrere ursprünglich Weiße nun mit getönter Hautfarbe zeigt. Ein Schüler am rechten Rand der ersten Reihe beispielsweise ist im nachbearbeiteten Foto um einiges dunkler als im Original. Auch der junge Mann am linken Rand der zweiten Reihe weist eine deutlich dunklere Hautfarbe auf als davor.

 

Blackwashing“

Einige Schüler haben den Fehler entdeckt und zeigten sich selbst sehr überrascht. Sie warfen der Schule „umgekehrten Rassismus“ vor und nannten diese Form von Diskriminierung „blackwashing“. Den Begriff „blackwashing“ kann man als das Gegenteil von „whitewashing“, einem Begriff aus der Filmindustrie, sehen. Darunter versteht man die Bevorzugung von Weißen, auch wenn Personen mit dunklerer Hautfarbe die gleichen Qualifikationen aufweisen. Weil in diesem Fall die Haut einiger Schüler kurzerhand getönt wurde, wählten sie dafür den Begriff „blackwashing“. Mittlerweile wurde das Bild, das auf der englischsprachigen Webseite der Kunstschule zu finden war, entfernt.

Kommunikationsagentur verantwortlich

Die Schule weist indes alle Rassismusvorwürfe zurück. Auf ihrer Website erklärt sie „keine Bilder manipulieren zu müssen, um Weltoffenheit zu demonstrieren.“ Die Verantwortung für das bearbeitete Bild liegt nach Ansicht der Schule bei der US-amerikanischen Kommunikationsagentur. Diese hatte man engagiert, um einen möglichen Schulstandort in Los Angeles zu bewerben. Damit sei die Agentur letztlich für die angepasste Gestaltung der Webseite an das US-Zielpublikum zuständig gewesen. Die Schule hat den Vertrag mit der Kommunikationsagentur inzwischen gekündigt. Bisher veröffentlichte die Agentur noch keine Erklärung dazu, warum sie das Bild überhaupt erst verändert hatte.

Ihnen gefällt dieser Artikel? Nur mit Ihrer Unterstützung können wir weitermachen und die Menschen in unserem Land aufklären!

Oder klassisch per Überweisung:
Verein für unabhängige Medien‐ und Informationsarbeit
IBAN: AT066000080310238922
BIC: BAWAATWW

Klicken zum Kommentieren

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Gesellschaft

Interkulturelle Schulung soll bei Polizei Verständnis für Afrikaner fördern

Joshua Hahn

Veröffentlicht

am

ASDF Symbolbild: Deutscher Polizeiwagen / Bild: pexels (CC0)

Mit der Veranstaltung sollen „gegenseitige Vorbehalte“ abgebaut werden. 

München. –  Um den Umgang mit Migranten zu schulen, will die bayerische Polizei künftig den „Tag der interkulturellen Kompetenz” abhalten. In Kooperation mit dem Afrikazentrum der Uni Würzburg sollen unter anderem Rollenspielen sowie Gespräche stattfinden.

Asylwerber und Studenten aus Afrika 

Die Auszubildenden der bayerischen Polizei sollen bei genannter Veranstaltung unter anderem mit Asylsuchenden sowie Studenten aus Afrika ins Gespräch kommen.

Gerd Enkling, Leiter der Aus- und Fortbildung im Präsidium der bayerischen Bereitschaftspolizei, erklärte laut Bericht der „Jungen Freiheit“, dass derzeit Polizeieinsätze teilweise aufgrund von „kulturellen Missverständnissen“ nicht zufriedenstellend ablaufen würden. 

Mit der Veranstaltung wolle man den angehenden Polizeibeamten daher dabei helfen, sich besser in das „polizeiliche Gegenüber“ hineinversetzen zu können.

Wollen vielfältiges Bild von Afrika zeigen“

Der Literaturwissenschaftler Julien Bobineau vom Afrikazentrum der Uni Würzburg sagte zum Seminar laut „RTL“, dass man den Auszubildenden ein „differenziertes und vielfältiges Bild von Afrika“ zeigen wolle. So könnten man dann auch Vorurteile identifizieren und diese „überwinden“. 

Der „Tag der interkulturellen Kompetenz“ solle außerdem dazu beitragen, Verständnis aufzubauen. Dies geschehe beispielsweise, wenn die Teilnehmer von den Migranten hören könnten, „was sie auf der Flucht erlebt und auf sich genommen haben“. Forschungsschwerpunkt Bobineaus ist der „Kolonialrassismus“, welcher sich laut ihm unter anderem im sogenannten „Racial Profiling” von Beamten äußere.

Ihnen gefällt dieser Artikel? Nur mit Ihrer Unterstützung können wir weitermachen und die Menschen in unserem Land aufklären!

Oder klassisch per Überweisung:
Verein für unabhängige Medien‐ und Informationsarbeit
IBAN: AT066000080310238922
BIC: BAWAATWW

Weiterlesen

Gesellschaft

Schnedlitz diskutiert beim ‚Wochenblick’ über den FPÖ-Neustart

Julian Schernthaner

Veröffentlicht

am

ASDF Bilder: Hintergrund/Pixabay; Schnedlitz/Parlamentsdirektion Photo Simonis; Willacker/zVg; Mölzer/Wikimedia, Leila Paul, CC BY-SA 3.0 / Collage: Wochenblick

Am heutigen Dienstagabend, den 18. Februar um 18:30 Uhr diskutieren hochkarätige Gäste beim Wochenblick über die Zukunft der Freiheitlichen.

Mit einem interessanten Gast kann heute der oberösterreichische Wochenblick aufwarten. Für das hauseigene Videoportal gelang es dem Medium, keinen Geringeren als den neuen FPÖ-Generalsekretär Michael Schnedlitz zur Live-Diskussion zu gewinnen.

Schnedlitz, Mölzer, Willacker: Hochkarätige Gäste

Der 35-jährige Nationalratsabgeordnete, der für den blauen Parlamentsklub außerdem als Bereichssprecher für die Jugend dient, wird ab 18:30 Uhr auf Wochenblick.TV auftreten. Zum Gespräch über den „schweren Neustart der FPÖ” – so der Titel – bekommt er aber keine leichten Diskussionspartner: So ist Parteiurgestein und Zur Zeit-Herausgeber Andreas Mölzer als harter Knochen bekannt, der seit Jahren im Zweifelsfall auch das eigene Lager schonungslos zu kritisieren vermag.

Als dritter Gast bei der von Wochenblick-Chefredakteur Christian Seibert moderierten Sendung fungiert der Politikberater Robert Willacker. Der als Corpsstudent sozialisierte Mann sorgt seit einiger Zeit mit dem politischen Kamingespräch Kohlmarkt 4 (gemeinsam mit Christoph Pöchinger) durch seine unaufgeregte Art für Furore. Ein Auftritt beim ORF-Polit-Talk Im Zentrum im Dezember wurde durch die Lager als erfrischend aufgefasst.

Die Diskussion findet ab 18:30 Uhr auf Wochenblick.TV als Live-Stream statt und kann zudem später in der dortigen Mediathek nachgeschaut werden.

Ihnen gefällt dieser Artikel? Nur mit Ihrer Unterstützung können wir weitermachen und die Menschen in unserem Land aufklären!

Oder klassisch per Überweisung:
Verein für unabhängige Medien‐ und Informationsarbeit
IBAN: AT066000080310238922
BIC: BAWAATWW

Weiterlesen

Gesellschaft

YouTube löscht Kanal des rechten Bloggers Nick Fuentes

Stefan Juritz

Veröffentlicht

am

ASDF Nick Fuentes nach seiner Sperre auf YouTube. Bild: Screenshot YouTube / "Nick Fuentes BANNED"

Über 76.000 Abonnenten folgten dem jungen Kopf der US-amerikanischen „Dissident Right” auf YouTube.

Seit vergangenen Freitag ist der YouTube-Kanal „America First” des rechten Bloggers Nicholas J. Fuentes nicht mehr abrufbar. Wie der 21-Jährige, der als Kopf der jungen „Dissident Right” in den USA gilt, auf Twitter bekannt gab, sei sein Kanal „fälschlicherweise” wegen mutmaßlichen Verstoßes gegen die „Hassrede”-Richtlinien von YouTube gelöscht worden.

Bereits vor wenigen Wochen hatte YouTube den Kanal, auf dem Fuentes seine Politsendung „First America” sendete, demonetarisiert und ihm damit die Möglichkeit genommen, mittels Werbung Geld zu verdienen.

„Dissident Right” gegen „Neocons”

Die sogenannte „Dissident Right” besteht aus jungen, vorwiegend in den 1990er-Jahren geborenen Rechten, die das neokonservative Establishment („Neocons”) rund um die republikanische Partei kritisieren. Fuentes selbst bezieht sich immer wieder auf paläokonservative Denker wie Paul Gottfried, Samuel Francis und Pat Buchanan. Abgelehnt werden jedoch nicht nur die „Neocons”, sondern auch die sogenannte „Alt-Right”: „Die ‘Alt-Right’ war rassistisch, atheistisch, post-amerikanisch, revolutionär und transnational. ‘America First’ ist traditionalistisch, christlich, konservativ, reformistisch und national orientiert“, wie Fuentes die Unterschiede zusammenfasst.

Mehr Informationen über Nick Fuentes und die „Dissident Right” findet man hier:

„Ideologischer Bürgerkrieg – Teil I” (Junge Freiheit)

„Ideologischer Bürgerkrieg – Teil II” (Junge Freiheit)

„Nick Fuentes, Groyper & was wir lernen können” (Roman Möseneder)

Ihnen gefällt dieser Artikel? Nur mit Ihrer Unterstützung können wir weitermachen und die Menschen in unserem Land aufklären!

Oder klassisch per Überweisung:
Verein für unabhängige Medien‐ und Informationsarbeit
IBAN: AT066000080310238922
BIC: BAWAATWW

Weiterlesen

Journalismus für Patrioten

Die Tagesstimme ist Journalismus für Patrioten! Wir sind unabhängig und ausschließlich unseren Lesern verpflichtet. Um die Menschen im Land aufzuklären, brauchen wir allerdings Ihre Hilfe.

Verein für unabhängige Medien- und Informationsarbeit
IBAN: AT06 6000 0803 1023 8922
BIC: BAWAATWW

Paypal: [email protected]

Oder » hier Förderer werden! «

Werbung

Schwerpunkt

Beliebt