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AfD-„Aussteigerin“ verliert gegen Verleger Kubitschek vor Gericht

Im Buch „Inside AfD“ hatte Franziska Schreiber behauptet, Björn Höcke und Götz Kubitschek hätten NS-Reden analysiert und als Muster für Höcke-Reden verwendet. Kubitschek klagte gegen diese Unterstellung und bekam recht. 

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<p>von Metropolico.org (Götz Kubitschek) [<a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0">CC BY-SA 2.0 </a>], <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:G%C3%B6tz_Kubitschek_(17131094686).jpg">via Wikimedia Commons</a> [Bild zugeschnitten]</p>

von Metropolico.org (Götz Kubitschek) [CC BY-SA 2.0 ], via Wikimedia Commons [Bild zugeschnitten]

Halle(Saale). Die AfD-„Aussteigern“ Franziska Schreiber muss eine Textstelle über den Verleger Götz Kubitschek und Thüringens AfD-Landesparteichef Björn Höcke aus ihrem Buch „Inside AfD“ streichen. Das entschied das Landgericht Halle am Mittwoch. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

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— Verlag Antaios (@Verlag_Antaios) 19. September 2018

Persönlichkeitsrechte verletzt

Schreiber hatte in ihrem Buch auf Seite 182 behauptet, Kubitschek und Höcke hätten gemeinsam Reden des NS-Propagandaministers Joseph Goebbels analysiert und daraus „Höcke-Reden mit modizifierten Versatzstücken“ abgeleitet. Sie beruft sich dabei auf die angebliche Aussage eines Mitarbeiters des damaligen AfD-Politikers Marcus Pretzell. Der ehemalige Pretzell-Mitarbeiter gab nach Veröffentlichung des Buches allerdings eine schriftliche Erklärung ab, in der er betont, sich Schreiber gegenüber inhaltlich nie so geäußert zu haben.

Kubitschek klagte gegen die Unterstellung und bekam nun vor Gericht recht. Die umstrittene Passage verletze die allgemeinen Persönlichkeitsrechte Kubitscheks, begründete Richterin Angela Keil laut Bericht der Mitteldeutschen Zeitung ihr Urteil.

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