Gesellschaft

M’gladbach: Wirbel um vermeintlichen Selbstmord von HoGeSa‐Gründer

Bild Museum Abteiberg (Seitenansicht): Hans Peter Schaefer via Wikimedia Commons [CC BY-SA 3.0] (Bild zugeschnitten) / Bild Gedenkstelle: Screenshot Facebook-Seite "Wir trauern um Captain Flubber" / Collage: Die Tagesstimme.

Erneut sorgt in Deutschland ein an tödlichen Messerstichen gestorbener Deutscher für Schlagzeilen. Diesmal soll allerdings alles anders sein, angeblich handelt es sich um eine Selbsttötung.

Mönchengladbach. – Wie die Welt am Donnerstag berichtete, fand man den 32‐jährigen Marcel K. aus Bremen am Mittwoch leblos an einem Treppenaufgang in der Innenstadt. Die Leiche wies mehrere Messereinstiche auf, Behörden gingen deshalb ursprünglich von einem Tötungsdelikt aus. Die Obduktion legt nun allerdings anscheinend einen Selbstmord nahe.

Toter war HoGeSa‐Mitbegründer

Bei dem Toten handelt es sich um kein unbeschriebenes Blatt. Der Bremer entstammte der Bremer Hooligan‐Szene und fungierte in den Nullerjahren als Schlagzeuger der Rockband VollkontaCt. In jüngeren Jahren gehörte er zu den Gründern der islamkritischen Aktionsgruppe HoGeSa („Hooligans gegen Salafisten”). Die Gruppe machte ab 2014 durch mehrere Kundgebungen in Köln, Hannover und Dortmund mit teilweise mehreren tausend Demonstranten auf sich aufmerksam.

Twitter‐User zweifeln an Selbstmord

Nachdem sich die Kunde des mutmaßlichen Selbstmords verbreitete, bezweifelten diverse Menschen in sozialen Medien diese Version. Vielen Nutzern gilt vor allem die Anatomie des Todes von „Captain Flubber” – so sein Spitzname – als Indiz für eine geringe Glaubwürdigkeit der Suizid‐Erklärung.

Hunderte trauern um „Captain Flubber”

In Erinnerung an den Verstorbenen fand am Donnerstagabend eine Gedenkveranstaltung am Museum Abteiberg statt, wo der Leichnam von Marcel K. gefunden wurde. Dem Aufruf der von einer Privatperson angemeldeten Trauer‐Kundgebung folgten laut Angaben aus veranstalternahen Kreisen etwa 300 Personen. Dabei kam es auch zur Niederlegung von Blumen und Kerzen an der Todesstelle.

1 Kommentar

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  • Er könnte durchaus beim Kartoffeln schälen merhfach mit dem Messer abgerutscht sein und ist dann beim Versuch Hilfe herbei zu holen auf der Treppe verblutet.

    Normal sollte man ja keine Witze zum Tod eines Menschen machen, ganz egal wer er ist und was er vorher getan hat.

    Aber diese dreiste Lügerei ist nicht mehr zu ertragen.

    Man kann einen Teil des Volkes für immer täuschen oder das ganze Volk eine Zeitlang, aber man kann nicht das ganze Volk für immer täuschen. Zitat Abraham Lincoln.

    Anscheinend waren schon damals derart dreiste Lügen von Regierungsseite zumindest nicht unbekannt.

    Nun wird also Verfassungsschutz Präsident Maaßen das nächste Opfer der Lügenmedien und Parteien. Nur weil er es wagte, der erfundenen Geschichte Frau Merkels und ihres Hofberichterstatters von den Chemnitzer „Hetzjagden” zu widersprechen. Früher musste derjenige, der eine Geschichte erzählte diese auch begründen können. Heute müssen Zweifler die Unrichtigkeit beweisen. In welches irre Zeitalter wird man uns noch hinnein bringen? Ich hoffe, Herr Maaßen verfügt über genügend entlarvende Details zu dieser Regierung und behält sie auch nicht für sich.

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