Kultur Meinung

Poetry Slam: Dieses Gedicht sorgte in Speyer für Furore und Diskussionen

Screenshot: YouTube.

In Speyer wurde eine 14‐Jährige Teilnehmerin von der Preisverleihung eines Poetry‐Slam‐Wettbewerbs ausgeschlossen, weil sie ein kritisches Gedicht zum Besten gab. Wir haben die Erlaubnis, es in ganzer Länge abzudrucken.

Kurzkommentar von Julian Schernthaner

Speyer. Nur wenige Gedichte und Schriften schafften es in den letzten Jahren die Öffentlichkeit zu spalten. Als solches sei etwa das Schmähgedicht des Satirikers Jan Böhmermann auf den türkischen Präsidenten zu nennen. Dieses sorgte sogar wochenlang für diplomatische Verstimmungen zwischen Deutschland und der Türkei. Auch damals war es für das tiefere Verständnis der Geschehnisse wichtig, dass sich mündige Bürger ein eigenes Bild des Volltextes machen konnten, bevor sie urteilen.

Explosive Kulturentscheidung

Nun könnte man freilich sagen, dass auch einzelne Textabschnitte diesen Zweck erfüllen würden. Allerdings erlaubt dies gerade in der Dichtkunst allzu oft, dass diese den Gesamteindruck eines Werkes abschwächen, verstärken oder verfälschen können. Dies gilt doppelt, wenn es sich bei der Methode des Vortrags um eine „Poetry Slam” handelt. Denn es ist eine Vortragsweise, in welcher die Performance oft ausgeschmückt, der Inhalt oft gesellschaftskritisch ist.

Aus diesem Grund beabsichtigten wir ursprünglich, einen Facebook‐Beitrag zu verlinken, welcher den vollen Wortlaut beinhaltete. Gleichzeitig empfinden wir, dass dies den Umständen nicht ausreichend Genüge tut. Für den Beobachter mag es den Anschein haben, es handelt sich nur um den Beitrag eines 14‐jährigen Mädchens bei einem lokalen Redewettbewerb.

Die Entscheidungen der Veranstalter geben diesem aber eine kulturpolitische Wichtigkeit, die nicht unterschätzt werden darf. Gerade deshalb, weil das Motto des Slams jenes der „Zivilcourage” war – und dazu gehört eben auch, die Stimme dann zu erheben, wenn andere dies nicht hören wollen.

Der mündige Bürger

Wir erlauben uns also, den verschmähten Beitrag, den offenbar niemand hätte hören dürfen, mit freundlicher Erlaubnis der Mutter der Urheberin, AfD‐Bundestagsabgeordnete Nicole Höchst, einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Dies bedeutet gleichzeitig nicht, dass wir sämtliche oder einzelne Inhalte des Stückes teilen oder befördern wollen.

Aber wir glauben stark daran, dass mündige Bürger in der Lage sein sollten, selbst zu urteilen. Während der erste Redebeitrag in einem YouTube‐Video eingesehen werden kann, wollen wir beim für den folgenden Eklat maßgeblichen zweiten Vortrag nun diese Lücke schließen. Genug meiner einführenden Worte – unter dem Strich ist das Original.

 


Das Problem mit der Zivilcourage

Poetry‐Slam‐Beitrag von Ida‐Marie Müller

Der Neger ist kein Neger mehr / Zigeuner darf man auch nicht sagen.
Rassistisch ist das beides sehr / so hört man es an allen Tagen.
Wer´s trotzdem wagt wird ausgebuht / gefeuert und geächtet,
In Zeitungen und Talkshows mit viel Wut / denn so sind die „Gerechten”.
Das Kinderbuch prüft ein Zensor / Weiß ist jetzt Sarrotis Mohr.
Und das nennt sich dann Zivilcourage / Und wisst ihr was? – Das ist für‘n Arsch!

Aus fernen Ländern kam der Gast / Dank Menschenhändlerbanden.
Reist mit Handy, und ohne Pass / in den gelobten deutschen Landen.
Verbittert ist der junge Mann / Finanziell geht‘s ihm zwar besser.
Weil er aber kein Fräulein haben kann / hilft er schnell nach mit – einem Messer.
Ein Einzelfall, so sagen die Experten. / Kultursensibel sei das zu bewerten.
Wer wütend ist und‘s anders meint / Ist nur ein brauner Fremdenfeind.
Und das nennt sich dann Zivilcourage / Und wisst ihr was? – Das ist für‘n Arsch!

Das bunte Bündnis, tolerant, zivil und breit. / Wir finden‘s in jeder Stadt.
Gekämpft wird dort für Moral und Menschlichkeit. / Ein jeder dabei wer nen Namen hat:
Linke, Gewerkschaft, Kirchenvertreter / Karrieristen und Volksverräter.
Der Flüchtling und der Muselmann / die muss man integrieren.
Ob man das auch bezahlen kann / hat nicht zu interessieren.
Wenn Deutsche verarmen, ist doch egal. /So weiß es die linksgrüne Hypermoral.
Und das nennt sich dann Zivilcourage, / Und wisst ihr was? – das ist für‘n Arsch.

Für alle die zu uns einwandern / fordern die heil´ge Solidarität.
Die Opfer bringen dann die Andern / S´ ist bequemer so und tut nicht weh.
Mutig geben sie vor zu sein / woll´n aber nichts riskieren.
Sie glauben an ihre Heuchelein / denn geschickt sind sie im Lavieren.
Bunte Vielfalt statt braunem Brei / Hauptsach´ die Stadt ist Nazifrei.
Und das nennt sich dann Zivilcourage/ Und wisst ihr was? – Das ist für‘n Arsch!

Dort wohnt ein AfDler und Rassist / So wissen‘s Büttel und Denuzianten.
Und geben Namen und Adress / schnell weiter an die Antifanten.
Dem schlägt man dann die Fresse ein / In unsrer Stadt darf der nicht sein!
Hundedreck im Briefkastenschlitz / bei Nacht und Nebel, was für ein Witz.
Im Kampf gegen Rechts ist alles erlaubt / Hier geht es um Demokratie und Werte.
Deutschland verrecke, schreien sie laut / wie eine Hornochsen‐Herde.
Und das nennt sich dann Zivilcourage! / Und wisst ihr was?! – Das ist für‘n Arsch!

Und die Moral von der Geschicht?
Nun steck das Messer dir im Bauch / denn so ist‘s im Orient der Brauch.
Rufen alle mit Applaus: / „ NA‐ZIS RAUS !!!”


Weiterlesen: 

Speyer: Migrationskritische Texte sorgen bei Poetry Slam für Aufsehen (28.9–2018)


Aktualisiert (28.09.2018 16:40): Wir beriefen uns zwischenzeitlich auf Angaben aus dem Umfeld der Bundestagsabgeordneten, wonach Mutter und Tochter über Nachnamensgleichheit verfügen würden. Dies stellte sich mittlerweile als falsch heraus, wir haben den Artikel entsprechend angepasst. Wir bitten, diesen Fehler zu entschuldigen.

39 Kommentare

Hier Klicken, um zu kommentieren

  • Alle Achtung. Das Mädel hat sehr viel Zivilcourage bewiesen. Ganz im Sinne von John F. Kennedy wie er diese in seinem gleichnamigen Buch beschrieb.

    Hoffentlich trifft sie nun bei Freunden, Nachbarn und vor allem in der Schule nicht auf zu viele gehirngebremste Idioten.

    • Die Jugendliche bedient sich selbst der einseitigen Wortwahl und Häme, die sie den Menschen unterstellt, die nicht bei jedem Menschen anderer Hautfarbe gleich „Igitt! Raus aus Deutschland!” schreien.
      Zivilcourage ist nicht, andere Menschen zu beschimpfen, ganzen Gruppen Vergewaltigungsfantasien und Gewalttätigkeit vorzuwerfen und dem Streben nach Menschenwürde den Kampf anzusagen.
      Hier wird ein einseitiges, fanatisches Menschenbild propagiert, das wohl auch viel über Mama Bundestagsabgeordnete aussagt.
      Gern kann man diskutieren, wie mit kriminellen Einwanderern umgegangen werden soll, gern kann man darüber reden, wie genau was womit finanziert wird. Liebend gern kann über Probleme wie horrende Mieten, Obdachlosigkeit und Lohndumping gesprochen werden. Aber bitte ohne das im Gedicht dargestellte Schwarzweißdenken, sondern unter Berücksichtigung aller Grautöne und der Komplexität jeder Problematik. (Und unter Infragestellung des AFD‐Parteiprogrammes, welches eher an eines der FDP, als an ein um den finanziell schwachen deutschen Bürger besorgten Plan erinnert. Soviel zum Thema, „die Flüchtlinge nehmen ‚uns’ alles weg”.)
      Ich frage mich, wie man so verblendet sein kann, die Ursachen sämtlicher gesellschaftlichen Probleme auf eine höchst heterogene Gruppe zu beziehen, die a) in der Minderheit ist, b) finanziell schlecht gestellt ist, c) von der Bürokratie Deutschlands vom Arbeiten und Integrieren eher abgehalten wird, auch wenn genug Willen und Können besteht und d) nur eine von extrem vielen Herausforderungen in Deutschlands aktueller Situation darstellt. Könnten sich die AFD und ihre Anhänger auch mal auf die anderen Probleme stürzen und nicht bei jeder Thematik über Menschen herziehen, die zu 99% aus schrecklichen Situationen geflohen sind und nichts für die seit etlichen Jahren laufenden Fehlentwicklungen können? Danke. Man braucht sich ja nur mal zu fragen, ob die Probleme des „kleinen deutschen Mannes” schon vor 2015 da waren. Spoiler: jaaaaa…
      Um zurück zum Gedicht zu kommen: Ich kann verstehen, warum es von der Preisverleihung ausgeschlossen wurde. Die Frage ist immer, wie man mit derartigem Hass umgehen soll. Ich sage allerdings nicht, dass dies die richtige Entscheidung gewesen sein muss. Vielleicht sollte man dieses Gedicht zum Anlass nehmen, beide „Seiten” aufeinander zugehen zu lassen und zu diskutieren, was im Gedicht Flüchtlingen und menschenfreundlich denkenden Deutschen unterstellt wird. Vielleicht könnte man dieses schwarzweiße Denken auf beiden „Seiten” aufweichen und auf Grautöne und Gemeinsamkeiten schließen, dass wieder gesellschaftliches Leben miteinander möglich wird, statt gegeneinander.
      Müsste ich eine Seite wählen, würde ich die von Idealismus und Optimismus geprägte wählen und nicht die von Hass zerfressene. Am liebsten wäre mir aber eine Annäherung beider „Fronten” in einer realistischen politischen Diskussion, die Meinungsunterschiede zulässt, aber keine gegenseitigen Beschimpfungen. Dann würde es Gedichte wie dieses gar nicht erst geben. Und egal, welche prinzipielle Haltung man zu diversen politischen Themen vertritt – man müsste sich nicht wie im Gedicht geschehen, beleidigen lassen, weil man sich gegen jene stellt, die „Absaufen!” brüllen.

      • Müsste ich eine Seite wählen, würde ich die von Idealismus und Optimismus geprägte wählen ” lese ich da. Das wäre wünschenswert, es geschieht aber nirgends . Idealismus und Optimismus werden im aktuellen Diskurs willkürlich und anlassfrei versprüht, wenn es um die Infiltration unserer Verfassung mit einer Hassideologie reinsten Wassers geht. Die optimistisch machenden Vorzeichen für das Gedeihen der Kinderrechte sind dann Beschneidung und Zwangsehe, positives Vorzeichen für Tierrechte ist das Schächten, optimistisch sind wir in puncto Frauenrechte wegen Burka und Niqab und Gleichheitsideale erkennt der Anonymus von 13h50 in Koran und Scharia. Nur dort, wo ein erkennbarer Rückgang zu verzeichnen ist, nämlich bei Straftaten von Rechtsextremen, dort pflegt er seinen Pessimismus, muss aber 25 Jahre in seiner Tabelle der Aktualität zurückgehen, um erst bei Mölln und Solingen fündig zu werden. Vieles wäre noch zu sagen über die brilliante Ida‐Marie, die humorvolle, hassfreie Worte fand, um den Status quo zu karikieren und sich als selbständige Denkerin hier profiliert. Anonymus, du stehst auf der Seite der Menschenhasser, Tierhasser und Freiheitshasser.

      • Ingo‐Volkmar Altrock

        Dem Verfasser empfehle ich dringend den Koran und die Scharia zu lesen. Ich halte ihn für klug genug sich vorzustellen was sich in Deutschland in ein/ zwei Generationen abspielen wird. Von wegen Toleranz usw..
        Seit jahrzehnten leben und arbeiten „Ausländer” aus allen Ländern dieser Welt in Deutschland, sind integriert und machen null Probleme. Alleine die Menschen aus den muslimischen Ländern dieser Welt machen die hier benannten Probleme!

      • Wetten, daß diese sich selbst so titulierende „Linksgrünversiffte Hirngebremste Idiotin” überhaupt kein Problem damit hat, pauschali(si)erenden abwertenden Aussagen über Rechte zuzustimmen?

      • Linksgrünversiffte Hirngebremste Idiotin… Der Name ist Programm. Soll wahrscheinlich irgendwie hochtrabend Multikulti Intelligenz ausstrahlen, ist aber sehr passend. Also Muslime sind in der Minderheit und finanziell schlecht gestellt? Na dann gehen sie doch mal in die speziellen Viertel, die jede Stadt mittlerweile zu bieten hat, da kommt man sich allenfalls als Deutscher in der Minderheit vor. Und für das finazielle sorgt schon der Staat mit Rundumversorgung, inklusive Neubau Wohnung, die sich der arbeitende Deutsche nicht leisten kann. Sehe ich gerade, keine 300 Meter Lutflinie. im übrigen hat die AfD weitaus mehr zu bieten als nur die Flüchtlingsdebatte. Die nimmt in dem Wahlprogramm gerade mal eine Dreiviertel Seite ein. Es sind Subjekte wie sie, die das immer wieder in Vordergrund stellen und perfide genug sind, ausgerechnet das immer wieder als Vorwurf zu benennen. Und ja, Messermorde, die begangen wurden müssen immer wieder und wieder mit dem betitelt werden, was sie sind. Nämlich MORD. Und diese Morde wären nicht begangen worden, wenn die Politik, a) die Grenzen dicht gemacht hätte für Asyltouristen ohne Pass, b) „Schutzsuchenden” jungen Männern von vorherein die Einreise verwehrt hätte (Schutz brauchen Frauen und Kinder, mit Sicherheit keine Männer im wehrfähigen Alter mit fundierten Kenntnissen im Messerkampf), c) die Aussengrenzen der EU von vornherein dicht gemacht hätten. Das ist laut IM Erika gar nicht möglich hier in Deutschland, weil das überhaupt nicht machbar ist. In Aber Saudi Arabien hat es dann mit deutscher Hilfe geklappt die Grenze hermetisch abzuriegeln.

      • Heute unser Thema: „Wie widerlege ich mich selbst und nehme anderen die Arbeit dafür ab.”

        Man beginne mit: „..sondern unter Berücksichtigung aller Grautöne und der Komplexität jeder Problematik. ” und gleite sanft ab in seinen eigenen Narrativ: „..über Menschen herziehen, die zu 99% aus schrecklichen Situationen geflohen..”.

        Wie war das mit dem Spiegel in dem Gedicht?

  • Danke!
    Das Sie hier der komplette Vortrag von Ida‐ Marie, welcher in den You Tube Videos akkustisch nur schwer bis gar nicht zu verstehen ist in ganzer Länge abgedruckt wird!

    • Das alles wird nicht nur „mal”, sondern wirklich ständig an allen möglichen Orten gesagt, meist mit dem Zusatz, man dürfe es nicht sagen.

  • Waaau – das ein 14‐jähriges Mädchen trotz der einseitigen Pro‐Asyl‐Berichte der Medien so viel selbstständiges Denken und Mut aufbringt finde ich ganz erstaunlich . Meine Anerkennung ! Ich bin 74 -Jahre , seit 4 Jahren Integrationslotse , und kann das voll unterschreiben . Von dem was uns die Politik vor 3 Jahren erzählt hat glaube ich kein einziges Wort mehr . Die letzten 3 Jahre Asylpolitik , sind eine Katastrophe , weil sie nicht nach den Ursachen gefragt hat und statt dessen an den Symptomen rumdoktert . Ich gewinne immer mehr den Eindruck – es geht weniger darum Flüchtlingen zu helfen – es geht darum möglichst viele Migranten nach Europa zu bringen . Wenn man das tut ohne zu fragen ob sich diese denn überhaupt in unsere westlichen Werte integrieren können und wollen , dann muss man sich nicht wundern wenn man Deutschland – oder besser Europa – an den Rand des Bürgerkrieges bringt . Das ist kein deutsches Problem es gibt das gleiche in anderen Ländern …

  • Ein Gedicht wie zu Goethe‘s Zeit, haben sie es immer nich nicht geschafft, immer noch ein Land der Dichter und Denker.
    Eine Wahnsinnige mutige junge Frau die ihren Kindern irgendwann eine Welt schenken kann in der wir gut und gerne leben

  • Kann das so falsch sein ? Ist das ein frefel ? Blanke Idiotie ? Dummheit ? Wahnsinn ? Oder einfach nur die Wahreit ? Ein Schelm.… der dabei böses denkt 😉

    • Anstatt sonntags Vormittags den ermüdenden Presseclub oder „Augstein & Bloome” ‚s pseudo‐humanitäres Geschwätz einer Elitenqlique , mit verquastem Blick aus ihrem Elfenbeinturm anzubieten.…sollte man besser 1,5 Stunden erfrischend denkende Jugendliche ‚aus der Riege einer Ida‐Marie Müller , zu Wort kommen lassen!!

  • Dieses 14 jährige Mädchen tut mir einfach nur leid, falls der Text wirklich in ihr gereift ist. Wo bleibt da der Geist einer Jugend, die in Freiheit, Demokratie und Wohlstand aufgewachsen ist.

    • Welche Demokratie? Die der uns Allen vorgegaukelte „Freiheit des Denkens und des Entscheidens”, der freien Ausdrucksweise und der freien Rede? Oder die Demokratie, in der alle Menschen gleiche Rechte haben, solange sie die gleichen Ansichten teilen, die uns von oben aufgedrückt werden? Welche Freiheit und welche Demokratie meinen Sie? Was nützt mir Wohlstand, für den ich meine Seele verkaufen muss, der mir mein wahres und freies „Ich” versagt, um ein glückliches und behütetes Leben führen zu dürfen? Wie wollen Sie dieses „schöne Heile Welt‐Denken” den vielen Opfern und Angehörigen von Prügel‐ und Messerattacken, den zahlreichen Frauen die vergewaltigt und missbraucht wurden, all die fassungslosen Hinterbliebenen und Betroffenen, die bis dato an eben diese „ach so tollen Leitwerte unserer so weltoffenen Gesellschaft” glaubten und nun feststellen, das diese nicht für Sie galten!? Die sich nun Alle fragen:„Was habe ich den falsch gemacht!” Was wollen Sie diesen Menschen zurufen? „Sorry – aber Ihr seid Alles Einzelfälle!”

  • Leider wurde die Bevölkerung in den letzten Jahrzehnten zu einer wehr‐ und willenlosen Gesellschaft hirngewaschen und ist nicht mehr fähig oder Im Stande, Zivilcourage zu zeigen, egal in Deutschland oder Österreich.
    Darum hat diese junge Frau meinen größten Respekt und hoffentlich gibt es mehrere solche Heldinnen!! Bravo Ida‐Marie

  • Respekt !!! Die Kleine ist wenigstens nicht so realitätsfern wie unsere Merkel u. die linken Befürworter dieser Idiotenregierung. Du hast Mut. Danke !!!

  • Chapeau, ich ziehe meinen imaginären Hut, die junge Dame hat es auf den Punkt gebracht
    es wird noch viel schlimmer werden
    wer jetzt nicht sehen will, wird noch viele bittere Tränen weinen

  • Das Gedicht ist leider schon extrem schlecht.
    Inhaltlich braucht man da nicht diskutieren, das ist eben eine 14‐Jährige, Schwamm drüber.
    Aber diese Knittelverse – die sind „mutig” und KEINE Zierde der deutschen Sprache.
    Als IBler meine ich, wir tun uns mit solchem Kram keinen gefallen. So plump darf man nicht werden. Das fällt sofort auf uns zurück. Nicht ganz zu Unrecht, wie ich finde.
    Wer wird sich denn anno 2018 noch im Ernst darüber beschweren, er solle nicht mehr „Neger” sagen?! In so billige Fallen sollten wir nicht laufen. Das ist Quark.
    (Manchmal verliere ich schon etwas die Lust am Weitermachen.)

  • Ich bin es leid, mitanzusehen, wie manche von uns hier im Land beständig versuchen, die Grenzen des Sagbaren zu verschieben. Ich finde nicht, dass es sich bei dem iben abgedruckten Text um einen „migrationskritischen” Text handelt. Migrationskritische Texte befassen sich m.E. sachlich mit Migration und ihren Problemen. Hier wird sich zurückgewünscht, dass man wieder „Neger” sagen darf, hier wird pauschal unterstellt, Menschen aus bestimmten Herkunftsländern seien Vergewaltiger und Messermörder. Das ist weder richtig noch hilfreich. Die Provokation ist sicher gewollt, nicht umsonst hat Frau Müller ihren Text bei einer dezidiert gegen Rassismus gewandten Veranstaltung präsentiert, was ich immer noch mehr als dreist finde. Speyer ist meine Heimatstadt, ich hoffe deshalb besonders auf einen guten Umgang mit dieser Farce von einem politischen Beitrag.

    • Mit „Ironie und Sarkasmus” und einer Spur von „Eulenspiegelei” kommen Sie wohl nicht so gut zurecht, oder? Dieses Gedicht, einer 14 Jährigen ist nur eine grobe Zusammenfassung dessen, was wir seit Jahren durch die Politik aufgedrängte Sichtweise der tatsächlichen anders lautenden Fakten und Geschehnisse in unserem „Heiligen LilaLauneLand” (Eben das was Merkel und deren Spießgesellen nicht hören oder sehen möchte!) ertragen mussten! Wenn Sie mal in der Tagesschau linke Demonstranten ganze Stadtviertel abfackeln sehen, stecken Sie sich sicher die Finger in beide Ohren, kneifen die Augen zu und schreien:„LALALALALALA!” Und aus der Tageszeitung bekommen Sie dann die Bestätigung, das diese „Terrorbanden” ja nur mal wieder auf „Mißstände” in unserer bunten Republik reagierten und das man dafür gefälligst Verständnis aufzubringen hat! Darunter versteht man dann hier zu Lande die „Toleranz zu Andersdenkenden!”
      Ich wünsche hiermit allen „Schafen” unserer Nation(Sie natürlich eingeschlossen!), weiterhin schöne Träume von Regenbögen und Einhörnern und der Phantasie eine „absolut heilen Welt”!
      Hoffentlich fallen Sie nicht eines fernen Tages „aus allen Wolken”, auf den „harten Boden unserer Realität”!
      Mögen Sie und Ihre Familie niemals persönlich die Trauer, die Hilflosigkeit und den Schmerz eines Opfers, oder deren Hinterbliebenen erfahren und ertragen müssen! Weiterhin ein schönes und erfülltes Leben.….

  • Ich bin regelmäßig auf Poetry Slams und muss sagen, das was die 14‐Jährige da von sich gegeben hat schockiert mich etwas.
    Auf den Slams die ich kenne, würde sie dafür definitiv ausgebuht werden und nicht auch noch Jubel ernten.

  • Das hat nie und nimmer ein 14jähriges Mädchen geschrieben, hier tauchen Worte auf, die in dieser Generation überhaupt nicht mehr geläufig sind. wer auch immer das geschrieben hat, er/sie sollte sich schämen, ein Kind für dieses Gedicht zu missbrauchen!

  • In der Tat ist zwischenzeitlich in Deutschland freie Meinungsäußerung verboten, wenn nicht der gängige Mainstream bedient wird. Wird bei Vandalismus durch Linksextreme von Linksliberal gesprochen, wäre der gleiche Vorgang bei anderen Gruppierungen sofort Rechtsextrem. Die gleichgeschalteten Medien beweihräuchern sich nur noch selbst und verlieren dabei jegliches Maß an freier Meinungsäußerung für jeden Bürger und beschimpfen anders denkende als Braun und als Nazis. Das ist das Ergebnis einer verfehlten Politik. Ich würde mir wünschen, wenn genau die gleichen Menschen, die ihr „Gutmenschentum” so hoch halten, auch bei den unhaltbaren Zuständen in Pflege und Altenheimen sowie bei Jugendarbeit ihre Stimme erheben. Aber hier ist es still im Blätterwald – warum?

  • Wow, ich bin tief beeindruckt von dieser Aktion. Da haben wir zwar zwei Kriege verloren, aber überall spürt man es förmlich: Die Revange steht vor der Tür – sogar die Jugend schreit nach einem Stahlbad.

    Die Zeit ist gekommen unsere Kinder und Enkel für den dritten Anlauf vorzubereiten! Damit es nicht wieder wie in Stalingrad endet. Hätten sich damals mehr geopfert und hätten sie wirklich an die Nation und ihre Überlegenheit geglaubt, wäre es bestimmt anders ausgegangen.

    Mehr echte deutsche Opfer, Schüttelreime und vor allem, noch mehr Dummheit braucht das Land!
    Das wird man doch wohl sagen dürfen…

Newsletter

Jetzt in den Newsletter eintragen und wöchentlich die Top-Nachrichten erhalten!
Newsletter

Neues von Anbruch

Jordan Peterson – Gegengift oder Gift?

Der Name Jordan Peterson ist momentan in aller Munde. Doch worum geht es in seinem neuen Buch überhaupt und birgt seine Weltsicht auch Problematiken?

 

… weiterlesen