Verbinde Dich mit uns

Kultur

Poetry Slam: Dieses Gedicht sorgte in Speyer für Furore und Diskussionen

Julian Schernthaner

Veröffentlicht

am

Screenshot: YouTube.

In Speyer wurde eine 14-Jährige Teilnehmerin von der Preisverleihung eines Poetry-Slam-Wettbewerbs ausgeschlossen, weil sie ein kritisches Gedicht zum Besten gab. Wir haben die Erlaubnis, es in ganzer Länge abzudrucken.

Kurzkommentar von Julian Schernthaner

Speyer. Nur wenige Gedichte und Schriften schafften es in den letzten Jahren die Öffentlichkeit zu spalten. Als solches sei etwa das Schmähgedicht des Satirikers Jan Böhmermann auf den türkischen Präsidenten zu nennen. Dieses sorgte sogar wochenlang für diplomatische Verstimmungen zwischen Deutschland und der Türkei. Auch damals war es für das tiefere Verständnis der Geschehnisse wichtig, dass sich mündige Bürger ein eigenes Bild des Volltextes machen konnten, bevor sie urteilen.

Explosive Kulturentscheidung

Nun könnte man freilich sagen, dass auch einzelne Textabschnitte diesen Zweck erfüllen würden. Allerdings erlaubt dies gerade in der Dichtkunst allzu oft, dass diese den Gesamteindruck eines Werkes abschwächen, verstärken oder verfälschen können. Dies gilt doppelt, wenn es sich bei der Methode des Vortrags um eine „Poetry Slam” handelt. Denn es ist eine Vortragsweise, in welcher die Performance oft ausgeschmückt, der Inhalt oft gesellschaftskritisch ist.

Aus diesem Grund beabsichtigten wir ursprünglich, einen Facebook-Beitrag zu verlinken, welcher den vollen Wortlaut beinhaltete. Gleichzeitig empfinden wir, dass dies den Umständen nicht ausreichend Genüge tut. Für den Beobachter mag es den Anschein haben, es handelt sich nur um den Beitrag eines 14-jährigen Mädchens bei einem lokalen Redewettbewerb.

Die Entscheidungen der Veranstalter geben diesem aber eine kulturpolitische Wichtigkeit, die nicht unterschätzt werden darf. Gerade deshalb, weil das Motto des Slams jenes der „Zivilcourage” war – und dazu gehört eben auch, die Stimme dann zu erheben, wenn andere dies nicht hören wollen.

Der mündige Bürger

Wir erlauben uns also, den verschmähten Beitrag, den offenbar niemand hätte hören dürfen, mit freundlicher Erlaubnis der Mutter der Urheberin, AfD-Bundestagsabgeordnete Nicole Höchst, einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Dies bedeutet gleichzeitig nicht, dass wir sämtliche oder einzelne Inhalte des Stückes teilen oder befördern wollen.

Aber wir glauben stark daran, dass mündige Bürger in der Lage sein sollten, selbst zu urteilen. Während der erste Redebeitrag in einem YouTube-Video eingesehen werden kann, wollen wir beim für den folgenden Eklat maßgeblichen zweiten Vortrag nun diese Lücke schließen. Genug meiner einführenden Worte – unter dem Strich ist das Original.

 


Das Problem mit der Zivilcourage

Poetry-Slam-Beitrag von Ida-Marie Müller

Der Neger ist kein Neger mehr / Zigeuner darf man auch nicht sagen.
Rassistisch ist das beides sehr / so hört man es an allen Tagen.
Wer´s trotzdem wagt wird ausgebuht / gefeuert und geächtet,
In Zeitungen und Talkshows mit viel Wut / denn so sind die „Gerechten”.
Das Kinderbuch prüft ein Zensor / Weiß ist jetzt Sarrotis Mohr.
Und das nennt sich dann Zivilcourage / Und wisst ihr was? – Das ist für‘n Arsch!

Aus fernen Ländern kam der Gast / Dank Menschenhändlerbanden.
Reist mit Handy, und ohne Pass / in den gelobten deutschen Landen.
Verbittert ist der junge Mann / Finanziell geht‘s ihm zwar besser.
Weil er aber kein Fräulein haben kann / hilft er schnell nach mit – einem Messer.
Ein Einzelfall, so sagen die Experten. / Kultursensibel sei das zu bewerten.
Wer wütend ist und‘s anders meint / Ist nur ein brauner Fremdenfeind.
Und das nennt sich dann Zivilcourage / Und wisst ihr was? – Das ist für‘n Arsch!

Das bunte Bündnis, tolerant, zivil und breit. / Wir finden‘s in jeder Stadt.
Gekämpft wird dort für Moral und Menschlichkeit. / Ein jeder dabei wer nen Namen hat:
Linke, Gewerkschaft, Kirchenvertreter / Karrieristen und Volksverräter.
Der Flüchtling und der Muselmann / die muss man integrieren.
Ob man das auch bezahlen kann / hat nicht zu interessieren.
Wenn Deutsche verarmen, ist doch egal. /So weiß es die linksgrüne Hypermoral.
Und das nennt sich dann Zivilcourage, / Und wisst ihr was? – das ist für‘n Arsch.

Für alle die zu uns einwandern / fordern die heil´ge Solidarität.
Die Opfer bringen dann die Andern / S´ ist bequemer so und tut nicht weh.
Mutig geben sie vor zu sein / woll´n aber nichts riskieren.
Sie glauben an ihre Heuchelein / denn geschickt sind sie im Lavieren.
Bunte Vielfalt statt braunem Brei / Hauptsach´ die Stadt ist Nazifrei.
Und das nennt sich dann Zivilcourage/ Und wisst ihr was? – Das ist für‘n Arsch!

Dort wohnt ein AfDler und Rassist / So wissen‘s Büttel und Denuzianten.
Und geben Namen und Adress / schnell weiter an die Antifanten.
Dem schlägt man dann die Fresse ein / In unsrer Stadt darf der nicht sein!
Hundedreck im Briefkastenschlitz / bei Nacht und Nebel, was für ein Witz.
Im Kampf gegen Rechts ist alles erlaubt / Hier geht es um Demokratie und Werte.
Deutschland verrecke, schreien sie laut / wie eine Hornochsen-Herde.
Und das nennt sich dann Zivilcourage! / Und wisst ihr was?! – Das ist für‘n Arsch!

Und die Moral von der Geschicht?
Nun steck das Messer dir im Bauch / denn so ist‘s im Orient der Brauch.
Rufen alle mit Applaus: / „ NA-ZIS RAUS !!!”


Weiterlesen: 

Speyer: Migrationskritische Texte sorgen bei Poetry Slam für Aufsehen (28.9–2018)


Aktualisiert (28.09.2018 16:40): Wir beriefen uns zwischenzeitlich auf Angaben aus dem Umfeld der Bundestagsabgeordneten, wonach Mutter und Tochter über Nachnamensgleichheit verfügen würden. Dies stellte sich mittlerweile als falsch heraus, wir haben den Artikel entsprechend angepasst. Wir bitten, diesen Fehler zu entschuldigen.

Ihnen gefällt dieser Artikel? Nur mit Ihrer Unterstützung können wir weitermachen und die Menschen in unserem Land aufklären!

Oder klassisch per Überweisung:
Verein für unabhängige Medien‐ und Informationsarbeit
IBAN: AT066000080310238922
BIC: BAWAATWW

44 Kommentare

44 Comments

  1. Avatar

    Rainer Seifert

    28. September 2018 at 18:08

    Alle Achtung. Das Mädel hat sehr viel Zivilcourage bewiesen. Ganz im Sinne von John F. Kennedy wie er diese in seinem gleichnamigen Buch beschrieb.

    Hoffentlich trifft sie nun bei Freunden, Nachbarn und vor allem in der Schule nicht auf zu viele gehirngebremste Idioten.

    • Avatar

      Linksgrünversiffte Hirngebremste Idiotin

      29. September 2018 at 13:50

      Die Jugendliche bedient sich selbst der einseitigen Wortwahl und Häme, die sie den Menschen unterstellt, die nicht bei jedem Menschen anderer Hautfarbe gleich „Igitt! Raus aus Deutschland!” schreien.
      Zivilcourage ist nicht, andere Menschen zu beschimpfen, ganzen Gruppen Vergewaltigungsfantasien und Gewalttätigkeit vorzuwerfen und dem Streben nach Menschenwürde den Kampf anzusagen.
      Hier wird ein einseitiges, fanatisches Menschenbild propagiert, das wohl auch viel über Mama Bundestagsabgeordnete aussagt.
      Gern kann man diskutieren, wie mit kriminellen Einwanderern umgegangen werden soll, gern kann man darüber reden, wie genau was womit finanziert wird. Liebend gern kann über Probleme wie horrende Mieten, Obdachlosigkeit und Lohndumping gesprochen werden. Aber bitte ohne das im Gedicht dargestellte Schwarzweißdenken, sondern unter Berücksichtigung aller Grautöne und der Komplexität jeder Problematik. (Und unter Infragestellung des AFD-Parteiprogrammes, welches eher an eines der FDP, als an ein um den finanziell schwachen deutschen Bürger besorgten Plan erinnert. Soviel zum Thema, „die Flüchtlinge nehmen ‚uns’ alles weg”.)
      Ich frage mich, wie man so verblendet sein kann, die Ursachen sämtlicher gesellschaftlichen Probleme auf eine höchst heterogene Gruppe zu beziehen, die a) in der Minderheit ist, b) finanziell schlecht gestellt ist, c) von der Bürokratie Deutschlands vom Arbeiten und Integrieren eher abgehalten wird, auch wenn genug Willen und Können besteht und d) nur eine von extrem vielen Herausforderungen in Deutschlands aktueller Situation darstellt. Könnten sich die AFD und ihre Anhänger auch mal auf die anderen Probleme stürzen und nicht bei jeder Thematik über Menschen herziehen, die zu 99% aus schrecklichen Situationen geflohen sind und nichts für die seit etlichen Jahren laufenden Fehlentwicklungen können? Danke. Man braucht sich ja nur mal zu fragen, ob die Probleme des „kleinen deutschen Mannes” schon vor 2015 da waren. Spoiler: jaaaaa…
      Um zurück zum Gedicht zu kommen: Ich kann verstehen, warum es von der Preisverleihung ausgeschlossen wurde. Die Frage ist immer, wie man mit derartigem Hass umgehen soll. Ich sage allerdings nicht, dass dies die richtige Entscheidung gewesen sein muss. Vielleicht sollte man dieses Gedicht zum Anlass nehmen, beide „Seiten” aufeinander zugehen zu lassen und zu diskutieren, was im Gedicht Flüchtlingen und menschenfreundlich denkenden Deutschen unterstellt wird. Vielleicht könnte man dieses schwarzweiße Denken auf beiden „Seiten” aufweichen und auf Grautöne und Gemeinsamkeiten schließen, dass wieder gesellschaftliches Leben miteinander möglich wird, statt gegeneinander.
      Müsste ich eine Seite wählen, würde ich die von Idealismus und Optimismus geprägte wählen und nicht die von Hass zerfressene. Am liebsten wäre mir aber eine Annäherung beider „Fronten” in einer realistischen politischen Diskussion, die Meinungsunterschiede zulässt, aber keine gegenseitigen Beschimpfungen. Dann würde es Gedichte wie dieses gar nicht erst geben. Und egal, welche prinzipielle Haltung man zu diversen politischen Themen vertritt – man müsste sich nicht wie im Gedicht geschehen, beleidigen lassen, weil man sich gegen jene stellt, die „Absaufen!” brüllen.

      • Avatar

        Rolf Ernst

        1. Oktober 2018 at 0:08

        Müsste ich eine Seite wählen, würde ich die von Idealismus und Optimismus geprägte wählen ” lese ich da. Das wäre wünschenswert, es geschieht aber nirgends . Idealismus und Optimismus werden im aktuellen Diskurs willkürlich und anlassfrei versprüht, wenn es um die Infiltration unserer Verfassung mit einer Hassideologie reinsten Wassers geht. Die optimistisch machenden Vorzeichen für das Gedeihen der Kinderrechte sind dann Beschneidung und Zwangsehe, positives Vorzeichen für Tierrechte ist das Schächten, optimistisch sind wir in puncto Frauenrechte wegen Burka und Niqab und Gleichheitsideale erkennt der Anonymus von 13h50 in Koran und Scharia. Nur dort, wo ein erkennbarer Rückgang zu verzeichnen ist, nämlich bei Straftaten von Rechtsextremen, dort pflegt er seinen Pessimismus, muss aber 25 Jahre in seiner Tabelle der Aktualität zurückgehen, um erst bei Mölln und Solingen fündig zu werden. Vieles wäre noch zu sagen über die brilliante Ida-Marie, die humorvolle, hassfreie Worte fand, um den Status quo zu karikieren und sich als selbständige Denkerin hier profiliert. Anonymus, du stehst auf der Seite der Menschenhasser, Tierhasser und Freiheitshasser.

      • Avatar

        Ingo-Volkmar Altrock

        3. Oktober 2018 at 11:17

        Ingo-Volkmar Altrock

        Dem Verfasser empfehle ich dringend den Koran und die Scharia zu lesen. Ich halte ihn für klug genug sich vorzustellen was sich in Deutschland in ein/ zwei Generationen abspielen wird. Von wegen Toleranz usw..
        Seit jahrzehnten leben und arbeiten „Ausländer” aus allen Ländern dieser Welt in Deutschland, sind integriert und machen null Probleme. Alleine die Menschen aus den muslimischen Ländern dieser Welt machen die hier benannten Probleme!

      • Avatar

        Johann Westerkamp

        5. Oktober 2018 at 0:19

        Wetten, daß diese sich selbst so titulierende „Linksgrünversiffte Hirngebremste Idiotin” überhaupt kein Problem damit hat, pauschali(si)erenden abwertenden Aussagen über Rechte zuzustimmen?

      • Avatar

        Zeckenhasser

        5. Oktober 2018 at 20:22

        Linksgrünversiffte Hirngebremste Idiotin… Der Name ist Programm. Soll wahrscheinlich irgendwie hochtrabend Multikulti Intelligenz ausstrahlen, ist aber sehr passend. Also Muslime sind in der Minderheit und finanziell schlecht gestellt? Na dann gehen sie doch mal in die speziellen Viertel, die jede Stadt mittlerweile zu bieten hat, da kommt man sich allenfalls als Deutscher in der Minderheit vor. Und für das finazielle sorgt schon der Staat mit Rundumversorgung, inklusive Neubau Wohnung, die sich der arbeitende Deutsche nicht leisten kann. Sehe ich gerade, keine 300 Meter Lutflinie. im übrigen hat die AfD weitaus mehr zu bieten als nur die Flüchtlingsdebatte. Die nimmt in dem Wahlprogramm gerade mal eine Dreiviertel Seite ein. Es sind Subjekte wie sie, die das immer wieder in Vordergrund stellen und perfide genug sind, ausgerechnet das immer wieder als Vorwurf zu benennen. Und ja, Messermorde, die begangen wurden müssen immer wieder und wieder mit dem betitelt werden, was sie sind. Nämlich MORD. Und diese Morde wären nicht begangen worden, wenn die Politik, a) die Grenzen dicht gemacht hätte für Asyltouristen ohne Pass, b) „Schutzsuchenden” jungen Männern von vorherein die Einreise verwehrt hätte (Schutz brauchen Frauen und Kinder, mit Sicherheit keine Männer im wehrfähigen Alter mit fundierten Kenntnissen im Messerkampf), c) die Aussengrenzen der EU von vornherein dicht gemacht hätten. Das ist laut IM Erika gar nicht möglich hier in Deutschland, weil das überhaupt nicht machbar ist. In Aber Saudi Arabien hat es dann mit deutscher Hilfe geklappt die Grenze hermetisch abzuriegeln.

      • Avatar

        Steffen Husung

        6. Oktober 2018 at 9:31

        Heute unser Thema: „Wie widerlege ich mich selbst und nehme anderen die Arbeit dafür ab.”

        Man beginne mit: „..sondern unter Berücksichtigung aller Grautöne und der Komplexität jeder Problematik. ” und gleite sanft ab in seinen eigenen Narrativ: „..über Menschen herziehen, die zu 99% aus schrecklichen Situationen geflohen..”.

        Wie war das mit dem Spiegel in dem Gedicht?

      • Avatar

        Heimatvertriebener

        11. Oktober 2019 at 15:25

        Ich kenen eine Gruppe, die ist finanziell noch „schlechter gestellt” als die Asylanten. Und das sind unsere alten kranken Bewohner in Pflegeheimen, wo meist Rente und Pflegevers. nicht ausreichen. Meine Mutter bekam bis zu ihrem Tode 2016 mickrige 109€ Taschengeld (nachdem wir fast 4 Jahre die Differenz von rund 20 000€ zahlten. Davon war die Selbstbeteiligung für Medikamente zu zahlen, bzw. der volle Preis, wenn die KV das nicht übernahm, zudem Körperpflege, Frisör, Fußpflege. Das nenne ich mal arm, wenn diese Menschen keine Hilfe von außen bekommen. Und davon gibt es sehr viele. Vollverpflegte „Schutzsuchende bekamen da fast 30€ mehr monatlich.Was sagt uns das über eine solche Regierung?

        Übrigens: Die wirklich „armen Schweine” bleiben in ihrer Heimat und versuchen zum Teil, diese wieder aufzubauen (in Syrien z.B.) die haben nämlich keine tausende USD für die Schlepper. Asylfordernde kommen keineswegs zu 99% aus „schrecklichen Situationen”.
        Natürlich ist auch ein Teil von ihnen wirklich verfolgt und hier um Anstand und Arbeit bemüht. Wer aber zu blind ist, die vielen zu übersehen, die hier inmitten ihrer großen Kinderschar und zahlreichen Verwandtschaft den lieben Gott – oder wen auch immer – einen guten Mann sein lassen,und die doofen Deutschen sich für ihr Wohlergehen abstrampeln lassen, sie dafür noch als „Ungläubige” beschimpfen, der wird erst aufwachen, wenn es heißt: Haut ab, ihr stört. Oder deutlich Schlimmeres.

        Die sich jetzt so sehr um syrische Fahnenflüchtige kümmern sind die selben Strategen, die unser aller Vorfahren verdammen und in den Dreck stoßen, weil sie unter den Nazis nur die Wahl zwischen dem Stahlhelm oder dem nächsten Laternenpfahl oder Ast hatten. Dummköpfe, die vom Leben rein gar nichts wissen.

        Was das „Aufeinander Zugehen” betrifft, so erleben wir doch ständig, dass den Altparteien jede Hetze gegen die AfD willkommen ist. Siehe der wahnsinnige Hallenser Mörder. Seit wann hat denn diese Partei Juden diskriminiert? Die mit Köpfchen sind sogar Mitglied in der AfD, denn sie wissen, das ist die einzige Partei, die noch eine kleine Chance hat, den Islamismus in Deutschland zu stoppen.

        Wer vom friedlichen Islam, den es natürlich auch gibt, spricht, sollte mal an die Hunderttausende fanatischer Pakistanis denken, die für eine Christin wegen „Blasphemie” einen grausamen Tod forderten. Nur die weltweite Anteilnahme hat ihr Leben gerette, nachdem sie schreckliche Jahre in der Todeszelle erdulden musste, und zwar wegen NICHTS! Wollen wir das hier auch?

  2. Avatar

    nachtrose

    28. September 2018 at 23:00

    das perfekte Beispiel wie eine indoktrie der Erziehung einen Menschen zu einer fanatisch einseitigen Weltanschauung bringt… traurig…

    • Avatar

      Benjamin

      29. September 2018 at 11:29

      Faszinierend! Schwachsinn und eher umgekehrt. Aber faszinierend.

      • Avatar

        Axel Maier

        30. September 2018 at 12:29

        Gääähnnnnnnn. …

    • Avatar

      der maiki

      29. September 2018 at 12:04

      das perfekte Gegenbeispiel wie eine Indoktrie der Erziehung eines Volkes zu einer fanatisch einseitigen Weltanschauung bringt… toll…

    • Avatar

      Maren G.

      29. September 2018 at 12:14

      Hat sie denn in ihrem Gedicht gelogen oder hat sie die Realität beschrieben. Dann nennen sie mir doch die Stelle an der sie gelogen hat. Sie sind übrigens auch das perfekte Beispiel wie eine rot-grüne Indoktrination den Menschen zu einer einseitigen Weltanschauung bringen kann.

      • Avatar

        MMad

        29. September 2018 at 18:16

        Sehe ich auch so, ich habe keinen Fehler gefunden nur Tatsachen!

  3. Avatar

    Volker

    29. September 2018 at 3:18

    Danke!
    Das Sie hier der komplette Vortrag von Ida- Marie, welcher in den You Tube Videos akkustisch nur schwer bis gar nicht zu verstehen ist in ganzer Länge abgedruckt wird!

  4. Avatar

    Klausen

    29. September 2018 at 5:02

    Super TEXT! Jetzt verstehe ich, warum die disqualifiziert wurde.
    Wegen Gotteslästerung!
    Deutschland ist eine beginnende Diktatur.

  5. Avatar

    Maice Wolfrum

    29. September 2018 at 9:40

    Das Mädchen hat recht, hier wurde mal gesagt, was man sonst nicht sagen „darf”. Weiter so! Vielen Dank für die Offenheit.

    • Avatar

      M. Fischer

      1. Oktober 2018 at 13:10

      Das alles wird nicht nur „mal”, sondern wirklich ständig an allen möglichen Orten gesagt, meist mit dem Zusatz, man dürfe es nicht sagen.

      • Avatar

        Heimatvertriebener

        11. Oktober 2019 at 15:40

        In der DDR durfte auch alles gesagt werden, es kam nur auf die Zuhörer an. Waren welche vom VEB Horch und Greif dabei, wurde es brenzlig. Darum brauchte man ja auch Typen wie die Stasi Spitzelin von der AA Stiftung. Dort könnten jetzt die Sektkorken knallen, es gibt mehr Geld für den Kampf gegen Rechts und gegen das Recht.

  6. Avatar

    Willi Sempf

    29. September 2018 at 11:19

    Waaau – das ein 14-jähriges Mädchen trotz der einseitigen Pro-Asyl-Berichte der Medien so viel selbstständiges Denken und Mut aufbringt finde ich ganz erstaunlich . Meine Anerkennung ! Ich bin 74 ‑Jahre , seit 4 Jahren Integrationslotse , und kann das voll unterschreiben . Von dem was uns die Politik vor 3 Jahren erzählt hat glaube ich kein einziges Wort mehr . Die letzten 3 Jahre Asylpolitik , sind eine Katastrophe , weil sie nicht nach den Ursachen gefragt hat und statt dessen an den Symptomen rumdoktert . Ich gewinne immer mehr den Eindruck – es geht weniger darum Flüchtlingen zu helfen – es geht darum möglichst viele Migranten nach Europa zu bringen . Wenn man das tut ohne zu fragen ob sich diese denn überhaupt in unsere westlichen Werte integrieren können und wollen , dann muss man sich nicht wundern wenn man Deutschland – oder besser Europa – an den Rand des Bürgerkrieges bringt . Das ist kein deutsches Problem es gibt das gleiche in anderen Ländern …

  7. Avatar

    Ein deutscher

    29. September 2018 at 12:57

    Ein Gedicht wie zu Goethe‘s Zeit, haben sie es immer nich nicht geschafft, immer noch ein Land der Dichter und Denker.
    Eine Wahnsinnige mutige junge Frau die ihren Kindern irgendwann eine Welt schenken kann in der wir gut und gerne leben

  8. Avatar

    Chris

    29. September 2018 at 14:32

    Kann das so falsch sein ? Ist das ein frefel ? Blanke Idiotie ? Dummheit ? Wahnsinn ? Oder einfach nur die Wahreit ? Ein Schelm.… der dabei böses denkt 😉

  9. Avatar

    Hans Krause

    29. September 2018 at 18:45

    Des Kaisers neue Kleider in Speyer, ich ziehe meinen Hut vor Dir

    • Avatar

      katharina Rösner

      30. September 2018 at 11:38

      Anstatt sonntags Vormittags den ermüdenden Presseclub oder „Augstein & Bloome” ‚s pseudo-humanitäres Geschwätz einer Elitenqlique , mit verquastem Blick aus ihrem Elfenbeinturm anzubieten.…sollte man besser 1,5 Stunden erfrischend denkende Jugendliche ‚aus der Riege einer Ida-Marie Müller , zu Wort kommen lassen!!

  10. Avatar

    DAVID K ELKINS

    29. September 2018 at 20:04

    Courageous and talented young lady! May she have a great future in a free and fair Europe!

  11. Avatar

    Helene Fahle

    30. September 2018 at 0:01

    Dieses 14 jährige Mädchen tut mir einfach nur leid, falls der Text wirklich in ihr gereift ist. Wo bleibt da der Geist einer Jugend, die in Freiheit, Demokratie und Wohlstand aufgewachsen ist.

    • Avatar

      Benjamin

      30. September 2018 at 12:33

      Der Geist der Jugend beinhaltet auch Widerstand und Liebe zur Heimat und derer uralten Werte! Der germanische Geist, ist der Geist der Freiheit!

    • Avatar

      Joggl Schmid

      2. Oktober 2018 at 21:26

      Welche Demokratie? Die der uns Allen vorgegaukelte „Freiheit des Denkens und des Entscheidens”, der freien Ausdrucksweise und der freien Rede? Oder die Demokratie, in der alle Menschen gleiche Rechte haben, solange sie die gleichen Ansichten teilen, die uns von oben aufgedrückt werden? Welche Freiheit und welche Demokratie meinen Sie? Was nützt mir Wohlstand, für den ich meine Seele verkaufen muss, der mir mein wahres und freies „Ich” versagt, um ein glückliches und behütetes Leben führen zu dürfen? Wie wollen Sie dieses „schöne Heile Welt-Denken” den vielen Opfern und Angehörigen von Prügel- und Messerattacken, den zahlreichen Frauen die vergewaltigt und missbraucht wurden, all die fassungslosen Hinterbliebenen und Betroffenen, die bis dato an eben diese „ach so tollen Leitwerte unserer so weltoffenen Gesellschaft” glaubten und nun feststellen, das diese nicht für Sie galten!? Die sich nun Alle fragen:„Was habe ich den falsch gemacht!” Was wollen Sie diesen Menschen zurufen? „Sorry – aber Ihr seid Alles Einzelfälle!”

  12. Avatar

    Ernst Hamedler

    30. September 2018 at 16:58

    Leider wurde die Bevölkerung in den letzten Jahrzehnten zu einer wehr- und willenlosen Gesellschaft hirngewaschen und ist nicht mehr fähig oder Im Stande, Zivilcourage zu zeigen, egal in Deutschland oder Österreich.
    Darum hat diese junge Frau meinen größten Respekt und hoffentlich gibt es mehrere solche Heldinnen!! Bravo Ida-Marie

  13. Avatar

    Marita Mondry

    1. Oktober 2018 at 13:31

    Respekt !!! Die Kleine ist wenigstens nicht so realitätsfern wie unsere Merkel u. die linken Befürworter dieser Idiotenregierung. Du hast Mut. Danke !!!

  14. Avatar

    Anna Ross

    1. Oktober 2018 at 17:42

    Chapeau, ich ziehe meinen imaginären Hut, die junge Dame hat es auf den Punkt gebracht
    es wird noch viel schlimmer werden
    wer jetzt nicht sehen will, wird noch viele bittere Tränen weinen

  15. Avatar

    Rainer Vollhorst

    1. Oktober 2018 at 17:49

    Das Gedicht ist leider schon extrem schlecht.
    Inhaltlich braucht man da nicht diskutieren, das ist eben eine 14-Jährige, Schwamm drüber.
    Aber diese Knittelverse – die sind „mutig” und KEINE Zierde der deutschen Sprache.
    Als IBler meine ich, wir tun uns mit solchem Kram keinen gefallen. So plump darf man nicht werden. Das fällt sofort auf uns zurück. Nicht ganz zu Unrecht, wie ich finde.
    Wer wird sich denn anno 2018 noch im Ernst darüber beschweren, er solle nicht mehr „Neger” sagen?! In so billige Fallen sollten wir nicht laufen. Das ist Quark.
    (Manchmal verliere ich schon etwas die Lust am Weitermachen.)

    • Avatar

      Heimatvertriebener

      11. Oktober 2019 at 14:55

      Das Gedicht zeigt von der Qualität her ganz einfach durchschnittliches „Poetry slam Niveau”, jedenfalls so wie ich es auch als zweimaliger Teilnehmer vor etlichen Jahren in Deggendorf erlebte. Da gab es wirklich Hervorragendes, aber auch viel Mittelmäßiges.

      Man kann bei diesen Veranstaltungen halt nicht mit durchweg großer Dichtkunst rechnen. Mit Reimen wird es eh nicht so genau genommen, bei vielen Teilnehmern gehören ein paar „schweinische” Worte rein, dann kommt es auch gut an.

      Der Böhmermann Müll ist auch keine große Dichtkunst. Für mich widerlich, weil er damit alle Türken beleidigt. Der Sultan wäre mir egal.

  16. Avatar

    Svenja

    2. Oktober 2018 at 7:45

    Ich bin es leid, mitanzusehen, wie manche von uns hier im Land beständig versuchen, die Grenzen des Sagbaren zu verschieben. Ich finde nicht, dass es sich bei dem iben abgedruckten Text um einen „migrationskritischen” Text handelt. Migrationskritische Texte befassen sich m.E. sachlich mit Migration und ihren Problemen. Hier wird sich zurückgewünscht, dass man wieder „Neger” sagen darf, hier wird pauschal unterstellt, Menschen aus bestimmten Herkunftsländern seien Vergewaltiger und Messermörder. Das ist weder richtig noch hilfreich. Die Provokation ist sicher gewollt, nicht umsonst hat Frau Müller ihren Text bei einer dezidiert gegen Rassismus gewandten Veranstaltung präsentiert, was ich immer noch mehr als dreist finde. Speyer ist meine Heimatstadt, ich hoffe deshalb besonders auf einen guten Umgang mit dieser Farce von einem politischen Beitrag.

    • Avatar

      Joggl Schmid

      2. Oktober 2018 at 21:49

      Mit „Ironie und Sarkasmus” und einer Spur von „Eulenspiegelei” kommen Sie wohl nicht so gut zurecht, oder? Dieses Gedicht, einer 14 Jährigen ist nur eine grobe Zusammenfassung dessen, was wir seit Jahren durch die Politik aufgedrängte Sichtweise der tatsächlichen anders lautenden Fakten und Geschehnisse in unserem „Heiligen LilaLauneLand” (Eben das was Merkel und deren Spießgesellen nicht hören oder sehen möchte!) ertragen mussten! Wenn Sie mal in der Tagesschau linke Demonstranten ganze Stadtviertel abfackeln sehen, stecken Sie sich sicher die Finger in beide Ohren, kneifen die Augen zu und schreien:„LALALALALALA!” Und aus der Tageszeitung bekommen Sie dann die Bestätigung, das diese „Terrorbanden” ja nur mal wieder auf „Mißstände” in unserer bunten Republik reagierten und das man dafür gefälligst Verständnis aufzubringen hat! Darunter versteht man dann hier zu Lande die „Toleranz zu Andersdenkenden!”
      Ich wünsche hiermit allen „Schafen” unserer Nation(Sie natürlich eingeschlossen!), weiterhin schöne Träume von Regenbögen und Einhörnern und der Phantasie eine „absolut heilen Welt”!
      Hoffentlich fallen Sie nicht eines fernen Tages „aus allen Wolken”, auf den „harten Boden unserer Realität”!
      Mögen Sie und Ihre Familie niemals persönlich die Trauer, die Hilflosigkeit und den Schmerz eines Opfers, oder deren Hinterbliebenen erfahren und ertragen müssen! Weiterhin ein schönes und erfülltes Leben.….

      • Avatar

        Heimatvertriebener

        11. Oktober 2019 at 15:48

        Aber, aber, das sind doch keine linken Terrorbanden! Menschenskind, das sind AKTIVISTEN! Noch nie davon gehört, dass Terror nur von rechts kommt?

  17. Avatar

    Ben

    4. Oktober 2018 at 9:10

    Ich bin regelmäßig auf Poetry Slams und muss sagen, das was die 14-Jährige da von sich gegeben hat schockiert mich etwas.
    Auf den Slams die ich kenne, würde sie dafür definitiv ausgebuht werden und nicht auch noch Jubel ernten.

    • Avatar

      T.Resias

      8. Oktober 2018 at 9:18

      Das zeigt doch nur, dass es auf den Slams die Sie kennen ( ich kenne übrigens keine) offenbar
      politisch sehr einseitig zugeht.

  18. Avatar

    almers

    7. Oktober 2018 at 21:03

    Das hat nie und nimmer ein 14jähriges Mädchen geschrieben, hier tauchen Worte auf, die in dieser Generation überhaupt nicht mehr geläufig sind. wer auch immer das geschrieben hat, er/sie sollte sich schämen, ein Kind für dieses Gedicht zu missbrauchen!

  19. Avatar

    Bas Needs

    8. Oktober 2018 at 13:14

    In der Tat ist zwischenzeitlich in Deutschland freie Meinungsäußerung verboten, wenn nicht der gängige Mainstream bedient wird. Wird bei Vandalismus durch Linksextreme von Linksliberal gesprochen, wäre der gleiche Vorgang bei anderen Gruppierungen sofort Rechtsextrem. Die gleichgeschalteten Medien beweihräuchern sich nur noch selbst und verlieren dabei jegliches Maß an freier Meinungsäußerung für jeden Bürger und beschimpfen anders denkende als Braun und als Nazis. Das ist das Ergebnis einer verfehlten Politik. Ich würde mir wünschen, wenn genau die gleichen Menschen, die ihr „Gutmenschentum” so hoch halten, auch bei den unhaltbaren Zuständen in Pflege und Altenheimen sowie bei Jugendarbeit ihre Stimme erheben. Aber hier ist es still im Blätterwald – warum?

  20. Avatar

    Scheisser2

    8. Oktober 2018 at 22:04

    Die junge Frau trifft den Nagel auf den Kopf.

  21. Avatar

    wirdmandochsagendürfen

    13. Oktober 2018 at 14:42

    Wow, ich bin tief beeindruckt von dieser Aktion. Da haben wir zwar zwei Kriege verloren, aber überall spürt man es förmlich: Die Revange steht vor der Tür – sogar die Jugend schreit nach einem Stahlbad.

    Die Zeit ist gekommen unsere Kinder und Enkel für den dritten Anlauf vorzubereiten! Damit es nicht wieder wie in Stalingrad endet. Hätten sich damals mehr geopfert und hätten sie wirklich an die Nation und ihre Überlegenheit geglaubt, wäre es bestimmt anders ausgegangen.

    Mehr echte deutsche Opfer, Schüttelreime und vor allem, noch mehr Dummheit braucht das Land!
    Das wird man doch wohl sagen dürfen…

  22. Avatar

    sebastian

    26. Oktober 2018 at 18:41

    ida-maria müller du bist der hammer!
    DANKE!

  23. Avatar

    marco

    24. März 2019 at 17:00

    Neger, Zigeuner, Muselmann waren für Generationen Bezeichnungen für Afrikaner, Ziehendes Volk, Moslems, ohne jede Bewertung. Man hatte Neger, Zigeuner und Muselmänner als Freunde oder lehnte sie ab, ganz nach persönlichem Gustus. Erst die links-grünen sogenannten Gutmenschen, die eit entfernt davon sin d gute Menschen zu sein, mussten das ändern. Neger sind jetzt FARBIGE. Dummerweise sind FARBIGE auf englisch COLOURDS und COLOURDS werden in Afrika MISCHLINGE genannt, die sehr oft unerwünscht sind, freundlich ausgedrückt. Afrikaner nennen sich selbst Afrikaner oder SCHWARZE. Und gegen die Bezeichnung NEGER hat kein Afrikaner etwas in Afrika auszusetzen. Erklärt man diese Tatsache Links-Grünen und deren Sympathisanten, bleiben diese bei FARBIGE also COLOURDES, ignorant wie sie eben sind. Es ist erschreckend, wie die Messerstechereien, Messermorde, Vergewaltigungen, Überfälle, Diebstähle, Drogenverkäufe, Sozialsystembetrügereien, Zwangsheiraten, No-Go-Areas in Deutschland verursacht durch Merkels illegale Gäste aus Afrika und aus moslemischen Ländern von Links-Grünen, SPD und CDU/CSU Politikern und deren Sympathisanten ignoriert werden. Aber noch erschreckender ist, dass eine 14-Jährige, die diese Zustände in einem Gedicht anprangert, von Links-Grünen, SPD, CDU/CSU und deren Sympathisanten diffamiert wird. Ida-Marie Höchst hat Zivilcourage bewiesen und sollte dafür gelobt werden nicht diffamiert. Denn das was Ida-Marie Höchst anprangert sind eben KEINE Einzelfälle, wie und die Regierung und die Main-Stream-Medien weis machen wollen, sondern das ist tag-tägliches Geschehen. Links-Grüne und deren Sympathisanten werden weiter heucheln und nie aufwachen. Bei den SPD und CDU/CSU Sympathisanten wachen erfreulicherweise immer mehr auf.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Kultur

Muslima beschwerte sich: St.-Martin-Darsteller bekommt Auftrittsverbot

Julian Schernthaner

Veröffentlicht

am

ASDF Symbolbild (Laternen bei einem Martinsumzug): HDValentin via Flickr [CC BY-SA 2.0] (Bild zugeschnitten)

Im nordrhein-westfälischen Niederkassel ziehen Aussagen, wonach es sich beim Martinsumzug um ein „christliches Fest” handle, harte Konsequenzen nach sich.

Niederkassel. – Die Geschichte spielten sich am 6. November im Stadtteil Rheidt in Niederkassel nahe Bonn ab. Wie der General-Anzeiger berichtet, fühlte sich eine muslimische Frau benachteiligt, weil der Martinsdarsteller den Umzug als „christliches Fest” darstellte. Ihre Schwägerin beschwerte sich daraufhin in sozialen Medien über den Umstand – mit Folgen für den Mann. Dieser darf nun künftig diese Position nicht mehr ausfüllen.

Vorfall bei traditionellem Martinsumzug

Die vermeintlich anrüchige Aussage fiel beim traditionellen Umzug an der Rheidter-Werth-Schule, welchen der Mann bereits seit Jahren ohne Beanstandung anführte. Bei der Ausgabe der Weckmänner – eine Art Hefegebäck – erinnerte der St.-Martin-Darsteller dann an den christlichen Charakter des Festes.

Unter den Anwesenden befand sich auch eine muslimische Mutter mit drei Kindern. Nachdem angeblich weder Direktorin noch Bezirkspolizei zum Vorfall eine Stellung beziehen wollten, äußerte die Angehörige der Teilnehmerin auf Facebook ihren Unmut. Und tatsächlich – mehrere Akteure distanzierten sich in der Folge von den Geschehnissen.

Christliches Fest”: Alle distanzieren sich

So bezeichnete etwa der Beigeordnete im Stadtrat, Sebastian Sanders (CDU), die Aussage als „völlig deplatziert“. Immerhin handle es sich um „eine gute Schule und zwar für alle Kinder“. Auch der Jugendausschuss der Stadt beschäftigte sich mit dem Vorfall. Der örtliche Kinderschutzbund schrieb den zuständigen Ortsring an, rang dem Vorstand eine Entschuldigung ab.

Dieser bekräftigte öffentlich sein Bedauern: „Wir sind froh, dass Menschen aller Religionen und Länder an unseren Veranstaltungen teilnehmen”. Hätte man den Vorfall mitbekommen, hätte man die Äußerungen „vor Ort richtiggestellt”, so Ortsring-Sprecher Markus Thüren. Der Darsteller vom Vorfall wiederum darf künftig nicht mehr am Umzug mitwirken.

Betroffene Muslima über Entwicklung froh

Gerade diese Entwicklung stellt die Muslima, welche sich angegriffen gefühlt hatte, zufrieden: „Es gab eine öffentliche Entschuldigung und der Sankt Martin wird nie wieder in Rheidt auf dem Pferd sitzen.“ Gleichzeitig empfindet sie im Nachlauf der Geschichte ein Unbehagen – mehrere Nutzer ergriffen nämlich auch Partei für den vermeintlichen Übeltäter.

Martinstag: Debatte um Brauchtum ewig jung

Die ewig junge Debatte rund um den Martinsumzug erreicht damit einen neuen Höhepunkt. Die Sorge, Kinder mit anderem Glauben zu verschrecken ist auch nicht neu: In manchen Orten versuchte man den Tag zum Beispiel als „Lichterfest” umzudeuten. Der Laternenumzug geht auf das frühe 20. Jahrhundert zurück, und hat seine Wurzeln wohl in älteren Feuerbräuchen.

Die Darstellung des frühchristlichen Heiligen erinnert wiederum an eine Tat, welche als Musterbeispiel für christliche Nächstenliebe gilt. Dieser teilte einst bei Ankunft im französischen Amiens seinen Mantel, um einen armen Mann im Ort zu wärmen. Die Ausgabe von Gebäck geht ähnlich dem verbreiteten Martinisingen auf einen alten Heischebrauch zurück.

Ihnen gefällt dieser Artikel? Nur mit Ihrer Unterstützung können wir weitermachen und die Menschen in unserem Land aufklären!

Oder klassisch per Überweisung:
Verein für unabhängige Medien‐ und Informationsarbeit
IBAN: AT066000080310238922
BIC: BAWAATWW

Weiterlesen

Kultur

Wegen Gleichbehandlung: Autobahnmeisterei bekommt Christbaumverbot

Julian Schernthaner

Veröffentlicht

am

ASDF Symbolbild: Pixabay [CC0]

Das Regierungspräsidium in Freiburg untersagte einer Autobahnmeisterei die Fortführung der Tradition, einen Weihnachtsbaum an der Schweizer Grenze aufzustellen.

Freiburg im Breisgau. – Es galt seit vielen Jahren als nette Tradition bei der Autobahnmeisterei Efringen-Kirchen: Alljährlich stellte man nahe des Grenzüberganges auf der A5 einen Weihnachtsbaum auf, um zur besinnlichen Zeit aus der Schweiz ankommende Autofahrer zu begrüßen. Nun folgte die Unterbindung von offizieller Stelle.

Ende der Tradition wegen „Gleichbehandlung”

Wie die Junge Freiheit am Freitag berichtet, sei der Behörde „bewusst geworden, dass es solche Wünsche von Religionsgemeinschaften auch zu anderen Feiertagen geben könnte“. Dies wäre nach Ansicht des Regierungspräsidiums allerdings mit der Verkehrssicherungspflicht nicht vereinbar.

Daher, so ein Sprecher der Behörde, habe man entschieden, „aus Gründen der Gleichbehandlung” keinen Baum mehr aufstellen zu lassen. Die Verordnung beträfe dabei nicht nur nur das aktuelle Jahr. Auch künftig soll es keine Weihnachtsbäume bei der Gemeinschaftszollanlage im Dreiländereck geben.

Bürger wollte zusätzlichen Chanukka-Leuchter

Auslöser der nunmehrigen Entscheidung war dabei die Anfrage eines Bürgers, welcher beantragt hatte, einen Chanukka-Leuchter neben dem Baum aufzustellen. Bereits im Vorjahr gab es einen ähnlichen Antrag, der aber zu kurzfristig eintraf. Da er diesmal aber mit entsprechendem Vorlauf eintraf, musste sich die Behörde damit befassen.

Das jüdische Fest, das an die Wiedereinweihung des zweiten Tempels in Jerusalem im zweiten vorchristlichen Jahrhundert erinnert, fällt diesmal zeitlich mit Weihnachten zusammen (22.–30. Dezember). Beide Feste teilen sich einen familiären Charakter, die Darbietung von Liedern, gemeinsamen Verzehr von Köstlichkeiten und den Austausch von Geschenken.

Ihnen gefällt dieser Artikel? Nur mit Ihrer Unterstützung können wir weitermachen und die Menschen in unserem Land aufklären!

Oder klassisch per Überweisung:
Verein für unabhängige Medien‐ und Informationsarbeit
IBAN: AT066000080310238922
BIC: BAWAATWW

Weiterlesen

Kultur

Nach Zensurwunsch: Nuhr wirft Sonneborn totalitäre Tendenzen vor

Julian Schernthaner

Veröffentlicht

am

ASDF Bild (Nuhr 2017): Euku via Wikimedia Commons [CC BY-SA 3.0] (Bild zugeschnitten)

Dieter Nuhr reagierte auf die Forderungen von Martin Sonneborn (Die PARTEI), den beliebten Kabarettisten aus dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk zu verbannen mit einem gepfefferten Konter.

Hannover. – Die Wurzeln der Fehde gehen auf den Europawahlkampf des früheren Herausgebers des Satiremagazins Titanic zurück. Damals bezeichnete Sonneborn seinen Branchenkollegen als „Scheinkabarettisten”. Nach den Witzen Nuhrs über Greta Thunberg legte er dann nach und sagte in einem Interview mit der Hannoverschen Allgemeinen, er würde Nuhrs Auftritte im Rundfunk verbieten, wenn er etwas zu sagen hätte.

Nuhr: „Der Deutsche neigt zum Totalitären”

Nun, zweieinhalb Wochen später, nützt Nuhr die Gelegenheit, ebenfalls in einem HAZ-Interview, für einen Konter. Er nehme die Aussage von Sonneborn als „sehr ehrlich” wahr. Denn sie sage viel über das Verhältnis des seit 2014 im Europaparlament sitzenden Satirikers zur Meinungsfreiheit aus. „Der Deutsche neigt ja immer mal wieder zum Totalitären, das ist ja nichts Neues”, so Nuhr.

Auch Sonneborns früherer Aussage, er sei nur ein „Schein-Kabarettist”, hielt er eine direkte Gegenbewertung entgegen. Er habe nämlich „zahlreiche Therapiestunden benötigt”, um zu erkennen, dass es sich bei Sonneborn auch nur um einen „Scheinpolitiker” handle. Dadurch sei für sein Dafürkönnen nun „alles wieder gut”, so der vielfach preisgekrönte Nuhr.

Kritik an „politischer Angepasstheit” im Kabarett

Auch zur breiten Aufregung – Die Tagesstimme berichtete – über seine Witzeleien auf Kosten der schwedischen Klimaaktivistin Thunberg äußerte sich Nuhr. Diese habe ihn nicht überrascht: „Da ich den geistigen Horizont der Kollegen ganz gut einschätzen kann, bin ich selten verwundert“, so die gelassene Antwort des Humor-Urgesteins. Früher hingegen sei es im Kabarett ganz üblich gewesen, den Zeitgeist infrage zu stellen.

Heute würden dies allerdings nur mehr wenige Komiker tun. Vielmehr wäre „politische Angepasstheit und Ausgrenzung von Andersdenkenden” heutzutage ein „gutes Geschäftsmodell” unter seinen Kollegen. Seiner Ansicht nach seien abweichende Meinungen hingegen lediglich eine „Herausforderung” – und kein „auszumerzendes Übel”.


Weiterlesen:

Komiker Nuhr erntet Kritik von Twitter-Nutzern wegen Thunberg-Witzen (1.10.2019)

Ihnen gefällt dieser Artikel? Nur mit Ihrer Unterstützung können wir weitermachen und die Menschen in unserem Land aufklären!

Oder klassisch per Überweisung:
Verein für unabhängige Medien‐ und Informationsarbeit
IBAN: AT066000080310238922
BIC: BAWAATWW

Weiterlesen

Journalismus für Patrioten

Die Tagesstimme ist Journalismus für Patrioten! Wir sind unabhängig und ausschließlich unseren Lesern verpflichtet. Um die Menschen im Land aufzuklären, brauchen wir allerdings Ihre Hilfe.

Verein für unabhängige Medien- und Informationsarbeit
IBAN: AT06 6000 0803 1023 8922
BIC: BAWAATWW

Paypal: [email protected]

Oder » hier Förderer werden! «

Werbung

Schwerpunkt

Beliebt