Erdogan

Deutschland unterstützt Terroristen

Der türkische Staatschef Erdogan sorgte bei seinem Staatsbesuch in Deutschland für einen diplomatischen Eklat.

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<p>Symbolbild: By Copyright by World Economic Forum, swiss-image.ch/Photo by Andy Mettler [<a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0">CC BY-SA 2.0 </a>], <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Recep_Tayyip_Erdogan2-WEF_Davos_2009.jpg">via Wikimedia Commons</a> [Bild zugeschnitten]</p>

Symbolbild: By Copyright by World Economic Forum, swiss-image.ch/Photo by Andy Mettler [CC BY-SA 2.0 ], via Wikimedia Commons [Bild zugeschnitten]

Berlin. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat der deutschen Regierung beim Staatsbankett in Berlin die Unterstützung von „Terroristen“ vorgeworfen. In seiner Rede kritisierte er, dass Deutschland Personen aufnehme, die in der Türkei als Terroristen verfolgt würden. Dabei meinte er beispielsweise Anhänger der in der Türkei verbotenen Kurden-Organisation „PKK“. Tausende Terroristen liefen in Deutschland frei herum, sagte Erdoğan laut Bericht der Zeit.

Nach Steinmeier-Rede

Zuvor hatte Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier in seiner Tischrede die Freilassung von inhaftierten deutschen Staatsbürgern und türkischen Journalisten gefordert. „Ich hoffe, Herr Präsident, Sie verstehen, dass wir darüber nicht zur Tagesordnung übergehen“, zitiert die Zeit Steinmeier. Steinmeiers-Rede verärgerte Erdogan offensichtlich so sehr, dass er von seinem Manuskript abwich.

Enthüllungen über die ÖVP

„Eigentlich haben wir da heute Mittag darüber geredet. Es gab keinen Grund heute Abend. Denn diese gedeckten Tische habe ich als freundschaftlichen Tisch gesehen. Und an einem freundschaftlichen Tisch redet man eigentlich nicht über solche Themen“, sagte Erdogan laut Bericht der Berliner Zeitung.

Fall Can Dündar

Der türkische Präsident spielte mit seinem Vorwurf auch auf den Fall des vor zwei Jahren nach Deutschland geflohenen Journalisten Can Dündar an. Bereits vor wenigen Tagen hatte die türkische Botschaft die Auslieferung Dündars beantragt. Dem Journalisten wird in der Türkei Spionage, Verrat von Staatsgeheimnissen und Propaganda vorgeworfen.

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