Soros-Stiftung siedelt von Ungarn nach Berlin

Der Umzug der Soros-Stiftung von Budapest nach Berlin ist abgeschlossen. Ein weiterer Ausbau der Stiftung ist derzeit in Planung.

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<p>By Niccolò Caranti [<a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0">CC BY-SA 3.0 </a>], <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:George_Soros_-_Festival_Economia_2012_02.JPG">from Wikimedia Commons</a> [Bild zugeschnitten]</p>

By Niccolò Caranti [CC BY-SA 3.0 ], from Wikimedia Commons [Bild zugeschnitten]

Berlin. Die Stiftung des umstrittenen US-Investors George Soros ist mittlerweile nach Berlin umgezogen und hat dort mit ihrer Arbeit begonnen. Insgesamt 80 Mitarbeiter samt Familien seien von Budapest mit umgezogen, sagte der Direktor des neuen Berliner Büros, Goran Buldioski, laut Welt-Bericht im Interview mit der Deutschen Presse-Agentur (dpa). In weiter Folge will man die Anzahl der Mitarbeiter auf 150 Personen erhöhen.

Ungarn erhöhte Druck auf Soros-Stiftung

Mit seinen „Open Society Foundations“ unterstützt und finanziert Soros weltweit NGOs, die sich für eine „offene Gesellschaft“ und Multikulturalismus einsetzen. Der US-Milliardär ist ein scharfer Kritiker von Ungarns Ministerpräsidenten Viktor Orban. Die ungarische Regierung wiederum wirft Soros vor, sich in die inneren Angelegenheiten des Landes einzumischen und unter anderem für die Asylkrise 2015 sowie die Migrationsströme nach Europa mitverantwortlich zu sein. In Ungarn hatte die konservative Regierung bereits seit Monaten den Druck auf die Soros-Stiftung erhöht. Aus diesem Grund beschloss die Stiftung ihren Umzug nach Berlin.

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