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Belgien: Islam‐Partei will islamischen Staat errichten und Scharia einführen

Symbolbild (Pixabay/CC0)

Die Partei „Islam” will Belgien in einen islamischen Staat umwandeln und die Scharia einführen. In Zukunft soll etwa der öffentliche Nahverkehr für Männer und Frauen getrennt werden.

Brüssel. An diesem Sonntag stehen die Kommunalwahlen in Belgien vor der Tür. In mehreren Gemeinden wird auch die umstrittene Partei „Islam” antreten. Ihr Mitgründer Redouane Ahrouch sorgte mit mehreren Aussagen für große Aufregung vor der Wahl. Gegenüber der Deutschen Presse‐Agentur (dpa) wünschte sich Ahrouch für Belgien etwa einen „100 Prozent reinen islamischen Staat wie zur Zeit unseres lieben Propheten Mohammed”. Zudem zeigte er sich überzeugt davon, dass bereits im Jahr 2030 hauptsächlich Muslime in Brüssel leben werden.

Getrennter Nahverkehr für Männer und Frauen

Wie sich die Partei „Islam” ihren eigenen Staat vorstellt, kann man im Parteiprogramm nachlesen. Dort fordert man etwa einen getrennten öffentlichen Nahverkehr für Männer und Frauen. Die Scharia und der islamische Staat sollen dabei aber mit dem belgischen Gesetz konform gehen, betonen die Parteispitzen laut dpa-Bericht.

Theo Francken, Asyl‐Staatssektretär und Mitglied der flämisch‐separatistischen N‐VA, kritisierte die Idee eines nach Geschlechtern getrennten Verkehrs scharf. „Das ist nicht Europa, das ist Spucken auf Europa”, schrieb der Politiker auf Twitter. Franckens Parteikollege, der Fraktionsvorsitzende Peter De Roover warnte wiederum davor, dass die Einführung der Scharia das Ende der Debatten bedeute.

Anlehnung an radikalem Islam

In der Bewertung von Dave Sinardet, Politikprofessor an der Freien Universität Brüssel, heißt es, die Partei sei „vergleichsweise klein und erfolglos” und habe ihren Angaben zufolge 313 Mitglieder. Zur Ausrichtung der Islam‐Partei meint der Professor: „Es ist offensichtlich, dass ihre Ideologie an eine Form von radikalem und fundamentalistischem Islam angelehnt ist.”

2 Kommentare

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  • Dann warten wir halt auf die Wahlergebnisse bei den Nachbarn. Jedenfals wird die Zeif für die Eroberer sprechen. Eine große prophetische Gabe zum moslemischen Anteil der Bevölkerung Brüssels bis 1930 braucht es wohl nicht, wenn schon heute der gebräuchlichste männliche Vorname dort Mohamed ist.

    Vermutlich braucht es auch in Deutschland so ein Manifest der Islamisten, damit endlich noch mehr Menschen erwachen.

    Heute die die Demo der „Gutgläubigen” in Berlin ist wieder ein Zeichen dafür, wer sich alles vor den Karren dieser Okkupanten – und noch schlimmer – der von ihnen gut und reichlich auf Steuerzahlerkosten Lebenden, spannen lässt. Später wird es so kommen wie 1945. Keiner wusste was, keiner wollte das, keiner war dabei. Angeködert wird – wie üblich – mit freier Musik der „Anständigen”.

    Wäre die Messeratacke auf drei Polizisten in Nordrhein‐Westfalen von einem in Deutschland gebonem Salafisten – wobei zwei schwer verletzt wurden – von Rechtsradikalen erfolgt, die Empörung mittels stundenlanger Berichte in den Medien. Lichterketten und Trauermärschen wäre urgewaltig ausgefallen. So habe ich kein Wort bei ARD und ZDF vernommen. Lokales Ereignis, klar. Der Täter wird obendrein wohl der deutschen Seite zugerechnet. Schön für Altkriminologe Pfeiffer und seine kruden Erläuterungen misshandelter Statistiken.

    Wir leben in einem Operettenland mit stark negativen Aussichten. Österreich ist da vermutlich mit de rneuen Regierngg schon besser dran. Den Deutschen wurde über Jahrzehnte eingehämmert, ihre Vorfahren waren alle Nazis, nun gilt es Sühne zu tun. Übrigens saßen in den Nachkriegsjahren jede Menge Ex NSDAP Mitglieder im Deutschen Bundestag, man kann es leicht googeln. CDU/CSU, FDP Anhänger schaut nur mal rein, bevor ihr die Klappe heute so weit aufreißt.

    Damals war halt der Volksempfänger – im Volksmund Göbbels‐Schnauze genannt – neben der NS Presse die einzige Quelle der Information. Auf das Abhören von „Feindsendern” stand die Todesstrafe. Heute kann keiner mehr sagen, er wusste nicht, wie rasant die Fahrt in den Abgrund bereits vorankam.

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