Frankfurter Buchmesse

Götz Kubitschek und Frau angegriffen

Am vergangenen Samstagabend wurde Götz Kubitschek zusammen mit seiner Frau Ellen Kositza vor einer Pizzeria in der Frankfurter Innenstadt angegriffen. Ein Freund des Verlages, der helfen wollte, wurde mit einer Flasche am Kopf verletzt.

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<p>Bild: Verlagsstand auf der Frankfurter Buchmesse <a href="https://twitter.com/Verlag_Antaios/status/1050738031685263360">via Sezession im Netz</a></p>

Bild: Verlagsstand auf der Frankfurter Buchmesse via Sezession im Netz

Frankfurt. „Wie aus dem Nichts“ wurde Götz Kubitschek am gestrigen Abend am Hinterkopf getroffen, wie er der NZZ mitteilte. Dabei begleiteten wüste Beleidigungen den überraschenden Angriff. Ellen Kositza stürzte bei dem Überfall und die Angreifer sprangen auf ihren Rücken. Ein Freund des Verlags der zur Hilfe eilen wollte, wurde umgehend mit einer Flasche am Kopf getroffen. Die Frankfurter Polizei bestätigte den Vorfall.

Stimmung auf der Buchmesse aufgehezit

Kubitschek selbst geht nicht von einem geplanten Angriff aus. Sie seien in der Frankfurter Innenstadt vor der Pizzeria wohl gesichtet und daraufhin spontan angegriffen worden. Die Stimmung hatte sich medial in den letzten Tagen extrem aufgeheizt.

Enthüllungen über die ÖVP

Götz Kubitschek hatte durch den Verkauf seines Antaios-Verlags an den Loci-Verlag einen Platz mitten im Zentrum der Buchmesse erhalten. Kubitschek ist damit ein Coup gelungen, der besonders den Gegner des Verlags nicht passte. Durch den gewaltsamen Angriff erreichen die Anfeindungen jedoch ein neues Ausmaß. Bisher blieben die Auseinadersetzungen bei verbalen Attacken. Das hat sich jetzt schlagartig geändert.

Verherrlichung auf Twitter

Neben den vielen Solidaritätsbekundungen, die der Verlag und seine Mitarbeiter insbesondere auf Twitter erfahren, gibt es auch andere Stimmen.  Bereits am Samstagmorgen hatte der Journalist Danijel Majic von der Frankfurter Rundschau angekündigt, dass die Frankfurter der „faschistischen Denkfabirk“ schon zeigen werde, was sie von ihnen halten würden.

Die radikale Linke Frankfurt feierte öffentlich den Überfall und bietet den Angreifern sogar kostenfreie Getränke an. Es ist zu erwarten, dass sich die mediale Debatte um den Umgang mit kontroversen Verlagen durch diesen Vorfall weiter zuspitzen wird. Der Angriff spiegelt die völlig neue Qualität der Anfeindungen wider.

 

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