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Kultur

Okzident Media: Startschuss für patriotische Multimedia-Plattform

Julian Schernthaner

Veröffentlicht

am

Am 12. Oktober ging mit Okzident Media ein neues Projekt an den Start. Das ambitionierte Ziel der Deutschen: eine patriotische Gegenöffentlichkeit zu schaffen. 

Rostock. – Es ist so weit: Das mit Spannung erwartete Medienprojekt Okzident Media eröffnete am vergangenen Freitag offiziell. Der eigenen Beschreibung zufolge möchte dieses ein „weiteres Mosaikteil der Aufklärungs- und Informationskultur” innerhalb eines „stetig wachsenden patriotischen Lagers” bilden. Bereits in den Tagen und Wochen zuvor stellte man einige künftige Formate mit professionellem Anspruch unter dem eigenen Dach vor.

Patriotische Gegenöffentlichkeit

Der neue Stern am Medienhimmel möchte einem einführenden Artikel zufolge „kritische patriotische und konservative Köpfe” in Deutschland fördern. Zu diesem Zweck will man jungen Menschen eine Plattform geben, um ihre medialen Talente und Fähigkeiten für verschiedenen Projekte weiterzuentwickeln. Dabei setzt man bewusst auf ein breites Repertoire – vom alternativen Journalismus bis hin zu kreativen und künstlerischen Elementen.

So entwickelte man im Vorfeld eine eigene Nachrichten-Applikation, um die eigene aktuelle Berichterstattung zu begleiten. Man kündigte im September ein eigenes Meinungs- und Debattenmagazin mit angegliederten Nachrichtenbereich an. Hier will die hauseigene Redaktion neue Maßstäbe setzen und auch stets „spannende neue Formate” präsentieren. Zwei dieser zentralen Formate wurden bereits auf sozialen Medien vorgestellt.

Portraitformat stellt Aktivisten vor

Als besonderes Herzstück schickte Okzident Media zunächst sein YouTube-Portraitformat „Ehrensache” voraus. Hier stellen patriotische Aktivisten aller Schläge ihre Lebens- und Gedankenwelt und ihren Aktivismus vor. Hier erklärt quasi der „Aktivist von nebenan”, was er an seiner Heimat liebt, und was ihn antreibt. Das Format ist einem Interview mit EinProzent zufolge auf ein junges Zielpublikum zugeschnitten und möchte sich mit einiger Dynamik von bestehenden, „steifen” Versuchen abheben.

Die Federführung über dieses betont volksnahe Outlet hat mit dem 20-jährigen Grafiker und Kameramann Christian Müller ein „junger alter Hase” der patriotischen Gegenöffentlichkeit inne. Bereits seit anderthalb Jahren leistet dieser die Medienarbeit für den beliebten YouTube-Kanal von Alex Malenki. Der Hobbyimker Malenki aus Sachsen, dessen Lifestyle-Magazin über mehrere tausend Abonnenten verfügt, war zugleich auch der erste Gast im neuen Format.

Podcast betrachtet aktuelle Themen

Über einen Podcast möchte man „Neuigkeiten und Unterhaltsames” aus Politik und Gesellschaft betrachten und kritisch hinterfragen. Jede Folge behandelt dabei mehrere Themenkomplexe, welche eine Stunde lang interaktiv begleitet werden. Die erste Ausgabe am vergangenen Freitag widmete sich so etwa der Frage nach der politischen Vereinnahmung im Sport, dem Erbe der Alt-68er und der politischen Deutungshoheit.

Erstes Fazit und Ausblick

Verantwortlich für Okzident Media zeichnen laut Impressum die beiden Identitären-Funktionäre Daniel Fiß und Daniel Sebbin aus Mecklenburg-Vorpommern. Die beiden jungen Norddeutschen verfügen über jahrelange Erfahrungen in der politischen Arbeit. Nun gilt es für die Gruppe rund um die beiden Aktivisten, denselben kreativen Eifer beim Aufbau eines Medienprojekts mit Potenzial an den Tag zu legen.

Noch ist freilich nicht abzusehen, wohin die Reise des Projekts geht. Aber wir begrüßen den Mitbewerber in der patriotischen Publizistik ausdrücklich und erwarten gespannt, was dem OM-Masterminds noch einfällt. Das bisschen, das bislang im Netz ist, macht jedenfalls Lust auf mehr und verspricht, gerade aufgrund seiner multimedialen Ausrichtung, eine Lücke in der patriotischen Medienwelt zu füllen.

4 Kommentare

4 Comments

  1. Avatar

    Arne

    28. April 2019 at 2:10

    Beachtet bitte den dazugehõrigen News Link:

    https://okzident.news

    Und auch die dazugehõrige kleine Android Verknüpfung

    eine neuartige, sogenannte Android pwa ‑App (progressive Web application)

    hier:

    https://okzident.news/app

  2. Avatar

    Raul

    13. Mai 2019 at 19:32

    An Redaktion: 11. Mai 2019:

    frei Medien Konferenz AFD Bundestag

    https://mobile.twitter.com/DrDavidBerger/status/1119596281310208000

    Steve Bannon und Milo Yannopoulus dabei!

  3. Avatar

    Paul

    30. Mai 2019 at 18:44

    Okzident news gibts jetzt im Google play store

    https://play.google.com/store/apps/details?id=xyz.appmaker.ubujtt

    Oder im G play store einfach mal suchen nach:

    okzident News

  4. Avatar

    Paul

    30. Mai 2019 at 18:54

    Okzident news gibts jetzt auch im Google play store

    https://play.google.com/store/apps/details?id=xyz.appmaker.ubujtt

    Oder einfach im G play store Suche nach:

    okzident News

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Kultur

Wacken Open Air: Der Metal-Ballermann findet diesmal online statt

Stefan Juritz

Veröffentlicht

am

Das „Wacken Open Air”-Festival wird in diesem Jahr als kostenloser Online-Stream über die Bühne gehen.

Wacken. – Mit jährlich 75.000 Besuchern ist das „Wacken Open Air” in Schleswig-Holstein eines der größten Metal-Festivals der Welt. Aufgrund der Corona-Pandemie musste das Festival in diesem Jahr jedoch abgesagt werden. Damit die Fans aber nicht ganz auf die diesjährige Festival-Saison verzichten müssen, haben sich die Veranstalter etwas Besonderes überlegt: „Wenn ihr nicht nach Wacken könnt, kommt Wacken eben zu euch!”, kündigten die Veranstalter an. Konkret soll das Festival diesmal von 29. Juli bis 1. August als Online-Veranstaltung stattfinden.

Auftritte: Blind Guardian, In Extremo, Kreator usw.

„Das gesamte Team hat in den letzten Wochen und Monaten mit viel Ehrgeiz und Motivation an der Umsetzung des neuen Konzepts zu Wacken World Wide gearbeitet, um ein beispielloses Gesamtpaket auf die Beine zu stellen”, sagte Festival-Mitbegründer Thomas Jensen am Donnerstag.

Bei dem Online-Festival sind Live-Auftritte von Bands wie Blind Guardian, Heaven Shall Burn, In Extremo, Kreator und Beyond The Black geplant. Nach Angaben der Veranstalter sollen die Musikgruppen in Echtzeit mit präzisem Kamera-Tracking abgefilmt und direkt in ein virtuelles Set integriert werden. Die Zuschauer will man darüber hinaus durch Mitmachprogramme und Interaktionen direkt einbinden.

Alle Konzerte werden den Ankündigungen zufolge kostenlos auf der wacken-world-wide.com sowie bei MagentaMusik 360 und MagentaTV zu sehen sein.


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Kultur

Hagia Sophia: Umwandlung in Moschee löst international Kritik aus

Monika Šimić

Veröffentlicht

am

Viele Kritiker bedauern die bevorstehende Umwandlung der Hagia Sophia in eine Moschee und sehen dies als „provokanten Akt”.

Istanbul/Athen. – Der Gerichtsentscheid über die Umwandlung der Hagia Sophia in Istanbul in eine Moschee hat international teils heftige Kritik hervorgerufen. Die UNESCO etwa teilte mit, dass sie die Umwandlung des als Weltkulturerbe gelisteten Gebäudes bedauere. Die vom türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan forcierte Entscheidung sei ohne vorherige Abstimmung mit der Organisation getroffen worden, hieß es.

Heftige Kritik kommt aus Griechenland

Kritik an der Umwandlung der Hagia Sophia in eine Moschee kam auch von der EU. Die Entscheidungen des türkischen Obersten Verwaltungsgerichts und des Präsidenten Recep Tayyip Erdogan seien „bedauerlich”, erklärte der Vizepräsident der Europäischen Kommission und EU-Außenbeauftragte, Josep Borrell. Die Hagia Sophia habe einen „starken symbolischen, historischen und universellen Wert”.

Besonders heftige Kritik übten Länder, die vom griechisch-orthodoxen Glauben geprägt sind. Griechenlands Präsidentin Katerina Sakellaropoulou wertet die geplante Umnutzung als einen „zutiefst provokanten Akt gegen die internationale Gemeinschaft”. Dieser Schritt beleidige auf „brutale Weise das historische Gedächtnis, untergräbt den Wert der Toleranz und vergiftet die Beziehungen der Türkei zur gesamten zivilisierten Welt”. Auch die griechische Kulturministerin Lina Mendoni kritisierte die Umwandlung scharf. „Es ist eine Provokation für die zivilisierte Welt”, sagte die Ministerin nach Angaben des griechischen Staatsradios. Sie warf dem türkischen Präsidenten vor, „sein Land sechs Jahrhunderte zurückzuführen”.

Wunsch nach freiem Zugang

In Russland sieht man die Umwandlung ähnlich wie in Griechenland. Wladimir Dschabarow, der stellvertretende Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses des russischen Oberhauses, sagte: „Es bringt Nationen nicht zusammen, sondern bringt sie im Gegenteil zur Kollision.” Und Patriarch Kirill, Oberhaupt der russisch-orthodoxen Kirche, erklärte: „Russland ist ein Land, dessen Bevölkerung sich in der Mehrheit zur Orthodoxie bekennt, somit wird, was der Hagia Sophia widerfahren könnte, dem russischen Volk großen Schmerz zufügen.”

Die USA zeigten sich indes enttäuscht über die Entscheidung der türkischen Regierung. Eine Sprecherin des Außenministeriums in Washington appellierte an die türkische Führung, weiterhin allen Menschen einen ungehinderten Zugang zu dem Kuppelbau aus dem 6. Jahrhundert zu gewähren.

„Schritt der Türkei weg von Europa”

Österreichs Außenminister Alexander Schallenberg (ÖVP) kritisierte die Entscheidung des Obersten Verwaltungsgerichts der Türkei ebenfalls. „Als Museum stand die Hagia Sophia Millionen Menschen aller Kulturen und Religionen offen. Die heutige Entscheidung, diesen Status aufzuheben, ist ein weiterer Schritt der Türkei weg von Europa, den wir zutiefst bedauern und nicht nachvollziehen können”, erklärte er am Freitag in einer Aussendung. Das Urteil der türkischen Gerichtsbarkeit werfe zudem die ernste Frage nach deren Unabhängigkeit auf. „Sich von der Offenheit eines historischen Bauwerkes für alle Religionen in einer derartigen Form zu verabschieden, sehen wir sehr kritisch”, betonte Schallenberg.

Die Stellung der Hagia Sophia als ehemals größter Sakralbau der Welt gehe weit über dessen architektonische Bedeutung hinaus. „Als essenzieller Bestandteil der UNESCO-Welterbestätte des historischen Istanbuls hat sie großen Symbolwert und versinnbildlicht die geschichtlichen Entwicklungen der Bosporusregion, der für die Symbiose orientalischer und europäischer Kultur steht”, so Schallenberg.

Deutsche Bischofskonferenz äußert Sorge

Wie die Nachrichtenagentur Kathpress berichtet, sieht auch die Deutsche Bischofskonferenz (DBK) die jüngsten Entwicklungen um die Hagia Sophia in Istanbul mit Sorge. „Mit dem Beschluss des Obersten Verwaltungsgerichts der Türkei zum Status der Hagia Sophia und der Ankündigung von Präsident Erdogan, das Gebäude für muslimische Gebete öffnen zu wollen, scheint sich die Türkei auf den Weg einer Rückverwandlung eines ihrer großen Symbole von einem Museum in eine Moschee begeben zu haben”, sagte der Sprecher der Bischofskonferenz, Matthias Kopp, am Freitagabend.

Der türkische Präsident Receü Tayyip Erdogan kündigte indes an, dass das Gebäude allen offen stehen werde, „für Muslime und Nichtmuslime”. Der Eintritt solle gratis sein. Die Kritiker forderte er auf, die Entscheidung zu respektieren. „Wie die Hagia Sophia genutzt wird, hat etwas mit den Souveränitätsrechten der Türkei zu tun”, betonte er. Bereits Ende Juli soll die Hagia Sophia nach ihrer Umwandlung in eine Moschee mit dem Freitagsgebet eröffnet werden.


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Kultur

Gerichtsentscheid: Hagia Sophia soll wieder Moschee werden

Monika Šimić

Veröffentlicht

am

Sie war eine Kirche, dann Moschee, schließlich Museum. Jetzt soll die Hagia Sophia wieder eine Moschee werden.

Ankara/Istanbul. – Das Oberste Verwaltungsgericht in der Türkei hat am Donnerstag entschieden, dass eine Kabinettsentscheidung von 1934, mit dem die ursprünglich als Kirche errichtete Hagia Sophia von einer Moschee in ein Museum umgewandelt wurde, ungültig ist. Diese sei ungesetzlich gewesen.

Erdogan für Umwandlung in Moschee

Die Regelung hatte damals die Regierung von Staatsgründer Mustafa Kemal Atatürk erlassen, dessen Kernideologie neben dem türkischen Nationalismus die Trennung von Kirche und Staat war. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan, der seit Jahren gegen den Laizismus kämpft, hat bereits mehrfach den Wunsch geäußert, aus dem Bauwerk wieder eine Moschee zu machen. Laut dpa hatte er die Umwandlung in ein Museum zuletzt als „großen Fehler” bezeichnet. Die säkulare türkische Opposition und die USA als wichtigster Verbündeter der Türkei sind allerdings gegen eine Nutzung als Moschee.

Die Hagia Sophia, die im 6. Jahrhundert nach Christus erbaut wurde, war fast ein Jahrtausend lang das größte Gotteshaus der Christenheit und Hauptkirche des Byzantinischen Reiches. Nach der Eroberung Konstantinopels 1453 durch die Osmanen wandelte Sultan Mehmet II. die Hagia Sophia in eine Moschee um und fügte als äußeres Kennzeichen vier Minarette hinzu. Das Bauwerk ist derzeit ein Museum und als solches Teil des UNESCO-Weltkulturerbes.

Status als Museum annulliert

Bereits früher hatte die türkische Denkmalschutzvereinigung Vorstöße unternommen, um eine Rückumwandlung der Hagia Sophia zu erreichen, diese waren bisher aber immer erfolglos geblieben. Nun hat das Gericht den Status des Gebäudes als Museum aber annulliert. Die Hagia Sophia könne jetzt stattdessen für muslimische Gottesdienste genutzt werden, hieß es in der Gerichtsentscheidung. Das berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu. Wann das Gebäude zum ersten Manl als Moschee genutzt wird, ist noch unklar.

Die UNESCO hatte die Türkei zuvor noch vor der eigenmächtigen Umwandlung des historischen Gebäudes in eine Moschee gewarnt. Mit dem Status als Weltkulturerbe seien „eine Reihe von Zusagen und rechtlichen Verpflichtungen verbunden”, erklärte die UN-Kulturorganisation und rief die Türkei vor einer Entscheidung zum Dialog auf. Ein Staat dürfe „keine Veränderung an dem herausragenden universellen Wert” eines Welterbe-Monuments vornehmen, unterstrich die UNESCO. Die Hagia Sophia gehört als Teil der Istanbuler Altstadt zum Welterbe.


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