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Gesellschaft

Nächster Bischof spendet 50.000 Euro an umstrittene NGO „Lifeline”

Julian Schernthaner

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Bild Lifeline: Hermine Poschmann / Mission Lifeline via Wikimedia Commons [CC BY-SA 3.0] (Bild zugeschnitten) // Bild Becker: Fotoarchiv Pressestelle Erzbistum Paderborn / Foto Leninger Paderborn via Wikimedia Commons [CC BY 3.0] (umrandet) // Collage: Die Tagesstimme.

Der Paderborner Erzbischof Hans-Josef Becker spendet 50.000 Euro an die umstrittene NGO „Lifeline”. Er ist damit nicht der einzige katholische Würdenträger, welcher die Gruppierung aus kircheneigenen Mitteln fördert.

Paderborn. – Vergangene Woche sorgte eine finanzielle Zuwendung an die Dresdner „Mission Lifeline” durch einen hohen Geistlichen der römisch-katholischen Kirche bereits für hohe Wellen. Kardinal Reinhard Marx, auch Erzbischof der Diözese München-Freising stellte ebenfalls 50.000 Euro aus Mitteln seiner Erzdiözese zur Verfügung. Die Kritik folgte auf dem Fuß: Der kirchenpolitische Sprecher der AfD, Volker Münz, bezeichnete eine derartige Verwendung der Kirchensteuer in der Folge etwa als „Unding”.

Paderborn: Geld kommt aus Katastrophenfonds

Hans-Josef Becker, das nunmehrige Oberhaupt der traditionsreichen Kirchenprovinz, spendet nun ebenfalls 50.000 Euro an die „Mission Lifeline”. Bestritten werden diese katholisch.de zufolge aus dem Katastrophenfonds des Erzbistums. Der Geistliche rechtfertigte seine Unterstützung mit dem Engagement der Organisation. Diese habe im Mittelmeer schon „zahlreiche Flüchtlinge […] vor dem Ertrinken bewahrt.”

Dass nun ausgerechnet Paderborn nachzieht, ist übrigens kein völliger Zufall: Vor seiner Berufung auf den oberbayerischen Sitz agierte Marx als Weihbischof in der ostwestfälischen Stadt. Inwieweit Marx auch beim Paderborner Engagement seine Finger im Spiel hat, ist allerdings unbekannt. Gesichert ist hingegen, dass dieser ein – letztlich erfolgloses – Ansuchen der Gruppe, unter vatikanischer Flagge zu fahren, im Juli an den Heiligen Stuhl weiterleitete.

Lifeline”: Wirbel um satirisches Hemddesign

Die Dresdner NGO kommt unterdessen nicht aus den Schlagzeilen. Wegen einer fehlerhaften Registrierung seines Schiffs muss sich Kapitän Claus-Peter Reisch vor einem maltesischen Gericht verantworten. Er ist derzeit aber gegen Kaution auf freiem Fuß. Im Frühsommer befand sich die ‚Lifeline’ zuvor mit 234 Migranten an Bord tagelang auf Irrfahrt im Mittelmeer, ehe sie doch in Malta einlaufen durfte.

In Anspielung auf diese Episode ließ die Gruppe unlängst ein angeblich humoristisches T‑Shirt drucken. Auf dessen Vorderseite befindet sich ein Schattenbild von Reisch mit dem Titel „Schlepperkönig”. Auf der Hinterseite hingegen legte man noch eine Schippe drauf. Das Abbild des Schiffes wird vom Schriftzug „Team Umvolkung” und einem Wappen in NS-Ästhetik abgerundet. Auf Twitter bekundeten daraufhin viele Nutzer ihre Ablehnung des Designs – Die Tagesstimme berichtete.

Prominente Großspenden ermöglichen zweites Schiff

Erst vor wenigen Tagen erklärte die umstrittene NGO außerdem, insbesondere aufgrund prominenter Spenden die nötigen 475.000 Euro für den Kauf eines zweiten Schiffes beisammen zu haben. Wie die Presse berichtet, spendete alleine die deutsche Rap-Gruppe Die Fantastischen Vier („Fanta 4”) eine Summe von 30.000 Euro. Dabei handelt es sich um das gesamte Preisgeld, welches die Kapelle kürzlich bei ihrer Prämierung mit dem „Jacob-Grimm-Preis Deutsche Sprache” erhielt.


Weiterlesen: 

Team Umvolkung”: Deutsche NGO sorgt mit Hemddesign für Aufregung (9.10.2018)

Streit um ‚Diciotti’: Kurz will Anlegestopp für Migrantenschiffe (20.8.2018)

Lifeline” & Co.: Weiter Streit um Anlegeerlaubnis für Schiffe mit Migranten (26.6.2018)

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6 Kommentare

6 Comments

  1. Avatar

    Saure Gurke

    18. Oktober 2018 at 14:23

    Alles für die Katz.

  2. Avatar

    Rainer Seifert

    18. Oktober 2018 at 22:13

    Deutsche Bischöfe erhalten ihr stattliches Gehalt vom Staat, also aus Steuergeldern, auch von Abgeordneten, Wählern, Sympathisanten der AfD.

    Zum Dank schütten sie Kübekl von Schmutz über dieser demokratisch legitimierten Partei aus.

    Übrigens ist es keineswegs christlich, über das Geld anderer Leute zu verfügen, indem sie den irren Wunsch nach massenhafter Zuwanderung nicht lassen können.

    Ihre Schützlinge, werden es ihnen, den kuffars eines Tages gewiss danken. Halt leider auf ihre Art. De ralte französische Priester könnte sie aufklären. Klarer Einzelfall halt – noch.

  3. Avatar

    Claudia Schleifer

    20. Oktober 2018 at 19:25

    Ich habe gerade das Gefühl, das ein unbequemer DEUTSCHER Papst entsorgt wurde, der nicht mitspielen wollte

    • Avatar

      navy

      23. Oktober 2018 at 8:08

      Ratzinger wurde von Hillary Clinton entsorgt, als er ein deutliches Wort sprechen wollte. Trotzdem schwieg Ratziner zu den korrupten Mafia Umtrieben der EU, USA und von Berlin zu lange

  4. Avatar

    Zwerg Nase

    21. Oktober 2018 at 14:30

    So blöd kann ein Mensch alleine doch gar nicht sein ?
    Wenn hier erst mal ausreichend Moscheen gebaut sind , sind die
    Pfaffen doch die ersten ‚die dran GLAUBEN dürfen.

  5. Avatar

    Maria Roth

    22. Oktober 2018 at 18:34

    Schlepper, Nepper, Bauernfänger
    Reisch und die Bischöfe sind HeuchlerDie Opfer des Missbrauch werden abgespeist und dieser
    Reisch mit seinem seltsamen T shirt wird v. der Kirche gefördert. Ich mag keine Kirchensteuer für diesen
    Unsinn zahlen

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Gesellschaft

Kündigung wegen Nähe zu rechten Fans: Frahn-Klage gegen Ex-Verein erfolgreich

Julian Schernthaner

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ASDF Symbolbild (Stadion an der Gellertstraße, Heimstätte des Chemnitzer FC): Lord van Tasm via Wikimedia Commons [CC BY-SA 4.0] (Bild zugeschnitten)

Kehrtwende im Fall Frahn: Das Arbeitsgericht in Chemnitz gab der Klage von Daniel Frahn gegen die fristlose Entlassung beim Chemitzer FC statt.

Chemnitz. – Das Arbeitsgericht Chemnitz erklärte die fristlose Entlassung des einstigen CFC-Kapitäns für unzulässig. Eine außerordentliche Kündigung bringe hohe Hürden mit sich, welche allfälliges Fehlverhalten im privaten Bereich nicht erfülle. Damit ist Frahn laut Tag24 ab sofort formell wieder Vertragsspieler des Drittligisten, der Kontrakt läuft bis 2021.

Fristlose wegen Kontakten zu rechter Fangruppe

Die Causa um den mehrfachen Regionalliga-Torschützenkönig, zuletzt eine Identifikationsfigur bei Kollegen und Fans, kam im August ins Rollen. Frahn hatte zuvor mit Akteuren einer rechten Fangruppierung ein Auswärtsspiel seines Vereins besucht, um diesen auch während einer Verletzung anfeuern zu können. Dafür hatte der Verein keinerlei Verständnis und setzte den Kapitän der Mannschaft vor die Tür – Die Tagesstimme berichtete.

Verantwortliche betonten damals, zu den Aufgaben eines CFC-Spielers gehöre „mehr als nur Tore zu schießen und sich bejubeln zu lassen”, nämlich „Haltung”. Frahn klagte gegen seine Unterlassung und bekam nun recht. Sein Anwalt hatte in der Verhandlung betont, dass dieser zudem „in der Fanszene und innerhalb der Mannschaft noch immer viele Sympathien” genieße.

Verein will durch alle Instanzen gehen

Keine Freude mit der Entscheidung hat man unterdessen beim Chemnitzer FC. Hauptgesellschafter Klaus Siemon bezeichnete das Urteil als „Skandal”. Die Justiz in der drittgrößten sächsischen Stadt würde „zum wiederholten […] sehr rechtslastig” entscheiden.

Man wolle in Berufung gehen, notfalls bis zum Bundesarbeitsgericht. Das Urteil sieht man daher als nicht rechtskräftig, die Kündigung bleibe somit aufrecht. Daher werden man diesen „auch weiterhin nicht am Trainings- und Spielbetrieb des CFC teilnehmen” lassen.


Weiterlesen:

Wegen Nähe zu rechter Fangruppe: Chemnitzer FC wirft Kapitän raus (6.8.2019)

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Dänemark: 20 Festnahmen bei Antiterroreinsatz

Joshua Hahn

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ASDF Bild (Dänischer Streifenwagen): Kevin.B [CC BY-SA 4.0], via Wikimedia Commons (Bild zugeschnitten)

Bei einem Antiterroreinsatz in Dänemark am Mittwoch gab es insgesamt 20 Festnahmen. 

Kopenhagen. – Die festgenommenen Personen stehen in Verdacht, einen Anschlag mit Sprengstoff und Schusswaffen geplant zu haben. 

Polizeichef: „Militantes, islamistisches Motiv“

Die dänischen Behörden gaben bei einer Pressekonferenz bekannt, dass die 20 Personen in Verdacht stehen, Material für die Herstellung von Sprengstoff beschafft zu haben. Außerdem sollen sie versucht haben, an Schusswaffen zu gelangen.

Der Polizeichef Kopenhagens, Jørgen Bergen Skov,  sagte laut dem „ZDF“, man habe die Vorbereitung eines Terroranschlags mit einem „militanten, islamistischen Motiv“ befürchtet. Für mehrere der festgenommen Personen lautet der Vorwurf folglich Terrorismus. 

Razzien in verschiedenen Teilen von Dänemark

Die Hausdurchsuchen fanden in verschiedenen Teilen Dänemarks statt, wie die „Zeit“ berichtet. Die Verdächtigen sollen am heutigen Tag den Haftrichtern vorgeführt werden. Laut Skov ändere sich an der aktuellen Sicherheitslage in Dänemark jedoch nichts. Die Terrorgefahr sei bis auf Weiteres als „ernsthaft“ eingestuft. 

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Schwerin: Migranten randalieren in Notaufnahme

Joshua Hahn

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ASDF Bild (Helios-Klinikum Schwerin): Gerd Fahrenhorst [CC BY 4.0], via Wikimedia Commons (Bild zugeschnitten)

In der Nacht zum Mittwoch kam es zu einem Polizeieinsatz in der Notaufnahme des Helios-Klinikums in Schwerin.

Schwerin. – Dabei sollen drei Migranten aus Georgien im Krankenhaus randaliert und eine Person verletzt haben. Bei den mutmaßlichen Tatverdächtigen handelt es sich um einen 31‑, einen 40-Jährigen sowie eine 58-Jährige Frau aus Georgien.

Wachmann mit Gegenstand im Gesicht verletzt

Gegen 2.30 erschienen die betrunkenen Tatverdächtigen in der Notaufnahme und verlangten unter Drohungen gegenüber dem Personal und wartenden Patienten eine sofortige Behandlung wegen eines Drogenproblems und „Schmerzen im Geschlechtsteil“. Aufgrund ihres aggressiven Verhaltens sprach ein Wachmann die Migranten daraufhin an.

Daraufhin wurde diesem laut der Jungen Freiheit mit einem herabgerissenen Desinfektionsmittelspender unvermittelt ins Gesicht geschlagen. Der Sicherheitsbeamte erlitt einen Nasenbeinbruch, nach dem Schlag wurde er außerdem eine Treppe herunter gestoßen. Nach der Konfrontation drangen die drei Asylbewerber gewaltsam in die Behandlungsräume des Krankenhauses ein. 

Ermittlungen eingeleitet

Nachdem die Räumlichkeiten der Klinik teilweise geräumt werden mussten, nahm die Polizei die Tatverdächtigen unter Gegenwehr fest. Sie wurden überwältigt und fixiert, bei dem Einsatz kam es auch zum Einsatz von Schlagstöcken. Laut Bild erlitten außerdem ein Patient und ein zweiter Wachbeamter während des Vorfalls Schwächeanfälle. Die Ermittlungen gegen die drei Georgier wegen schwerer Körperverletzung, Hausfriedensbruch sowie Sachbeschädigung wurden eingeleitet.

In letzter Zeit häufen sich die Meldungen über Übergriffe in deutschen Krankenhäusern. Besonders in Berlin kommt es immer häufiger zu Clan-Auseinandersetzungen in den Gesundheitseinrichtungen. Unlängst gab es beispielsweise eine Massenschlägerei zwischen verschiedenen teilweise libanesischen Großfamilien vor einem Krankenhaus in Berlin-Tempelhof. Etwa 60 Polizisten waren im Einsatz.

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