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Kultur

Ein intellektueller Patriot: Björn Höcke stellt eigenes Buch vor

Redaktion

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In einer prominent besetzten Podiumsdiskussion stellte der AfD-Politiker Björn Höcke sein neues Buch auf der Frankfurter Buchmesse vor. Es handelt sich um einen Gesprächsband mit dem Titel „Nie zweimal in denselben Fluss“. 

Wenn in den Medien über Björn Höcke gesprochen wird, geschieht dies zumeist in einer skandalisierten Weise. Seine Aussagen und Standpunkte werden paraphrasiert oder stark gekürzt wiedergegeben. Die Thematisierung mit Höcke zielt vor allem darauf, die Aussagen des Politikers zu skandalisieren, ohne dabei auf seinen Standpunkt einzugehen.

Der Manuscriptum-Verlag wollte dieser Tendenz Abhilfe leisten und in die Gedankenwelt Höckes einführen. Alles findet im „Originalton“ statt.

Höcke im Originalton

Das Buch ist als ein Gesprächsband gestaltet. Björn Höcke traf sich in der Zeitspanne von einem Jahr regelmäßig mit dem Künstler und Publizisten Sebastian Hennig. Entstanden ist daraus ein 300-Seiten starker Gesprächsband.

Wer ein ausschließlich politisches Buch erwartet, wird positiv enttäuscht. Die ausführlichen und tiefschürfenden Gespräche zeigen nicht nur die politischen Ziele Höckes auf. Auch seine grundsätzlichen Gedanken zur abendländischen Philosophie und Geistesgeschichte breitet Höcke aus. So hält es Höcke beispielsweise grundsätzlich für falsch, „keine positiven Bezüge zur eigenen Kultur und Geschichte zu haben.“

Podiumsdiskussion auf der Frankfurter Buchmesse

Auf der Frankfurter Buchmesse war es dem Manuscriptum-Verlag gelungen, eine Podiumsdiskussion mit Björn Höcke über sein Buch zu initiieren. Das Gespräch verlief störungsfrei. Neben den beiden Autoren Höcke und Hennig, waren auch der Herausgeber der TUMULT, die „Zeitschrift für Konsensstörung“, Frank Böckelmann und die Literaturwissenschaftlerin Dr. Bettina Gruber.

Björn Höcke/Sebastian Hennig, Nie zweimal in denselben Fluss, Manuscriptum 2018. Preis 18,90€. Der Titel kann hier oder hier bestellt werden.  

 

1 Comment

1 Comment

  1. Avatar

    Wilhelm Reuss

    22. Juni 2020 at 15:30

    Von einem Artikel, in dem von Skandalisierung gesprochen wird, allerdings nur EINE Phrase über dessen Inhalt handelt, sollte man keine hohe Qualitäten der Berichterstattung erwarten.

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