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Indien friert Konten von Amnesty International ein

Nach Greenpeace ist nun auch Amnesty International von einer Banksperre in Indien betroffen.

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<p>Bild: Amnesty Indien / By Gopala Krishna A [<a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0">CC BY-SA 4.0 </a>], <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Amnesty_International_India_edit-a-thon_participants_02.jpg">from Wikimedia Commons</a> (Bild zugeschnitten)</p>

Bild: Amnesty Indien / By Gopala Krishna A [CC BY-SA 4.0 ], from Wikimedia Commons (Bild zugeschnitten)

Bengaluru. Nach einer Razzia im Hauptbüro des indischen Ablegers von Amnesty International sind die Bankkonten der Organisation in dem Land eingefroren worden. Es werden Verstöße gegen die Regeln zur Annahme ausländischer Spenden untersucht, wie ein Sprecher des indischen Innenministeriums heute auf Anfrage mitteilte.

Greenpeace ebenfalls betroffen

Wie der ORF berichtet, waren erst wenige Wochen zuvor zum wiederholten Male die Konten der Umweltschutzorganisation Greenpeace Indien mit derselben Begründung gesperrt worden. „Die Behörden behandeln Menschenrechtsorganisationen zunehmend wie kriminelle Unternehmungen“, erklärte Amnesty-Indien-Chef Aakar Patel.

Spenden aus dem Ausland nicht erlaubt

Nach Amnesty-Angaben hatte eine für Wirtschaftskriminalität zuständige Ermittlungsbehörde im Finanzministerium gestern das Büro der Organisation in der südindischen Metropole Bengaluru zehn Stunden lang abgeriegelt. Die Beamten hätten Dokumente verlangt, die bei den zuständigen Behörden vorlägen und zum Teil öffentlich zugänglich seien. Amnesty habe immer alle Gesetze und Bestimmungen eingehalten.

Seit 2014 ist es zahlreichen Nichtregierungsorganisationen in Indien nicht mehr erlaubt, Spenden aus dem Ausland anzunehmen. Diese Regelung führten Narendra Modi und seine hindu-nationalistische Regierung damals ein. Betroffene Organisationen wie Greenpeace und Amnesty kritisieren diese Regelung und werfen der Regierung vor, damit kritische Stimmen unterdrücken zu wollen.

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