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Gesellschaft

Leistungsschau in Graz und die Notwendigkeit des Bundesheeres

Tino Taffanek

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Die Leistungsschau des Bundesheeres in Graz lockte rund 85.000 Besucher an. Von der Grünen Stadträtin Tina Wirnsberger gab es dennoch Kritik an der Veranstaltung. Die Notwendigkeit des Militärs für Österreich scheint ihr nicht bewusst zu sein.

Kommentar von Tino Taffanek

Am Nationalfeiertag fand in Graz eine Leistungsschau des Österreichischen Bundesheeres statt. Den Auftakt bildete ein Konvoi der Militärfahrzeuge durch Graz auf das Veranstaltungsgelände in der Inneren Stadt. Am Vormittag fand eine große Flaggenparade der Einsatzorganisationen am Grazer Hauptplatz statt. Auf der Murinsel wurde zweimal eine Windenbergung per „Alouette III“-Hubschrauber vorgeführt.

Alouette III“ über der Grazer Innenstadt. Bild: privat.

Gefechtsvorführung am Opernring

Ein sowohl akustisch als auch optisch besonders beeindruckendes Spektakel war die Gefechtsvorführung am Opernring. Mittels Pyrotechnik wurde der Überfall auf einen Fahrzeugkonvoi inszeniert. Die absitzende Infanterie sowie ein Schützenpanzer griffen mit Platzpatronen lautstark in das Geschehen ein. Die „Bad Guys“ konnten letztlich gestellt werden und mit einem gepanzertem Sanitätsfahrzeug wurden die „Verwundeten“ abtransportiert.

Überflug und Angelobung

Um 14 Uhr fand ein Überflug von zwei Saab 105 im Bereich der Mur statt. Warum die mit über 50 Dienstjahren recht betagte Saab, und nicht der modernere Eurofighter Typhoon präsentiert wurde, verwunderte etwas. Nichtsdestotrotz war der Tiefflug der Militärmaschinen über dem Stadtgebiet kein alltäglicher Anblick. Den Abschluss des Programms bildete die Angelobung von etwa 300 Rekruten mit großem Zapfenstreich vorm Grazer Rathaus. Unter anderen hielt Verteidigungsminister Mario Kunasek (FPÖ) eine Ansprache im Rahmen der Angelobung.

Überflug von zwei Saab 105. Bild: privat.

Ausrüstung und Informationsstände

Während des Programms konnte zahlreiches Gerät im Bereich der Grazer Innenstadt besichtigt werden. Neben diversen Ausrüstungsgegenständen der Infanterie, der Pioniere und der ABC Abwehr zogen besonders Panzerhaubitze und Bergepanzer zahlreiche Schaulustige an.

In der Herrengasse wurden zahlreiche Informationsstände aufgebaut. Diese reichten von Militärpolizei, Miliz, Informationen zur Stellung, Militärseelsorge und Umweltschutzprojekte im Bereich des Truppenübungsplatzes Allentsteig bis zu einem kleinen Kuriosum. Den wohl am wenigsten „militärischen“ Stand betreute die Sektion Briefmarken des Heeressportvereins.

Kritik von Grünen Stadträtin

Alles in allem kann man die Leistungsschau als eine gelungene Veranstaltung betrachten, welche rund 85.000 Besucher in die Grazer Innenstadt lockte. Doch auch dieses Event kam nicht ohne Kritik aus. Die Grazer noch-Stadträtin Tina Wirnsberger (Die Grünen) kritisierte die oben erwähnte Gefechtsvorführung.

Zugegeben, manch ein Kind mag sich die Ohren zuhalten. Es war tatsächlich recht laut und hat ordentlich geknallt. Aber die Realität einer solchen Situation wäre noch weitaus unangenehmer. Aber sie ist vor allem eins: Realität.

Wirnsberger verschließt Augen vor der Realität

Und die Vorbereitung auf den Ernstfall ist die Grundsätzliche Aufgabe der militärischen Landesverteidigung und für die Existenz als souveräner Staat notwendig. Ob Wirnsberger nun bloß die Gesellschaft und ihre Kinder in Watte packen möchte und ihnen die Vorführung der Aufgaben des Militärs „ersparen“ oder gleich die Notwendigkeit derselben leugnen möchte, macht auch einen Unterschied mehr. Die Zeiten der linksliberalen Zuckerwattegesellschaft sind ohnehin bald vorbei.

Militär soll sich nicht verstecken”

Jedem realistisch denkenden Menschen ist die Notwendigkeit des Bundesheeres bewusst. Von konkreter und in vielen Fällen berechtigter Kritik einmal abgesehen. Der Journalist Georg Renner brachte es ganz gut auf den Punkt, warum das Bundes „Kinder auf Panzern herumklettern lässt“ und ihnen wohl auch eine Gefechtsvorführung zumuten kann.

Der Ernstfall ist möglich

Deshalb sollten wir die grundsätzliche Notwendigkeit des Bundesheeres betonen, ihm den in der Gesellschaft angedachten Platz zugestehen, und die Kinder auf die Panzer klettern lassen und sich auch mal bei einer Vorführung die Ohren zuhalten müssen, anstatt die Augen vor der Realität zu verschließen. Denn eines Tages könnte es vielleicht nötig sein, dass diese Kinder erneut auf die Panzer klettern werden, nur dann nicht mehr zum Spaß, sondern um unser Land zu verteidigen.

1 Kommentar

1 Kommentar

  1. Avatar

    Rainer Seifert

    28. Oktober 2018 at 16:06

    In meiner Kindheit hieß es spätestens um 20 Uhr ab in die Federn. Heute ist das vielerorts anders. Die gesamte Familie sitzt oft bis weit nach 22 Uhr in schöner Gemeinsamkeit vor der Glotze.

    Nun weiß ich nicht, ob die österreichischen Staatsprogramme auch so vebrechensdurchsetzt sind wie die in ARD und ZDF. Ein Abend mit weniger als drei Krimis bei beiden zusammen stellt durchaus eine Seltenheit dar.

    Ob es für Kinder und Jugendliche dann besser ist, das mit Mord und Totschlag verseuchte Filmgeschehen in bewegter Form zu erleben als auf einem Plakat, wage ich mal energisch zu bezweifeln.

    Aber wenn eine Grünin dies so zu sehen scheint, muss es ja stimmen.

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Gesellschaft

Urteil gegen „Liebig34”: Linksradikale müssen besetztes Haus räumen

Joshua Hahn

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am

Der Rechtsstreit dauert bereits seit dem Vorjahr an und wurde von Ausschreitungen der Antifa überschattet.

Berlin. – Die anliegende Rigaer Straße ist bekannt für  die von Linksradikalen und Linksextremisten besetzten Häuser. Zum erweiterten Umfeld dieser Häuser zählt auch das „Projekt Liebig 34“, welches sich mit Adresse in der Liebigstraße in einem Eckhaus zur berüchtigten „Rigaer” befindet. Dieses muss nun geräumt werden.

Mietvertrag lief aus – Besetzer blieben einfach

Ursprünglich hatten die Initiatoren der „anarcha-queer-feministischen“ Wohngemeinschaft einen Mietvertrag mit dem Eigentümer des Hauses. Dieser lief im Jahr 2018 aus. Da sich jedoch sämtliche Bewohner weigerten, auszuziehen, zog der Vermieter vor Gericht – mit Erfolg. Wie unter anderem die Welt berichtet, gab das Landesgericht jetzt der Räumungsklage statt.

Zudem müssen die rund 20.000 Euro Mietschulden abbezahlt werden. Wie bereits beim Prozessauftakt gab es auch im Vorfeld der Verhandlung Übergriffe aus dem gewaltbereiten Antifa-Milieu.

Auto von Anwalt mit Säure übergossen

Mutmaßliche Linksextremisten verübten unlängst einen Anschlag auf das Auto des Anwalts vom Kläger, indem sie dieses mit Buttersäure übergossen. In einem mutmaßlichen Bekennerschreiben auf einer einschlägigen linksextremen Plattform wurde vom Anwalt als dem Vertreter „eines der größten Immoarschlöcher der Stadt“ gesprochen.

Bereits beim Prozessauftakt kam es zu Ausschreitungen im Landgericht. Die Verhandlung wurde anschließend ins Kriminalgericht verlegt, um Sicherheit gewährleisten zu können.

Das Viertel um die Rigaer Straße ist bekannt für linksautonome Umtriebe. In der jüngeren Vergangenheit wurden dort mehrfach Polizisten attackiert und teils gezielt verletzt. – Die Tagesstimme berichtete regelmäßig über diese Übergriffe.

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Gesellschaft

Prozess gegen afghanischen Messerstecher von Wullowitz beginnt in Linz

Julian Schernthaner

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Am heutigen Mittwoch beginnt am Landesgericht Linz der mit Spannung erwartete Prozess gegen jenen Afghanen, der vergangenen Herbst im nördlichen Mühlviertel zuerst seinen Asylbetreuer und dann einen Landwirt erstochen haben soll. 

Linz. – Es war ein Fall, der ganz Österreich fassungslos hinterließ. Nach einem Streit wohl über Dienstzeiten bei der gemeinnützigen Tätigkeit, die ihm der Rotkreuz-Mitarbeiter vermittelt hatte, stach der Afghane zu. Anschließlich flüchtete er und attackierte den Bauern Franz G., um dessen Auto als Fluchtfahrzeug zu missbrauchen. Die filmreife Flucht endete schließlich in Linz, nun wird ihm ein Doppelmord vorgeworfen.

Tatverdächtiger gab kürzlich Opfern die Schuld

Erst nach einigen Tagen war Gewissheit: Auch das zweite Opfer überlebte die Horror-Tat nicht. Erst vor zwei Wochen stellte sich dann heraus: Der mutmaßliche Täter Jamal A. (33) zeigt keinerlei Reue. Wie die Heute kürzlich berichtete, finde er es zwar nicht gut, dass zwei Menschen durch ihn sterben mussten.

Gleichzeitig, so seine Ansicht, trügen beide Opfer „selbst Schuld an ihrem Tod”. Weiters, so die Ansicht des strenggläubigen Muslims: „Nur Allah kann über mich richten”. Der Tatverdächtige kam im Jahr 2015 offenbar mit Unterstützung von Schleppern nach Österreich.

Laut Gutachten war Afghane zurechnungsfähig

Der ORF wiederum zitiert den geständigen Mann am heutigen Mittwoch mit der Darstellung, dass Jamal A. die beiden Opfer gar nicht töten, sondern nur erschrecken hätte wollen. So oder so: Obwohl der Mann eine Wahnerkrankung besitzt, stuft ihn ein Gutachten als zum Tatzeitpunkt zurechnungsfähig ein. Egal, ob das Urteil letztendlich auf zweifachen Mord oder auf ein anderes Tötungsdelikt lautet, steht dem Afghanen demnach wohl eine lange Freiheitsstrafe ins Haus.

Für den Mann gilt selbstverständlich bis zu einem rechtskräftigen Urteil die Unschuldsvermutung. Für Stirnrunzeln sorgte in diesem Zusammenhang die Ankündigung der einschlägig bekannten Anwältin Astrid W., Identitären-Leiter Martin Sellner verklagen zu wollen. Dieser hatte wenige Tage nach der bestialischen Tat den mutmaßlichen Täter in einer Gedenkrede als „Mörder” bezeichnet – Die Tagesstimme berichtete.


Weiterlesen:

Wegen Gedenkrede: Anwältin verklagt Identitären-Leiter Sellner (21.10.2019)

Messerattacken in Wullowitz: Nun auch zweites Opfer verstorben (18.10.2019)

Messerattacke in Asylunterkunft: Streit wegen Arbeit als Auslöser (16.10.2019)


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Gesellschaft

Erfurt: Mutmaßlich linksextremer Farbanschlag auf AfD-Wahlkreisbüro

Julian Schernthaner

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Am Wochenende machten sich mutmaßliche Linksextremisten an einem AfD-Büro in der thüringischen Landeshauptstadt Erfurt zu schaffen. 

Erfurt. – Am Sonntag schmierten unbekannte Täter einschlägige Symbole und politische Parolen auf die Hausfassade und Fensterscheiben. Obwohl es sich dabei um das Wahlkreisbüro des Bundestagsabgeordneten Stephan Brandner handelt, dürften die Schmierfinken zumindest mit einem Teil der Aufschriften auf AfD-Thüringen-Chef Björn Höcke abzielen.

Nicht einziger Angriff auf AfD-Büro am Wochenende

In roter Sprühfarbe stehen die Parolen „FCK NZS”, „Fickt AfD”, „Volksverdummung Olé” und „Deshalb AfD, Björn, wir haben dir ein Denkmal gebaut”. Damit nehmen die unbekannten Täter wohl auch Bezug auf die Aktion des linksradikalen Zentrum für politische Schönheit, das einst das Berliner Holocaust-Mahnmal in Höckes Nachbargarten nachbauten und dafür auch strafrechtliche Ermittlungen gegen sich hervorrief.

Der Sachschaden wird laut Nordbayerischem Kurier auf etwa 3.000 Euro geschätzt. Im rot-rot-grün regierten Thüringen sind diverse gewaltbereite, linksextreme Gruppen aktiv, immer wieder kommt es zu Angriffen auf Parteibüros der AfD. Deren Einrichtungen sind bundesweit häufig Ziel politischer Gewalt, erst einen Tag zuvor beschmierten mutmaßliche Linksextremisten in Stralsund die Front eines AfD-Büros mit dem Zahlencode 161 („Anti-Faschistische Aktion”).

AfD-Brandner: „Wir weichen nicht!”

Brandner, dessen Wahlkreisbüro wiederholt zum Ziel solcher Attacken wird, gab sich in sozialen Medien trotz des ungustiösen Angriffs kämpferisch. Er macht dabei auch das Vorfeld des politischen Mitbewerbers verantwortlich. Allerdings hätte derartige Anschläge keinerlei Wirkung. Denn: „Das macht mich und uns von der AfD nur noch stärker! Wir weichen nicht und arbeiten weiter für ein besseres Deutschland,” so der Bundestagsmandatar auf Twitter.


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