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Gesellschaft

#aufstehn: „Wir unterzeichnen den Migrationspakt”

Monika Šimić

Veröffentlicht

am

Symbolbild / Santeri Viinamäki [CC BY-SA 4.0 ], from Wikimedia Commons (Bild zugeschnitten)

Mit dem Ausstieg Österreichs aus dem Migrationspakt würde man zeigen, dass man „grundlegende Menschenrechte” ablehne. Nun kann man eine Online-Petition unterzeichnen, um dem Pakt zumindest symbolisch zuzustimmen.

Wien. Erst kürzlich gab die österreichische Regierung bekannt, dass sie den UN-Migrationspakt nicht unterzeichnen wird. Der Verein #aufstehn hat deshalb prompt eine Online-Petition ins Leben gerufen, damit die Bürger den Pakt symbolisch und stellvertretend für das Land Österreich unterzeichnen können. In der Beschreibung der Kampagne heißt es, dass Bundeskanzler Sebastian Kurz „auf Druck von FPÖ und Kronenzeitung” nachgegeben habe und jetzt deshalb gegen den Pakt sei. Auch die Opposition kritisiert den Ausstieg.

Österreich „isoliert” sich

Der Ausstieg Österreichs aus dem Pakt würde nicht nur bedeuten, dass grundlegene Menschenrechte abgelehnt würden, sondern auch, dass sich Österreich damit global isolieren und „Seite an Seite mit Trump und Orbán” gegen 190 Staaten weltweit stehen würde. Die Aktivisten des Vereins sehen es als ihre „Pflicht als Menschen, die an Menschenrechte glauben, für den Schutz von Menschen aufzustehen”. Sie wollen „konstruktive und nachhaltige Lösungen im Bereich Migration.”

Opposition verurteilt Ausstieg aus Migrationspakt

Der Ausstieg Österreichs aus dem UN-Migrationspakt wird auch von der Opposition verurteilt. So hält der außenpolitische Sprecher der SPÖ, Andreas Schieder, die Entscheidung gegen den Pakt für schlecht überlegt. „Damit löst man keine Probleme, sondern verschließt nur die Augen davor. Migration und Flucht sind globale Themen, deswegen ist die globale Zusammenarbeit im Rahmen der UNO natürlich richtig”, sagte Schieder. Für die Europamandatarin Angelika Mlinar (NEOS) sei das Verhalten der Regierung sogar beschämend. Der scheidende Grünen-EU-Abgeordnete Michel Reimon meinte sogar, dass Österreich mit dem Rückzug aus dem Migrationspakt „nicht nur Teil des reaktionären Ostblocks” sei, sondern diesen auch anführe.

Politische Partizipation fördern

Bisher wurde die Petition von mehr als 97.000 Menschen unterzeichnet. Das selbsternannte Ziel liegt jedoch bei 150.000 Unterschriften. Der Verein bezweckt laut eigenen Angaben unter anderem die Förderung des demokratischen Staatswesens, politischer Partizipation und Mitbestimmung. Er sei parteipolitisch neutral und verfolge damit „keine Zwecke im Sinne der Förderung politischer Parteien und deren Programme”. Auf der Webseite des Vereins finden sich regelmäßig Kampagnen und Petitionen zu relevanten gesellschaftspolitischen Themen, wie zum Beispiel zu CETA, dem Rauchverbot oder auch zum Thema Waffenexporte.

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7 Kommentare

7 Comments

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    Saure Gurke

    2. November 2018 at 23:55

    Politisch neutral zu sein, gibt jeder vor. Reine Behauptung.
    Schwachsinn pur.
    Wenn jemand eine Meinung vertritt, dann muß er sich irgenwann einmal positionieren.
    Er kann sich nicht ewig durchschwindeln ohne Farbe zu bekennen.

    Wer sich nie zu einem Ja oder Nein äußert, mit dem wird Schubgrattl gefahren.
    Wer Farblos ist, kann nicht ernst genommen werden.
    Er bekennt sich zu nichts, benützt aber Infrastrukturen derer, die sich zu ewas bekennen,
    die diese, bzw. andere erbaut haben und instand halten.

    Ein Parasit also. Und das nennt sich dann neutral.
    Wie alles, bei der Gegenprüfung der Proklamation „neutral” outet sich als Feigenblatt.

  2. Avatar

    prescha

    4. November 2018 at 3:36

    Der Migrationspakt wird zu keiner Verbesserung der Weltsituation führen. Eine Verbesserung kann nur über eine Umgestaltung des Finanzsystems sowie der Handelsstrukturen erreicht werden. Ein Weltwirtschaftssystem nur funktionsfähig über Wachstum war schon vor Jahren auf Grenzen gestoßen. Jobs, die nur abhängig vom Bedarf des Marktes geschaffen werden, reichen nicht mehr für alle.
    Der Migrationspakt wird die Arbeitslage in den noch funktionierenden Industriestaaten weiter verschärfen und den Boden für weiteren Missbrauch durch Eliten bereiten. Ein erhofftes Wachstum der Wirtschaft kann so nicht erreicht werden. Sehen Sie sich bitte mal nur die Arbeitslosenzahlen von Arbeitswilligen in Europa an.
    Aber der Manipulation von Bevölkerungsgruppen sind dann keine Grenzen mehr gesetzt und letztendlich kann dann jedes Menschenrecht ausgehebelt werden. Vielleicht erhofft man sich über diesen Weg ein zentralistisches Europa und somit ein Diktatorisches.
    Ich sehe hier ein Ablenkungsmanöver von den wirklichen Problemen und den Boden für ein oder mehrerer zukünftiger Kriegsgebiete aufbereitet.
    Der größte Teil der Migranten wird aufgrund des Bildungsstandes nur Jobs mit niedriger Bezahlung ausüben können, das bedeutet diese Menschen werden auch im Alter in Armut leben müssen ( für volle Rentenpunkte beispielsweise in Deutschland benötigen Sie rund 80000 Euro Jahresgehalt).
    Menschen, die Menschen mit niedrigen Bildungsstand einladen und Sie nicht für mehrere Jahre sowohl materiell als auch moralisch begleiten können/wollen, führen diese Migranten bewusst in Ihr Unglück.
    Diese betroffenen Migranten müssen z.T. kriminell werden.
    Die Praxis zeigt, dass Europäern mit niedrigen Bildungsstand nicht geholfen wird. Im Gegenteil, wir haben diesbezüglich eine ständig wachsende Armut.

  3. Avatar

    Peter Lüdin

    4. November 2018 at 12:11

    Man darf niemals jemandem verbieten, bei sich und auf eigene Kosten so viele angebliche „Flüchtlinge” oder Migranten aufzunehmen, wie er/sie stemmen kann.
    Wenn also jemand „Refugees Welcome“ vertritt, so sollte man überhaupt nichts dagegen haben.
    Diese Personen können dann jederzeit und ungehindert von ihrem Geld ein Grundstück kaufen, dort Häuser bauen lassen und dann von ihrem Geld so viele „Flüchtlinge” versorgen, wie sie wollen. Natürlich inklusive der Verpflichtung, für alle Schäden zu haften, die die von ihnen aufgenommenen „Flüchtlinge” anrichten.
    Nur zu! Man fragt sich daher immer, wer die „Refugees Welcome” und No Border-Aktivisten davon abhält, ihr eigenes Vermögen für die Ansiedlung von „Flüchtlingen” zu verwenden.
    Man hat aber etwas dagegen, wenn sich Leute egoistisch hinstellen, die selber nicht bereit sind, Opfer zu bringen und dann Opfer von anderen fordern, um sich dann auch noch in ihrer angeblichen „moralischen Überlegenheit”.
    Wenn man nämlich die „Refugees Welcome“-Fraktion fragt, wo denn das Geld zur Versorgung dieser angeblichen „Refugees“ herkommen soll, erhält man Antworten wie:
    „Kürzt doch die Renten”
    „Nehmt es von den Arbeitern, den Alten, den Kranken, den Kindern”
    Kurz gesagt: „Nehmt es den Einheimischen weg”
    Niemals wird man erleben, dass ein „Refugees Welcome”-Aktivist auf diese Frage geantwortet hätte mit:
    „Nehmt es von mir, pfändet mich bis auf Sozialhilfe runter, ich bringe gerne Opfer für die „Refugees”.
    Nein, immer sollen andere dafür aufkommen, sie und ihr eigenes Vermögen sollen auf keinen Fall angetastet werden.
    Mit dem Geld anderer Leute Wohltaten zu vollbringen, das ist keine Leistung. Wohltätigkeit auf Kosten anderer ist reine Heuchelei.

  4. Avatar

    Stölting

    5. November 2018 at 11:43

    Oh glückliches Österreich,welches diesen Pakt zum Verlust der Souveränität und überbordender Zuwanderung aus kulturfremden Länder und einer damit weiteren Islamisierung nicht unterzeichnen wird. Jeder weiß inzwüschen, daß jeder Dollar in Krisengebieten ausgegeben eine wesentlich größere Entfaltungskraft hat als in naiven Aufnahmeländer. Helfenb ja,aber nicht selbstzerstörerisch und naiv!

  5. Avatar

    Misery

    5. November 2018 at 12:46

    Also ich wäre dafür das genau diese 96000 ‚die für den UN-Migrationspakt sind .

    Jeder 10–15 Migranten aufnimmt ,
    sie mit allem versorgt ..kost ‚logie,krankenversicherung etc. pp.

    Nur so lernen diese so angeblichen Menschenrechtler und libaralen.
    Weil es kann und darf nicht sein das nur Migranten Menschenrechte haben ‚die Aufnahmegesellschaft faktisch das recht auf Mensch sein Nation faktisch abgesprochen wird.

    Mich kotzt diese scheinheiligkeit mittlerweile so was von an .
    Das ich ständig mit allem einverstanden sein muss und dabei meine rechte als Deutsche oder als Frau wg. den Migranten ständig hinten anzustellen haben .

    Wenn die Grünrotroten und die linken es so wollen sollen sie doch in vollem umfang die Migranten zu sich holen und für die vollends sorgen auf ihre kosten.
    Weil ich möchte diese Menschen nicht hier haben ‚da man als Frau mittlerweile nirgends mehr allein hingehen kann da man nur noch Araber und Afrikaner sieht in rauen mengen und es werden tgl. mehr .
    Sorry ich habe da echt die schnauze von voll .

    • Avatar

      Rainer Seifert

      7. November 2018 at 22:24

      Diese Typen schreien nach Windrädern und Stromtrassen, aber vor ihrer Haustür wollen sie absolut keine haben. Dann wird schnell geklagt.

      Das selbe bei Migranten. Im noblen Münchener Vorort Grünwald wurde ein großes Zelt aufgestellt für 300 männliche Migranten. Schon kommen massive Proteste der Bewohner in den Nachbarstraßen.

      Es ist schon ein Unterschied, ob man als grün/linker hochbezahlter Staatsdiener für die angeblichen Rechte von weit entfernt untergebrachten „Schutzsuchenden” massiv eintritt, oder wenn die eigenen Mädels sich nun nicht mehr wegen massiver möglicher sexueller Belästigungen und noch schlimmeren Dingen im Dunkeln allein nach Hause trauen. Oder wenn die pensionierte Stadträtin beim Gassigehen belästigt wird und Schlimmeres. Dumm gelaufen, haha. Lerning by doing.

  6. Avatar

    Rainer Seifert

    7. November 2018 at 22:15

    Wenn ihr pakistanische Verhältnisse braucht, dann macht nur so weiter. Und lest mal was Barbara John Deutschland prophezeit.

    Mit dem Kern ihrer Aussage hat sie recht, mit der Schlussolgerung, dass es gar nicht so schlimm ist, in der minderheit zu sein, natürlich nicht.

    Von der Sorte des irren Mobs, der jetzt in Pakistan für den Mord an einer völlig unschuldigen gequälten Frau die Straßen unsichermacht, genügen wenige tausend, eine ganze Stadt in Angst und Schrecken zu versetzen.

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Gesellschaft

Bürger protestieren gegen ORF-Berichterstattung über Ungarn

Julian Schernthaner

Veröffentlicht

am

Die Berichterstattung des öffentlich-rechtlichen ORF über die Corona-Maßnahmen in unserem Nachbarland Ungarn sorgt für Unmut bei so manchem Bürger.

Wien. – Die Darstellung in etablierten Medien, wonach Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán quasi das Parlament ausgeschalten habe, stößt offenbar nicht auf ungeteilte Zustimmung. Bereits in der Vorwoche wandte sich Andor Nagy, der ungarische Botschafter in Wien, mit einem offenen Brief an ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz – Die Tagesstimme berichtete.

Kreativer Protest vor Ungarn-Botschaft und ORF

Paul W., ein Bürger aus dem Bundesland Salzburg, tat es ihm nun gleich und brachte seine eigenen Protest mit  Bildern zum Ausdruck. Der einstige Manager eines mittelständischen Unternehmens positionierte sich mit einem Schild vor der ungarischen Botschaft in der Wiener Bankgasse. Etwas später wiederholte er seinen Protest auch noch vor dem ORF-Zentrum am Küniglberg. Auf den Bildern steht in deutscher und ungarischer Sprache eine Solidaritätsbekundung mit dem Nachbarland.

Als Österreicher bitte ich Ministerpräsident Viktor Orbán um Verzeihung für die hetzende Berichterstattung des ORF gegen Ungarn und seine Regierung.”

Bei der Botschaft, so der Salzburger, habe man sich mit positivem Amusement über die Aktion gefreut. Die Nachfrage der Tagesstimme, ob er fürchte, aufgrund der strengen Corona-Maßnahmen ins Visier der Behörden zu geraten, verneinte W. Seine Lebensgefährtin sei ungarische Staatsbürgerin, er habe in ihrer Vertretung ohnehin einen unaufschiebbaren Behördengang zu erledigen gehabt. Da habe er einfach das Praktische und das Nützliche miteinander verbunden, erklärte er.

Konservativer Arzt hinterfragt Anti-Ungarn-Sentiment

Aber auch Personen mit einem etwas größeren öffentlichen Bekanntheitsgrad äußerten sich in sozialen Medien ähnlich deutlich. Marcus Franz, bekannter Wiener Arzt, konservativer Kommentator und einstiger Nationalratsabgeordneter, hinterfragte die Motive der Debatte. Der Beitrag polarisierte und rief dutzende Antworten hervor. Beinahe tausend Leute gefiel der Beitrag, über 100 Nutzer retweeteten ihn.

Justizministerin begeisterte im ZIB-Interview

In der patriotischen Publizistik hatte die Debatte auch abseits des Botschafter-Briefs in der Vorwoche hohe Wellen geschlagen. Dabei sorgte insbesondere der Auftritt der ungarischen Justizministerin Judit Varga für Furore. Diese bot ZiB2-Anchor Armin Wolf unaufgeregt die Stirn. Als dieser fragte, weshalb Kritiker Ungarn einen diktatorischen Stil vorwärfen, konterte sie: Es handle sich dabei um den liberalen Mainstream, der schnell diejenigen marginalisiere, welche sich ihm nicht anschlössen.

Ungarn bringt Corona-Aktionsplan auf den Weg

Ungarn stellte unterdessen am Montag seinen Corona-Aktionsplan vor. Im Mittelpunkt stehen Maßnahmen zur Unterstützung der Wirtschaft, 2.000 Mrd. Forint (ca 6 Mrd. Euro) stehen für die Unterstützung von Unternehmen bereit, weitere 450 Mrd. Forint sollen in Investitionen für neue Arbeitsplätze fließen. Bei Kurzarbeitern will der Staat einen Teil der Löhne übernehmen. Auch Familien und Pensionisten sollen profitieren, letztere bekommen ab 2021 vier Jahre lang eine dreizehnte Pensionauszahlung.


Weiterlesen: 

Ungarns Botschafter kritisiert ORF-Berichterstattung über Orbán-Dekret (31.3.2020)

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Gesellschaft

Neues von rechts: AfD, Attersee Report & Info-DIREKT

Stefan Juritz

Veröffentlicht

am

AfD-Chef Meuthen hat mit seinen Aussagen zu einer möglichen Spaltung der AfD für hitzige Debatten gesorgt. Der Attersee Report beschäftigt sich in seiner März-Ausgabe mit dem Nihilismus. Und Info-DIREKT widmet sich den Grünen.

Info-DIREKT: „Die Grünen in der Regierung”

Die aktuelle Ausgabe des des patriotischen Magazins Info-DIREKT trägt den Namen „Die Grünen in der Regierung: Über den Tisch gezogen und nach rechts gerückt!“. In den Beitragen wird unter anderem das türkis-grüne Regierungsprogramm analysiert, aber auch wie die ÖVP die Grünen „am Nasenring” herumführt. Zu Wort kommen der Klubobmann der Grazer Grünen, Karl Dreisiebner, sowie sein freiheitlicher Kollege Armin Sippel. Weiters finden sich Beiträge über die grüne Justizministerin Alma Zadic, „Türkis-Blau und Türkis-Grün im Medien-Check” sowie Naturschutz. Auch FPÖ-Generalsekretär Michael Schnedlitz ist mit einem Gastkommentar („Sebastian Kurz, der Blender”) vertreten. Darüber hinaus befassen sich weitere Beiträge unter anderem mit der Antifa, dem „UN-Migrationspakt 2.0”, dem Krieg in der Ukraine und der FPÖ-Abspaltung DAÖ.

Weitere Details zur Ausgabe findet man hier: https://www.info-direkt.eu/2020/04/02/gruene-ueber-den-tisch-gezogen-und-nach-rechts-gerueckt/

Attersee Report und Nihilismus

Bereits länger bei den Abonnenten liegt die März-Ausgabe „Nichts” des Attersee Reports. Der Grazer Philosoph und Universitätsprofessor Anton Grabner-Haider schreibt über „Todesmystik bei Martin Heidegger”, Herausgeber Norbert Nemeth (FPÖ) widmet sich wiederum Ernst Jüngers bekannter Schrift „Der Waldgang”. Weitere Beiträge sind unter anderem „Die Greuel der Verwüstung” (Wolfram Schrems), „Durch Tätigkeit zum Guten” (Siegfried Waschnig), „Häresie der Formlosigkeit” (Michael Demanega) und „Theorien des Träumens” (Jörg Mayer).

Der Attersee Report kann hier kostenlos abonniert und/oder als PDF heruntergeladen werden: http://www.atterseekreis.at/2‑Attersee-Report.html

 „Was zu sagen ist…”

Beim Grazer Ares Verlag ist gerade das neue Buch „Was zu sagen ist…” vom ehemaligen FPÖ- und BZÖ-Politiker Gerald Grosz erschienen: „ ‚Was zu sagen ist …’ vereint die kontroversen Stücke, mit denen Grosz 2017–2019 mitten ins Schwarze des Zeitgeschehens getroffen hat, mit zuvor unveröffentlichten Grundlagentexten. So haben Sie Gerald Grosz noch nicht gelesen!”

Das Buch kann hier bestellt werden: http://www.ares-verlag.com/neuheiten/neuheiten-detail/article/was-zu-sagen-ist/

Höcke im Interview mit PI Politik Spezial

Die Diskussion um den „Flügel” in der AfD scheint kaum ein Ende zu nehmen. Nachdem der Parteivorsitzende Jörg Meuthen eine Spaltung von AfD und „Flügel” öffentlich ins Spiel gebracht hatte, musste er sich einige Kritik von Parteikollegen anhören. Der Thüringer AfD-Chef und „Flügel”-Mitinitiator, Björn Höcke, bezog darauf hin natürlich Stellung – unter anderem in einem Interview mit PI Politik Spezial:

Außerdem sprach Höcke auch mit dem Podcast-Projekt „Lagebesprechung” über die aktuelle Corona-Krise und die AfD:

AfD-Chef Meuthen begann nach all der auf ihn einprasselnden Kritik schließlich damit, zurückzurudern. Im Interview mit der Jungen Freiheit sprach er schließlich von einem Fehler. Dennoch hält er daran fest, einen „offenen Diskurs” über die Ausrichtung der AfD führen zu wollen. Zuvor hatte sich bereits der Co-Vorsitzende Tino Chrupalla gegen die Überlegungen Meuthens gestellt und die Einheit der AfD betont.

Alle gegen Orban

Am Donnerstag wurde wie jede Woche eine neue Folge des Satire-Formats Laut Gedacht veröffentlicht: „Das Corona-Virus beschäftigt immer noch alle: Ärzte, Bürger und Regierung. Doch nicht überall ist man sich so einig darüber, wie man mit der Krise umgehen sollte. Während in Ungarn also zu umfangreichen Maßnahmen gegriffen wird, macht man in Deutschland… ja, was eigentlich? Schauen wir uns das doch einmal genau an.”

Corona-Chroniken Teil 3

Am selben Tag erschien auch die neue Folge des österreichischen Projekts Kohlmarkt 4:

  „Nach der Postmoderne – Vorspiel eines Konservatismus der Zukunft”

Am 11. März 2020 hielt der Historiker Peter Hoeres seinen Vortrag „Nach der Postmoderne – Vorspiel eines Konservatismus der Zukunft” in der Bibliothek des Konservatismus in Berlin. Der gesamte Vortrag ist nun auf YouTube abrufbar:

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Österreich: Erste Geschäfte dürfen Mitte April wieder öffnen

Monika Šimić

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In Österreich dürfte sich die Situation nach Ostern schrittweise wieder normalisieren. Erste Geschäfte dürfen öffnen. Die Ausgangsbeschränkungen bleiben aber weiterhin aufrecht.

Wien. – Bei einer Pressekonferenz am Montag kündigte Bundeskazler Sebastian Kurz (ÖVP) gemeinsam mit Vizekanzler Werner Kogler (Grüne), Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) und Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) Lockerungen der aktuellen Maßnahmen für die Zeit nach Ostern an. Gleichzeitig wird die Maskenpflicht auf den öffentlichen Verkehr ausgedehnt. Die bisherigen Bewegungsbeschränkungen bleiben vorerst weiter aufrecht.

Geschäftsöffnung unter bestimmten Auflagen

Österreich habe schneller und restriktiver als andere Länder auf die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus reagiert. Deshalb werde Österreich auch schneller wieder aus der Krise herauskommen, sagte Kurz am Montag im Bundeskanzleramt. „Aber nur, wenn sich weiterhin alle konsequent an die Maßnahmen halten.” Diese würden vorerst bis Ende April gelten, so Kurz. Man soll auch weiterhin soziale Kontakte meiden und Abstand halten. Auch solle man nicht mit Menschen außerhalb des eigenen Haushalts Ostern feiern. „Die Osterwoche wird eine entscheidende sein”, betonte Kurz. Aufgrund fehlender Referenzbeispiele sei es schwierig gewesen, einen Plan zu erstellen. Dennoch gebe es nun eine Zielsetzung, wie die schrittweise Öffnung der Gesellschaft erfolgen könne.

Ab 14. April sollen in Österreich kleinere Geschäfte bis 400 Quadratmeter wieder öffnen dürfen. Auch Bau- und Gartencenter dürfen unabhängig von der Größe ab dem Dienstag nach Ostern öffnen. Andere Geschäfte, Einkaufszentren und Friseure sollen ab 1. Mai wieder öffnen dürfen. Es gibt allerdings bestimmte Auflagen. So dürfen Kunden die Geschäfte nur mit Mund-Nasen-Schutzmaske betreten. Außerdem darf sich pro 20 Quadratmeter Verkaufsfläche nur ein Kunde aufhalten. Dies muss durch Einlasskontrollen sichergestellt werden. Hotels und Gastronomie bleiben indes bis mindestens Mitte Mai geschlossen. Ebenfalls nach Ostern werden auch die Bundesgärten wieder geöffnet.

Ergebnisse der Stichprobentests für Dienstag erwartet

Wie die Bundesregierung in der Pressekonferenz bekanntgab, sind Veranstaltungen bis Ende Juni untersagt. Die Regelung für den Sommer wird Ende April entschieden. Unter besonderen Vorkehrungen sollen aber etwa die Matura und Lehrabschlussprüfungen stattfinden. Schulen werden weiterhin geschlossen bleiben, mindestens bis Mitte Mai. An Universitäten wird dieses Semester keine Präsenzlehre mehr stattfinden, alles bleibt digital. Davon ausgenommen sind, unter Einhaltung bestimmer Auflagen, Prüfungen.

Heute soll außerdem die Stichprobenuntersuchung, die 2.197 Haushalte umfasst, abgeschlossen werden. Erste Zwischenergebnisse der Test seien Kanzler Kurz bereits bekannt. Die Zahl der Erkrankungen spielt sich in Österreich im Promillebereich ab. Seinen Angaben zufolge liegt die Durchseuchung bei etwa einem Prozent. Die Endergebnisse der Testserie sollen am Dienstag vorliegen. Würde man wirklich nur im Promillebereich bzw. bei annähernd einem Prozent liegen, würde das eine Zahl von maximal 88.000 bedeuten.

In Österreich sind mittlerweile 12.008 positive Testergebnisse bekannt (Stand 08:00 Uhr). Insgesamt wurden 111.296 Testungen durchgeführt (Stand 09:30 Uhr).

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