Verbinde Dich mit uns

Kultur

Konservative Hipster”: Ernst Jünger in der Krautzone

Redaktion

Veröffentlicht

am

Bild der aktuellen Ausgabe. / privat

Das konservativ‐libertäre Magazin „Krautzone” ging mit der Oktoberausgabe zum Thema „Eigentum” in die siebente Runde. Zugleich erschien der erste Teil der limitierten Sonderausgabe „Konservative Hipster”. In dieser Ausgabe dreht sich alles um den Schriftsteller, Soldaten und Entomologen Ernst Jünger.

Rezension von Tano Gerke

Ernst Jünger, ein Hipster? Bei allen alteingesessenen Ernst‐Jünger‐Lesern wird sich bei da bestimmt eine reflexartige Abwehrhaltung zeigen. Doch genau das ist der Ansatz dieser Sonderreihe der „Krautzone”: Bekannte konservative Denker in einem anderen Licht darstellen. Dieses Unterfangen gelingt den Machern der „Krautzone” außerordentlich gut. Zumal es ja nicht darum geht, den etablierten Jünger‐Leser zu erreichen, sondern junge Menschen im 20. Jahrhundert mit konservativen Ikonen vertraut zu machen. Heute bedeutet „konservativ” nämlich , wie es im Vorwort heißt, „nicht mehr Bierbauch und Schrebergarten”, sondern „Kampf”.

Einblicke in Jüngers Gesamtwerk

Das Sonderheft bietet einen Querschnitt aus Jüngers Leben. Die Stärke liegt vor allem darin, dem Leser Ernst Jünger in einem zeitgenössischen Gewand näher zu bringen. Denn die Ideen von Jünger sind nach wie vor aktuell und bieten Antworten auf aktuelle Fragen. Tagespolitisch ist das Werk Ernst Jüngers weniger interessant. Bestechend ist die Vielfalt der Themen, die stets das große Ganze im Blick haben. Somit ist das Heft sowohl für Einsteiger als auch für erprobte Jünger‐Leser interessant.

Den wichtigsten Werken Jüngers, wie „In Stahlgewittern” oder „Der Waldgang”, wird ein eigenständiger Artikel gewidmet. So beispielsweise die Figur des Waldgängers, der gegen ein repressives System opponiert. Der Waldgänger zeichne sich insbesondere dadurch aus, der zeitgenössischen Propaganda zu widerstehen, so der Autor. Zugespitzt werden die Hauptthesen skizziert. Aber auch die kleineren Schriften werden in das Gesamtwerk Jüngers eingeordnet.

Der Erfolg dieser Methode ist, dass man einen Gesamtüberblick über Schaffen des Autors bekommt. Der Zeitstrahl am Ende des Hefts rundet diese Übersicht ab. Somit eignet sich das Heft ideal als Überblick.

Hochwertige Gestaltung

Auch die Gestaltung und der Druck der Ausgabe sind sehr ansehnlich, daher: Kaufempfehlung für alle konservativen Hipster, Querdenker und vor allem für Leute, die sich für das Werk Ernst Jüngers ohne wissenschaftliches Drumherum interessieren. Hier geht es zum Sonderheft „Konservative Hipster”. Die Ausgabe kostet 8,50€ zuzüglich Versand. Achtung: Die Ausgabe ist auf eine unbekannte Anzahl beschränkt.

Die „Krautzone“ erscheint alle zwei Monate, das macht sechs Hefte pro Jahr. Im Normalabo kostet die Krautzone gerade einmal 30€/Jahr. Das Wüstenfuchsabo beinhaltet ein exklusives Sonderheft zu „Konservativen Hipster“ und kostet 50€, das Kaiserabo kostet 100€ pro Jahr und kann als Äquivalent zu einem Förderabo gesehen werden.

Ihnen gefällt dieser Artikel? Nur mit Ihrer Unterstützung können wir weitermachen und die Menschen in unserem Land aufklären!

Oder klassisch per Überweisung:
Verein für unabhängige Medien‐ und Informationsarbeit
IBAN: AT066000080310238922
BIC: BAWAATWW

Klicken zum Kommentieren

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Kultur

Frankenburger Würfelspiel: Geschichte als imposantes Freiluftspektakel

Julian Schernthaner

Veröffentlicht

am

ASDF Bild (Würfelspielszene am Haushamer Feld): © Würfelspielgemeinde Frankenburg [Pressefoto]

Alle zwei Jahre wird ein Feld der 5.000-Seelen-Marktgemeinde Frankenburg zur größten Naturfreilichtbühne Europas, um ein leidvolles Kapitel der heimischen Geschichte zu inszenieren.

Frankenburg am Hausruck. - Mitten im dreißigjährigen Krieg wurde das Haushamer Feld, heute in der Gemeinde Pfaffing zwischen Frankenburg und Vöcklamarkt, am 15. Mai 1625 zum Schauplatz eines grausamen Akts. Der bayerische Statthalter Adam Graf von Herberstorff ließ die Rädelsführer der aufständischen Bauern als Akt der ‚Gnade’ um ihr Leben würfeln. Seit 1925 stellen hunderte Laienschauspieler die damaligen Vorkommnisse nach.

Ein Markt erhebt sich gegen die Obrigkeit

Das Stück spielt in der Zeit der Gegenreformation. Im damaligen Oberösterreich fielen die lutherischen Lehren und die deutsche Messe auf fruchtbaren Boden, bis zu 80 Prozent der verarmten Landbevölkerung schlossen sich dem neuen Glauben an. Nachdem die Habsburger das ‚Landl’ an den bayerischen Herzog Maximilian I. verpfändeten, ließ dieser mittels katholischer Geistlicher das Rechtsprinzip cuius regio, eius religio (Wessen Land, dessen Glaube) knallhart durchsetzen.

Auch in Frankenburg sollte ein „römischer” Pfarrer aus Welschtirol den beliebten evangelischen Prediger ersetzen. Die bereits durch Hunger und Missernten geschundene Dorfbevölkerung ließ sich den Affront nicht bieten und etwa 5.000 Bauern aus Frankenburg und den umliegenden Gemeinden verjagten zuerst den ungebetenen Geistlichen, belagerten dann den Pfleger der Grafschaft im Frankenburger Schloss. Erst als man ihnen Gnade für ihren Aufstand versprach, legten sie die Waffen nieder.

Gewaltige Bilder bringen Lebensumstände näher

Das ursprünglich aus der Feder des Heimatschriftstellers Karl Itzinger stammende Stück erzählt in eindrucksvollen Bildern die Dramaturgie des sich zuspitzenden Widerstandes der Bevölkerung. Dabei sind es auch kleine Details, welche in den Bann der damaligen Not ziehen, wie bereits eine Eingangsszene zeigt, als sich ein Bauer anschickt, den Verwalter um einen Steuernachlass zu bitten. Erstmals rückt in der diesjährigen Inszenierung zudem auch das Leid der Frauen im Ort in den Mittelpunkt.

Der Gebrauch des bodenständige Dialekts lässt die Figuren noch näher erscheinen. Egal ob es der radikale Feldhauptmann ist, der dem Pfleger bei der Eskalation des Aufstandes wortwörtlich an die Gurgel geht oder der um Diplomatie bestrebte Dorfrichter ist, der am Ende dennoch zur Rechenschaft gezogen wird: es sind lebendige Charaktere, zum Angreifen nah. Es könnten unsere eigenen Vorfahren sein – und bei den Frankenburger Darstellern sind sie es in vielen Fällen sogar.

Ein Würfelspiel als gnadenloses Gnadengericht

Schauriger Abschluss ist das letzte Bild, wo die gesamte Dorfbevölkerung – es sind bis zu 700 Laiendarsteller – zusehen muss, wie die vermeintlichen Rädelsführer aus ihrer Mitte genommen werden und unter einem Baum paarweise um ihr Leben würfeln müssen. Jener mit dem niedrigeren Augenpaar wird am Kirchturm aufgeknüpft. Von 38 als leitend geltenden Aufständischen müssen 17 sterben – zwei genießen zusätzlich Begnadigung.

Aus historischer Sicht brachte dieses grausame – und nicht besonders christlich anmutende – Würfelgericht übrigens keine Kalmierung. Denn die Frankenburger Erhebung wurde zum Fanal, schon im darauffolgenden Jahr 1626 brach der Oberösterreichische Bauernkrieg los – diesmal mit sorgfältiger Planung. Monatelang hielten die aufständischen Bauern dabei wechselweise die bayerischen und kaiserlichen Truppen in Schach.

Kulturerbe mit zeitlosem Inhalt

Das dramaturgische Meisterstück, bei dem ein ganzes Dorf seine Erinnerung aufleben lässt, ist eine Art verborgenes immaterielles Kulturerbe. Und sein Inhalt – an den Menschen verschiedenster Couleur anknüpfen können – ist zeitlos. Die Verfolgung Andersdenkender bleibt ebenso aktuell wie der Wunsch nach Freiheit und nach einem würdevollen Leben in einem Stück Heimat, wo man sich nicht erklären muss.

Die übrigen Aufführungen 2019 finden am 9./10./11./14. und 15. August, jeweils ab 20:30, statt, die Dauer ist knapp zwei Stunden. Durch die exponierte Lage des Hausrucks sollte man sich durch die sommerlichen Temperaturen allerdings nicht trügen lassen – eine Jacke oder Decke schafft Abhilfe. Karten können auf der Homepage des Würfelspiels oder an der Abendkassa erworben werden, bei Schlechtwetter gelten sie auch an den übrigen Tagen.

Ihnen gefällt dieser Artikel? Nur mit Ihrer Unterstützung können wir weitermachen und die Menschen in unserem Land aufklären!

Oder klassisch per Überweisung:
Verein für unabhängige Medien‐ und Informationsarbeit
IBAN: AT066000080310238922
BIC: BAWAATWW

Weiterlesen

Kultur

Nach Spitzenposition: iTunes löscht patriotischen Chartstürmer Chris Ares

Julian Schernthaner

Veröffentlicht

am

ASDF Screenshot: YouTube [@00:26]

Am Mittwochabend entfernte die digitale Vertriebsplattform iTunes die aktuelle Veröffentlichung des deutschen Rappers Chris Ares.

München. – Es war eine absolute Sensation: Völlig ohne die Marketing‐Maschinerie einer großen Plattenfirma im Hintergrund – er veröffentlicht auf einem kleinen Independent‐Label – , schaffte es der in Bayern wohnhafte patriotische Rapper Chris Ares am Dienstag auf Platz 1 der iTunes‐Charts – Die Tagesstimme berichtete. Doch die Freude wähnte nicht lange, denn schon am nächsten Tag nahm die Apple‐Plattform dessen aktuelle EP „2014–2018” aus dem Sortiment.

Löschung offenbar ohne Vorwarnung oder Begründung

Wie Ares daraufhin im Interview im Streaming‐Programm Martin Sellner Live des beliebten YouTubers und österreichischen Identitären‐Chefs zu Protokoll gab, geschah die Löschung ohne Vorwarnung – und auch ohne Begründung. Weder er, noch sein Label oder Vertrieb hätten irgendeine Nachricht darüber erhalten.

Auf den Kahlschlag wurde er seiner Darstellung nach daher erst aufmerksam, als ihn einige seiner Fans, welche das Album hunterladen wollten, darauf hinwiesen, es auf iTunes nirgends finden zu können. Eine schriftliche Anfrage der Tagesstimme an die deutsche Pressestelle der iTunes-Mutter, den Apple‐Konzern, bleibt zur Stunde unbeantwortet, weshalb die Beweggründe für die Löschung weiterhin völlig unklar sind.

Heimatliebe und positive Werte statt Waffen und Drogen

Gerade angesichts der besonders weitreichenden künstlerischen Freiheit im seinem Genre wundert sich Ares über die Löschung: „Während Andere Rapper, die von Waffendeals und Drogen rappen, online sind, hat man mir die Lieder in denen ich erzähle, dass ich meine Heimat liebe, gelöscht.”

Er vermittle in seiner Musik hauptsächlich positive Werte und spreche sich gegen Kriminalität und Drogen aus. Aufgrund seines positiven Bezugs zur Heimat, werde es scheinbar gelöscht. Währenddessen könnten einige Genrekollegen ihre kriminellen Inhalte „an unsere Kinder weitergeben und dann auch ihre Köpfe vergiften”.

Erfolg kam über Nacht – auch Facebook löschte Profil

Gleichzeitig motivieren ihnen die Vorkommnisse umso mehr. Sein Vorstoß als patriotischer Rapper auf die Spitzenposition im Rap‐Genre und Platz 2 über alle Sparten sei einmalig. Dabei überraschte ihn der Erfolg – denn eigentlich handelte es sich nur um eine Kompilation älterer Lieder um seinen Fans die Wartezeit auf sein vollwertiges Album im Herbst zu verkürzen.

Erst unlängst löschten auch Facebook sein Profil mit über 46.000 Fans. Dass die Plattformen nun nach seinem Verkaufserfolg mit noch stärkerer Repression reagieren, führt er auch darauf zurück, dass auch Größen der deutschen Rap‐Szene jenseits unterschiedlicher Ansichten die Qualität seiner Musik bejahen und teilweise eine Zusammenarbeit nicht mehr scheuen. Er lasse sich von solchen Löschaktionen nicht beeindrucken: „Wir lassen uns niemals unterkriegen!”

Chris Ares: Platz 1 nun auch bei Amazon

Während iTunes also die EP des patriotischen Rappers nicht mehr anbietet, erfreut sie sich auf anderen Plattformen weiterhin größter Beliebtheit. Auf Amazon – dort war sie am Mittwoch noch auf Platz zwei – befand sich das Album am Freitagvormittag dort plötzlich ebenfalls auf dem ersten Platz im Bereich „Hip‐Hop/Rap”. Über alle Genres gerechnet belegt „2014–2018” dort derzeit auch den respektablen dritten Rang.


Weiterlesen:

Patriotischer Rapper Chris Ares stürmt deutsche iTunes‐Charts (30.7.2019)

Ihnen gefällt dieser Artikel? Nur mit Ihrer Unterstützung können wir weitermachen und die Menschen in unserem Land aufklären!

Oder klassisch per Überweisung:
Verein für unabhängige Medien‐ und Informationsarbeit
IBAN: AT066000080310238922
BIC: BAWAATWW

Weiterlesen

Kultur

Patriotischer Rapper Chris Ares stürmt deutsche iTunes‐Charts

Julian Schernthaner

Veröffentlicht

am

ASDF Bild (Chris Ares im Video zu seiner Kooperation mit "Komplott"): Screenshot YouTube [@01:23]

Eine Kompilation mit einigen älteren Liedern des patriotischen Rappers Chris Ares erklomm am Dienstag die Spitzenposition der deutschen Genrecharts auf der wichtigsten Internet‐Handelsplattform für Musik.

München. – Bereits am Montag berichtete das Arcadi Magazin davon dass die Sechs‐Lieder‐EP „2014–2018” des in Bayern lebenden Rappers den zweiten Platz der deutschen iTunes‐Charts im Bereich Hip‐Hop erreicht hatte. Am Dienstag kam dann noch eine Schippe drauf: Er überholte das neue Album des mehrfachen US‐amerikanischen Chartstürmers NF und setzte sich an die Spitzenposition.

Charteinstieg auch in Österreich und der Schweiz

Dies berichtet die Bürgerplattform EinProzent auf ihrem Blog. Sie sehen die Neuigkeiten als Zeichen „wie stark die patriotische Gegenkultur” sei – und dies „trotz politischer Ächtung und Netzzensur”. Und auch über alle Genres schaffte der patriotische Künstler in Deutschland mit dem Einstieg in die Top 40‐Charts einen Achtungserfolg.

Auch in Österreich und der Schweiz kann sich der Erfolg sehen lassen. Informationen des Arcadi-Magazins zufolge kratzt Ares in beiden Ländern nämlich knapp an den Top‐10 der Hip‐Hip‐Charts. Gute Vorzeichen also für das Album in voller Länge, welches Chris Ares noch dieses Jahr auf den Markt bringen möchte.

Gute Vernetzung im patriotischen Sektor

Ares bezieht sich in seinen Musikvideos häufig in der Bildsprache positiv auf patriotische Protestgruppen. Auch insgesamt engagiert sich Ares politisch – von kritischen YouTube‐Videos bis hin zu Aktivismus auf der Straße oder Mithilfe bei moralischer und materieller Unterstützung für in Not geratene Deutsche ist alles breit gefächert dabei.

Ein musikalisches Näheverhältnis unterhält Ares weiters zum Rapper „Komplott”. In der Vergangenheit traten die beiden Schwergewichte der patriotischen Gegenkultur bereits gemeinsam auf – und veröffentlichten auch gemeinsame Lieder.

Ihnen gefällt dieser Artikel? Nur mit Ihrer Unterstützung können wir weitermachen und die Menschen in unserem Land aufklären!

Oder klassisch per Überweisung:
Verein für unabhängige Medien‐ und Informationsarbeit
IBAN: AT066000080310238922
BIC: BAWAATWW

Weiterlesen

Journalismus für Patrioten

Die Tagesstimme ist Journalismus für Patrioten! Wir sind unabhängig und ausschließlich unseren Lesern verpflichtet. Um die Menschen im Land aufzuklären, brauchen wir allerdings deine Hilfe.

Verein für unabhängige Medien‐ und Informationsarbeit
IBAN: AT06 6000 0803 1023 8922
BIC: BAWAATWW

Paypal: [email protected]

Oder » hier Förderer werden! «

Werbung

Schwerpunkt

Beliebt