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Bautzen

Identitäre setzen Zeichen gegen Migrationspakt

Am vergangenen Samstagabend kam es in der Bautzener Innenstadt zu einem Protest der Identitären Bewegung gegen den UN-Migrationspakt. Ein großes Plakat wurde auf dem Dach eines Einkaufszentrums ausgerollt und mit bengalischem Feuer beleuchtet. 

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<p>Bild: Protest der Identitären Bewegung Bautzen auf <a href="https://twitter.com/IBBautzen/status/1059136069181030400">Twitter</a> </p>

Bild: Protest der Identitären Bewegung Bautzen auf Twitter

Bautzen. In der sächsischen Kreisstadt kam es zu einem eindrucksvollen Protest. Mitglieder der Identitären Bewegung sind während einer Lasershow der Veranstaltung „Romantica“ auf das Dach eines Sportgeschäfts geklettert. Auf dem Dach entrollten sie ein rund 40 Meter langes Plakat mit der Aufschrift „UN-Migrationspakt stoppen“. Das Symbol der Identitären war ebenfalls zu sehen. Die acht Personen zündeten bengalische Feuer, um das Plakat sichtbar zu machen.

Die Polizeibeamten nahmen die Personalien der Personen auf. Es handelte sich um Männer im Alter von 16 und 31 Jahren. Gegen diese wird nun wegen mutmaßlichem Verstoß gegen das Sprengstoffgesetz ermittelt, wie die Sächsische Zeitung berichtete.

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Protest vor großem Publikum

Zur Zeit des Protests fand in der Bautzener Innenstadt die sogenannte „Romantica“ statt. Es handelt sich um eine Einkaufsnacht, in der die Geschäfte länger geöffnet haben. Zur Untermalung der Veranstaltung fand zugleich eine Lichtershow statt. Die Stadt war somit gut besucht und etliche Personen nahmen den Protest wahr.

Hier gibt es ein Video, das den Protest dokumentiert:

https://youtu.be/LLfdjl2DYho

Umstrittener Migrationspakt

Anfang Dezember soll der sogenannte UN‐Migrationspakt von UNO‐Mitgliedsstaaten in Marokko unterschrieben werden. Es handelt sich um ein Abkommen zur Verteilung und Legalisierung von Migration nach Europa. Kritiker meinen, durch dieses Abkommen würde der Unterschied zwischen legaler und illegaler Migration unkenntlich gemacht werden. Zuletzt verkündeten Österreich und Vertreter mehrerer europäischer Staaten, den Migrationspakt nicht unterschrieben zu wollen. Die Tagesstimme berichtete ausführlich.

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