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Gesellschaft

Bautzen: Identitäre setzen Zeichen gegen Migrationspakt

Redaktion

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Am vergangenen Samstagabend kam es in der Bautzener Innenstadt zu einem Protest der Identitären Bewegung gegen den UN-Migrationspakt. Ein großes Plakat wurde auf dem Dach eines Einkaufszentrums ausgerollt und mit bengalischem Feuer beleuchtet. 

Bautzen. In der sächsischen Kreisstadt kam es zu einem eindrucksvollen Protest. Mitglieder der Identitären Bewegung sind während einer Lasershow der Veranstaltung „Romantica” auf das Dach eines Sportgeschäfts geklettert. Auf dem Dach entrollten sie ein rund 40 Meter langes Plakat mit der Aufschrift „UN-Migrationspakt stoppen”. Das Symbol der Identitären war ebenfalls zu sehen. Die acht Personen zündeten bengalische Feuer, um das Plakat sichtbar zu machen.

Die Polizeibeamten nahmen die Personalien der Personen auf. Es handelte sich um Männer im Alter von 16 und 31 Jahren. Gegen diese wird nun wegen mutmaßlichem Verstoß gegen das Sprengstoffgesetz ermittelt, wie die Sächsische Zeitung berichtete.

Protest vor großem Publikum

Zur Zeit des Protests fand in der Bautzener Innenstadt die sogenannte „Romantica” statt. Es handelt sich um eine Einkaufsnacht, in der die Geschäfte länger geöffnet haben. Zur Untermalung der Veranstaltung fand zugleich eine Lichtershow statt. Die Stadt war somit gut besucht und etliche Personen nahmen den Protest wahr.

Hier gibt es ein Video, das den Protest dokumentiert:

https://youtu.be/LLfdjl2DYho

Umstrittener Migrationspakt

Anfang Dezember soll der sogenannte UN‐Migrationspakt von UNO‐Mitgliedsstaaten in Marokko unterschrieben werden. Es handelt sich um ein Abkommen zur Verteilung und Legalisierung von Migration nach Europa. Kritiker meinen, durch dieses Abkommen würde der Unterschied zwischen legaler und illegaler Migration unkenntlich gemacht werden. Zuletzt verkündeten Österreich und Vertreter mehrerer europäischer Staaten, den Migrationspakt nicht unterschrieben zu wollen. Die Tagesstimme berichtete ausführlich.

9 Kommentare

9 Comments

  1. Avatar

    Rainer W.

    5. November 2018 at 18:34

    …etliche Personen nahmen den Protest wahr.” sprich die IB hat wieder versucht unbeteiligte und gute Bürger für ihre Hetze zu instrumentalisieren weil zu ihren regulären Protesten mit ähnlicher Thematik keine breiten Teile der Bevölkerung mobilisiert werden können.

    Ein unangenehmes Belästigen mit ihren Weltanschauungen und ein unerlaubtes Eindringen in das öffentliche Leben. Es handelt sich dabei um genauso ein perfides Belästigen wie es radikale Islamisten mit der „Lies” Kampagne versucht haben. In den Ideologien zwar getrennt, aber in ihrem Missionierungseifer für ihre radikalen Anschauungen geeint. 2 Seiten der selben Medaille.

    Trotzdem hat es die IB geschafft sich wieder lächerlich zu machen und das Image der weltoffenen Stadt Bautzen zu beschmutzen. Als Bewohner kann man sich für diese zweifelhafte „Werbung” nur bedanken.

    Bautzen steht für mehr und kann mehr. Belästig jemand anderes mit eurer radikalen Weltanschauung und versucht woanders zu spalten. Jeden Tag passieren in Bautzen viele kleine Begegnungen mit einem meschlichen und freundlichen Miteinander, ganz anders als ihr Hetzer das darstellen wollt und auch wenn ihr es versucht wir diese Menschlichkeit nicht verschwinden.

    Bautzen kann mehr, Sachsen kann mehr, ihr seid nicht das Volk, ihr seid ein Witz

    • Avatar

      Anonymous

      6. November 2018 at 3:37

      Lass dein linkes Geschwätz und mach die Augen auf!!! Ich kann mir kaum vorstellen, dass du Kinder hast, sonst würdest du nicht so eine gequirlte Scheisse von dir geben.

      Bautzen kann sehr wohl mehr, Widerstand.

    • Avatar

      Douglass

      6. November 2018 at 3:38

      Ich als Bürger der Stadt wäre Stolz auf eine solche Aktion. Open Society nach George Soros ist nicht so mein Ding und meine Kultur mag ich auch, daher: gut so IB! Gruss aus der Schweiz

    • Avatar

      Hr. Popp

      6. November 2018 at 4:25

      Rainer, gib a Ruh!

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      Leipziger_1963

      6. November 2018 at 8:13

      Zu @Rainer W.:Ich schick Ihnen mal die Verwandten,Freunde wie auch Arbeitskollegen der Opfer der Merkelchen Politik bei ihnen zu Hause vorbei.…Was würden Sie diesen Leuten sagen?

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      Robert

      6. November 2018 at 18:13

      Radikal” ist es wenn ich meine Kultur für die der anderen opfern muss,und mich immernoch als dem Nationalsozialist betiteln lassen darf,wenn ich meine Bedenken in logischer und sachlicher Hinsicht ausdrücke.

      Ein Witz sind meines erachtens jene die blind links alles mit offenen Armen begrüßen,es ist naiv und hat rein garnichts mehr mit Nächstenliebe zu tun,Deutschland hat größe bewiesen in den letzten Jahren,und half bereit unzähligen Migranten! Aber irgendwann ists mal wieder gut,der Groll der sich hier aufbaut is meines erachtens mehr als verständlich,wir haben genug getan,wir müssen uns nicht weiterhin ausnehmen lassen wir haben unseren Teil getan in den letzten Jahren!

      Ich hoffe Ihnen ist bewusst was ein weiterer Zulauf an Migranten mit unserem Steuersystem macht,Sie können mit ziehmlicher Wahrscheinlichkeit davon ausgehen das dies Instabilität bringt,Steuern hoch,Preise hoch,Bezin hoch dazu längere Arbeitszeiten und so weiter geht die Liste,warten sie 2 Generationen ab und der Rest macht sich von alleine,weil schließlich Polygamie ein doch recht normales Verhalten im Islam ist, so ist dem Zuwachs ja in alle wege die Bahn geöffnet und Deutschland muss seine neuen Einwohner ja irgendwie auch versorgen können!

      Wie der Artikel es besagt,würde legale und illegale Migration komplett unübersichtlich werden,und jene die gegebenfalls durch Straftaten in den letzten Jahren abgeschoben worden sind,könnten rein theoretisch frei Schnautze einfach wieder kommen,Sinn verfehlt!

      Doch Radikal ist hier die absolute,lächerlichste, Wortwahl, bitte nehmen Sie sich die Zeit,einen Augenblick auf die Ereignisse in Chemnitz zu werfen,dort nehme ich ihr wort gern für voll.

    • Avatar

      Hendrik

      12. November 2018 at 22:36

      Sie reden von unbeteiligten Bürgern doch sollten wir alle Teil der Demokratie sein. Für sie ist wohl alles Hetze was auf Missstände aufmerksam macht. Sie meinen das war lächerlich… der einzige der sich lächerlich macht sind sie !
      Die IB ist gewaltfrei und für so ein Image kann man sich bedanken.
      Die Aktion hätt Leute belästigt ?
      Wären sie dort gewesen ‚wüsten sie wie viel Menschen es gut fanden und sich verstanden fühlten.
      Es ist einfach nur traurig, dass es Menschen giebt die genau so blind und verblendet durch ihr Leben gehen wie sie.
      So um zum Schluss zu kommen der größte Witz sind sie und ihr Beitrag den ich einfach nicht ernst nehmen kann.

    • Avatar

      Daniel

      13. November 2018 at 20:16

      Hallo Rainer,ich war da belästigt habe ich mich nicht gefühlt,ich finde es war eine gelungene,wenn auch nicht genehmigte Gänsehaut-Aktion der Identitäten,diese jungen Leute sind sicher kein Witz ! Denn ‚wo sich junge Leute politisch engagieren, friedlich und konstruktiv kann das nur gut sein . Niemand sagt das die IB des Weisheit letzter Schluss ist aber diese jungen Leute diskutieren über viele Themen unserer Zeit und das kann nur gut sein für unser Land und unsere Demokratie,denn nur so funktioniert Demokratie !
      Ich als Bautzener bin unheimlich Stolz auf diese jungen Leute macht bitte weiter so aber immer im gesetzlichen Rahmen

  2. Avatar

    Olli Demann

    6. November 2018 at 9:49

    Im herbstlich dunklen Bautzen, da sieht man sie des Abends draußen. Die Phalanx der patriotischen IDENTITÄREN. Und einer chinesischen Feueruhr gleich zündend, haben sie wieder gewichtiges zu verkünden: Innert einer bengalischen Lichtervision mit übergroßen Lettern, ist’s strahlend deutlich zu entziffern: „STOPPT DEN UN-PAKT DER MIGRATION”!

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Gesellschaft

Urteil gegen „Liebig34”: Linksradikale müssen besetztes Haus räumen

Joshua Hahn

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am

Der Rechtsstreit dauert bereits seit dem Vorjahr an und wurde von Ausschreitungen der Antifa überschattet.

Berlin. – Die anliegende Rigaer Straße ist bekannt für  die von Linksradikalen und Linksextremisten besetzten Häuser. Zum erweiterten Umfeld dieser Häuser zählt auch das „Projekt Liebig 34“, welches sich mit Adresse in der Liebigstraße in einem Eckhaus zur berüchtigten „Rigaer” befindet. Dieses muss nun geräumt werden.

Mietvertrag lief aus – Besetzer blieben einfach

Ursprünglich hatten die Initiatoren der „anarcha-queer-feministischen“ Wohngemeinschaft einen Mietvertrag mit dem Eigentümer des Hauses. Dieser lief im Jahr 2018 aus. Da sich jedoch sämtliche Bewohner weigerten, auszuziehen, zog der Vermieter vor Gericht – mit Erfolg. Wie unter anderem die Welt berichtet, gab das Landesgericht jetzt der Räumungsklage statt.

Zudem müssen die rund 20.000 Euro Mietschulden abbezahlt werden. Wie bereits beim Prozessauftakt gab es auch im Vorfeld der Verhandlung Übergriffe aus dem gewaltbereiten Antifa-Milieu.

Auto von Anwalt mit Säure übergossen

Mutmaßliche Linksextremisten verübten unlängst einen Anschlag auf das Auto des Anwalts vom Kläger, indem sie dieses mit Buttersäure übergossen. In einem mutmaßlichen Bekennerschreiben auf einer einschlägigen linksextremen Plattform wurde vom Anwalt als dem Vertreter „eines der größten Immoarschlöcher der Stadt“ gesprochen.

Bereits beim Prozessauftakt kam es zu Ausschreitungen im Landgericht. Die Verhandlung wurde anschließend ins Kriminalgericht verlegt, um Sicherheit gewährleisten zu können.

Das Viertel um die Rigaer Straße ist bekannt für linksautonome Umtriebe. In der jüngeren Vergangenheit wurden dort mehrfach Polizisten attackiert und teils gezielt verletzt. – Die Tagesstimme berichtete regelmäßig über diese Übergriffe.

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Gesellschaft

Prozess gegen afghanischen Messerstecher von Wullowitz beginnt in Linz

Julian Schernthaner

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Am heutigen Mittwoch beginnt am Landesgericht Linz der mit Spannung erwartete Prozess gegen jenen Afghanen, der vergangenen Herbst im nördlichen Mühlviertel zuerst seinen Asylbetreuer und dann einen Landwirt erstochen haben soll. 

Linz. – Es war ein Fall, der ganz Österreich fassungslos hinterließ. Nach einem Streit wohl über Dienstzeiten bei der gemeinnützigen Tätigkeit, die ihm der Rotkreuz-Mitarbeiter vermittelt hatte, stach der Afghane zu. Anschließlich flüchtete er und attackierte den Bauern Franz G., um dessen Auto als Fluchtfahrzeug zu missbrauchen. Die filmreife Flucht endete schließlich in Linz, nun wird ihm ein Doppelmord vorgeworfen.

Tatverdächtiger gab kürzlich Opfern die Schuld

Erst nach einigen Tagen war Gewissheit: Auch das zweite Opfer überlebte die Horror-Tat nicht. Erst vor zwei Wochen stellte sich dann heraus: Der mutmaßliche Täter Jamal A. (33) zeigt keinerlei Reue. Wie die Heute kürzlich berichtete, finde er es zwar nicht gut, dass zwei Menschen durch ihn sterben mussten.

Gleichzeitig, so seine Ansicht, trügen beide Opfer „selbst Schuld an ihrem Tod”. Weiters, so die Ansicht des strenggläubigen Muslims: „Nur Allah kann über mich richten”. Der Tatverdächtige kam im Jahr 2015 offenbar mit Unterstützung von Schleppern nach Österreich.

Laut Gutachten war Afghane zurechnungsfähig

Der ORF wiederum zitiert den geständigen Mann am heutigen Mittwoch mit der Darstellung, dass Jamal A. die beiden Opfer gar nicht töten, sondern nur erschrecken hätte wollen. So oder so: Obwohl der Mann eine Wahnerkrankung besitzt, stuft ihn ein Gutachten als zum Tatzeitpunkt zurechnungsfähig ein. Egal, ob das Urteil letztendlich auf zweifachen Mord oder auf ein anderes Tötungsdelikt lautet, steht dem Afghanen demnach wohl eine lange Freiheitsstrafe ins Haus.

Für den Mann gilt selbstverständlich bis zu einem rechtskräftigen Urteil die Unschuldsvermutung. Für Stirnrunzeln sorgte in diesem Zusammenhang die Ankündigung der einschlägig bekannten Anwältin Astrid W., Identitären-Leiter Martin Sellner verklagen zu wollen. Dieser hatte wenige Tage nach der bestialischen Tat den mutmaßlichen Täter in einer Gedenkrede als „Mörder” bezeichnet – Die Tagesstimme berichtete.


Weiterlesen:

Wegen Gedenkrede: Anwältin verklagt Identitären-Leiter Sellner (21.10.2019)

Messerattacken in Wullowitz: Nun auch zweites Opfer verstorben (18.10.2019)

Messerattacke in Asylunterkunft: Streit wegen Arbeit als Auslöser (16.10.2019)


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Gesellschaft

Erfurt: Mutmaßlich linksextremer Farbanschlag auf AfD-Wahlkreisbüro

Julian Schernthaner

Veröffentlicht

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Am Wochenende machten sich mutmaßliche Linksextremisten an einem AfD-Büro in der thüringischen Landeshauptstadt Erfurt zu schaffen. 

Erfurt. – Am Sonntag schmierten unbekannte Täter einschlägige Symbole und politische Parolen auf die Hausfassade und Fensterscheiben. Obwohl es sich dabei um das Wahlkreisbüro des Bundestagsabgeordneten Stephan Brandner handelt, dürften die Schmierfinken zumindest mit einem Teil der Aufschriften auf AfD-Thüringen-Chef Björn Höcke abzielen.

Nicht einziger Angriff auf AfD-Büro am Wochenende

In roter Sprühfarbe stehen die Parolen „FCK NZS”, „Fickt AfD”, „Volksverdummung Olé” und „Deshalb AfD, Björn, wir haben dir ein Denkmal gebaut”. Damit nehmen die unbekannten Täter wohl auch Bezug auf die Aktion des linksradikalen Zentrum für politische Schönheit, das einst das Berliner Holocaust-Mahnmal in Höckes Nachbargarten nachbauten und dafür auch strafrechtliche Ermittlungen gegen sich hervorrief.

Der Sachschaden wird laut Nordbayerischem Kurier auf etwa 3.000 Euro geschätzt. Im rot-rot-grün regierten Thüringen sind diverse gewaltbereite, linksextreme Gruppen aktiv, immer wieder kommt es zu Angriffen auf Parteibüros der AfD. Deren Einrichtungen sind bundesweit häufig Ziel politischer Gewalt, erst einen Tag zuvor beschmierten mutmaßliche Linksextremisten in Stralsund die Front eines AfD-Büros mit dem Zahlencode 161 („Anti-Faschistische Aktion”).

AfD-Brandner: „Wir weichen nicht!”

Brandner, dessen Wahlkreisbüro wiederholt zum Ziel solcher Attacken wird, gab sich in sozialen Medien trotz des ungustiösen Angriffs kämpferisch. Er macht dabei auch das Vorfeld des politischen Mitbewerbers verantwortlich. Allerdings hätte derartige Anschläge keinerlei Wirkung. Denn: „Das macht mich und uns von der AfD nur noch stärker! Wir weichen nicht und arbeiten weiter für ein besseres Deutschland,” so der Bundestagsmandatar auf Twitter.


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