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Graz

Gedenkkonzert 100 Jahre Ende des Ersten Weltkriegs

Beim gestrigen Gedenkkonzert wurden Werke von Mendelssohn Bartholdy, Pärt und Mauersberger aufgeführt.

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<p>Bild: Grazer Dom / Marco Almbauer [Public domain], <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Grazer_Dom.jpg">von Wikimedia Commons</a> (Bild zugeschnitten)</p>

Bild: Grazer Dom / Marco Almbauer [Public domain], von Wikimedia Commons (Bild zugeschnitten)

Graz. Am gestrigen Sonntag lud die Grazer Dommusik zu einem Konzert im Dom, um beim Gedenkkonzert gemeinsam an das Ende des Ersten Weltkriegs vor 100 Jahren zu erinnern. Unter dem Titel „Verleih uns Frieden gnädiglich“ führten die Sänger des Domchors, der Domkantorei, der Jugendkantorei und des Kinderchors am Dom sowie die Musiker des Domorchesters mehrere Werke auf.

Begeisterung beim Publikum

Darunter waren Felix Mendelssohn Bartholdys Kantate „Verleih uns Frieden“, „Adam’s lament“ von Pärt, die Trauermotette „Wie liegt die Stadt so wüst“ von Mauersberger und Mendelssohns Sinfoniekantate „Lobgesang“. Die Solisten Tetiana Miyus (Sopran), Evgenia Shugai (Mezzosopran) und Johannes Chum (Tenor) begeisterten unter der Leitung von Domkapellmeister Josef M. Döller das gesamte Publikum.

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Zerstörung Dresdens

Rudolf Mauersberger floh nach dem Zweiten Weltkrieg aus Dresden in seinen Heimatort Mauersberg im Erzgebirge. Die Trauermotette „Wie liegt die Stadt so wüst“ wurde von Mauersberger unter den Eindrücken der Zerstörung Dresdens im Zweiten Weltkrieg komponiert. Diese lässt sich in drei Abschnitte teilen. Zu Beginn werden Elend und Not der Stadt geschildert, gefolgt vom zweiten Teil, in dem die Fassungslosigkeit und die Bitte um Erbarmen geschildert werden. Im letzten Abschnitt erflehen die Menschen Gottes Anteilnahme am Elend.

„Wie liegt die Stadt so wüst, die voll Volks war.“

Bach XXI – 2.0

Ab Dezember 2018 lädt die Dommusik zu Konzerten der Bach XXI – 2.0-Reihe. Erst im Mai wurde das Jahrtausendprojekt Bach XXI, in dem die Aufführung sämtlicher geistlicher Kantaten Bachs nach ihrer liturgisch-zeitlichen Bestimmung erfolgte, abgeschlossen. Am 15. Dezember folgt im Dom zu Graz das erste Konzert aus der Fortsetzungsreihe. Ebenfalls unter der Leitung von Josef M. Döller wird die Dommusik ein Weihnachtsoratorium mit Werken von Bach, Saint-Saёns und Mendelssohn Bartholdy aufführen.

Renovierung des Grazer Doms

Ab Ostern 2019 werden im Dom weder Gottesdienste noch Konzerte stattfinden. Grund dafür ist die erforderliche Generalsanierung, mit der ab Mai begonnen wird. Der Dom wird deshalb bis zu Beginn der Adventzeit komplett gesperrt. Die Gottesdienste finden währenddessen im Mausoleum statt.

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