Identitäre Bewegung demonstriert in Bonn gegen den Migrationspakt

Am kommenden Sonntag demonstriert die Identitäre Bewegung in Bonn gegen den UN-Migrationspakt. Auch eine Gegendemonstration ist bereits angemeldet.

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<p>Symbolbild: Panroama von Bonn, Foto von Matthias Zepper [<a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0">CC BY-SA 3.0</a>], <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:General_view_over_bonn.jpg">from Wikimedia Commons</a> </p>

Symbolbild: Panroama von Bonn, Foto von Matthias Zepper [CC BY-SA 3.0], from Wikimedia Commons

Bonn. In der ehemaligen Hauptstadt der Bundesrepublik findet am kommenden Sonntag eine Demonstration gegen den UN-Migrationspakt statt. In dem ehemaligen Regierungsviertel startet die Demonstration um 14:30 Uhr.  Der Ort der Veranstaltung ist an einem symbolträchtigen Ort gewählt. Die Kundgebung findet auf dem Platz der Vereinten Nationen vor dem UN-Campus am früheren Bundestag statt. Zuvor hatte die Identitäre Bewegung durch verschiedene Aktionen gegen und Flashmobs ihren Protest gegen den Migrationspakt zum Ausdruck gebracht.

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„Bonn stellt sich quer“ mit Gegenprotest

In unmittelbarer Nähe ist eine Gegendemonstration angemeldet. Der Protest richtet sich gegen die Identitäre Bewegung, die von den Initiatoren als „Rassisten“ und als „Nazis“ bezeichnet werden. Organisator der Veranstaltung ist das Bündnis „Bonn stellt sich quer“. Es sei offener Widerspruch gefragt, wenn die Identitäre Bewegung demonstriert, so erklärt es das Bündnis in einer öffentlichen Erklärung.

Auch die Antifa in Bonn ruft zur Teilnahme an der Gegendemonstration auf. Sie wirbt dafür mit einem Banner, auf dem steht „Grenzen auf für alle“. Auch eine personelle Nähe zwischen dem Bündnis „Bonn stellt sich quer“ und der Bonner Antifa sind nachweisbar. So wurde bereits bei früheren Demonstrationen mit vom VS beobachteten linksextremen Gruppen kooperiert.

 

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