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Werner Kogler zum Bundessprecher der Grünen gewählt

Im Rahmen des Bundeskongresses der Grünen wurde Werner Kogler heute mit 99,02 Prozent der Stimmen zum neuen Bundessprecher der Partei gewählt.

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<p>Bild: Werner Kogler / Manfred Werner &#8211; Tsui [<a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0">CC BY-SA 3.0</a>], <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Werner_Kogler_Wahlkampfauftakt_Gr%C3%BCne_Nationalratswahl_2013_%C3%96sterreich_2.jpg">from Wikimedia Commons</a> (Bild zugeschnitten)</p>

Bild: Werner Kogler / Manfred Werner – Tsui [CC BY-SA 3.0], from Wikimedia Commons (Bild zugeschnitten)

Wien. Am Samstag ist Werner Kogler beim Bundeskongress in Wien zum Bundessprecher der Grünen gewählt worden. Insgesamt stimmten 203 der 205 Delegierten für Kogler. Im Mai 2019 möchte er bei der EU-Wahl außerdem als Spitzenkandidat antreten – Die Tagesstimme berichtete.

Herbe Kritik an Regierung

Beim Kongress kritisierte Kogler unter anderem die Regierungsparteien. „Mittlerweile ist Blau rechtsextrem. Rechtspopulistisch ist türkis“, so Kogler. Außerdem müsse Europa „vor den alten Nationalisten und den neuen Rechtsextremen geschützt werden“. Die FPÖ sei weiters eng mit Italiens Innenminister Matteo Salvini befreundet und die ÖVP kooperiere mit Viktor Orban. Laut Kogler sei eine Stimme „für diese türkise Truppe“ also automatisch eine „antieuropäische Stimme.“

Kritik an Medien und ÖVP

Kogler meinte in seiner Rede auch, dass gerade Ökothemen zeigen würden, dass es die Grünen brauche, „weil es macht sonst niemand in dieser Konsequenz“. Kritik übte der neu gewählte Bundessprecher an den Medien. Diese würden nicht ausreichend über die Aktivitäten der Grünen berichten. Auch die Themen Migrationspakt und Asyl fanden Einzug in seine Rede. Laut Kogler soll sich die ÖVP bei der Entscheidung über den Austritt aus dem UN-Migrationspakt von „rechten Trollfabriken“ treiben gelassen haben.

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