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Mexiko

Demonstration gegen Migrationsströme

In der mexikanischen Grenzstadt Tijuana ist die Stimmungslage angespannt. Immer mehr Migranten aus Mittelamerika erreichen die Stadt. In der Bevölkerung macht sich Unverständnis breit.

2 Minuten Lesezeit
<p>Symbolbild: Grenze zwischen den USA und Mexiko, San Diego (links) und Tijuana(rechts) // Foto von Sgt. 1st Class Gordon Hyde [Public domain], <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Border_USA_Mexico.jpg">via Wikimedia Commons</a></p>

Symbolbild: Grenze zwischen den USA und Mexiko, San Diego (links) und Tijuana(rechts) // Foto von Sgt. 1st Class Gordon Hyde [Public domain], via Wikimedia Commons

Mexiko. Tausende Menschen aus Honduras, El Salvador und weiteren Ländern Zentralamerikas strömen nach Mexiko. Ihr erklärtes Ziel sind die Vereinigten Staaten. Diese verstärken doch zunehmend ihre Grenzkontrollen, sodass die Flüchtlinge erst einmal in Mexiko ausharren müssen. Dies geschieht zumeist in Tijuana, der wohl bekanntesten Grenzstadt Mexikos. Prognostiziert sind weitere tausende Migranten, die in den nächsten Tagen die Stadt erreichen sollen.

„Raus mit den Invasoren“

Am vergangenen Sonntag gab es erste Demonstrationen von Mexikanern gegen die Migranten. Informationen der WELT zur Folge schwenkten sie Fahnen mit der Aufschrift „Nicht noch mehr Karawanen“ und „Raus mit den Invasoren.“ Mehrere hundert Demonstranten versammelt sich vor einer Sportanlage, in der die Migranten untergebracht waren. Auch mit der Polizei kam es zu handgreiflichen Auseinandersetzungen.

Die Vorbehalte der Demonstranten richten sich zumeist gegen die drastische Armut und Gewalt der Honduraner. Deren Lebensstandard ist noch deutlich unter dem der Mexikaner. „Später stellt sich heraus, dass das Mörder sind. Es sind keine guten Leute. Und hier sind schon genug Menschen“, wird eine Demonstrantin von der WELT zitiert. Außerdem belasten sie die Sozialsysteme, die sowieso schon viel zu schwach seien, meint ein weiterer Demonstrant.

Keine Zukunft in den USA

Gerade die Migranten aus Honduras und El Salvador sind in ihrem Alltag in Honduras mit großer Gewalt konfrontiert. Ihre Heimatländer gelten als die gefährlichsten der Welt. Junge Straßenbanden erpressen Schutzgeld und kontrollieren ganze Straßenviertel. Die Macht des Staates ist sehr begrenzt. Im nördlichen Amerika suchen sie nach einem besseren Leben.

Doch auch der amtierende US-Präsident Donald Trump forderte die Migranten schon vor Wochen auf wieder nach Hause zu gehen. Es gäbe für sie in den Vereinigten Staaten keine Zukunft. Außerdem würden die Menschen in ihrem Heimatland viel dringender benötigt werden. Trump begann bereits die Kontrollen an der Grenze zu den USA zu verstärken. Medial verstärkte er noch einmal seine Haltung.

 

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