Österreich Politik

Heim neuer RFS‐Obmann: Freiheitliche Studenten wählen Bundesvorstand

Der neue RFS-Bundesvorstand (von li. nach re.): Bernhard Hainberger (Finanzreferent), Freya Mölzer (2. Stellvertreterin), Lukas Heim (Bundesobmann", Tatjana Schraml (Geschäftsführerin), Sascha Hirz (1. Stellvertreter). Bild: (C) Ring Freiheitlicher Studenten.

Im Rahmen seines ordentlichen Bundesdelegiertentages wählte der Ring Freiheitlicher Studenten (RFS) seinen neuen Vorstand. 

Wien. – Wie der RFS in einer Aussendung mitteilt, übernimmt der 23‐jährige Lukas Heim damit die Agenden der freiheitlichen Studentenfraktion. Der Vorarlberger studiert derzeit Politikwissenschaften an der Uni Wien. Er folgt damit auf Maximilian Stangl, welcher nach dem Ausscheiden des etatmäßig gewählten Lukas Feichtenschlager sechs Wochen lang die Geschicke leitete.

Linker Koalition „auf die Finger schauen”

Der neue Obmann betont, dass der RFS die „einzig echte Alternative zur linken ÖH‐Exekutive” sei. Diese kümmere sich lieber um „ideologische Klientelpolitik” anstatt um die Belange der Studenten. Er gibt sich kämpferisch und will der ÖH weiterhin „genau auf die Finger schauen”. Die linke Koalition aus Verband Sozialistischer StudentInnen (VSStÖ), Grüne und Alternative Studenten (GRAS) und Fachschaftslisten (FLÖ) verfügt über eine knappe Mehrheit in der ÖH‐Bundesvertretung (29 von 55 Sitzen).

Als Stellvertreter des Neo‐Obmanns agieren in der kommenden Periode Sascha Hirz vom RFS Oberösterreich und Freya Mölzer vom RFS Graz als erster Stellvertreter bzw. zweite Stellvertreterin. Als Finanzreferent wird Bernhard Hainberger fungieren. Geschäftsführerin bleibt demnach offenbar Tatjana Schraml. Mit dem neuen Vorstand sieht man sich „sowohl strukturell als auch personell” für kommende Herausforderungen gerüstet. Heim ist überzeugt, dass dies auch von den Studenten wahrgenommen würde.

RFS zuversichtlich für ÖH‐Wahlen im Mai

Der erste wichtige Prüfstein wird hier die kommende ÖH‐Wahl im Mai 2019. Die freiheitlichen Studenten verfügen derzeit nur über ein einziges von 55 Mandaten in der ÖH‐Bundesvertretung. Man zeigt sich allerdings zuversichtlich, dass man innerhalb der ÖH „weiter an Bedeutung gewinnen” könne. Dafür wolle man den „bisherigen Weg fortsetzen”. Die blauen Studenten verweisen hier auf eigene Vorstöße, etwa die Veröffentlichungspflicht schriftlicher Anfragen auf der ÖH‐Homepage.

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