DGB will keine Räume mehr an Antifa vermieten

Beim Bundeskongress in Berlin betonte DGB-Chef Hoffmann, dass man keine Räumlichkeiten mehr an die Antifa vermieten werde.

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<p>Bild: DGB-Haus Köln / © Raimond Spekking&nbsp;/&nbsp; / Bild: Symbolbild Antifa / Libertinus rebelArte [<a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/es/deed.en">CC BY-SA 3.0 es</a>], <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Anti-Nazi-Demonstration_in_Dresden_2012-02-18_(06).jpg">via Wikimedia Commons</a> / (Bilder zugeschnitten / Collage: Die Tagesstimme</p>

Bild: DGB-Haus Köln / © Raimond Spekking /  / Bild: Symbolbild Antifa / Libertinus rebelArte [CC BY-SA 3.0 es], via Wikimedia Commons / (Bilder zugeschnitten / Collage: Die Tagesstimme

Berlin. Am gestrigen Dienstag ist der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) auf Distanz zur linksextremen Antifa gegangen. Auf dem Twitter-Profil der Pressestelle der Gewerkschaft der Polizei (GdP) ist zu lesen, dass in Zukunft keine DGB-Häuser mehr an gewaltbereite Gruppen vermietet werden.

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— GdP Pressestelle (@GdPPresse) November 27, 2018

Außerdem müsste man sich „den Kampf gegen Rechtsextremismus von niemandem erklären lassen“, so Reiner Hoffmann. Man werde deshalb keine Räumlichkeiten mehr an Gruppen vermieten, „die aus ideologischer Verblendung Rechtsstaat mit NS-Staat gleichsetzen und damit offen gegen unsere Prinzipien, aber auch gegen unsere Kolleginnen und Kollegen agitieren.“

Gewalt gegen Polizisten

Bereits im vergangenen Jahr gab es seitens der GdP Kritik an dem „Antifa Kongreß Bayern“. Dieser fand damals im DGB-Haus in München statt. In einer Stellungnahme auf Facebook hieß es dazu: „Erstens: Wir als GdP stellen uns ganz deutlich und mit aller Kraft gegen Faschismus und jede Form von Radikalismus. Zweitens: Solang es aus den Reihen der Antifa gewalttätige Angriffe auf unsere Kolleginnen und Kollegen gibt, darf es nicht sein, dass sie ihre Veranstaltungen in Räumlichkeiten des DGB abhalten. Es gibt kein Recht auf Gewalt – von wem auch immer. Wer das nicht verstanden hat, hat aus der Geschichte nichts gelernt.“

Kritik an politischen Parteien

Der damalige Bundesvorsitzende der GdP, Bernhard Witthaut, erklärte schon 2011, dass man bei den Demonstrationen am 1. Mai keine Linksextremisten in den eigenen Reihen dulden dürfe. In einem Interview mit der Jungen Freiheit sagte Witthaut, dass auch der DGB Sorge dafür tragen müsse, „dass er nicht als Deckmantel von gewaltbereiten extremistischen Gruppen benutzt wird.“ Kritik äußerte er damals auch an den politisch Verantwortlichen: „Ich habe manchmal das Gefühl, dass es bei dem ein oder anderen eine heimliche Sympathie gibt, wenn wieder etwas passiert, bis hinein in das bürgerliche Lager und in die etablierten Parteien.“ Das gelte vor allem für die Linkspartei.

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