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Linksextreme Gewalt in Halle

„Vorstufe zu organisiertem Terror“

In der sachsen-anhaltischen Stadt Halle soll es gestern erneut zu einem Angriff auf das patriotische Hausprojekt „Flamberg“ gekommen sein. 

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<p>Bild: Angriff auf das patriotische Hausprojekt &#8222;Flamberg&#8220; in Halle/Saale / Bild: Ein Prozent (Bild zugeschnitten)</p>

Bild: Angriff auf das patriotische Hausprojekt „Flamberg“ in Halle/Saale / Bild: Ein Prozent (Bild zugeschnitten)

Halle/Saale. Immer häufiger haben Patrioten in Halle mit Gewalt seitens linksextremer Kräfte zu kämpfen. Erst gestern wurde laut dem Verleger Götz Kubitschek das patriotische Hausprojekt „Flamberg“ in der Adam-Kuckhoff-Straße 16 angegriffen. „Ein Steinhagel prasselte gegen Fassade, Fensterscheiben und Tür“, schreibt Kubitschek in seiner Stellungnahme. Dabei sei es egal, ob es sich bei den Tätern um „anpolitisierte Jugendliche“ handle, oder ob von einer „in aller Ruhe ausgeführten Aktion der extremen Linken“ ausgegangen werden müsse.

Angriffe auf Personen und Eigentum

Von der Gewalt seien aber auch Sympathisanten der Identitären und das Eigentum von Patrioten betroffen. Einem Sympathisant sei gestern aufgelauert worden. Dabei sollen vier Angreifer das Auto des Mannes demoliert haben. Erst vor einigen Tagen soll das Auto eines der Hausbewohner „entglast und zerkratzt“ worden sein. Auch alle vier Reifen seien zerstochen worden. Angriffe wie diese würden sich Kubitschek zufolge in letzter Zeit häufen.

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Triumph für Täter

Für Kubitschek gab es bisher zwei Gründe, um mit Fällen wie diesen nicht an die Öffentlichkeit zu gehen: „Zum einen ist es für die Täter ein Triumph, sich vor den eigenen Leuten mit einer öffentlichkeitswirksamen Straftat brüsten zu können – wohl wissend, dass es im Grunde ausgeschlossen ist, jemals ausfindig gemacht und bestraft zu werden. Zum anderen wird alles öffentliche Sprechen über linke Gewalt, linke Denunziation, Verleumdung und Ausmerzungsphantasie sofort umgedreht in eine Unterstellung: Wir seien Meister darin, uns als Opfer zu stilisieren.“

„Vorstufe zu organisiertem Terror“

An dem patriotischen Hausprojekt sind nach Angaben des Verlegers auch die Bürgerinitiative Ein Prozent e.V., das Institut für Staatspolitik (IfS), der Verlag Antaios und identitäre Aktivisten beteiligt. Allein seit Anfang November seien drei Autos junger Patrioten zerstört beziehungsweise schwer beschädigt worden und auf das Haus sei ein Steinhagel hinabgeprasselt. Außerdem hätten auch „aggressive Nachstellungen bis in den privaten Bereich“ stattgefunden. All das sei „keine ‚harte‘ politische Auseinandersetzung mehr“, sondern „die Vorstufe zu organisiertem Terror“.

Linke Projekte werden offen unterstützt

Kubitschek kritisiert neben der existierenden Gewalt gegen Patrioten, dass linke Projekte „als Teil der antifaschistischen Gegenkultur zu einem angeblichen ‚Rechtsruck‘ akzeptiert bis offen gefördert“ würden. Als Beispiel nennt er das Hausprojekt „Hasi“, das von „Künstlern, Politikern und Akteuren der sogenannten Zivilgesellschaft in der Saalestadt romantisiert, idealisiert, verteidigt“ wird. Dort würden linksradikale Schulungsveranstaltungen und auch Kampfsporttraining stattfinden.

Lesen Sie hier die Stellungnahme in voller Länge

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