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Mädchenmord in Steyr

Tatverdächtiger Afghane in Wien festgenommen

Zwei Tage nach der unfassbaren Bluttat in der oberösterreichischen Stadt Steyr stellte sich der tatverdächtige Afghane der Polizei in Wien. 

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<p>Symbolbild: Polizeiauto / By Plani [<a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0">CC BY-SA 3.0</a>], <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Polizei_VW-Touran_03.jpg">from Wikimedia Commons</a></p>

Symbolbild: Polizeiauto / By Plani [CC BY-SA 3.0], from Wikimedia Commons

Steyr/Wien. – Es waren traurige Szenen, die sich am Sonntagabend in der 38.000-Seelen-Stadt im Traunviertel abspielten. Eine österreichische Frau fand ihre 16-jährige Tochter Michelle F. leblos in ihrem Zimmer, der Rücken des Mädchens von Messerstichen übersät. Der mutmaßliche Täter: Saber A., der 17-jährige Freund der Jugendlichen. Weil dieser vom Tatort verschwand, erließ die Staatsanwaltschaft eine Festnahmeanordnung gegen den Afghanen.

Tatverdächtiger rief Polizei offenbar selbst

Nun hatte die Flucht des mittlerweile europaweit gesuchten Mann ein jähes – und mehr oder minder freiwilliges – Ende. Am Bahnhof in Wien-Floridsdorf betätigte der Afghane den Notruf um die Mittagszeit selbst. Anschließend ließ er sich dem Bericht des ORF zufolge von den Beamten widerstandslos festnehmen. Bereits zuvor verdichteten sich die Hinweise, dass sich der Mann in der Bundeshauptstadt aufhalten könnte.

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Allerdings ist bislang unklar, ob die Befragungen noch am Dienstag oder erst am Mittwoch beginnen. Die Ermittler erhoffen sich davon auch Erkenntnisse über das Motiv des Migranten. Außerdem erwartet man sich davon Aufschlüsse zum Ablauf der grauslichen Tat. Für den 17-jährigen Afghanen gilt die Unschuldsvermutung.

Afghanen bei Messerangriffen überrepräsentiert

Der Fall schlägt nun auch in der Landespolitik hohe Wogen. Landeshauptmann Thomas Stelzer (ÖVP) und der freiheitliche Klubobmann Herwig Mahr möchten das Thema beim Landessicherheitsrat am kommenden Montag thematisieren. Immer wieder sorgen Gewaltdelikte der afghanischen „Problemgruppe“ in Oberösterreich für Entsetzen. Bereits seit dem Frühjahr ist bekannt, dass Afghanen bei Delikten mit Hieb- und Stichwaffen in Bundesland exponentiell überrepräsentiert sind.

Allerdings betrifft das Problem leider nicht nur Oberösterreich: Erst vor zwei Wochen hielt ein brutaler Messermord die Tiroler Landeshauptstadt Innsbruck in Atem. Dort verstarb ein 21-jähriger Vorarlberger nach einem Stich in die Halsgegend – tatverdächtig ist hier ein abgelehnter Asylwerber aus Afghanistan. Über diesen wurde mittlerweile die Untersuchungshaft verhängt – Die Tagesstimme berichtete.


Weiterlesen: 

Bluttat in Steyr: Fahndung nach tatverdächtigem Afghanen läuft (10.12.2018)

Messermord in Innsbruck: U‐Haft über tatverdächtigen Afghanen verhängt (28.11.2018)

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