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Straßburg: Polizei erschießt mutmaßlich islamistischen Attentäter

Symbolbild: privat / DIe Tagesstimme.

Zwei Tage nach dem verheerenden Anschlag auf den Weihnachtsmarkt im elsässischen Straßburg konnten die Einsatzkräfte den mutmaßlichen Attentäter stellen. 

Straßburg.Medienberichten zufolge trafen die Polizeibeamten den Tatverdächtigen gegen 21 Uhr im Stadtteil Neudorf auf der Straße an. Beim Versuch, den flüchtigen Cherif Chekatt, einen 29‐jährigen mit nordafrikanischen Wurzeln, festzunehmen, eröffnete dieser allerdings das Feuer auf die Polizisten. Daraufhin erschossen Beamte den Tatverdächtigen.

Attentäter rief „Allahu Akbar”

Am Dienstag hatte Chekatt am traditionsreichen Weihnachtsmarkt in der Grenzstadt mit Schüssen sowie einem Messer mehrere Menschen getötet und zahlreiche weitere verletzt – Die Tagesstimme berichtete. Der insgesamt 27‐fach vorbestrafte Mann, der als islamistischer Gefährder galt, soll Zeugenberichten zufolge bei seinem Attentat „Allahu Akbar„gerufen haben. Diese muslimische Gebetsformel (‚Gott ist groß’) entwickelte sich in den vergangenen Jahren auch zum Schlachtruf von gewaltbereiten Islamisten und Dschihadisten.

Terrormiliz bekennt sich zu Anschlag

Nach dem unfassbaren Vorfall in der Straßburger Innenstadt galt in der Region die höchste Terrorwarnstufe. Mittlerweile gilt ein terroristisches Motiv als gesichert. Neben den zahlreichen einschlägigen Indizien bekannte sich inzwischen auch die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) zum Anschlag. Im IS‐Propagandakanal Amaq bezeichnete man den „Angreifer” als „Soldat” des IS. Dieser sei dabei Aufrufen gefolgt, Angriffe auf Bürger jener Staaten anzugreifen, deren Koalition in Syrien und im Irak militärisch gegen die Gruppe vorgeht.


Weiterlesen: 

Straßburg: Terrorverdacht erhärtet sich – Attentäter rief ‚Allahu Akbar!’ (12.12.2018)

Anschlag in Straßburg: Täter als islamistischer Gefährder bekannt (12.12.2018)

1 Kommentar

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  • Der Rote Faden bei Gefährdern sowie Terror und Gewalttaten im öffentlichen Raum ist zumeist immer derselbe: Muslim‐polizeibekannt.
    Man hat noch nie oder äusserst selten gelesen: Christ‐polizeibekannt, Jude‐polizeibekannt, Buddhist‐polizeibekannt, Hindu‐polizeibekannt etc.

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