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Gabalier kritisiert Standard und Falter vor 14.500 Menschen

Vor mehreren Tausend Besuchern kritisierte Andreas Gabalier bei einem Konzert in Wien die Blätter Standard und Falter.

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<p>Bild: Andreas Gabalier / Manfred Werner (Tsui) [<a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0">CC BY-SA 3.0</a>], <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Andreas_Gabalier_-_Amadeus_Awards_2013_a.jpg">from Wikimedia Commons</a> (Bild zugeschnitten)</p>

Bild: Andreas Gabalier / Manfred Werner (Tsui) [CC BY-SA 3.0], from Wikimedia Commons (Bild zugeschnitten)

Wien. Der österreichische Volksmusiker Andreas Gabalier hat bei seinem letzten Konzert 2018 in der Wiener Stadthalle die linksliberalen Medien Standard und Falter kritisiert. Vor 14.500 Besuchern bezeichnete er den Standard als „Standort“ und den Falter als „Flater“, deren Redakteure „undercover in der Halle“ seien, um „verheerende Geschichten“ zu schreiben.

Standard und Falter gegen Gabalier

Laut Gabalier seien die Zeitungen gegen ihn, weil er „die Hymne so gesungen“ hatte. Im Jahr 2014 hatte Gabalier beim österreichischen Gran Prix in Spielberg die nunmehr per Bundesgesetz geänderte Hymne in der alten Version gesungen und die mittlerweile vorkommenden Töchter nicht erwähnt. Damals meinte er, dass er die Hymne so gesungen habe, wie er es in der Volksschule gelernt hat. Gabalier kritisierte auch, dass die Zeitungen Presseförderungen „in Millionenhöhe“ bekommen, „um diesen Quargl abzudrucken“.

Reaktionen im Netz

Gabalier lobte beim Konzert sein Publikum dafür, dass es sich „eine eigene Meinung gebildet“ hat. Solange die Österreicher „im Dirndkleid außer Haus gehen“ beziehungsweise „in der Lederhosen dastehen, ist die Welt noch in Ordnung“, sagte er. Auf Twitter äußerten sich bereits mehrere Nutzer zu Gabaliers Aussagen, darunter auch Falter-Chefredakteur; Florian Klenk. Er meint, dass der Musiker „zu einem zünftigen Steitgespräch“ in die Falter Redaktion kommen sollte.

https://twitter.com/florianklenk/status/1074213169806098432

Ein Nutzer antwortet direkt auf Florian Klenks Beitrag und meint, dass Gabalier vielleicht gar nicht mit ihm reden wolle. Er könne sich daher sein kariertes Hemd ausziehen und das „Schmuddel Sakko“ wieder anziehen.

Ein weiterer Nutzer zeigt sich erfreut darüber, dass „Gabalier darauf pfeift, was genannte Herren jetzt über ihn schreiben werden“. Sein Erfolg sei nicht von Medien und Meinungsmachern abhängig.

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