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Straßburger Anschlag

Zahl der Todesopfer steigt auf fünf

Mittlerweile ist die Zahl der Todesopfer des Anschlags in Straßburg bereits auf fünf gestiegen. Das Motiv des mutmaßlichen Attentäters ist indes immer noch unklar.

2 Minuten Lesezeit
<p>Bild: Gedenken am Hauptplatz in Straßburg / Bild privat</p>

Bild: Gedenken am Hauptplatz in Straßburg / Bild privat

Straßburg.  Wie die Pariser Staatsanwaltschaft gestern Abend bekanntgab, ist fünf Tage nach dem Anschlag in Straßburg ein weiteres Opfer seinen Verletzungen erlegen. Bei dem Verletzten handelt es sich um einen Polen. Die Zahl der Todesopfer des Anschlags steigt damit auf fünf. Bei dem Anschlag waren auch zahlreiche Menschen verletzt worden. Am Donnerstagabend konnte die Polizei den mutmaßlichen Attentäter nach einer Großfahndung stellen. Er wurde auf der Flucht erschossen (Die Tagesstimme berichtete).

Motiv immer noch unklar

Wie der ORF berichtet, ist das Motiv des mutmaßlichen Attentäters immer noch nicht eindeutig geklärt. Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) reklamierte den Anschlag nach dem Tod Chekatts indes für sich und bezeichnete ihn posthum als einen ihrer „Soldaten“. Laut mehrere Zeugenberichte soll Chekatt während seiner Tat die Worte „Allahu akbar“ (Gott ist groß) gerufen haben. Der französische Innenminister Christophe Castaner zweifelt trotzdem an einem islamistischen Hintergrund. Vonseiten der Behörden hieß es hingegen, dass eine Radikalisierung Chekatts während eines Gefängnisaufenthalts aufgefallen sei. Weiters wurde er vom Geheimdienst überwacht und in zwei Anti-Terror-Verzeichnissen geführt.

Straßburg gedenkt der Opfer

In der Innenstadt der Elsass-Metropole wurden inzwischen vielerorts Blumen niedergelegt und Kerzen angezündet. Am Sonntag gedachten in Straßburg Hunderte Menschen der Opfer.

Bild: Blumen und Kerzen am Straßburger Hauptplatz / Bild privat

Am vergangenen Dienstag schoss der mutmaßliche Täter in der Altstadt von Straßburg auf Besucher des traditionellen Weihnachtsmarkts. In weiterer Folge lieferten sich Spezialkräfte in der Innenstadt zweimal Schusswechsel mit Chekatt. Aufgrund der gefährlichen Lage trafen die Behörden zahlreiche Sicherheitsvorkehrungen. In derselben Nacht hatte die französische Regierung auch die höchste Terrorwarnstufe ausgerufen.

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