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Straßburger Anschlag: Zahl der Todesopfer steigt auf fünf

Monika Šimić

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am

Mittlerweile ist die Zahl der Todesopfer des Anschlags in Straßburg bereits auf fünf gestiegen. Das Motiv des mutmaßlichen Attentäters ist indes immer noch unklar.

Straßburg.  Wie die Pariser Staatsanwaltschaft gestern Abend bekanntgab, ist fünf Tage nach dem Anschlag in Straßburg ein weiteres Opfer seinen Verletzungen erlegen. Bei dem Verletzten handelt es sich um einen Polen. Die Zahl der Todesopfer des Anschlags steigt damit auf fünf. Bei dem Anschlag waren auch zahlreiche Menschen verletzt worden. Am Donnerstagabend konnte die Polizei den mutmaßlichen Attentäter nach einer Großfahndung stellen. Er wurde auf der Flucht erschossen (Die Tagesstimme berichtete).

Motiv immer noch unklar

Wie der ORF berichtet, ist das Motiv des mutmaßlichen Attentäters immer noch nicht eindeutig geklärt. Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) reklamierte den Anschlag nach dem Tod Chekatts indes für sich und bezeichnete ihn posthum als einen ihrer „Soldaten”. Laut mehrere Zeugenberichte soll Chekatt während seiner Tat die Worte „Allahu akbar” (Gott ist groß) gerufen haben. Der französische Innenminister Christophe Castaner zweifelt trotzdem an einem islamistischen Hintergrund. Vonseiten der Behörden hieß es hingegen, dass eine Radikalisierung Chekatts während eines Gefängnisaufenthalts aufgefallen sei. Weiters wurde er vom Geheimdienst überwacht und in zwei Anti-Terror-Verzeichnissen geführt.

Straßburg gedenkt der Opfer

In der Innenstadt der Elsass-Metropole wurden inzwischen vielerorts Blumen niedergelegt und Kerzen angezündet. Am Sonntag gedachten in Straßburg Hunderte Menschen der Opfer.

Bild: Blumen und Kerzen am Straßburger Hauptplatz / Bild privat

Am vergangenen Dienstag schoss der mutmaßliche Täter in der Altstadt von Straßburg auf Besucher des traditionellen Weihnachtsmarkts. In weiterer Folge lieferten sich Spezialkräfte in der Innenstadt zweimal Schusswechsel mit Chekatt. Aufgrund der gefährlichen Lage trafen die Behörden zahlreiche Sicherheitsvorkehrungen. In derselben Nacht hatte die französische Regierung auch die höchste Terrorwarnstufe ausgerufen.

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1 Kommentar

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  1. Avatar

    Peter Lüdin

    17. Dezember 2018 at 12:50

    Attentat durchgeführt, Opfer tot oder verletzt, Täter erschossen, Politiker bekunden Beileid und die Bevölkerung trauert. Medien berichten und danach wird alles vergessen. Der Wahnsinn geht ungebremst weiter und auf den Flughäfen demonstrieren „Asylaktivisten”, wenn Straftäter abgeschoben werden sollen.

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US-Wahl: Bernie Sanders steigt aus Rennen um Kandidatur aus

Joshua Hahn

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am

Während des Wahlkampfes in den USA hat Demokraten-Kandidat Bernie Sanders das Handtuch geworfen. 

Washington D.C. – Mit seinem Rückzug macht Sanders den Weg für den Politiker Joe Biden frei, welcher sich im eigenen Lager und bei den Wählern großer Beliebtheit erfreut.

Sanders lag hinter Biden

Bei den Vorwahlen erzielte Sanders zuletzt keine besonders guten Ergebnisse. Nachdem sich der ehemalige Vizepräsident Biden einen Vorsprung erkämpft erkämpfte, ist der linke Senator Sanders aus dem Rennen um die Kandidatur für die kommende Präsidentschaftswahl ausgestiegen. Dies berichtet unter anderem die „Zeit“.

Ursprünglich sollte die Frage, wer als Kandidat für die US-Demokraten antritt, beim kommenden Parteitag geklärt werden. Dieser wurde jedoch aufgrund der gegenwärtigen Corona-Pandemie um einen Monat verschoben. Die Präsidentschaftswahl findet am 3. November statt.

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Einreisestopp: EU-Kommission empfiehlt Verlängerung

Joshua Hahn

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Die EU-Staaten erklärten sich Mitte März dazu bereit, nicht notwendige Einreisen für zunächst 30 Tage zu untersagen.

Brüssel. – Aufgrund der derzeitigen Situation hat sich die EU-Kommission für eine Verlängerung des verhängten Einreisestopps bis zum 15. Mai ausgesprochen.

Bundesinnenministerium hält Verlängerung für sinnvoll

Ob die Mitgliedstaaten sich an die Empfehlung der Kommission halten, entscheidet jedes Land selbst. Das deutsche Bundesinnenministerium zeigte sich jedoch bereits einverstanden mit einer Verlängerung der Maßnahmen. Laut Bericht der „Zeit“ erklärte ein Sprecher, dass Lockerungen derzeit „noch nicht vertretbar“ seien. Man halte den Vorschlag deshalb für richtig. Da die Maßnahmen nur helfen würden, wenn alle Staaten sie einhielten, forderte die Behörde die anderen Mitglieder zudem dazu auf, mitzuziehen.

Ausgenommen vom Einreiseverbot sind zum Beispiel Ärzte, Pfleger, Diplomaten sowie Staatsbürger, welche zurück einreisen wollen.

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Boot mit 67 Migranten an Bord auf Lampedusa gelandet

Monika Šimić

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Nachdem im März schon einige hundert Migranten in Italien angekommen waren, sind heute weitere Menschen dort eingetroffen. Wohin die von der „Alan Kurdi” aufgenommenen Migranten gebracht werden, ist indes noch unklar.

Lampedusa. – Heute ist ein Boot mit 67 Menschen an Bord auf der italienischen Insel Lampedusa eingetroffen. Die Hilfsorganisation „Alarm Phone”, bei der die Migranten um Hilfe gebeten hatten, bemängelte, dass Malta dem seeuntauglichen Boot in seinen Gewässern keine Hilfe geleistet habe.

Migranten in Lampedusa gelandet

Nachdem das Boot italienische Gewässer erreichen hatte, wurde es bis zum Hafen von Lampedusa eskortiert. „Wir sind glücklich, dass die Menschen am Leben sind”, twitterte die Hilfsorganisation. Sieben weitere Menschen erreichten Sizilien an Bord eines Schlauchbootes. Wie der ORF berichtet, waren vier davon Erwachsene und drei Kinder. Sie wurden unweit der Stadt Marsala von einem Schiff der Küstenwache an Land gebracht.

NGO fordert Unterstützung von Deutschland

Das Schiff der deutschen NGO „Sea Eye” war nach einer zweimonatigen Pause erst vor einer Woche wieder in See gestochen. Am Montag nahm das Schiff 150 Migranten von zwei Holzbooten auf dem Mittelmeer auf. Dabei soll es auch zu einem Zwischenfall gekommen sein. Ein weiteres Boot mit libyscher Flagge soll die „Alan Kurdi” bei ihrer Aktion gestört und Schüsse in die Luft abgefeuert haben.

Noch immer ist aber unklar, wohin das deutsche Schiff die Migranten nun bringen wird. „Wir brauchen dringend einen sicheren Hafen”, erklärte Gorden Isler, Sprecher der Organisation „Sea Eye”. Wegen der Corona-Krise fürchte er aber Schwierigkeiten. Italien und Malta verweigerten der NGO zufolge bereits die Landung der Menschen. Als Begründung gaben die beiden Küstenstaaten den gesundheitlichen Notstand im eigenen Land an, wie „Sea Eye” erklärte. „Unser Flaggenstaat wird uns hier unterstützen müssen”, fordert Isler die Bundesrepublik Deutschland auf.

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