Kultur

Aula”-Nachfolger: Das „Freilich”-Magazin tritt an die Öffentlichkeit

Symbolbild Bibliothek (CC0) / Titelcover "Freilich" / Collage: Die Tagesstimme

Die „Freilich Medien GmbH” geht mit dem zweimonatlichen Politikmagazin „Freilich“ an die Öffentlichkeit. „Wir wollen das Spektrum der bisher erscheinenden Publikationen des freiheitlichen Lagers und seiner Sympathisanten ergänzen und den Kreis in gewisser Hinsicht mit dieser Art von Zeitschrift schließen”, so Geschäftsführer DI Heinrich Sickl in einem Interview auf der eigenen Homepage.

Graz. – Das Rätselraten um die Nachfolge des Anfang Sommer eingestellten „Aula”-Magazins hat nun ein Ende. Die neue Zeitschrift trägt den Namen „Freilich – Das Magazin für Selbstdenker”, umfasst rund 100 Seiten und wird alle zwei Monate erscheinen. Eigentümer der „Freilich Medien GmbH” ist der Freiheitliche Akademikerverband der Steiermark. Die Startauflage liegt laut eigenen Angaben bei 10.000 Stück.

Neue Redaktion und neue Inhalte

Neu am Magazin ist aber nicht nur der Name, sondern auch Redaktion und Autorenteam wurden neu aufgestellt. Chefredakteur ist der gebürtige Niedersachse Ulrich Novak, ein ehemaliger TV‐Produzent und Sachbuchautor. Thematisch befasst sich „Freilich” mit österreichischer Innenpolitik, europäischen Lageanalysen sowie sozialen und kulturellen Entwicklungen in Österreich und den Nachbarländern. Besonderes Augenmerk legt das Magazin dabei auf Reportagen und Interviews. „Freilich” sieht sich weder als Theorie‐Zeitschrift noch als „politische Agitationsplattform”.

Wir sind diskursneugierig”

Wir sind ein unabhängiges Magazin, das freilich eine inhaltliche Nähe zur FPÖ hat. Man muss nicht raten, welchem politischen Lager wir uns nahe fühlen. Gleichzeitig sehen wir das als kritische Nähe”, betont DI Heinrich Sickl, Obmann des FAV Steiermark und FPÖ‐Politiker, gegenüber der Tagesstimme.

Mit dem Magazin will man nicht nur klassische Mitglieder der Freiheitlichen Akademikerverbände ansprechen, sondern auch darüber hinaus Leser erreichen. „Lesen sollten ‚Freilich‘ vor allem allerdings diejenigen, die alters‐ und geschlechterunabhängig an politisch freiheitlichen Positionen und realpolitischer Umsetzbarkeit derselben interessiert sind. Bei uns sind alle gut aufgehoben, die ihren geistig‐politischen Horizont auf gehobenem Niveau nach erweitern und da und dort faktensicher verfestigen wollen”, so Chefredakteur Novak. Und auch Sickl hält fest:

Lesen soll und kann uns eigentlich jeder, egal welcher politischen Couleur. Wir sind diskursneugierig, wenn man so will.”

Neugründung war notwendig

Anfang Juni hatte FAV‐Obmann Sickl das Aus für die davor medial scharf kritisierte Zeitschrift „Aula” erklärt und gleichzeitig ein neues Magazin angekündigt. „Die Neugründung war eben notwendig, weil das, was davor war, sich überlebt hatte. Heute sind rund ein Drittel der Wähler in Österreich freiheitlich, von den Werten her dürfte der Bereich noch größer sein. Wer sich da im Ghetto fühlt, ist fehl am Platz. Wir kommen als professionelle, kritische Stimme aus der Mitte der Gesellschaft und wollen professionellen Journalismus bieten”, erklärt der „Freilich”-Geschäftsführer im Gespräch mit der Tagesstimme.

Interview mit Salvini

In der ersten Ausgabe von „Freilich” liegt der Schwerpunkt beim Thema „Migration”. Besonders freut Sickl, dass man Italiens Innenminister Matteo Salvini für ein Interview gewinnen konnte.

Hier die erste Ausgabe von „Freilich” ansehen:

„Freilich” kann man hier bestellen: http://www.freilich-magazin.at/abonnieren/
Ein Abonnement kostet 76 Euro (Österreich) bzw. 85 Euro (Deutschland) pro Jahr.

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