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Grüner

Boris Palmer fordert Kopftuchverbot an Schulen und Kindergärten

Grünen-Politiker Boris Palmer sorgt mit seiner Forderung nach einem Kopftuchverbot einmal mehr für Aufsehen. Unterstützung erhält der Oberbürgermeister von der AfD.

2 Minuten Lesezeit
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Symbolbild (CC0)

Tübingen. Der grüne Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer fordert ein Kopftuchverbot für junge Mädchen an Schulen und Kindergärten. In einem offenen Brief teilte Palmer mit, Erstunterzeichner einer Petition der Frauenrechtsorganisation Terre des Femmes zu sein, welche sich für ein Kopftuchverbot für minderjährige Mädchen im öffentlichen Raum einsetzt.

Offener Brief

Anlass für den offenen Brief ist Palmers Besuch des „Tübinger Mädchentreffs“ im Rathaus am Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen vor vier Wochen. Dort hatte sich der Grünen-Politiker bereits für ein Kopftuchverbot an Schulen ausgesprochen und anschließend Kritik des Mädchentreffs eingehandelt.

Auf diese Kritik reagierte Palmer nun am Dienstag. „Mädchen sollten lernen, dass Gott sie nicht straft, wenn sie kein Kopftuch tragen“, schrieb der Oberbürgermeister in seinem offenen Brief. „Sie sollten verstehen, dass daran nichts unkeusch ist und Männer sie nicht als Sexobjekte einstufen, wenn sie offenes Haar tragen.“

Unterstützung der AfD

Unterstützung erhält der Grünen-Politiker dabei von der AfD.

„Palmer hat genau wie wir erkannt, dass es so gut wie nie die freie Entscheidung der Mädchen ist, ein Kopftuch zu tragen. Es sind fast immer die Eltern, die mit nicht unerheblichem Druck auf dem Tragen des Kopftuches bestehen. Damit werden junge Leben sexualisiert und den Mädchen wird in ganz jungen Jahren bereits eingeredet, sie könnten nicht selbst entscheiden, wie sie in der Öffentlichkeit auftreten. Aber das ist falsch! Niemand darf einem Mädchen vorschreiben, sich nur verhüllt mit einem islamischen Kopftuch zu zeigen“, erklärte Birgit Bessin, stellvertretende Fraktionsvorsitzende der AfD im Potsdamer Landtag in einer Aussendung, und betonte dabei, „an diesem Punkt nicht lockerlassen“ zu wollen.

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