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Gesellschaft

Spiegel-Skandal: Das sind die Highlights der Relotius-Fälschungen

Julian Schernthaner

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am

Auch zwei Tage nach den Enthüllungen rund um einen ehemaligen Spiegel-Redakteur, der mit getürkten und gänzlich erfundenen Geschichten aufwartete, kehrt keine Ruhe ein. Immer mehr Ungereimtheiten kommen ans Tageslicht. 

Hamburg. – Seit Mittwoch bleibt in der Medienlandschaft kein Stein auf dem anderen. Der Spiegel machte den jahrelangen, mutmaßlich systematischen Betrug seines preisgekrönten Journalisten Claas Relotius öffentlich. Seitdem folgte eine Welle weiterer Enthüllungen, teilweise auch im Bezug auf seine Artikel für andere Zeitungen. Wir haben uns die pikantesten Fälle angesehen – und hinterfragen auch solche, denen der Makel der Fälschung noch nicht offiziell anhaftet.

Spiegel bestätigt vorerst sieben Fälle

Der Spiegel bestätigt mittlerweile sieben Fälle, in welchen eine Manipulation als sicher gilt. Der betroffene Relotius soll zudem geständig sein, mindestens 14 Artikel geschönigt zu haben. Darunter befinden sich ‚Die letzte Zeugin’ über eine Amerikanerin, die angeblich einer Hinrichtung beiwohnt und ‚Löwenjungen’ über zwei in die Fänge des IS geratene irakische Kinder. Auch ‚Nummer 440’ über einen vermeintlichen Gefangenen im umstrittenen US-Gefängnislager Guantanamo handelt von einer erfundenen Person. ‚Touchdown’ über den Footballer Colin Kaepernick soll ebenfalls unwahre Details enthalten.

Besonders pikant ist allerdings die Bestätigung über zwei Aufsehen erregende Artikel – darunter auch ‚In einer kleinen Stadt’, welche ein Bild einer angeblich einwanderungsfeindlichen und waffennärrischen Kleinstadt namens Fergus Falls im amerikanischen mittleren Westen zeichnen soll. Und auch bei einem Gespräch mit Traute Lafrenz, der letzten Überlebenden der Widerstandsgruppe ‚Weiße Rose’, legte Relotius der Zeitzeugin suggestive Antworten in den Mund – mit weitreichender Resonanz. Beim siebten Artikel handelt es sich um ‚Jaegers Grenze’ – jene Kollaboration mit seinem Kollegen Juan Moreno, der den ganzen Schwindel auffliegen ließ.

Erfundene Biographien in US-Kleinstadt

Die Fälschungen im Fall der Kleinstadt erfuhren eine besonders detailreiche Dokumentation – und zwar durch zwei Bewohner. In mindestens elf Fällen soll es sich bei Relotius’ Behauptungen um einen Schwindel handeln. Die Palette reicht von gefälschten Biographien über erfundene Personen bis hin zu Veranstaltungen im Dorfleben, die niemals stattfanden. Selbst geographische Details, welche der Spiegel-Dokumentation hätten auffallen müssen, stimmen nicht mit der Realität überein.

Der Spiegel überprüfte daraufhin stichprobenartig den gesamten Artikel und fand weitere leicht zu erörternde Ungereimtheiten. Diese betrafen in zwei Fällen die regionale Fauna, einmal ein politisches Ergebnis, sowie eine weitere geographische Ungenauigkeit.  Für einiges Aufsehen sorgt gleichzeitig ein österreichischer Twitter-Nutzer, dem die Schilderungen nicht unbekannt sind. Er unterstellt in seinem Thread einer FAZ-Reporterin ähnliche Falschdarstellungen in einer vier Jahre alten Reportage über das niederösterreichische Marchegg.

(Zum Lesen des gesamten Threads klicken Sie bitte auf das Twitter-Symbol im rechten Eck)

Chemnitz: Erfundene Äußerung von NS-Widerstandskämpferin

Einen besonders fragwürdigen Streich erlaubte sich Relotius auch bei seiner vermeintlich authentischen Wiedergabe des Interviews mit der Widerstandskämpferin. Denn ausgerechnet eines der Details, welche die Leserschaft am meisten bewegte, ist eine glatte Lüge. Dabei handelt es sich um Bilder, welche der Journalist der betagten Dame von den Trauermärschen in Chemnitz gezeigt haben soll. Diese hätte sich daraufhin geäußert, dass es sie an die Zeit des dritten Reichs erinnern würde.

Tatsächlich kannte sie allerdings keine solchen Aufnahmen – weder von Relotius noch aus der US-Presse. Auch in weiteren Details bestätigte die 99-Jährige Lafrenz, dass das fertige Interview nicht ihre Worte wiedergebe. In einem Fall bediente sich Relotius immerhin an ihren eigenen Worten – allerdings aus einem Gespräch mit der Bild. Auch die Erinnerung an die Hinrichtung eines Weggefährten erwähnte sie offenbar nie gegenüber dem Spiegel-Reporter.

Artikel über Mission Lifeline bewegt Zivilgesellschaft

In mindestens zwei weiteren Fällen wäre eine baldige Aufklärung des Spiegel ebenfalls höchst wünschenswert. Denn Relotius gehörte etwa auch zum Autorenteam, welches eine Reportage über die umstrittene NGO Mission Lifeline schrieb. Der emotionale Text beeinflusste im Sommer die Debatte über vermeintliche Seenotrettung von Migranten maßgeblich. Zahlreiche Prominente solidarisierten sich mit ‚Lifeline’ und deren Kapitän Claus-Peter Reisch.

Die katholischen Bischöfe von München-Freising und Paderborn spendeten sogar 50.000 Euro aus Kirchenmitteln an die Gruppe – Die Tagesstimme berichtete. Sollte sich herausstellen, dass auch Teile dieser Geschichte hinzugedichtet wurden, wäre dies aufgrund der potenziellen Tragweite fatal. Dass hier mehrere Autoren gemeinsam arbeiteten, kann ein Indiz für saubere Arbeit sein – muss es aber nicht. Denn auch die Geschichte über die Bürgerwehr an der Grenze zu Mexiko hielt der Überprüfung nicht stand, dank der unerbittlichen Recherche seines Kollegen Juan Moreno.

Der ehrliche Flüchtling und sein Finderlohn

Der zweite ursprünglich unklare, aber interessante Fall stammt aus der Reihe ‚Eine Meldung und ihre Geschichte’. Hier kontaktierte Relotius angeblich die Personen hinter aufsehenerregenden kurzen Nachrichtenmeldungen. In einem dieser Fälle – ‚Verlust’ – sprach er demnach mit einem syrischen Flüchtling aus Aleppo, welcher sich als außerordentlich ehrlicher Finder von Bargeld entpuppte. In seiner Story stellt er den Protagonisten als selbstlosen Menschen dar, der sogar auf den Finderlohn verzichtete.

Bereits als die wiederkehrenden Meldungen über Geldfunde von Asylwerbern in den Medien zunahmen, zweifelten Kritiker am Wahrheitsgehalt solcher Nachrichten. Mehrere etablierte Medien wie der österreichische Standard und das deutsche Onlineportal Der Westen vermeldeten diese aber stets als authentisch. Sogar die Faktencheck-Plattform Mimikama hielt diese Nachrichten für denkbar. Relotius’ angebliche Tiefenrecherche schien dieses Narrativ letztendlich zu untermauern. Sollte auch diese Geschichte eine reine oder teilweise Erfindung sein, würde dies entsprechend auch ein fahles Licht auf die Glaubwürdigkeit der gesamten deutschsprachigen Medienlandschaft werfen.

Der Spiegel bezeichnete diese Geschichte in seiner Aufarbeitung später als wahr, räumte allerdings ein, dass Relotius auch hier einige Details verzerrend darstellte.


Weiterlesen: 

Fall Relotius: Als sich ein Spiegel-Redakteur die Welt rührend zurechtlegte (20.12.2018)

 


Aktualisiert (24.12.2018 16:10 Uhr): Der Spiegel hat den Text ‚Verlust’ mittlerweile aufgearbeitet. Wir haben den Artikel entsprechend angepasst. 

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1 Kommentar

1 Kommentar

  1. Avatar

    Rainer Seifert

    21. Dezember 2018 at 14:35

    So ein Mist. Als gestern hinter mir zwei Asylforderer gingen, ließ ich absichtlich einen 100€ Schein fallen. Natürlich in der sicheren Erwartung, dass sie mir diesen – verbunden mit einem unschuldigen Lächeln – gleich wieder in die Hand drücken und zudem jeglichen Finderlohn energisch ablehnen würden. Allerdings wollte ich ihnen mit 10€ zum Fest eine kleine Freude bescheren.

    Was soll ich sagen? Da bin ich doch ausgerechnet an die beiden einzigen Unehrlichen unser vielen Gäste geraten.
    Möglich ist natürlich auch, dass sie den Fund als Gabe der unterlegenen Rasse und als Ehrerbietung an sie ansahen.

    Merke: man muss kein Journalist sein um Märchen zu schreiben.

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Gesellschaft

Laut Gefahrenanalyse: Antifa bereitet Anschläge auf politische Gegner vor

Julian Schernthaner

Veröffentlicht

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Einer aktuellen Gefahrenanalyse zufolge schrecken linksextreme Gewalttäter mittlerweile auch vor dem Äußersten nicht mehr zurück. 

Berlin. – Wie der Focus unter Berufung auf Sicherheitsbehörden berichtet, bereiten sich militante Antifa-Gruppen auf gezielte Anschläge gegen Polizisten, politische Gegner und Rechtsextremisten vor. Damit bestätigen deutsche Behörden, was Kritiker schon lange monierten: Dass Linksextremismus eben kein „aufgebauschtes Problem” ist. Besonders pikant: Antifa-Aktivisten sollen bei kurdischen Milizen in Syrien sogar Kampftraining erhalten.

Behörden halten sogar linke Politmorde für denkbar

Laut dem Papier betreibt „die Antifa” samt 50 regionalen Unterstützer-Gruppen eine „Professionalisierung der Gewaltausübung”. Gewalttäter vom linken Rand nähmen inzwischen schwerste Verletzungen in Kauf. Wie eine Studie des Berliner Verfassungsschutzes herausstellt, seien sogar gezielte Tötungen denkbar. Gerade in der Bundeshauptstadt kennzeichne sich das Milieu durch seine hohe Gewaltbereitschaft.

So verweist das Papier auf ein Internet-Dossier – gemeint ist wohl das kürzlich verbotene Indymedia – das dutzende Angriffe gegen alle Formen politischer Gegner der linken Szene zuordne. Dabei kam es auch zu zahlreichen Feuer- und Farbattacken auf Immobilien und Fahrzeuge. Bekennerschreiben würden ihre Angriffsziele verhöhnen – die AfD ist unter den Parteien am häufigsten betroffen. Auch Burschenschafter oder Journalisten werden oft zum Ziel.

Erinnerung an wilden Antifa-Überfall in Stuttgart

Unvergessen im Zusammenhang mit dem Anstieg der Gefährlichkeit linksextremer Gewalt ist der brutale Angriff auf einen patriotischen Gewerkschafter in Stuttgart im Mai. Dieser wartete mit zwei Bekannten nahe des Daimler-Geländes vor einer Demonstration gegen die Corona-Maßnahmen. Plötzlich überfiel ein Antifa-Mob von 40–50 Personen die drei Männer, einer von ihnen lang danach wochenlang im Koma.

Die Suche nach den Tatverdächtigen gestaltete sich schwierig, zwischendurch rief die alternative Gewerkschaft Zentrum Automobil ein Solidaritätskonto ins Leben. Es kamen über 50.000 Euro zusammen, die für Behandlungskosten zum Einsatz kommen. Ursprünglich lobte man auch eine Prämie für sachdienliche Hinweise aus. Anfang Juli landete dann die Polizei aber einen Ermittlungserfolg und nahm einen mutmaßlich linksextremen Tatverdächtigen fest.

Scharfen Anstieg linksextremer Taten sichtbar machen

Aber nicht nur die Qualität, sondern auch die Quantität linksextremer Straftaten nimmt immer weiter zu. Wie die Tagesstimme unlängst berichtete, betrug der Anstieg alleine im Vorjahr beinahe 40 Prozent. Damit diese Straftaten nicht irgendeine Zahl in der Statistik bleiben, macht das Portal Linke-Gewalt.info diese Taten auf Initiative des Freilich-Magazins seit Anfang Juli sichtbar.

Und der positive Start kann sich sehen lassen – denn Nutzer machen von der Möglichkeit, eigene Vorfälle zu melden, regen Gebrauch. Damit wächst die Datenbank immer weiter an. Startete man noch mit 620, kratzt das Dossier einen Monat später mit derzeit 978 Einträgen bereits an der Vierstelligkeit. Die Seite Linke-gewalt.info finden Sie »hier«


Weiterlesen: 

Deutschland: Linksextreme Straftaten um 40 Prozent gestiegen (10.07.2020)

Linke-gewalt.info: Neue Homepage dokumentiert linksextreme Fälle (01.07.2020)

Brutale Antifa-Attacke in Stuttgart: Kritik an Polizei und Daimler (19.05.2020)


 

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Gesellschaft

Nach Kritik: ORF berichtet über Antifa-Festnahmen bei rechtem Infostand

Julian Schernthaner

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Einige Tage nach einer missverständlichen Formulierung in einem „Salzburg heute”-Beitrag besserte der öffentlich-rechtliche ORF infolge einer breiten Front an Kritik nach. 

Salzburg. – Am Samstag hielt die patriotische Bürgerbewegung Die Österreicher (DO5) einen Infostand am Salzburger Mozartplatz ab. Dabei kamen sie mit zahlreichen Bürgern ins Gespräch. Auch vor Ort: Linksradikale Gegner der Veranstaltung, welche diese ohne jegliche Anmeldung in ihrem Ablauf stören wollten. In der Folge kam es zu Festnahmen – und einer zweideutigen Berichterstattung.

ORF beharrte offenbar auf fehlerhafter Darstellung

Denn als Salzburg heute am selben Tag über die Veranstaltung berichtete, machte es gleich zwei Fehler. So stellte man die Kundgebung als Veranstaltung der Identitären Bewegung dar. Viel gravierender aber war, dass der Sender die Festnahmen zwar ansprach – allerdings deren politische Ausrichtung offen ließ. Somit konnte bei Zusehern der Eindruck entstehen, es handle sich dabei um Teilnehmer der Veranstaltung und nicht um Gegendemonstranten.

So richtig nahm die Posse allerdings erst Fahrt auf, als das oberösterreichische Magazin Info-DIREKT der Sache auf den Grund ging. Denn obwohl die Polizei diesem bestätigte, dass es sich bei den Festgenommenen um Personen aus dem linken Spektrum handelte, schaltete man beim ORF vorerst auf stur. In einem Telefonat soll sogar behauptet worden sein, dass die Information, wonach es sich vielmehr um „Identitäre” handle, von der Polizei stamme.

Freiheitliche Politiker kritisierten ORF-Bericht

Inzwischen hatte DO5 im eigenen Telegram-Kanal längst ein satirisches Video bereitgestellt. Dieses legte tatsächlich nahe, dass die Polizei ausschließlich Gegner der Veranstaltung abführte. Inzwischen äußerten sich auch freiheitliche Politiker über die fehlerhafte Darstellung. FPÖ-Salzburg-Chefin Marlene Svazek befand, dass derart verzerrende Darstellung „eines öffentlich-rechtlichen Rundfunks unwürdig” sei.

Ähnlich äußerte sich ihr Wiener Parteikollege Leo Kohlbauer. Unabhängig davon, wie man zu identitärem Protest stehe, sei eine solche Form des Journalismus abzulehnen. Er verband seine Aussage sogleich mit einer Forderung nach dem Rücktritt der verantwortlichen Redakteure.

ORF-Richtigstellung nach vier Tagen

Daraufhin wurde die Kritik an der unvollständigen Darstellung des ORF immer breiter und lauter. Auch der medienkritische Blog ORF Watch kritisierte am Montag die Beschaffenheit der Meldung – mit dem Titel: „Halbwahrheiten sind die besseren Lügen”. Am Mittwochabend war es schließlich so weit: Der ORF berichtigte tatsächlich seine irreführende Berichterstattung.

So weit, seinen eigenen Fehler einzugestehen, wollte man aber nicht gehen. Vielmehr verkaufte man die Sachlage als frische Erkenntnis – nachdem auch Anzeigen gestellt wurden. Dabei stellte der ORF auch die Polizei-Information heraus, dass es sich bei den Festgenommenen um „Mitglieder der linken Szene” handelte. Nach der Identitätsfeststellung seien diese wieder auf freiem Fuß.

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Ich habe geschossen”: Angeklagter gesteht Mord an Walter Lübcke

Stefan Juritz

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Der Hauptangeklagte Stephan E. hat vor Gericht den Mord am Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke (CDU) gestanden.

Frankfurt/Main. – „Ich habe geschossen”, ließ der 46-Jährige am Mittwoch vor dem Oberlandesgericht Frankfurt/Main seinen Anwalt erklären. E. zeigte sich reuig und bezeichnete die Tat als „feige und grausam”. Was er und sein mitangeklagter mutmaßlicher Komplize H. getan hätten, werde „immer unentschuldbar bleiben”, sagte der Hauptangeklagte an die Familie Lübcke gerichtet.

Widerruf vom Widerruf

Im Juni 2019 war der CDU-Politiker Lübcke auf der Terrasse seines Wohnhauses erschossen worden. Die Staatsanwaltschaft wirft E. vor, Lübcke aus rechtsextremer Motivation getötet zu haben. Der 46-Jährige hatte den Mord bereits in seiner ersten Vernehmung wenige Tage nach seiner Festnahme gestanden. Damals erklärte er noch, allein gehandelt zu haben, widerrief das Geständnis allerdings kurze Zeit später. In der zweiten Version schilderte er – diesmal im Beisein eines Anwalts – die Tat gänzlich anders: Demnach habe nicht er, sondern sein mutmaßlicher Komplize H. die Waffe gehalten, als sich versehentlich ein Schuss aus der Waffe gelöst habe.

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