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Gesellschaft

Linke stürmen AfD-Veranstaltung: Polizist schwer verletzt

Monika Šimić

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am

Bild: Kulturquartier Köln / © Raimond Spekking /  (Bild zugeschnitten)

Die AfD-Bundestagsfraktion lud in Köln zum Bürgerdialog, der trotz erheblicher Störung seitens Angehöriger der „linken und linksextremen Szene” durchgeführt werden konnte.

Köln. Am 20. Dezember veranstaltete die AfD-Bundestagsfraktion im Forum Volkshochschule im Museum eine Infoveranstaltung mit Bürgerdialog. Zum Bürgerdialog luden laut der AfD die Kölner Bundestagsabgeordneten Jochen Haug und Fabian Jacobi sowie der parlamentarische Geschäftsführer Dr. Michael Espendiller. Wie die AfD selbst mitteilt, wurde die Veranstaltung „durch Linksextremisten massiv gestört”. Bereits beim Einlass wurde die Veranstaltung von „Angehörigen der linken und linksextremen Szene” gestört. Bei den anschließenden Übergriffen wurde auch ein Polizist erheblich verletzt und musste ins Krankenhaus eingeliefert werden. Die AfD fordert nun eine klare Stellungnahme von der Kölner Oberbürgermeisterin.

Polizist schwer verletzt

Laut Pressemitteilung der Kölner Polizei hatte ein Bürgerbündnis eine Gegenversammlung vor dem Gebäude angemeldet, in dem die AfD-Infoveranstaltung stattfand. Auf der Facebook-Seite des Bündnisses „Köln stellt sich quer rief man schon vorab dazu auf, die Veranstaltung zu boykottieren: „Wir fordern die Kölner Stadtverwaltung auf, zeitnah die Satzung für die Nutzung von städtischen Räumen zu ändern und damit die Grundlage zu schaffen, Auftritte und Veranstaltungen von demokratie- und rechtsstaatlichen Gruppen zu untersagen.” Bei dem verstpäteten Veranstaltungsbeginn „stürmten mehrere Dutzend Personen das Podium, skandierten Parolen und entrollten Transparente”. Infolge von Widerstandshandlungen wurde ein Polizist vom Podium gezerrt, stürzte und erlitt erhebliche Verletzungen. Er wurde im Rettungswagen in eine Klinik gefahren, wie es in der Pressemitteilung heißt. Insgesamt musste die Polizei 40 Störer zur Personalienfeststellung in einen Nebenraum führen. Die Personen wurden mit Platzverweisen entlassen und müssen sich nun Strafverfahren wegen Verstößen gegen das Versammlungsgesetz und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamten verantworten.

Auf Twitter reagiert auch der Bundestagsabgeordnete Jochen Haug (AfD) und fordert alle dazu auf, „sich ein eigenes Bild der ach so ‚friedlichen’ und ‚bunten Aktivisten’ ” zu machen. In den sozialen Medien kursiert dazu bereits ein Video. Man hätte es hier „mit einer neuen Form des Faschismus zu tun.”

AfD fordert Stellungnahme

Der Bundestagsabgeordnete Jacobi (AfD) zeigte sich schockiert und wünscht dem verletzten Polizist eine gute Genesung. Er meint weiter, dass in den vergangenen Tagen durch die Berichterstattung der Lokalpresse der Eindruck entstehen konnte, „dass die Öffentlichkeitsarbeit von Mitgliedern des Deutschen Bundestages durch den Kölner Stadtrat behindert werden solle.” Das solle Oberbürgermeisterin Henriette Reker nun richtigstellen. „Bliebe in der Öffentlichkeit der Eindruck zurück, daß der Kölner Stadtrat ein gestörtes Verhältnis zu den demokratischen Institutionen der Bundesrepublik Deutschland hat, wäre das ein erheblicher Rufschaden für die Stadt Köln”, so Jacobi.

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2 Kommentare

2 Comments

  1. Avatar

    Peter Hofmueller

    22. Dezember 2018 at 10:10

    Unfassbar dieser linke Mob!

  2. Avatar

    Walter Gräbeldinger

    22. Dezember 2018 at 13:26

    Ist dir klar, o Sahra, was ich selbst mit jemandem mache,

    der mich auch nur hindern will, meine Meinung zu äußern,

    in dem Glauben, seine wäre die einzig richtige und meine

    dürfe ich nicht einmal äußern?

    Unter Garantie: Er wird das kein 2. Mal tun !

    WALTER

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Gesellschaft

Deutschland: Erntehelfer aus Osteuropa dürfen teilweise doch einreisen

Joshua Hahn

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am

Die Bundesregierung hat die Bestimmungen für die Saisonarbeit während der Corona-Krise zumindest teilweise gelockert.

Berlin. – Wie unter anderem „rbb24“ berichtet, haben sich Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) und die Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) darauf verständigt, dass insgesamt 40.000 Osteuropäer zur Hilfe bei der Ernte einreisen dürfen – unter strengen Bedingungen. So dürfen diese nur arbeiten, wenn sie einer Gesundheitsprüfung einwilligen. Außerdem dürfen sie nur in Gruppen und per Flugzeug in die Bundesrepublik einreisen. Nach ihrer Ankunft müssen die Helfer für 14 Tage getrennt von anderen Gruppen arbeiten und werden weitestgehend isoliert.

Migranten mit Flüchtlingsstatus sollen ebenfalls helfen

Die Landesregierung in Baden-Württemberg hat außerdem beschlossen, dass in Deutschland lebende Migranten mit Flüchtlingsstatus ebenfalls bei der anstehenden Ernte helfen sollen, um den Mangel an Arbeitern zu kompensieren: „Wir wollen diese Flüchtlinge in Arbeit bringen – Arbeit dient der Integration“, erklärte Agrarminister Peter Hauk.

Der Verband Süddeutscher Spargel- und Erdbeeranbauer zeigte sich laut Bericht der „Welt“ ob dieser Forderung wenig begeistert. Da die genannte Gruppe sozialversicherungspflichtig sei, hätten die rumänischen Arbeiter klare Priorität. Sollten diese nicht ausreichen, könnten beispielsweise Studenten, Schüler und Hausfrauen aushelfen.

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Gesellschaft

Merkel: „Eine Pandemie kennt keine Feiertage“

Joshua Hahn

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Angesichts der aktuellen Situation hat die Bundesregierung beschlossen, die Ausgangsbeschränkungen zur Eindämmung des Coronavirus bis nach Ostern zu verlängern. Die Bundeskanzlerin forderte außerdem die Bevölkerung dazu auf, auf Familienbesuche zu verzichten.

Berlin. – Laut Bericht der „Tagesschau“ gab Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) nach einer Telefonkonferenz mit den Ministerpräsidenten der Länder bekannt, dass die Maßnahmen bis mindestens zum 19. April gültig seien. Insbesondere in Bezug auf die anstehenden Feiertage richtete die Kanzlerin den dringenden Appell an die Bürger, auf Familienbesuche zu verzichten: „Eine Pandemie kennt keine Feiertage“.

 „Weit entfernt“ von Zielen

Merkel zufolge sei man „weit davon entfernt“, die vorgesehenen Ziele bei der Bekämpfung des Coronavirus zu erreichen. Es sei nicht unwahrscheinlich, dass die Maßnahmen auch nach der aktuellen Frist fortbestehen müssten. Aktuell zumindest sei eine Lockerung der Maßnahmen „bei weitem“ nicht denkbar.

Laut Bericht der „Bild“ bestätigte auch Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) diese Tendenz und warnte vor „voreiligen Exit-Debatten“ – trotz dem teils positiven Trend in Deutschland. Bislang sind in Deutschland im Vergleich zu vielen anderen Ländern trotz teilweise hoher Zahlen von Erkrankten vergleichsweise wenige Patienten an Covid-19 verstorben.

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Gesellschaft

Grazer Volkskundemuseum sucht Objekte aus dem Corona-Alltag

Monika Šimić

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am

Das Volkskundemuseum möchte den aktuellen Umgang mit der Pandemie dokumentieren und die verschiedensten Objekte sammeln, die den Alltag in Zeiten von Corona sichtbar machen.

Graz. – Dass die Corona-Krise Auswirkungen auf alle Bereiche des gesellschaftlichen Lebens hat, merkt man schon an der von diesem Thema dominierten medialen Berichterstattung. Weil der Einfluss so groß ist, hat sich das Grazer Volkskundemuseum dazu entschlossen, seine Dauerausstellung neu zu konzipieren. Das Museum will nun Dokumente und Objekte sammeln, die den Alltag in Zeiten des Coronavirus sichtbar machen.

Notizen, Tagebücher, Fotos

Corona erfordert von uns allen neues Alltagshandeln und auch Strategien, mit dieser schwierigen und sich tagtäglich ändernden Situation zurechtzukommen. Das Volkskundemuseum möchte den aktuellen Umgang mit der Pandemie dokumentieren und sammelt deshalb Notizen und Objekte, die den Alltag in Zeiten von Corona sichtbar machen”, beschreibt Kuratiorin Birgit Johler den Aufruf. Es sei ein wichtiges Anliegen, auch Veränderungen und Einschnitte in die Gesellschaft zu dokumentieren, wie es auf der Website des Volkskundemuseums heißt. Gesucht werden daher die unterschiedlichsten Dinge, die den neuen Alltag der Menschen wiederspiegeln. Laut Beschreibung auf der Website fällt eine Aufmunterung für Mitbewohner ebenso darunter wie ein Zeichen nachbarschaftlicher Unterstützung, eine Dankesbekundung für geleistete Hilfe, ein Tagebuch oder Auszüge davon, ein Foto von getroffenen Schutzmaßnahmen in der Arbeit oder ein Familienvideo an die Großeltern.

Jeder kann mitmachen

Auch wenn das Museum seit 7. Jänner geschlossen hat, schlafen die für die neue Ausstellung Verantwortlichen nicht. Man baue bereits um und eröffne im Frühjar 2021, heißt es auf der Seite weiter. Themenbereiche der Ausstellung sollen zunehmender Wohlstand, steigender Konsum, Herkunft, Veränderungen in der Arbeitswelt, Mobilität und Migration (in die und aus der Steiermark), Umwelt, Gegenkultur und Gegentrends oder etwa „richtig wichtig ‚Steirisches” sein.

Wer dem Museum Objekte für die „Corona-Ausstellung” zur Verfügung stellen möchte, kann über ein Webformular Kontakt mit dem dafür zuständigen Mitarbeiter aufnehmen und dabei auch gleich Objektvorschläge einreichen. Hier geht’s zum Formular!

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