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Nach Kirchen-Überfall

Polizei fahndet weiter nach Tatverdächtigen

Nach dem Überfall auf eine Kirche in Wien-Floridsdorf, bei dem mehrere Ordensbrüder verletzt wurden, fahndet die Polizei weiterhin nach einem oder mehreren Tatverdächtigen.

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<p>Bild: Klosterkirche Maria Immaculata in Wien-Floridsdorf / Bwag [<a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0">CC BY-SA 4.0</a>], <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Strebersdorf_(Wien)_-_Klosterkirche.JPG">von Wikimedia Commons</a> (Bild zugeschnitten)</p>

Bild: Klosterkirche Maria Immaculata in Wien-Floridsdorf / Bwag [CC BY-SA 4.0], von Wikimedia Commons (Bild zugeschnitten)

Wien. Gestern kam es in der katholischen Klosterkirche Maria Immaculata in Wien-Floridsdorf zu einem Überfall, bei dem mehrere Ordensbrüder verletzt wurden. Seit gestern fahndet die Polizei nach den unbekannten Tätern und geht laut Presseaussendung von einem Vermögensdelikt aus. Doch auch ein möglicher Racheakt könne nicht ausgeschlossen werden: „Das kann ein klassisches Raubdelikt sein, kann aber auch ein Delikt sein, das in Zusammenhang mit einem Täter-Opfer-Bekanntschaftsverhältnis steht“, so Polizeisprecher Patrick Maierhofer. Einen terroristischen Hintergrund schließen die Ermittler aufgrund der Vorgehensweise der Täter jedoch aus.

Mehrere Personen verletzt

Die Tatverdächtigen betraten die Kirche gestern gegen 13:30 Uhr und bedrohten den in der Kirche anwesenden Ordensbruder mit einer Schusswaffe. Dieser musste sich nach Aufforderung auf den Boden legen. Danach wurde er über eine lange Zeit hindurch geschlagen und getreten, unter anderem mithilfe diverser Werkzeuge. Er erlitt in weiterer Folge schwere Kopfverletzungen. Ein Ordensbruder, der nach einiger Zeit nach dem Rechten sehen wollte, entdeckte den Verletzten und wurde daraufhin ebenfalls attackiert und verletzt. Zudem wurden drei weitere Ordensbrüder verletzt. Später wurde bekannt, dass ein sechster Mann in den Büroräumen gefesselt worden war, jedoch keine physischen Verletzungen erlitt. Die Opfer konnten erst kurz nach 16 Uhr die Polizei verständigen, weil sie sich zuerst noch von den Fessel lösen mussten. Erste Funkwägen trafen daraufhin um 16.21 Uhr am Einsatzort ein. Die Verletzten wurden notfallmedizinisch versorgt und in ein Krankenhaus gebracht.

Die gestern ausgelöste Großfahndung verlief bisher ergebnislos. Im Laufe des Tages sollen die Opfer einvernommen werden. Dadurch erhoffe man sich genaue Informationen und Personenbeschreibungen. Bisher beschrieb eines der Opfer einen Tatverdächtigen als etwa 1,80 Meter großen Mann mit dunklem Haar, der Deutsch mit ausländischem Akzent sprach. Nach Angaben des Polizeisprechers ist noch unklar, ob ein oder zwei Täter an dem Überfall beteiligt waren.

Dönmez verurteilt Überfall

Der mittlerweile fraktionslose Politiker Efgani Dömez zeigte sich auf Twitter schockiert und verurteilte die Tat. „So etwas darf nie wieder geschehen“, schrieb er in einem Beitrag. Gemeinsam mit Gudrun Kugler (ÖVP) wünscht er den Verletzten baldige Genesung. Ihr „Glaube an das Gute wird dadurch nicht erschüttert“, betonte Dönmez.

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