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„Sea Eye“

NGO-Schiff will Migranten nicht nach Libyen zurückbringen

Die NGO „Sea Eye“ hat vor der libyschen Küste im Mittelmeer 17 Migranten aufgenommen. Nach Libyen zurückschicken will man sie aber nicht.

2 Minuten Lesezeit
<p>Das Schiff &#8218;Professor Albert Penck&#8216; fungierte jahrelang als Forschungsschiff, ehe es vor einigen Monaten an die Mittelmeer-NGO &#8218;Sea Eye&#8216; verkauft wurde. Symbolbild (Prof.-Albert-Penck vor Stralsund, 2008): Klugschnacker via <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Stralsund,_Forschungsschiff_Professor_Albrecht_Penck_(2008-07-12).JPG">Wikimedia Commons</a> [<a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.en">CC BY-SA 3.0</a>] (Bild zugeschnitten)</p>

Das Schiff ‚Professor Albert Penck‘ fungierte jahrelang als Forschungsschiff, ehe es vor einigen Monaten an die Mittelmeer-NGO ‚Sea Eye‘ verkauft wurde. Symbolbild (Prof.-Albert-Penck vor Stralsund, 2008): Klugschnacker via Wikimedia Commons [CC BY-SA 3.0] (Bild zugeschnitten)

Das deutsche NGO-Schiff „Professor Albrecht Penck“ hat am Samstagmorgen 17 Migranten an Bord genommen, die sich nach Angaben von „Sea Watch“ rund 27 Seemeilen vor der libyschen Küste in internationalen Gewässern in Seenot befunden hätten. Der NGO zufolge hätte die libysche Küstenwache die Schiffsbesatzung aufgefordert, die Migranten an sie zu übergeben – was „Sea Eye“ jedoch ablehnte, weil Tripolis kein sicherer Hafen sei. Nachdem die NGO die Migranten nicht nach Libyen zurückbringen will, sucht die Besatzung laut „Zeit Online„-Bericht momentan nach einem anderen Hafen.

Erstes NGO-Schiff unter deutscher Flagge

Die „Professor Albrecht Penck“, ein umgebautes Forschungsschiff, war erst vor einer Woche mit einer 18-köpfigen Crew von Spanien aus zu seiner ersten Mission vor der libyschen Küste gestartet. Nach Angaben von „Sea Eye“ ist die „Professor Penck“ das erste Schiff einer „zivilen Rettungsorganisation unter deutscher Flagge“.

NGOs in der Kritik

Die im Mittelmeer agierenden NGOs stehen bereits seit längerem in der Kritik, mit Schleppern direkt oder indirekt zusammenzuarbeiten.  Vor wenigen Monaten kritisierte etwa Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP), dass es nicht sein könne, „dass ein paar Nichtregierungsorganisationen das klare Ziel der 28 Staats‐ und Regierungschefs in Europa konterkarieren. Und das nicht nur mit dem Ziel, Leben zu retten, sondern gemeinsam mit den Schleppern Menschen nach Mitteleuropa zu bringen”.


Weiterlesen:

Kurz kritisiert Mittelmeer‐NGOs und will „Schlepperstrukturen zerschlagen” (15.10.2018)

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