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Umfrage

SPD stürzt ab, AfD auf dem Vormarsch

In Brandenburg liegt die AfD einer aktuellen Umfrage zufolge mit der SPD gleichauf. Der AfD Fraktionsvorsitzende im Landtag zeigte sich von den Umfragewerten begeistert.

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<p>Bild: Andreas Kalbitz / <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Andreas_Kalbitz_2016.jpg" title="via Wikimedia Commons">Professusductus</a> / <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0">CC BY-SA</a> (Bild zugeschnitten)</p>

Bild: Andreas Kalbitz / Professusductus / CC BY-SA (Bild zugeschnitten)

Potsdam. Laut einer Forsa-Umfrage für die Märkische Allgemeine Zeitung von Mittwoch liegt die AfD neben der SPD in der Wählergunst mit 20 Prozent gleichauf. Die Zustimmung für die in Brandenburg regierende SPD schwindet vor der Landtagswahl im September damit also. Für die repräsentative Umfrage hatte das Meinungsforschungsinstitut zwischen dem 17. und 20. Dezember insgesamt 1005 zufällig ausgewählte wahlberechtigte Brandenburger befragt.

SPD und AfD gleichauf

Bei der Landtagswahl 2014 zählte die SPD noch 31,9 Prozent. Die aktuellen Umfrageergebnisse zeigen, dass die SPD also knapp 12 Prozentpunkte verloren hat und damit mit der AfD gleichauf liegt. Hinter der AfD und der SPD liegen die CDU mit 19 Prozent und die Linken mit 17 Prozent. Der Umfrage zufolge kommen die Grünen auf 12 Prozent und würden damit ihr Ergebnis von 2014 verdoppeln. Die FDP liegt bei fünf Prozent und muss nun um den Einzug in den Landtag bangen. Wie die Berliner Zeitung berichtet, kommt das rot-rote Regierungsbündnis aus SPD und Linkspartei unter Ministerpräsident Dietmar Woidke derzeit nur auf 37 Prozent und bräuchte für eine Regierungsmehrheit also einen dritten Koalitionspartner.

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AfD „fest verankert“

Der Fraktionsvorsitzende der AfD im Landtag Brandenburg, Andreas Kalbitz, äußerte sich zu den Ergebnissen der neuesten Forsa-Wahlumfrage und meinte: „Die Umfrage bestätigt unsere Einschätzung. Die AfD hat sich auch in der politischen Landschaft Brandenburgs fest verankert. Natürlich schwindet die Zustimmung für Woidkes rot-rotes Bündnis der Skandale, der Rücktritte und der offensichtlichen Überforderung immer weiter. Nur noch 46 Prozent wollen ein ‚Weiter so‘ in Potsdam.“

 

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