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Italiens Innenminister Salvini weiterhin gegen Aufnahme von Migranten

Anders als Italiens Vizepremier Luigi Di Maio ist Innenminister Matteo Salvini auch weiterhin gegen die Aufnahme von Migranten, die von NGO Schiffen nach Europa gebracht werden.

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<p>Symbolbild: Sea-Watch 2 / Hol and [<a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0">CC BY-SA 4.0</a>], <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Sea-Watch_2.jpg">von Wikimedia Commons</a> (Bild zugeschnitten)</p>

Symbolbild: Sea-Watch 2 / Hol and [CC BY-SA 4.0], von Wikimedia Commons (Bild zugeschnitten)

Rom. Italien ist bereit, Frauen und Kinder an Bord der Schiffe der beiden deutschen NGOs Sea-Watch und Sea-Eye aufzunehmen, die sich zurzeit in maltesischen Gewässern aufhalten. Das kündigte der italienische Vizepremier und Chef der Regierungspartei Fünf-Sterne-Bewegung, Luigi Di Maio, auf Facebook an. „Malta soll sofort Frauen und Kinder aussteigen lassen und diese nach Italien schicken. Wir werden sie aufnehmen. Wir sind wieder einmal bereit, ganz Europa eine Lehre von Menschlichkeit zu erteilen“, erklärte Di Maio.

Menschenhandel stoppen

Innenminister Matteo Salvini hält hingegen weiter an seinem Kurs fest und schreibt auf Facebook: „Schluss mit Erpressungen. Weniger Abfahrten, weniger Todesopfer. Ich ändere meine Meinung nicht“.

„Ein deutsches und ein niederländisches Schiff befinden sich in maltesischen Gewässern. Doch Italien sollte wieder einmal die Migranten an Bord aufnehmen. Italien hat bereits in den letzten Jahren eine Million Menschen aufgenommen. Der Menschenhandel muss gestoppt werden. Wer vor dem Krieg flüchtet, soll mit einem Flugzeug und nicht mit Booten in Italien eintreffen“, so Salvini. „Wir können den NGO-Schiffen Medikamente, Lebensmittel und Kleidung liefern, doch Schluss mit Erpressungen“, erklärte Salvini.

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