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Nach Angriff

Magnitz (AfD) spricht von Mordanschlag

Nachdem Frank Magnitz (AfD) am Montag von drei vermummten Männern attackiert und schwer verletzt worden war, konnte er sich nun erstmals auch selbst zu Wort melden.

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<p>Bild: Theater am Goetheplatz in Bremen / Bin im Garten [<a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0">CC BY-SA 3.0</a>], <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Goethetheater_Bremen_stitched_2009_PD.jpg">from Wikimedia Commons</a> (Bild zugeschnitten) / Bild Magnitz: Facebook-Seite Frank Magnitz / Collage: Die Tagesstimme</p>

Bild: Theater am Goetheplatz in Bremen / Bin im Garten [CC BY-SA 3.0], from Wikimedia Commons (Bild zugeschnitten) / Bild Magnitz: Facebook-Seite Frank Magnitz / Collage: Die Tagesstimme

Bremen. Nach der Attacke auf den Bremer AfD-Landeschef Frank Magnitz sind immer noch viele Fragen offen. Obwohl die Ermittler der mitterweile eingesetzen Sonderkommission von einer politisch motivierten Tat ausgehen, sind die genauen Hintergründe für die Prügelattacke weiterhin unklar. Laut einer Pressemitteilung konnten Staatsanwaltschaft und Polizei dennoch erste Ermittlungsergebnisse im Fall erzielen.

Behörden liegt Videomaterial vor

So ermitteln die Behörden nach ersten Vernehmungen und der Sicherung und Auswertung von Videomaterial nunmehr wegen des Verdachts auf gefährliche Körperverletzung. „Gesicherte Aufnahmen zeigen zwei Personen, die sich dem 66-Jährigen von hinten näherten, eine dritte lief versetzt dahinter. Einer der Unbekannten schlug den Bremer von hinten nieder, woraufhin der Mann stürzte“, heißt es in der Mitteilung. Der Abgeordnete erlitt stark blutende Kopfverletzungen. Danach sei das Trio vom Tatort geflüchtet. Zuvor gingen die Ermittler davon aus, dass der AfD-Abgeordnete mit einem unbekannten Gegenstand angegriffen wurde. Auch die Partei selbst sprach in einer Aussendung von einem Kantholz als Tatwaffe. Weiters sollen, nachdem der Abgeordnete bereits bewusstlos am Boden lag, Tritte gegen seinen Kopf erfolgt sein. Die Staatsanwaltschaft konnte diese Details zunächst nicht bestätigen.

Magnitz spricht von Mordanschlag

Mittlerweile konnte sich Frank Magnitz auch selbst zu Wort melden. Der Deutschen Presse-Agentur sagte der Abgeordnete, dass er nur wenig Erinnerung an die Tat habe. Die Täter habe er nicht gesehen und auch nicht gehört, ob sie noch etwas zu ihm gesagt hätten. Das Bewusstsein habe er verloren, weil ihm die Täter auf den Kopf geschlagen hätten. „Was hier passiert ist, das darf man ohne zu dramatisieren als Mordanschlag bezeichnen“, sagte Magnitz. Von dem Kantzholz und von den Tritten habe Magnitz laut SPIEGEL von den Handwerkern erfahren. Nur deshalb habe er davon gehört.

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