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Ex-Handballstar

„Wir haben keine Meinungsfreiheit im eigentlichen Sinne“

Die deutsche Handball-Ikone Stefan Kretzschmar hat im Interview mit „t-online“ kritische Worte über die Meinungsfreiheit in Deutschland gefunden.

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<p>Sven Mandel [<a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0">CC BY-SA 4.0</a>], <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:2016209180831_2016-07-27_Champions_for_Charity_-_Sven_-_1D_X_II_-_0069_-_AK8I9905_mod.jpg">de Wikimedia Commons</a> [Bild zugeschnitten]</p>

Sven Mandel [CC BY-SA 4.0], de Wikimedia Commons [Bild zugeschnitten]

Gefragt, warum es für Profisportler heute so schwer sei, seine Meinung zu sagen, antwortete der Ex-Nationalspieler: „Dafür können die Spieler nichts, sie spielen das Spiel nur mit. Für jeden Kommentar bekommst du eins auf die Fresse.“ Für polarisierende Meinungen ernte man sofort einen „Shitstorm“. Daher würden die Sportler seiner Ansicht nach lieber den „gemütlichen Weg“ gehen.

Nur Mainstream-Meinungen werden akzeptiert

„Welcher Sportler äußert sich denn heute noch politisch? Es sei denn, es ist die politische Mainstream-Meinung, wo man gesagt hat: ‚Wir sind bunt‘ und ‚Refugees welcome‘, wo man gesellschaftlich nichts falsch machen kann“, so Kretzschmar, der in seiner Jugend Teil der linken Szene in Berlin war, gegenüber „t-online“.

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Man habe in Deutschland zwar Meinungsfreiheit, aber nur insofern, dass man für kritische Aussagen „nicht in den Knast kommt“. Und er ergänzt: „Wir haben aber keine Meinungsfreiheit im eigentlichen Sinne.“

Wer sich gesellschaftskritisch äußere, habe mit Repressalien vom Arbeitgeber oder Problemen mit Werbepartnern zu rechnen. „Deswegen äußert sich heute keiner mehr kritisch“, ist sich der 45-Jährige sicher.

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